Wirtschaft
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epaselect epa08186957 People wear masks as they walk past a closed Apple store at Sanlitun in Beijing, China, 02 February 2020. Apple announced the closure of its stores, corporate offices and contact centers on mainland China until 09 February, due to the novel coronavirus outbreak in the nation.  EPA/WU HONG

Zwei Passanten vor dem Apple-Store in Peking. Bild: EPA

Analyse

Wie das Coronavirus zu einer Gefahr für die Weltwirtschaft wird

Börsencrash in China, leere Hotelzimmer in den Tourismuszentren: Stürzt das Coronavirus die Weltwirtschaft ins Elend?



Die «New York Times»-Kolumnistin Gail Collins lässt ihre Leser jährlich darüber abstimmen, welches der dümmste Minister der Regierung sei. Die letzte Wahl hat Handelsminister Wilbur Ross für sich entschieden. Er hat seinen Sieg soeben bestätigt. Auf die Frage, was die Auswirkungen des Coronavirus auf die US-Wirtschaft seien, antwortete er: Er habe zwar Bedauern mit den Opfern, «aber das Virus wird die Rückkehr der Jobs nach Nordamerika beschleunigen.»

Von allen dummen Thesen zum Coronavirus war dies wohl die dümmste; nCoV ist nicht nur ein Gesundheitsnotstand, zu dem es die Weltgesundheitsorganisation erklärt hat. Das Virus ist auch im Begriff, sich zu einer Pandemie auszuwachsen und damit zu einer veritablen Bedrohung der Weltwirtschaft zu werden.

Die aktuelle Situation ist nicht dazu angetan, unsere Nerven zu beruhigen. Wuhan ist eine Geisterstadt geworden. Infizierte Menschen kämpfen um einen Platz in einem Spital, erschöpfte Ärzte klagen über den Mangel an medizinischen Vorräten.

epa08189888 Indian medical staff wearing full protective suits hold medical waste as they exit from the coronavirus isolated ward of the Ernakulam Government Medical College in Kochi, Kerala, India, 03 February 2020. According to the news reports at least three case of coronavirus were found in India, and government set up a task force to monitor the coronavirus epidemic.  EPA/PRAKASH ELAMAKKARA

Angestellte eines Krankenhauses in Kochi, Indien. Der Coronavirus breitet sich weltweit aus. Bild: EPA

Über 300 Todesopfer hat das Virus bisher gefordert, mehr als im Jahr 2003 die Lungenkrankheit SARS. Gegen 20’000 Coronavirus-Fälle sind bekannt, und nCoV ist im Begriff, die ganze Welt zu erobern.

In reichen Ländern wie den USA und Deutschland können erkrankte Menschen rasch isoliert und behandelt werden. Bedrohlich wird die Situation jedoch in Ländern wie Kambodscha, Indien, Malaysia, Nepal, den Philippen und dem ländlichen Russland. Aus diesen Gegenden sind jedoch bereits Erkrankungen gemeldet worden.

Alle Augen richten sich derweil auf Afrika. Rund eine Million chinesischer Arbeiter sind dort im Rahmen der «Belt and Road»-Initiative tätig. Die wenigsten Länder auf dem Schwarzen Kontinent sind in der Lage, eine Epidemie wirksam zu bekämpfen; und inzwischen weiss man, dass das Virus sich rasch von Mensch zu Mensch verbreitet.

