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Reporter ohne Grenzen: Angriffe auf Medienschaffende in USA

Reporter ohne Grenzen: Angriffe auf Medienschaffende in USA

22.10.2020, 15:4222.10.2020, 15:42
KEYSTONE-SDA video journalist Adrian Reusser in action during his live coverage of the demonstration against racism after the worldwide movement of the Black Lives Matter (BLM) protest against the rec ...
Bild: keystone

Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat sich vor den US-Wahlen besorgt über eine hohe Zahl von Übergriffen gegen Medienschaffende in dem Land geäussert.

Seit Jahresbeginn seien 371 Fälle dokumentiert worden, darunter 223 tätliche Angriffe und 73 Festnahmen, teilte die Organisation am Donnerstag mit. Die aggressive Grundstimmung werde nicht zuletzt von der Regierung von US-Präsident Donald Trump befeuert, die Journalistinnen und Journalisten routinemässig mit Kampfbegriffen wie «Volksfeinde» und «fake news» verunglimpfe.

«Die erschreckende Feindseligkeit und Gewalt, die Journalistinnen und Journalisten für die blosse Ausübung ihres Berufs entgegenschlägt, ist bezeichnend für die immer schlechter werdende Lage der Pressefreiheit in den USA», sagte Geschäftsführer Christian Mihr.

Auf der Rangliste der Pressefreiheit stehen die USA nach Angaben von Reporter ohne Grenzen auf Platz 45 von 180 Staaten. Am 3. November werden ein neuer Präsident, alle Mitglieder des Abgeordnetenhauses sowie ein Drittel der Senatoren gewählt. (sda/dpa)

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