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This Jan. 24, 2020, photo shows a tree stump painted in the front yard of a home in Des Moines, Iowa. (AP Photo/Gene J. Puskar)

Donald Trump hat auch in Iowa viele Fans. Unschlagbar ist er deswegen nicht. Bild: AP

Mission possible: So können die Demokraten gegen Trump gewinnen

In Iowa beginnt der Vorwahlprozess der Demokraten. Trotz Bedenken wegen des Bewerberfelds sind ihre Chancen, Donald Trump im November zu besiegen, besser, als manche glauben.



Es ist so weit: Nach einem monatelangen Vorgeplänkel findet am Montag im Bundesstaat Iowa die erste Vorwahl für die US-Präsidentschaft statt. Genau neun Monate später steht fest, ob der Republikaner Donald Trump im Amt bleiben wird oder die Demokraten ihn entthronen können. Elf Kandidierende sind noch im Rennen, nur fünf von ihnen haben in Iowa eine reelle Chance.

Ein wenig grotesk ist es schon, dass die erste Entscheidung in Iowa stattfindet. Der Staat im Mittleren Westen ist klein, agrarisch geprägt und überwiegend weiss, also nicht repräsentativ für das Land. «Meiner Meinung nach bedeutet Iowa nichts», sagte der Politikberater Randy Steinman unserem Mitarbeiter Johann Aeschlimann, der den Staat in den letzten zwei Wochen bereist hat.

Dennoch schlägt Iowa die ersten Pflöcke ein. Eine Faustregel besagt, dass man einen der drei ersten Plätze belegen muss. Sonst versiegen bald die Spendengelder. Joe Biden und Bernie Sanders scheinen gesetzt. Auf dem dritten Rang ist alles möglich. Die Umfragen bedeuten wenig, denn das in Iowa praktizierte, Landsgemeinde-ähnliche Caucus-System ist unberechenbar.

Geht es nach nicht wenigen Unkenrufern, dann könnten die Demokraten gleich zu Hause bleiben. Donald Trump werde ohnehin wiedergewählt, heisst es fatalistisch bis resignativ. Zu schwach sei das Feld der Demokraten, zu gut Trumps Bilanz, zu stark sein Rückhalt in der Partei und bei seinen Fans. Die Impeachment-Farce in Washington scheint diese Einschätzung zu bestätigen.

Obwohl selbst die Republikaner das Fehlverhalten Trumps in der Ukraine-Affäre nicht mehr bestreiten können, werden sie ihm am Mittwoch einen Freispruch erster Klasse bescheren. Das ist ein bedeutender Erfolg für den Präsidenten, aber unverwundbar ist er deswegen nicht. Und das beschränkt sich keineswegs auf seine endlosen Lügen und seine würdelose Amtsführung.

Die Wirtschaft

epa08117214 A screen shows the Dow Jones industrial average on floor of the New York Stock Exchange in New York, New York, USA, 10 January 2020. The Dow Jones industrial average hit 29,000 for the first time this morning.  EPA/JUSTIN LANE

Der Dow Jones klettert auf Rekordwerte, doch viele bemerken kaum etwas vom Boom. Bild: EPA

Auf den ersten Blick ist sie Trumps grösster Trumpf. Der US-Wirtschaft geht es blendend, die Börsen sind im Hoch, die Arbeitslosigkeit ist so tief wie lange nicht. Bei genauer Betrachtung sieht es weniger rosig aus. Eine Studie der linksliberalen Denkfabrik Brookings ergab, dass 53 Millionen Amerikaner einen Niedriglohn-Job haben. Das sind 44 Prozent aller Beschäftigten von 18 bis 64.

«Die Mittelklasse geht unter, diese neuen Jobs zahlen nichts, 40 Prozent machen keine elf Dollar die Stunde», sagte Joe Biden bei einem Auftritt in Fort Dodge/Iowa. Der US-Mittelstand bleibt trotz des beispiellosen Wirtschaftsbooms unter Druck. Daran haben drei Jahre Trump-Präsidentschaft wenig geändert. Das Comeback der Kohle und die Rückkehr der Industriejobs sind ausgeblieben.