Nicht nur Ärzte und Gesundheitsexperten beschäftigen sich fieberhaft mit dem Coronavirus. Unternehmer, Bankanalysten und Volkswirte schieben ebenfalls Überstunden und versuchen, die Auswirkungen des Virus auf die Weltwirtschaft auszuloten.

epa08187325 Funeral house workers take the body of a resident, who reportedly died because of the novel coronavirus (2019-nCoV) at home, out of a residential building in Wuhan, in central China's Hubei province, 01 February 2020 (issued 02 February 2020). The virus, which originated in the Chinese city of Wuhan, has so far killed more than 300 people and infected over 14,000, media reported.  EPA/YUAN ZHENG CHINA OUT

Ein Opfer des Virus vor einem Bestattungsinstitut in Wuhan. Bild: EPA

Als seinerzeit SARS die Welt in Schrecken versetzte, war sie ökonomisch gesehen zweigeteilt. In China wurde produziert, in den USA konsumiert. Die wirtschaftlichen Folgen der Lungenkrankheit waren daher unbedeutend und wurden rasch überwunden, zumal sich die chinesische Wirtschaft bereits in einem Aufschwung befand.

Heute hingegen ist der chinesische Konsument zu einem wichtigen Treiber der Weltwirtschaft geworden. Weil die Touristen aus dem Reich der Mitte ausfallen, stehen in Istanbul Hotelbetten leer. In Brasilien sorgen sich Farmer, weil die Soja-Preise fallen.

Die Scheichs im Persischen Golf müssen einmal mehr mitansehen, wie der Ölpreis in den Keller rauscht. Schweizer Uhrenhersteller und Hoteliers überprüfen derweil ihre Budgets.

In den am meisten vom Virus betroffenen chinesischen Provinzen werden Shops und Fabriken vorübergehend geschlossen. Internationale Konzerne wie Apple, Levi Strauss, McDonald's, Tesla und Anheuser-Busch machen die Läden dicht oder fliegen gar ihre Manager nach Hause.

Weil China ein zentraler Bestandteil der globalen Supply Chain ist, sind die gleichen Manager fieberhaft damit beschäftigt, Ersatz für die Lücken in ihren Versorgungsketten zu finden.

NCoV wird mit Sicherheit Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben. Die Frage ist einzig, wie gross sie sein werden. Die Ökonomen von Goldman Sachs beziffern die Wachstumseinbusse für die amerikanische Wirtschaft auf 0,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP), es könnten jedoch auch doppelt so viel sein.

epa08183112 Traders work on the floor of the New York Stock Exchange at the closing bell in New York, New York, USA, on 31 January 2020. The Dow Jones industrial average lost over 600 points today as investors reacted to the further risk of the coronavirus, which has infected thousands of people in China.  EPA/JUSTIN LANE

Nervöser Trader an der New Yorker Börse. Bild: EPA

Am schlimmsten ist selbstredend die chinesische Wirtschaft betroffen. Sie befindet sich derzeit ohnehin nicht in Hochform. Nun schätzen Ökonomen, dass das BIP-Wachstum im ersten Quartal unter fünf Prozent fallen könnte, ein für chinesische Verhältnisse desaströser Wert.

Das hat Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Obwohl die Regierung alles versucht hat, das Schlimmste zu verhindern, sind am Montag die Kurse an der Börse in Shanghai um 9,1 Prozent gefallen. Der Renminbi hat gegenüber dem Dollar 1,2 Prozent verloren.

Am Freitag haben auch die Börsen im Westen heftig reagiert. Das heisst nicht, dass sich die Talfahrt zwangsläufig fortsetzen muss. Bisher haben die Investoren Handelskriege und Beinahe-Kriege im Nahen Osten locker weggesteckt. Ob sie vor dem Coronavirus kapitulieren, wird sich weisen.

