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Bloomberg entschuldigt sich für verfassungswidrige Polizei-Taktik



Inmitten der Vorbereitungen für eine mögliche Präsidentschaftskandidatur hat der frühere New Yorker Bürgermeister, Michael Bloomberg, Fehler in seiner damaligen Amtszeit eingeräumt.

FILE - In this Feb. 26, 2019, file photo, former New York City Mayor Michael Bloomberg speaks at a news conference at a gun control advocacy event in Las Vegas. Tennessee’s top election officials say Bloomberg has requested a petition that would require securing 2,500 signatures from registered voters in less than a month if he wants to qualify for the state’s Democratic presidential primary ballot. The secretary of state’s office confirmed Wednesday, Nov. 13, that Bloomberg requested the ballot petition earlier this week. (AP Photo/John Locher, File)

Der ehemalige Bürgermeister Michael Bloomberg entschuldigte für eine von ihm eingeführte Polizei-Taktik. Bild: AP

Der Demokrat entschuldigte sich am Sonntag während einer Rede in New York für die unter ihm eingeführte und später als verfassungswidrig eingestufte Taktik des «stop and frisk», bei der Polizisten Menschen willkürlich kontrollieren und durchsuchen können.

«Viel zu viele unschuldige Menschen wurden dabei gestoppt», die Mehrheit davon Schwarze und Latinos, sagte der 77-Jährige vor einer vor allem afro-amerikanisch geprägten Kirchgemeinde im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Womöglich seien auch Mitglieder dieser Gemeinde betroffen gewesen, sagte er.

«Ich lag falsch. Und das tut mir leid.»

Bloomberg räumte ein, diese Kontrollen seien zu spät zurückgefahren worden. «Ich lag falsch. Und das tut mir leid», sagte er. «Ich habe Fehler gemacht.» Er habe allerdings noch nie jemanden getroffen, der keinen Fehler gemacht habe. «Das Entscheidende ist, ob man es zugeben kann.»

Bloombergs Auftritt wurde gedeutet als Versöhnungsgeste an Schwarze und Latinos - wichtige Wählergruppen der Demokraten, deren Unterstützung er bei einer Präsidentschaftskandidatur bräuchte.

Offiziell ist Bloomberg noch nicht ins Rennen seiner Partei eingestiegen. Er hat aber bereits konkrete Vorbereitungen dafür getroffen, indem er etwa die nötigen Unterlagen für eine mögliche Teilnahme an den Vorwahlen im US-Bundesstaat Alabama einreichte.

Bloomberg, der einst das nach ihm benannte Finanz- und Medienunternehmen gründete, ist wie der gegenwärtige Präsident Donald Trump ein weisser New Yorker Milliardär in den 70ern. Auf der Reichen-Rangliste von «Forbes» steht er auf Platz 15. Sein persönliches Vermögen beläuft sich auf über 50 Milliarden Dollar. (sda/dpa/afp)

Diese Demokraten kandidieren gegen Trump

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pana 18.11.2019 05:23
    Highlight Highlight Währendessen distanziert Buttigieg die Konkurrenz in Iawo mit über 10% gemäss neuesten Umfragen. Vom Nobody zum Geheimfavorit, erinnert an die Wahl von Obama.
    • PurpleWasabi 19.11.2019 12:30
      Highlight Highlight Buttigieg ist einer der mehr in Bildung und Soziales investieren würde als in die Kriegsmaschinerie.
      Gut so.

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