Am wenigsten vom Aufschwung gespürt haben ausgerechnet die treusten Trump-Wähler im Heartland und im Rust Belt. Hier eröffnet sich eine Angriffslinie für die Demokraten, die sie nutzen müssen. Und sollte das Coronavirus die Weltwirtschaft in eine Rezession reissen, wird Donald Trump bei seinem vermeintlichen Topthema in Erklärungsnot geraten – China hin oder her.

Die Mobilisierung

In der Bewunderung über Donald Trumps Wahlsieg 2016 geht manchmal vergessen, wie knapp er ausfiel. In den drei Bundesstaaten Michigan, Pennsylvania und Wisconsin hatte er wenige zehntausend Stimmen Vorsprung auf Hillary Clinton. Er profitierte von der Enttäuschung vieler demokratischer Wählerinnen und Wähler über die uninspirierte und skandalgeplagte Kandidatin.

Trotzdem machte Clinton fast drei Millionen Stimmen mehr als Trump. Und je mehr sich Trump und die Republikaner in die weisse Rassisten-Ecke drängen lassen, umso stärker wirkt die Demografie zugunsten der Demokraten. Bei den Midterms 2018 zahlte sich dies aus, als sie in den Suburbs deutlich zulegen konnten. Eine bessere Mobilisierung als 2016 könnte schon die halbe Miete sein.

Der Bloomberg-Faktor

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Michael Bloomberg hat schon viel Geld in Werbung gesteckt, unter anderem für einen der teuren Super-Bowl-Spots. Video: YouTube/Mike Bloomberg

Ein Kandidat wird gerne übersehen: Michael Bloomberg, ehemaliger Bürgermeister von New York und vielfacher Milliardär. Das hat seinen Grund: «Mike» lässt die Vorwahlen im Februar (nach Iowa folgen New Hampshire, Nevada und South Carolina) sausen und konzentriert sich auf den Super Tuesday am 3. März, wenn 15 Staaten wählen und viele Delegiertenstimmen zu holen sind.

Die Strategie ist nicht risikofrei, aber sie könnte sich auszahlen. Laut CNN hat Bloomberg schon 286 Millionen Dollar für Werbung ausgegeben. In den nationalen Umfragen liegt er auf Platz vier, vor Pete Buttigieg und Amy Klobuchar. Seine Rivalinnen und Rivalen fordern die Parteileitung auf, ihn zu den nächsten Fernsehdebatten zuzulassen, obwohl er nicht alle Kriterien erfüllt.

Bloomberg ist nicht unumstritten. Er hat den Ruf einer Spassbremse und viele Schwarze nehmen ihm das harte Vorgehen der New Yorker Polizei («Stop and frisk») übel. Falls ihm Trumps Abwahl wichtiger ist als sein persönliches Ego, können die Demokraten aber auf eine enorme Feuerkraft zählen. Im Vergleich mit seinem Vermögen ist Donald Trumps Wahlkampf-Kasse ein Sparsäuli.

Die Bolton-Bombe

President Donald Trump's pick for national security adviser John Bolton, left, walks up the steps with Defense Secretary Jim Mattis, as Bolton arrives at the Pentagon, Thursday, March 29, 2018, in Washington. (AP Photo/Alex Brandon)

John Bolton und Jim Mattis könnten zu einem echten Problem für Trump werden. Bild: AP/AP

Er wäre der Kronzeuge gewesen, der die Demokraten im Impeachment-Verfahren gefehlt hat. Der frühere Sicherheitsberater John Bolton besitzt eindeutige Beweise für Trumps Verwicklung in die Ukraine-Affäre. Das zeigen vorab durchgesickerte Auszüge aus seinem neuen Buch. Die Republikaner verhinderten seine Aussage, doch die Bolton-Bombe ist keineswegs entschärft.

Das Buch soll Mitte März erscheinen. Das Weisse Haus will dies verhindern, denn John Bolton weiss viel, nicht nur in Sachen Ukraine. Man kann davon ausgehen, dass das Buch zahlreiche pikante Enthüllungen über Trumps instabilen Charakter und seine Sprunghaftigkeit enthält. Es wäre keine Überraschung, wenn Bolton ihn zur Gefahr für die nationale Sicherheit erklären würde.

Der notorische Kriegstreiber Bolton ist eine umstrittene Figur. Doch es gibt andere, etwa Herbert McMaster, seinen Vorgänger als Sicherheitsberater, den früheren Verteidigungsminister Jim Mattis oder Ex-Stabschef John Kelly. Die drei hoch dekorierten Generäle gelten als integre und teilweise brillante Köpfe. Sie haben sich nach mehr oder weniger kurzer Zeit mit Trump überworfen.