Vorläufig jedoch bleibt die Unsicherheit. Ein Impfstoff gegen nCoV ist noch nicht gefunden, eine Pandemie bahnt sich an. Darauf zu spekulieren, dass der Spuk in ein paar Monaten vorbei sein wird, ist riskant.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Apokalyptus 04.02.2020 20:12
    Highlight Highlight Mir gehen die Weltuntergangsszenarien von Herrn Löpfe inzwischen einfach zu weit. Die Coronaviren sind laut vielen Experten kein Grund zur Beunruhigung, die meisten Toten waren schon zuvor erkrankt bzw. geschwächt. Und das China ein wichtiger Weltwirtschaftsteil ist, ist auch unbestritten. Und auch die Vielzahl an Analysen zu der Trump-Präsidentschaft: Nichts hat sich bisher in dem Ausmass bestätigt, wie Herr Löpfe es hervorgesagt hat. Aber der Weltubtergang ist stets zum Greifen nah laut der Artikel. Kein anderes Thema Herr Löpfe?
  • Walter Sahli 04.02.2020 10:53
    Highlight Highlight Dieser Virus ist nur solange ein "Problem" für die Wirtschaft, bis ein Impfstoff gefunden ist und die mediale Aufmerksamkeit abflaut. Danach ist er nur noch ein Geschäft für die Pharma.
  • Fritz N 04.02.2020 10:07
    Highlight Highlight Pfff, Weltwirtschaft ist auch nur ein neoliberales Buzzword! Von mir kann man das auch abschaffen :)
  • Effersone 04.02.2020 07:28
    Highlight Highlight Die arme Wirtschaft 🥺😢.
  • NathanBiel 04.02.2020 00:52
    Highlight Highlight Echt jetzt? 300 von 20000? 1.5%? Die Chinesen und die WHO verarschen die ganze Welt!
    • Adumdum 04.02.2020 04:27
      Highlight Highlight 75% der 20000 haben die Krankheit erst weniger als 7 Tage.

      300/20000 ist übrigens schon 1.75% - und wenn Menschen im Schnitt eine Woche brauchen um elendlich dran zu sterben dann bist du schon bei einer Rate von 7.5%...

      Wenn dir das zu wenig ist, dann buch dich ein Ticket und geh helfen.
  • tomtom1 03.02.2020 22:41
    Highlight Highlight Danke Löpfe, musste lachen...Tesla (heute plus 15%) in den Artikel reinzunehmen...
  • PeteZahad 03.02.2020 21:58
    Highlight Highlight "Darauf zu spekulieren, dass der Spuk in ein paar Monaten vorbei sein wird, ist riskant."
    Aber Herr Löpfe, genau das machen Sie doch dauernd mit Donald 😉
  • Mira Bond 03.02.2020 21:26
    Highlight Highlight Wieso erinnert mich nCov so stark an Covfefe? 🤔
  • Moelal 03.02.2020 21:23
    Highlight Highlight Es sterben pro Jahr 250‘000 Menschen an Malaria, 50‘000 an Asthma, 150‘000 an Masern, 3‘000‘0000 an Pneumonie...... wo Du d sie Relationen? Oben genannte Krankheiten sind alle einfach zu verhindern oder zu therapieren!
    • häxxebäse 04.02.2020 07:47
      Highlight Highlight Aus sicht derer sind die ja nicht relevant für die wirtschaft... so funktioniert kapitalismus.
  • HerrCoolS. 03.02.2020 21:04
    Highlight Highlight "...weil China ein zentraler Bestandteil der globalen Supply Chain ist"

