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USA

«Lieber Donald»: Putin gratuliert Trump zu US-Jubiläum

Donald Trump und Wladimir Putin (Montage cpf), anlässlich des 250-jährigen US-Jubiläums.
US-Präsident Trump erhält anlässlich des US-Jubiläums Grüsse aus aller Welt; auch vom russischen Präsidenten Wladimir Putin.Bild: watson/keystone-sda

«Lieber Donald»: Putin gratuliert Trump zu US-Jubiläum

Am 4. Juli werden die USA 250 Jahre alt. Zu diesem festlichen Anlass haben die Oberhäupter von Staaten aus aller Welt dem US-Präsidenten Donald Trump gratuliert. Hier eine Übersicht der Geburtstagsgrüsse.
04.07.2026, 16:2204.07.2026, 17:11

Russland

Kremlchef Wladimir Putin hat den USA zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit gratuliert. «Sehr geehrter Herr Präsident, lieber Donald», leitete Putin sein Glückwunschtelegramm ein, das vom russischen Aussenministerium in Moskau veröffentlicht wurde. Die Unabhängigkeitserklärung der USA habe nicht nur den Beginn des Staates markiert, sondern sei auch ein wichtiger Meilenstein in der Weltgeschichte gewesen. Russland, damals noch unter den Zaren, habe die nordamerikanischen Kolonisten unterstützt.

Putin hob «zahlreiche ruhmreiche Kapitel» in zweieinhalb Jahrhunderten der Geschichte der Beziehungen zwischen den beiden Ländern hervor. «Wir waren Verbündete in zwei Weltkriegen, haben gemeinsam die Menschheit von den Schrecken des Nationalsozialismus befreit und anschliessend eine wichtige Rolle bei der Schaffung der Grundlagen der modernen Weltordnung gespielt», schrieb Putin. Auch in der heutigen Welt trügen Russland und die USA als Atommächte eine besondere Verantwortung für die Gewährleistung von Sicherheit und Stabilität auf globaler Ebene.

epa13083419 Russian President Vladimir Putin meets with VTB Bank President and Chairman of the Management Board Andrey Kostin (not pictured) at the Kremlin in Moscow, Russia, 03 July 2026. EPA/GAVRIIL ...
Wladimir Putin, hier bei einer Besprechung im Kreml. (Archivbild)Bild: keystone

Nach einem Händedruck-Emoji schloss Putin: «Ich wünsche dir, Donald, und deinen Angehörigen Gesundheit, Wohlergehen und Erfolg, und allen amerikanischen Bürgern Glück und Wohlstand.»

Grossbritannien

König Charles III hat nicht nur dem Präsidenten, sonder auch dem amerikanischen Volk zum Jubiläum gratuliert. «Dieses Jahr markiert einen wahrhaft historischen Meilenstein und ist für Amerikaner überall ein Anlass zum Feiern», schrieb der britische Monarch in seinem Grusswort. Es sei auch ein Anlass, innezuhalten und auf all das zu blicken, was die USA seit 1776 erreicht hätten.

In seiner Nachricht ging Charles auch auf die Beziehung der Briten zu den US-Amerikanern ein: Sie sei eine Geschichte «aussergewöhnlicher Entwicklung – vom Überwinden früherer Konflikte bis hin zum Aufbau einer der engsten und erfolgreichsten Bündnispartnerschaften, die die Welt je gesehen» habe. «Gemeinsam stellen wir uns den Herausforderungen von heute und den Chancen von morgen.» Er habe keine Zweifel, dass die beiden Länder ihre gemeinsamen Werte in den nächsten 250 Jahren weiter verteidigen werden. Als Beispiel nannte Charles die Verantwortung dafür, die Natur zu schützen. Umweltschutz liegt dem Monarchen sehr am Herzen.

epa13034518 Britain’s King Charles III inspects his troops outside Buckingham Palace during the Trooping the Colour, The King’s Birthday Parade in London, Britain, 13 June 2026. Trooping the Colour is ...
König Charles III. anlässlich einer Parade in London. (Archivbild)Bild: keystone

Trump gilt als Fan des britischen Königshauses. Erst im April waren Charles und seine Frau, Königin Camilla, zu einem mehrtägigen Staatsbesuch in die USA gereist. Der US-Präsident hatte das Königspaar im Weissen Haus empfangen. Der Besuch fiel in eine Zeit, in der die Beziehungen beider Länder unter anderem durch den Iran-Krieg strapaziert wurden. Er galt deshalb für Charles als diplomatischer Drahtseilakt. Trump war anschliessend voll des Lobes für den Monarchen.

Ukraine

Auch Wladimir Putins geopolitischer Rivale, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, hat Trump gratuliert. So wie die Amerikaner ihre Unabhängigkeit erkämpft und verteidigt hätten, so kämpfe nunmehr die Ukraine um ihre Unabhängigkeit, ihre Freiheit und um das Recht ihrer Bürger auf Glück. Amerika habe im vergangenen Jahrhundert geholfen, die Welt von Tyrannen zu befreien und habe Partnerschaften aufgebaut, die der Menschheit dauerhaften Frieden und die Möglichkeiten zu einer Entwicklung in Freiheit gebracht hätten.

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Wolodymyr Selenskyj, hier an einer Tagung in Dublin. (Archivbild)Bild: keystone

Jetzt, im 21. Jahrhundert, seien Amerikas Einfluss und Bedeutung «sicherlich nicht weniger» geworden. Die Ukraine schätze die Unterstützung der USA, vor allem jetzt, in Russlands Krieg gegen die Ukraine. Mit amerikanischer Hilfe und Technologie könne Kiew die Angriffe Russlands abwehren. «Die Welt braucht diese Art der Führung, die den Schutz von Freiheit und Leben garantiert», schrieb Selenskyj.

«Mögen die Träume freier Menschen stets das Böse und den Hass derer besiegen, die die Freiheit zerstören wollen», schloss Selenskyj. «Ich bin überzeugt: Wenn wir zusammenhalten, werden wir den Frieden ganz sicher erreichen!»

(cpf/sda/dpa)

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quelle: wikimedia
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