Wenn sie es als ihre patriotische Pflicht betrachten, der Republik vier weitere Jahre unter diesem unfähigen Oberkommandierenden zu ersparen, muss sich der Präsident auf einiges gefasst machen. Und die Demokraten könnten sich die Hände reiben. Trump scheint die Gefahr erkannt zu haben. Seine einstige Begeisterung für Uniformträger hat sich stark abgekühlt.

Das Abtreibungs-Urteil

Donald Trump ist weder ein frommer Christ noch ein moralisches Vorbild. Trotzdem lieben ihn die Evangelikalen, denn er hat ihnen geliefert, wonach sie sich seit Jahrzehnten sehnen: Eine rechte Mehrheit im Obersten Gerichtshof, mit der Ernennung von Neil Gorsuch und Brett Kavanaugh. Dank ihnen soll das verhasste Recht auf Abtreibung fallen oder stark eingeschränkt werden.

Ein erster Entscheid fällt noch im Wahljahr. Im März findet die Anhörung zu einem Gesetz des Staates Louisiana statt, das einen Schwangerschaftsabbruch erheblich erschweren würde. Das Urteil dürfte im Juni veröffentlicht werden. Winkt der Supreme Court das Gesetz durch, ist ein Backlash der Frauen programmiert, der auch Trump treffen wird. Denn es ist «sein» Gericht. Und schon heute stösst der Präsident bei einer Mehrheit der weiblichen Wählerschaft auf Ablehnung.

Donald Trumps nicht allzu breite Wählerbasis könnte rasch erodieren, wenn alle diese Effekte eintreten. Und es ist wahrscheinlich, dass das Wahljahr weitere Überraschungen bringen wird. Die Chancen der Demokraten, die Trump-Präsidentschaft zu beenden, sind deshalb intakt, egal wen sie nominieren. Mit Empörung über seinen fehlenden Anstand allein aber schaffen sie es nicht.

Diese Demokraten kandidieren gegen Trump

Möge die Macht in den Impeachment-Dokumenten sein

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56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • El Vals del Obrero 04.02.2020 09:52
    Highlight Highlight Man kann sich doch schon denken, wie es kommen wird:

    Basis und Umfragen bevorzugen einen leicht linken Kandidaten.

    Parteiführung wird aber mit allen Kräften einen mittigen Kandidaten wollen und durchstieren.

    Womit sich Trump wieder als "Anti-Elite" verkaufen kann.
  • Til 04.02.2020 03:37
    Highlight Highlight Ich würde auch einen Schimpansen wählen, wenn er gegen Trump antritt.
  • Mehmed 03.02.2020 20:00
    Highlight Highlight Man stelle sich ein Land vor, in dem die einfachen Bürger ausschliesslich wohlhabende und mächtige Millionäre in ein Parlament wählen können, um dort von ihnen die politischen Geschicke ihres Landes bestimmen zu lassen.

    Nun, das Land ist die USA. Finde es bedenklich, wie unkritisch Millionäre (und Wallstreetlobbyisten) gleich als Vertreter der normalen oder Geringverdienenden Menschen hingestellt werden, wenn sie in der demokratischen Partei sind.

    Die relevante Frage würde lauten: Wie können die Menschen in der USA mehr Einfluss auf die Politik nehmen?
  • Mijasma 03.02.2020 19:36
    Highlight Highlight Trump öffnet bewusst die Schere zwischen Reich und Arm. Den Mittelstand will er Auslöschen.

    Die Amerikaner wollen sich zum Mittelstand zählen auch wenn sie dazu 3 Jops brauchen. Damit will er erreichen, dass die Menschen gar keine Zeit mehr haben zu denken und sich zu informieren. Was nützen denn die vielen Jops wenn das Geld, das man dafür bekommt kaum zum Leben reicht?
    Dann gibt man den Menschen noch den Feind=Ausländer der an allem Schuld ist und er kann sie Steuern wie er will.