    Es hat zwar nur indirekt mit dem eigentlichen Artikel zu tun, aber die oben zitierte Stelle sollte uns zu denken geben. Ich will hier nicht die VR China verunglimpfen oder bashen, aber wir haben uns zur Profitmaximierung komplett abhängig vom chinesischen Billig-Sourcing gemacht...
    • Simon 04.02.2020 00:11
      Highlight Highlight Eher als China solltest du den Westen dafür bashen.
  • Bowerick Wowbagger 03.02.2020 20:31
    Highlight Highlight Verschlimmert wird das Ganze noch durch dieses unsägliche Regime welches die Warnungen lieber in den Wind schlugen anstatt von vornherein die richtigen Massnahmen einzuleiten. Lieber mal besorgte Ärzte einschüchtern 🤢
  • De-Saint-Ex 03.02.2020 19:40
    Highlight Highlight Eine Gefahr... doch wohl eher eine Chance wenn schon? Aber zum Kern... entweder erfahren wir nicht, was wirklich los ist, oder die Panikindustrie wird im Westen kräftig angeheizt... schon fast „beunruhigend“ dass man nicht schon längst die sonst üblichen Verschwörungstheorien liest... à la die CIA hat den Chinesen den Virus als Neujahrsgeschenk überreicht... Ts...
    • Alpaka 8 03.02.2020 21:35
      Highlight Highlight Man kann von dem Virus halten was man will. Aber etwas eine "Chance" zu nennen, wovon bereits 300 Menschen gestorben sind, ist pietätslos.
  • Antinatalist 03.02.2020 18:54
    Highlight Highlight Ich bin mir sicher, dass die Erzeugnisse der RUAG weitaus gefährlicher sind, als dieses Coronovirus.
    • Bowerick Wowbagger 03.02.2020 20:18
      Highlight Highlight Und zwar nur von der RUAG, gell?
  • landre 03.02.2020 18:50
    Highlight Highlight Neben effektiv Tausenden von hospitalisierten Betten in zwei Wochen herausstampfend, Millionenstädte in eine Quarantäne setzend, Finanz- und Produktionsstätte -Ketten stilllegend, usw. Im globalen Spektrum gehört «China» (medial schon mal garantiert) sicherlich zu den Big Shots…Trotzdem, anstatt in die Luft oder Hände in die Ärmel niesen und husten, alltäglich mal angemessen die Hände waschen und andere kulturelle Aufmerksamkeiten...was können Otto und Heidi Normalverbraucherin im Alltag mit Sachlagen, Viechern ganz kleinen Tierchen wie zB. 19nCoV noch mehr, weniger oder besser tun?)
    • häxxebäse 04.02.2020 07:48
      Highlight Highlight Mit den viehern gassi gehen?
  • Heini Hemmi 03.02.2020 17:43
    Highlight Highlight Was für eine Katastrophe! Chinas Wirtschaft wird bloss um 5 Prozent wachsen. (Und die Umwelt freut‘s)
  • derbus 03.02.2020 17:38
    Highlight Highlight Neuer Titel:
    Wie wir das Gebrabel um das Coronavirus einfach ignorieren könnten.

    Immer die arme Wirtschaft die wieder drunter leidet...naja...
    Sonst während Jahr und Tag finden auf der ganzen Welt Tragödien statt, die keine Sau interessieren und worüber nicht berichtet wird...
    Ich kann das unverhältnismässige Interesse an diesem Virus nicht nachvollziehen.

    An anderen Krankheiten etc sterben locker soundsoviele Menschen....seit....naja seit immer?

  • Sherlock_Holmes 03.02.2020 17:26
    Highlight Highlight «Weil China ein zentraler Bestandteil der globalen Supply Chain ist, sind die gleichen Manager FIEBERHAFT damit beschäftigt, Ersatz für die Lücken in ihren Versorgungsketten zu finden.»

    Passt auf zweideutige Art und Weise...
  • dmark 03.02.2020 16:53
    Highlight Highlight Ein Problem sehe ich darin, dass im Moment kaum noch Waren und Güter aus dem Land kommen, weil die grossen Logistikfirmen (DHL, UPS, Fed-Ex, Schenker usw.) ihre Flüge weitestgehend eingestellt haben. Das trifft sehr viele Firmen in aller Welt.
    • arthur991 03.02.2020 19:03
      Highlight Highlight Es sind nicht die Logistik Unternehmen die die Flüge einstellen, sondern die Airlines.
      Diese Unternehmen sind auf die Airlines angewiesen und müssen Ihre Entscheidungen hinnehmen.
    • dmark 03.02.2020 20:41
      Highlight Highlight @arthur991:
      Naja, so ein paar Fliegerlein haben die Logistiker schon in ihrem Besitz. Da ist nichts mit "auf andere Airlines" angewiesen.
      DHL Aviation unterhält 262 Flugzeuge, UPS Airlines besitzt 248 Flugzeuge (+ 9 weitere in Bestellung), Fed-Ex betreibt aktiv die grösste Flotte mit sogar 674 Stück, DB-Schenker hatte mal 20 Stück, chartert aber mittlerweile Kapazitäten bei den anderen.

