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Das sagt Donald Trump in seiner Rede zum USA-Jubiläum

Video: watson/nina bürge

«Kein anderes Land hat dieser Welt mehr Gutes gebracht»: Das sagt Trump zum USA-Jubiläum

04.07.2026, 07:1204.07.2026, 10:34

US-Präsident Donald Trump hat anlässlich des 250. Geburtstags der USA seine Landsleute vor kommunistischem Gedankengut gewarnt. «Man kann Kommunist sein oder Patriot», sagte der Republikaner vor Anhängern im US-Bundesstaat South Dakota. Trump verwendet den Begriff Kommunismus seit einiger Zeit häufiger, um auch linke innenpolitische Gegner und deren Positionen zu attackieren.

President Donald Trump gestures after speaking at Mount Rushmore National Memorial, Friday, July 3, 2026, near Keystone, S.D. (AP Photo/Alex Brandon)
Trump
Donald Trump posiert nach seiner Rede am Mount Rushmore.Bild: keystone

Zugleich zeichnete Trump in seiner Rede vor der Kulisse des berühmten Mount Rushmore am Vorabend des Unabhängigkeitstags das Bild von den USA als Nation, die sich auf Gott berufe. Trump sagte: «Unsere Rechte» seien von Gott verliehen worden, «der uns erschaffen hat.»

Der 80-Jährige betonte ausserdem: «Kein anderes Land hat dieser Welt mehr Gutes gebracht als die Vereinigten Staaten von Amerika.» Er hob hervor, dass man in den USA Englisch spreche, weil es die Sprache der Gründerväter sei. Trump erwähnte nicht, dass sehr viele Menschen in den USA auch Spanisch sprechen.

Video: watson/nina bürge

Der Mount Rushmore ist weltberühmt für das Präsidenten-Denkmal: Die Köpfe von George Washington (1. Präsident), Thomas Jefferson (3. Präsident), Theodore Roosevelt (26. Präsident) und Abraham Lincoln (16. Präsident) sind in den Fels gemeisselt.

Marine One, with President Donald Trump aboard, passes Mount Rushmore National Memorial, Friday, July 3, 2026, near Keystone, S.D. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump
Der Mount Rushmore – eine der bekanntesten Kulissen der USA.Bild: keystone

Es war nicht das erste Mal, dass Trump die Kulisse des Nationaldenkmals Mount Rushmore nutzte. Bereits vor sechs Jahren kam er direkt am Unabhängigkeitstag und machte in einer Rede Stimmung gegen Teilnehmer einer landesweiten Protestbewegung gegen Rassismus.

Sengende Hitze beeinträchtigt Feierlichkeiten

Der heutige Samstag ist der Höhepunkt der Feierlichkeiten. Am späten Abend soll es in Washington ein riesiges Feuerwerk geben, das von mehreren Standorten gezündet wird. Bereits am Freitag flogen mit lautem Getöse immer wieder Kampfjets über die Köpfe der Einwohner Washingtons hinweg, heute wird es erneut viele Flüge geben.

Was die Feierlaune vieler Menschen wohl beeinträchtigt: Seit Tagen ächzt die US-Hauptstadt unter sengender Hitze um die 40 Grad. Trump hält das nicht ab – im Gegenteil: Er will «eine richtig lange Rede halten, nur um zu zeigen, dass ich alles schaffen kann», hatte er in dieser Woche angekündigt. Sein Auftritt ist für 21.45 Uhr US-Ostküstenzeit (Sonntag, 3.45 Uhr MESZ) geplant. Für den Vormittag ist bereits eine grosse Parade in der Stadt wegen der extremen Hitze abgeblasen worden.

Trump steht aktuell innenpolitisch massiv unter Druck. Vor allem am Iran-Krieg stossen sich viele Menschen im Land. Seine Zustimmungswerte sind schon lange niedrig. Viele Amerikaner sind kriegsmüde, während die US-Regierung das Kriegerethos beschwört. Der Präsident trat in den vergangenen Tagen verstärkt rund um die Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag auf und nutzte seine Reden auch dazu, um die aus seiner Sicht Erfolge seiner zweiten Amtszeit hervorzuheben. (dab/sda/dpa)

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