  • Träumer 03.02.2020 19:22
    Highlight Highlight Ich hätte mir mehr Informationen und Hintergründe zu Bloomberg und Co. erwünscht. Er gilt nicht als harmlose "Spassbremse", sondern als ein opportunistischer Milliardär der ausser den Status quo, überhaupt keine wirklich politische Ziele verfolgt. Erst kürzlich hat er seine Macht spielen lassen und die DNC hat die Regeln zur Teilnahme der Debatte zu seinem Gunsten geändert.

    Wer glaubt Bloomberg tritt nur wegen Donald Trump an, der hat sich in letzter Zeit nicht mit den grossen Medienhäuser auseinander gesetzt.
    Bloomberg, Obama und Co. haben lieber Trump im Sessel als Bernie Sanders.

  • Berggurke 03.02.2020 19:14
    Highlight Highlight Ich weiss echt nicht, woher diese Stimmung kommt, dass Trump eh gewinnen wird...
    Nur kurz zur Erinnerung: Die Republikaner haben in den Mid-Terms die heftigste Niederlage seit 40 Jahren eingesteckt. Und 2016 galt es als ausgemacht, dass Hillary gewinnen wird, desshalb denke ich, das die Mobilisierung auf Seiten der Demokranten dieses Mal deutlich heftiger sein wird, auch aus einem Anti-Trump-Reflex. Das Wähler-Reservoir der Demokraten einfach grösser. Selbst mit dem electoral colleg sollte das sehr wahrscheinlich reichen.
    Die interessantere Frage ist fast, ob sie den Senat kippen können.
    • Roman h 03.02.2020 23:08
      Highlight Highlight Sorry aber nur die Europäer glaubten das Hillary sicher gewinnen wird.
      Weil wir nur unsere Medien lesen und die alle gegen Trump waren, man hat sich damals geschickt vor der Wahrheit versteckt.
      Auch kommt der grösste anti Trump Reflex von diesem Kontinent.
      Trump und die Republikaner haben immer noch viele Anhänger.
      Kleines Beispiel
      Europa ist gegen Trump weil er die Truppen zurück holte und die Kurden nun schutzlos sind.
      Was ist wohl den Amis wichtiger
      Den Kurden geht es gut
      Oder
      Den eigenen Leuten (Angehörige der Familie, bekannte oder Nachbarn) sind sicher zu Hause.
    • Kruk 04.02.2020 03:43
      Highlight Highlight Naja, ich glaube Trump war selber überrascht dass er gewonnen hat, so unvorbereitet wie er die Sache anging.
    • fuzzy dice 04.02.2020 11:23
      Highlight Highlight Ich habe die USA in den letzten Jahren oft bereist, auch im Sommer 2016. da habe ich mit vielen Menschen über die bevorstehende Wahl gesprochen. Dabei habe ich bemerkt, wie unglaublich verhasst Hillary bei den moderaten Wählern war und dass Trump dazumals nur als "unkonventionell" wahrgenommen wurde. Aktuell (Sommer 2019) wird keiner der zur Wahl stehenden Demokraten wirklich gehasst und Trump wird in breiten Schichten der Bevölkerung als untragbar wahrgenommen. Wenn auch nicht representativ, macht mir das schon ein wenig Hoffnung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 03.02.2020 19:13
    Highlight Highlight Die Demokraten könnten gewinnen, wenn sie nochmal Obama aufstellen würden. Allen anderen Kandidaten gebe ich wenig Chancen.
  • alessandro 03.02.2020 18:56
    Highlight Highlight Ich glaube daran, dass Bernie die Sache gegen Trump nach hause bringen wird:
    - riesige Anhängerschaft
    - Rekordzahl an Donations
    - Rekordzahl an Freiwilligen
    - Sehr Policy-based
    - Richtige Message
    - Hauptthema der Wahl nicht seine Person (was will Trump denn angreifen? Etwa nicht sachezogenes...)
    - Die ersten grösseren Webe-Attacken halfen Bernie mehr als sie schaden