      Quelle: google dir eine ;)
  • Turicum04 03.02.2020 16:49
    Highlight Highlight Es gibt bedeutend Wichtigeres als diese Weltwirtschaft: Schutzsuchende bei uns aufnehmen oder Klimawandel!
    • Antinatalist 03.02.2020 18:43
      Highlight Highlight Da kann sich auch der sehr engagierte Herr Professor noch sp den Mund fusselig reden, es kommt beim Fussvolk nicht an.
      Wenn Schutzsuchende wegen des Klimawandels bei uns Schutz suchen, weil der Boden, auf dem sie leben, unbewohnbar wird, dann beschleunigt dies in der Folge wiederum die Erosion der hiesigen Böden. Und je enger wir alle zusammen leben müssen, umso eher haben Epidemien und Pandemien ein einfaches Spiel. Wir befinden uns bereits in einem Teufelskreis. Jedes weitere Kind macht einfach nur noch mehr Probleme. Es gibt kein gutes Argument mehr für weiteres Bevölkerungswachstum.
      Play Icon
  • Jurinho8788 03.02.2020 16:34
    Highlight Highlight Habe vor ein paar Tagen über den Schwarzen Tod im 14. Jh gelesen. Ein Drittel der damaligen Bevölkerung ging futsch.

    Rechnet man dies auf's 2020 auf, ergibt dies folgendes:
    222 Mio. Todesopfer in Europa (Pest)
    300 Todesopfer (Corona) = 0.00000135%

    In diesem Sinne, zurücklehnen und ein Corona trinken, Prost!


    • Garp 03.02.2020 17:18
      Highlight Highlight Vielleicht hast Du den Artikel nicht genau gelesen. Es geht auch darum Länder zu schützen, die eine schlechte bis gar keine Gesundheitsversorgung haben.
      Zudem können sich Viren schnell verändern (Je mehr Viren von einer Sorte im Umlauf sind, desto grösser diese Wahrscheinlichkeit.) . Auch die Mortalitätsrate kann dann schnell hochschnellen. Es ist gut wird alles getan das Virus einzudämmen.

      Wir hier können uns bislang zurücklehnen, das stimmt, aber das könnte sich schnell ändern.
    • Sherlock_Holmes 03.02.2020 17:20
      Highlight Highlight Die Bedrohung durch Seuchen und Krieg gehörte in Europa während Jahrhunderten zum Alltag.
      Heute sind sie zumindest in den hoch entwickelten Ländern praktisch inexistent.
      Doch die Firnis der Zivilisation ist – ohne schwarz malen zu wollen – bisweilen dünn. Dessen sind wir uns oftmals zu wenig bewusst.
      Die zunehmenden Schwierigkeiten bei der Versorgung von Medikamenten oder die Resistenzen von Viren gegenüber Antibiotika werden mehr oder minder ausgeblendet.
      Ohne in Angst zu verfallen, ist es doch gut zu bedenken, dass nicht alle Errungenschaften selbstverständlich unbegrenzt bestehen bleiben.
    • TodosSomosSecondos 03.02.2020 18:08
      Highlight Highlight Viren waren schon immer resistent gegen Antibiotika, du meinst wohl Bakterien... ansonsten guter Post
    Weitere Antworten anzeigen
  • sikki_nix 03.02.2020 16:29
    Highlight Highlight Wenn unser System bereits hier ins Wanken kommt, mag ich mir nicht ausmalen was passiert, wenn sich einmal eine wirklich gefährliche Krankheit auszubreiten beginnt.
    • Loe 03.02.2020 22:03
      Highlight Highlight Das System wankt auch ohne eine solche Krankheit. Probieren sie mal gewisse Medikamente auf dem Weltmarkt zu bekommen... Klupenrisiken, überall, sag ich da nur.
  • Kiro Striked 03.02.2020 16:23
    Highlight Highlight Die Wirtschaft wirds überleben... und Trump auch, und Winnie Pooh auch...

