Trump: USA wollen nach Erdbeben in Venezuela schnell helfen
Nach den starken Erdbeben in Venezuela hat US-Präsident Donald Trump dem südamerikanischen Land schnelle Hilfe zugesichert. Er habe alle US-Behörden angewiesen, sich darauf vorzubereiten, schnell zu helfen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.
Die beiden Erdbeben seien von «massivem Ausmass» gewesen und hätten zu einer «verheerenden Zahl Toter» geführt, schrieb Trump. Er machte dabei keine Angaben dazu, auf welche Informationen sich seine Aussage zur Opferzahl stützte. Ersten Erkenntnissen zufolge sind mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen und rund 700 weitere verletzt worden.
«Wir werden für unsere neuen und grossartigen Freunde da sein», schrieb er – wohl mit Blick auf die Übergangsregierung in Caracas. Weiter erklärte er in Bezug auf das wahrscheinliche Ausmass der Folgen: «Die ersten Berichte sind nicht gut!!!»
Kurz vor Trumps Post hatte das US-Aussenministerium nach eigenen Angaben bereits einen Krisenstab eingerichtet, um in Absprache mit der venezolanischen Regierung Such- und Rettungsmannschaften sowie humanitäre und medizinische Hilfe zu schicken. Auch andere Länder haben bereits Hilfe zugesagt.
Binnen einer Minute hatten am Mittwochabend (Ortszeit) zwei sehr starke Erdbeben Venezuela erschüttert. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke der Erschütterungen mit 7,2 und 7,5 an. Eine Modellrechnung der Erdbebenwarte legte nahe, dass eine sehr hohe Opferzahl zu befürchten ist. (sda/dpa)