    Eine anstandige Berichterstattung wäre dringend nötig, aber das existiert nicht da drüben, wenn alle grossen Stationen nicht berichten sondern die gewünschte Geschichte erzählen.
    • hiob 03.02.2020 19:48
      Highlight Highlight bernie ist viel zu gut für amerika, ergo wird leider nicht präsident.
    • Chrigi-B 03.02.2020 20:00
      Highlight Highlight In welcher Traumwelt lebst du?
    • Mehmed 03.02.2020 20:02
      Highlight Highlight @alessandro, die demokraten sind zu sehr von der wirtschaft und der grossfinanz gesteuert, als dass sie je bernie zur wahl zulassen würden. bernie ist (ich find ihn super) ein nützlicher idiot, der die linken anhänger der demokraten bei der stangen halten soll.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 03.02.2020 18:23
    Highlight Highlight Ich bin ja froh, ist die Wiederbelebung der Kohleindustrie nicht gelungen. Und den Leuten im Rust Belt geht es nicht besser... ist das nun eine gute Sache? Werden die Dems diesen Leuten Lösungen anbieten? Wenn nicht, steht der nächste Trump mit Sicherheit in den Startlöchern.
    • alessandro 04.02.2020 08:42
      Highlight Highlight Ja, Bernie bietet da handfeste Lösungen.
  • neutrino 03.02.2020 18:20
    Highlight Highlight Im Gegensatz zum Autor bin ich klar der Meinung, dass nicht mal mehr eine Weltwirtschaftskrise Trump etwas anhaben kann. Eine durch das Corona-Virus verursachte sowieso nicht.

    Aktuell würde eine jede solche Krise eh dem Corona-Virus zugerechnet (somit für den 0815-Wähler einem externen Faktor und nicht Trump) - und Trump würde diese Karte auch gnadenlos ausspielen. Sein China-Bashing und sein Nationalismus bekämen wohl noch Auftrieb dadurch.
  • BratmirnenStorch 03.02.2020 17:56
    Highlight Highlight Jetzt mal ehrlich. Die Amerikaner, die ich kenne, sind gar nicht begeistert von Trump. Das Problem des Alters der Kandidaten ist auf beiden Seiten vorhanden. Die Demokraten müssen jetzt einfach sachlich bleiben und nicht wie Trump ständig auf den Mann spielen. Dann klappt das.
    • piatnik 03.02.2020 18:35
      Highlight Highlight ich kenne andere amerikaner als du😂
    • neutrino 03.02.2020 22:13
      Highlight Highlight Ich nehme an, du bewegst dich v.a in SF, LA, NY, etc.

      Geh mal nach El Paso, Phoenix, Austin, Nashville, Memphis...dann lernst du relativ schnell Trumpfans kennen.
    • BratmirnenStorch 03.02.2020 23:24
      Highlight Highlight Stimmt schon. Ironischerweise ist das fast überall so. In den Grossstädten wählt man tendenziell links und auf dem Land eher rechts. Wir werden sehen.
  • Unicron 03.02.2020 17:53
    Highlight Highlight Hört auf mir Hoffnung zu machen... Ich habe mich schon fast damit abgefunden den scheiss weitere 4 Jahre ertragen zu müssen.
  • Bert der Geologe 03.02.2020 17:37
    Highlight Highlight Ich denke auch, dass das Mid-Terms-Resultat unterbewertet wird. Die Dems haben gelernt: "Mobilisierung", "Mobilisierung", "Mobilisierung". Aber wenn, wie anzunehmen ist, einer der Greise in die Endausmarchung gelangt, wird das schwierig mit der Mobilisierung.
  • N. Y. P. 03.02.2020 17:34
    Highlight Highlight Dass 53 Millionen Amerikaner einen Niedriglohn-Job haben. Das sind 44 Prozent aller Beschäftigten von 18 bis 64.

    Das ist wirklich ganz ganz übel. Das ist weltweit ein Problem, dieses schleichende Verschwinden der Mittelklasse.

    Haben wir in 25 Jahren 10% Wohlhabende, die arbeiten LASSEN und 90% moderne Sklaven ?