    • häxxebäse 04.02.2020 07:51
      Highlight Highlight Zum glück überlebt winnie.. ❤
  • GetReal 03.02.2020 16:22
    Highlight Highlight Die Artikel von Herrn Löpfe prophezeihen immer eines von zwei Dingen: Entweder die grosse Katastrophe oder das baldige Ende von Trump. Keines von beiden hat sich bisher bewahrheitet, und es bestehen beste Aussichten, dass sie dies auch in Zukunft nicht werden.
  • Donspliff 03.02.2020 16:20
    Highlight Highlight ach ach diese panikmache in den medien
    weltweite infos gut und recht aber die dynamik die entstehen kann is krass finde da müssen sich die medien mehr an der nase nehmen!

    und so nebenbei wir sind zuviele menschen auf dem planeten bisel kontrolle von der mutter erde dürfen wir uns nich wundern das diese etwas wegfegt was zu viel ist.
    Ist völlig ok im verhältniss was wir IHR (der WELT) antuhen!
    • Garp 03.02.2020 16:37
      Highlight Highlight Dann kannst Du ja nach China reisen und versuchen dich anzustecken, du tätest der Welt nach Deiner Logik einen grossen Gefallen.
    • Donspliff 03.02.2020 16:52
      Highlight Highlight früher oder später wird der mensch sich selber vernichten vorallem wens zu viele von deiner sorte gibt!.... ich muss nirgens hin nur warten... 🤔
    • Garp 03.02.2020 18:29
      Highlight Highlight Meine Sorte? Was weisst Du denn über mich?

      Übrigens, Seuchen und Viren gab es auch schon zu Zeiten, als es noch nicht zu viele Menschen auf der Erde gab.
  • Hans Jürg 03.02.2020 16:11
    Highlight Highlight Nicht das Corona Virus ist die eigentliche Gefahr, sondern die Panik der Leute und die Medien, die diese schüren.
  • Scaros_2 03.02.2020 16:09
    Highlight Highlight Einfach mal Leute zu Wort kommen, die das ganze Sachlich, nüchtern und pragmatisch zu Tage bringen.

    Fernab von Sensationsjournalismus etc.
    Play Icon
    • Statler 03.02.2020 16:57
      Highlight Highlight Danke!
    • Itchy 03.02.2020 21:00
      Highlight Highlight Das ist tatsächlich ein quasi lehrreiches Video mit vielen Infos. Danke dafür.
  • Cirrum 03.02.2020 15:53
    Highlight Highlight Und es sterben Millionen an Fettleibigkeit, Millionen an Hunger und und und... aber hier diese lächerliche Angsmacherei wegen ein paar Grippefälle...
    • Garp 03.02.2020 16:38
      Highlight Highlight Grippe ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, Du meinst wahrscheinlich grippale Infekte.
    • Garp 03.02.2020 16:44
      Highlight Highlight Ich finde es immer despektierlich, wenn man Todeszahlen gegeneinander ausspielt. Kannst ja den Betroffenen Angehörigen erklären, wissen sie, es sterben noch mehr an Krebs, Herzinfarkt usw. . Im Gegenzug bist Du dann wahrscheinlich trotzdem für Masernimpfung, Tranplantationen etc. .
    • Bowerick Wowbagger 03.02.2020 20:22
      Highlight Highlight Ich mache zur Zeit eine Influenza durch. Nicht lustig, glaub mir.
  • MartinZH 03.02.2020 15:49
    Highlight Highlight Neben dem Börsen-Crash sind auch die Auswirkungen auf die Volkswirtschaft massiv..! 😔

    Das Beispiel Italien zeigt es eindrücklich:

    "5,3 Millionen chinesische Touristen besuchten im vergangenen Jahr Italien. Sie bescherten dem Land Einnahmen in Höhe von 700 Millionen Euro."

