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Residents come out to assess the damage from Hurricane Zeta on Wednesday, Oct. 28, 2020, near the restaurant Patois in New Orleans. (Chris Granger/The Times-Picayune/The New Orleans Advocate via AP)

Hurrikan «Zeta» wütete diese Nacht in New Orleans. Bild: keystone

Hurrikan «Zeta» trifft auf US-Golfküste – ein Toter in New Orleans



Hurrikan «Zeta» hat mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Stundenkilometern die US-Golfküste erreicht und mindestens einen Menschen getötet. Der Wirbelsturm traf am Mittwoch (Ortszeit) im Südosten des Bundesstaates Louisiana auf Land, wie das US-Hurrikanzentrum mitteilte. In der Grossstadt New Orleans starb ein Mensch durch einen Stromschlag niedergerissener Stromleitungen, wie die Stadtbehörden mitteilten. Sie appellierten an die Einwohner, in ihren Häusern zu bleiben. Videos zeigten heftigen Regen in der Region nahe New Orleans. Meteorologen warnten zudem vor Tornados.

Der Hurrikan zog weiter und befand sich am späten Mittwochabend (Ortszeit) über dem Westen Alabamas, dem östlichen Nachbarstaat von Louisiana, wie das Hurrikanzentrum in seinem jüngsten Bericht um Mitternacht mitteilte. «Zeta» könnte nach Einschätzung von Experten einer der schwersten in der Region seit zehn Jahren werden. «Starke, zerstörerische Windböen, die Bäume und Stromleitungen beschädigen, werden sich wegen Zetas hoher Geschwindigkeit über Nacht und am Donnerstag landeinwärts über Teile des südöstlichen Bundesstaates Mississippi, Alabama, das nördliche Georgia, die Carolinas und das südöstliche Virginia ausbreiten», schrieb das Hurrikanzentrum am späten Mittwochabend um 22.00 Uhr (Ortszeit).

A passing car's headlights illuminate a darkened Bourbon Street in the French Quarter of New Orleans, Wednesday, Oct. 28, 2020. Hurricane Zeta passed through today leaving much of the city and metro area without power. (AP Photo/Gerald Herbert)

In New Orleans ist der Strom ausgefallen. Bild: keystone

Die Gouverneure der Bundesstaaten Louisiana, Alabama und Mississippi erklärten den Notstand, um sich auf den Sturm vorbereiten zu können. Entlang der Golfküste zwischen dem Südosten Louisianas bis in den Westen Floridas wurde auch vor gefährlichen Sturmfluten gewarnt. Louisianas Gouverneur John Bel Edwards hatte am Mittwoch gemahnt: «Sie sollten Ihre Vorbereitungen abschliessen.» Der Webseite «Poweroutage.us» zufolge waren alleine in Louisiana in der Nacht zum Donnerstag mehr als 400 000 Menschen ohne Strom.

«Zeta» hatte in den vergangenen Tagen auf der Yucatán-Halbinsel im Südosten Mexikos Bäume und Strommasten umstürzen lassen und Überschwemmungen sowie Stromausfälle verursacht. Der Sturm war dort am späten Montagabend (Ortszeit) auf Land getroffen.

epa08779366 Workers clear the debris after the passage of Hurricane Zeta, in the resort of Cancu, state of Quintata Roo, Mexico, 27 October 2020. The Mexican Caribbean suffered the impact of Hurricane Zeta, the second cyclone in less than a month to hit the tourism infrastructure of the Yucatan Peninsula, although without leaving injuries or deaths.  EPA/Alonso Cupul

In Mexiko hat der Zeta bereits vor zwei Tagen für Zerstörung gesorgt. Bild: keystone

In der diesjährigen Hurrikan-Saison im Atlantik, die von Juni bis November dauert, haben sich bereits so viele starke Stürme gebildet, dass die 21 Namen, die in alphabetischer Reihenfolge dafür vorgesehen waren, aufgebraucht sind. Die Meteorologen griffen deshalb auf das griechische Alphabet zurück, was zuletzt 2005 nötig war. Die zunehmende Intensität tropischer Wirbelstürme, die für ihre Entstehung warmes Wasser brauchen, ist Experten zufolge eine Folge des Klimawandels. (sda/dpa)

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