    Die Daten 1914 - 1918 und 1939 - 1945 sind allen ein Begriff. Ich kann mir aber sehr gut einen weltweiten Bürgerkrieg in der Zukunft vorstellen. Unten gegen Oben, statt Staaten gegen Staaten. Ein kleiner Funke in einem Staat mit anschliessendem Flächenbrand..
  • -thomi- 03.02.2020 17:27
    Highlight Highlight Watson, ich bin bei Euch, dass Trump nicht das ist, was die USA verdienen. Aber einen genauso alten, etwas weniger impulsiv und etwas weniger billig auftretenden weissen Mann ohne irgend ein wesentliches Programm aufzustellen, zum dritten Mal, das wird kläglich scheitern. Und es wird eine grosse unappettitliche Show sein, wie Biden von Trump vorgeführt werden wird. Mit dem Kandidatenfeld wird die Wahl nicht zu gewinnen sein. Wenn schon, würde ich Yang oder Buttegieg nominieren wollen, dann kriegt die Öffentlichkeit wenigstens Visionen mit. Und das Weisse Haus dann ev. 2024... Sorry.
    • BratmirnenStorch 03.02.2020 23:30
      Highlight Highlight Trump redet auch in diesem Wahlkampf davon, dass ihm die Mexikaner seine Mauer bezahlen werden. Ich glaube nicht, dass es hier um Visionen geht aber dem Weltfrieden würde ein schneller Wechsel sicher gut tun.
  • Altweibersommer 03.02.2020 17:26
    Highlight Highlight Lieber Donald als Dagobert
    • Wat Sohn 03.02.2020 20:13
      Highlight Highlight Bloomberg? Bin auch kein Fan des stinkreichen B, aber der (und geschätzte 90% der US Bürger) wär mir noch lieber als Donald...
  • irgendwie so: 03.02.2020 17:21
    Highlight Highlight Zu hoffen bleibt es, dass die Dems die Wende schaffen. Ich denke aber, dass der / die Kandidatin eine entscheidende Rolle spielen wird - es muss eineR sein, der / die die demokratischen Wähler über die Stammwählerschaft hinaus wieder begeistern kann und dem / der kein Stallgeruch anhängt.
    Es muss denn Dems vor allem gelingen, den Fatalismus abzuschütteln, der sich breit gemacht hat und eineN KandidatIn zu bringen mit mehr Begeisterungsfähigkeit als Hillary letztes Mal.
    Mir sagte ein Demokratenwähler 2016 vor den Wahlen resigniert, sie hätten jetzt die Wahl zwischen Pest und Cholera...
    • -thomi- 03.02.2020 21:14
      Highlight Highlight Vor allem muss er in der Lage sein, Donald Trump dermassen zu demütigen und zu beleidigen, dass dieser wortlos stehen bleibt, denn sonst tut Trump es mit jenem. Donald Trump hat sehr viel Erfahrung...
  • René Obi 03.02.2020 17:10
    Highlight Highlight Trumps Fans werden durch nichts abgeschreckt. Aber die
    Millionen von Wechselwählern sind wohl grösstenteils eher angewidert von dem Typen. Und die Rechtsstaatlichkeit wurde die letzten Tage mehr als mit den Füssen getreten. Die Demokraten müssten grad einiges falsch machen, um das noch zu verbocken.
    • Roland Strauss 03.02.2020 22:19
      Highlight Highlight Das Impeachment Verfahren hat allerdings den Demokraten mehr geschadet und die Umfagewerte von Trump sind gestiegen. Vor allem und den Schwarzen:
      Play Icon
  • MartinZH 03.02.2020 17:02
    Highlight Highlight Ich denke eben nicht, dass es einem republikanischen Kandidaten gelingen wird, Donald Trump bei den nächsten Präsidentschaftswahlen zu verdrängen.

    Das hat nichts mit Sympathie oder Antipathie zu tun, sondern ist einfach eine nüchterne Einschätzung.

    Der politische Diskurs und die dringendsten Themen sind in den USA ganz anders, als wir hier in der Schweiz denken:

    Der Wirtschafts-Boom (Arbeitsplätze, Börse, Protektionismus, etc.) dominiert die Schlagzeilen. Das ist auch genau das, was der US-amerikanische Durchschnittsbürger wahrnimmt.

    Und: Ein amtierender US-Präsident wird wiedergewählt. 😔
    • MartinZH 03.02.2020 17:12
      Highlight Highlight ...und für einen demokratischen Präsidentschaftskandidaten bin ich noch viel pessimistischer..! 😔
    • LordEdgar 03.02.2020 17:31
      Highlight Highlight Es gibt ja wohl auch nur einen republikanischen Kandidaten: Donald Trump🤷🏻‍♂️
    • Bert der Geologe 03.02.2020 17:32
      Highlight Highlight @Martin: es kandidiert mit Trump genau ein republikanischer Kandidat. Oder was willst du sagen?
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