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Midterm-Vorwahlen in USA: Dan Sullivan aus Alaska tritt zweimal an

Dan Sullivan gegen Dan Sullivan: Midterm-Vorwahlen in Alaska sorgen für Knatsch

Im US-Bundesstaat Alaska finden derzeit Vorwahlen für die Midterm-Wahlen statt. Auf der Kandidatenliste taucht ein Name zweimal auf: Dan Sullivan. Das sorgt für Verwirrung, auch beim jetzigen Amtsinhaber Dan Sullivan.
13.06.2026, 12:0013.06.2026, 12:52

Der republikanische Senator Dan Sullivan hat jetzt schon Wahlärger. Denn sein Name steht auf der Kandidatenliste der Vorwahlen in Alaska gleich zweimal. Genau genommen steht da einmal Dan Sullivan – gemeint ist damit der aktuelle Amtsinhaber Daniel Scott Sullivan – und einmal Dan J. Sullivan, ein Neuling, der ins Politikrennen gestiegen ist. Auch er will für die Republikaner antreten, wie US-Medien berichten.

Daniel James Sullivan Junior ist allerdings weitaus weniger bekannt als sein gleichnamiger Konkurrent. Seine Kandidatur reichte er im letzten Moment ein – drei Tage vor der Frist. Er ist im Raum Chicago aufgewachsen und ehemaliger Lehrer. Heute lebt er in Alaska.

In this image provided by Karen Dillman, Alaska Senate candidate Dan Sullivan, one of the challengers to the incumbent senator, also named Dan Sullivan, poses for a photo on a hike, Sunday, June 7, 20 ...
Daniel James Sullivan Junior ist ein pensionierter Lehrer und will sich politisch engagieren.Bild: AP Karen Dillman

Und weil so vieles ungewiss ist, wittern die Republikaner Betrug. Sie glauben, Dan J. Sullivan wurde von den Demokraten ins Rennen geschickt. Laut «Fox News» soll die Beraterin von Dan S. Sullivans demokratischer Herausforderin in Alaska, Mary Peltola, den Neuling bei seiner Kampagne unterstützen. «Er versucht ganz bewusst, meine Wähler zu täuschen», sagt auch der amtierende Senator zur Nachrichtenagentur AP.

Sen. Dan Sullivan, R-Alaska, heads to a closed-door meeting with fellow Republicans, at the Capitol in Washington, Tuesday, June 2, 2026. (AP Photo/J. Scott Applewhite)
Senator Daniel Scott Sullivan glaubt an eine Täuschung seiner Wählerinnen und Wähler.Bild: AP

Der Streit geht inzwischen so weit, dass die oberste Wahlverantwortliche eine Untersuchung eingeleitet hat. In einem Schreiben wehrt sich der Politneuling: «Ich kandidiere, weil ich es leid bin, da zu sitzen und unserem aktuellen Senator beim Versagen zuzuschauen, die Interessen von gewöhnlichen Alaskanern wie mir zu vertreten», heisst es laut Washington Post darin. Dass er denselben Namen trage, beleidige und motiviere ihn noch mehr. Seit Jahren machten Freunde Witze darüber.

Die Untersuchung läuft noch, doch Dan J. Sullivan Junior droht ein Ausschluss. Dennoch beharrt er auf seiner Aufrichtigkeit. Er habe nichts falsch gemacht, sagt er gegenüber Medien.

Anjuli Grantham, left, and Ben Muse protest with others outside the Alaska Division of Elections office on Friday, June 12, 2026, in Juneau, Alaska, opposing efforts to block from the ballot a U.S. Se ...
Der Politneuling hat auch Unterstützer.Bild: AP

Für die Vorwahlen in Alaska haben sich 16 Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt. Die vier mit den meisten Stimmen kommen dann in die eigentlichen Midterm-Wahlen im November. (vro)

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13 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Steibocktschingg
13.06.2026 12:32registriert Januar 2018
Wie die immer sofort eine Verschwörung wittern... Sieht sehr nach Projektion aus.

Und dass sie dann auch noch einfach mal so mit fadenscheinigen "Argumenten" jemanden von der Wahl ausschliessen wollen, nun, das kennt man ja aus so Ländern, wo Demokratie nur Show ist. Also zum Beispiel Russland, Iran, Nordkorea, China...
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