    "In Städten wie Florenz, Siena und Pisa seien 40 Prozent der von Chinesen gebuchten Aufenthalte abgesagt worden."

    "Auch die Gastronomie stöhnt wegen der Coronavirus-Epidemie. Die 5000 chinesischen Restaurants in Italien leiden in diesen Tagen unter einem starken Rückgang bei der Gästezahl."

    AZ: https://bit.ly/2Um8Ig0
    • Todesstern 03.02.2020 18:09
      Highlight Highlight Was für ein Börsencrash?

      -2% sind noch lange kein Crash.
  • Statler 03.02.2020 15:48
    Highlight Highlight Ich versteh's irgendwie nicht.
    An der Influenza sterben jährlich tausende Menschen.
    Das interessiert (vor allem die Wirtschaft) aber nur am Rande.
    Und jetzt dieses Coronavirus, das bisher 300 Todesopfer gefordert hat und die Welt ist im Aufruhr.

    Vergleiche ich da Äpfel mit Birnen, oder sind einfach grad' alle schampar hysterisch?
    • hässig 03.02.2020 15:57
      Highlight Highlight Die Grippe sollte generell auch ernster genommen werden.
    • Duscholux 03.02.2020 16:04
      Highlight Highlight Rufst du schnell die Chinesen an sie sollen die neu gebauten Spitäler wieder abreissen? Es sei ja nur eine Grippe und alle seien nur hysterisch.
    • Scaros_2 03.02.2020 16:10
      Highlight Highlight Das ist schon richtig Amour - Es juckt trotzdem niemand.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pümpernüssler 03.02.2020 15:45
    Highlight Highlight Wohl eher die ganze Panikmacherei durch die Medien und Sozialen Medien.
  • Ludwig XVI 03.02.2020 15:44
    Highlight Highlight In Anbetracht des Virus und der möglichen Auswirkungen, ganz ehrlich:

    Sche*** auf die Wirtschaft!
    Nicht alles, schon gar nicht das Leben, gehört der Wirtschaft untergeordnet.
    • Antinatalist 03.02.2020 18:33
      Highlight Highlight Jedes Leben ist der Wirtschaft untergeordnet. Von Anfang an. Angesichts des betörenden Wohlstands im westlichen Konsumismus kann man das leicht vergessen. Aber es geht nur und ausschliesslich um Wirtschaft und Wachstum.
    • Adumdum 04.02.2020 04:23
      Highlight Highlight Es sterben auch Menschen weil sie keine Arbeit und kein Geld haben.
  • Kaishakunin 03.02.2020 15:37
    Highlight Highlight Leider sind Börsen und Volkswirtschaften jeweils anfällig auf selbsterfüllende Prophezeiungen. Natürlich sind Krankheiten ernstzunehmen, mir scheint aber, dass fast mehr als das Virus, die Zero-Tolerance-Politik und oft unnötige Panik so vieles lähmt.
    Da tut es manchmal gut, das grossartige Buch Extraordinary Popular Delusions and the Madness of Crowds von Charles Mackay hervorzunehmen, wo er (nota bene im 19.Jhdt) folgendes feststellt: 'men, it has been well said, think in herds. It will be seen that they go mad in herds, while they only recover their senses slowly, one by one'.
  • Todesstern 03.02.2020 15:36
    Highlight Highlight Es kommt wie es kommen muss.
  • hässig 03.02.2020 15:31
    Highlight Highlight * Das Virus wäre schon lange eine Wirtschaftskrise wenn man so schlau wäre und die Grenzen schliessen (Flüge verbieten würde) um die Verbreitung zu stoppen. Aber Geld macht die Welt.

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