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USA

Marco Rubio und Donald Trump wollen Kurswechsel in Kuba

«Trump und ich wünschen uns bessere Zukunft»: Rubio fordert Kurswechsel auf Kuba

11.07.2026, 20:57

Am fünften Jahrestag der regierungskritischen Grossdemonstrationen auf Kuba hat Washington die sozialistische Regierung der Insel dazu aufgerufen, grundlegende Reformen umzusetzen. Dies müsse geschehen, «bevor es zu spät ist», sagte US-Aussenminister Marco Rubio laut einer Mitteilung. Nach seiner Einschätzung ist eine neue Beziehung zwischen den USA und Kuba möglich, wenn Havanna zu politischen und wirtschaftlichen Reformen zum Wohlstand der Kubaner bereit ist.

US-Präsident Donald Trump hat mit einer «Übernahme» des Landes mit knapp zehn Millionen Einwohnern gedroht. Seit Januar erhöhte der Republikaner mit Sanktionen und einem Öl-Embargo erheblich den Druck auf die Insel. «Präsident Trump und ich wünschen uns eine bessere Zukunft für Kuba und seine seit langem leidende Bevölkerung», erklärte Rubio weiter.

Angespannte Beziehungen

Am 11. Juli 2021 kam es auf Kuba zu Massenprotesten. Laut Rubio gingen damals Tausende Menschen auf die Strassen, um nach Jahrzehnten der Unterdrückung und Misswirtschaft einen Wandel zu fordern. Die kommunistische Regierung habe mit Brutalität gegen die Demonstranten reagiert – Tausende Menschen seien festgenommen worden, sagte Rubio. Hunderte von ihnen seien immer noch in Haft.

Die Beziehungen zwischen beiden Ländern sind seit dem Sieg der Revolution 1959, die von der Ikone der lateinamerikanischen Linken, Fidel Castro (1926-2016), angeführt wurde, konfliktbeladen. Vor mehr als 60 Jahren verhängte Washington ein Handelsembargo gegen Kuba, das noch immer in Kraft ist. Havanna macht Washington für die schwere Wirtschaftskrise verantwortlich. (sda/dpa)

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