Nach den zwei schweren Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Toten nach Angaben der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez auf mindestens 164 gestiegen. Mindestens 971 Menschen wurden verletzt, wie Rodríguez im Sender VTV mitteilte. (sda/dpa)

Rettungskräfte durchsuchen die Trümmer eines eingestürzten Gebäudes.Bild: keystone
Liveticker
Opferzahl steigt auf mindestens 164 ++ Erdbeben in Venezuela waren in der Schweiz messbar
Zwei sehr starke Erdbeben haben Venezuela erschüttert. Die Präsidentin hat den Notstand ausgerufen. Alle News live im Ticker.
- In Venezuela kam es in der Nacht auf Donnerstag zu zwei sehr starken Erdbeben.
- Die US-Erdbebenwarte USGS meldete Magnituden von 7,2 und 7,5. Damit gehören die beiden Erdbeben zu den stärksten des laufenden Jahres weltweit.
- Die Geologiebehörde rechnet mit Tausenden Toten.
- Die Regierung von Venezuela rief den Notstand aus und sprach von grossen Schäden.
- Das Beben sei in mindestens sieben Bundesstaaten sowie in Caracas zu spüren gewesen.
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12:33
Venezuelas Präsidentin nennt neue Opferzahlen
11:51
Stärkstes Beben in Venezuela seit über 100 Jahren
Das Erdbeben der Stärke 7,5 in Venezuela ist nach Angaben der geologischen US-Behörde USGS das Heftigste in dem südamerikanischen Land seit mehr als einem Jahrhundert.
Ein noch stärkeres Beben der Stärke 7,7 gab es zuletzt im Jahr 1900 nordöstlich der Hauptstadt Caracas vor der Küste Venezuelas, wie aus Daten der Organisation hervorgeht.
21 Todesopfer wurden den Angaben zufolge damals registriert, zahlreiche Gebäude stürzten ein. In der Folge sei es zu mehr als 250 Nachbeben gekommen, weshalb viele Bewohner der Region monatelang im Freien lebten. (sda/dpa)

Ein noch stärkeres Beben der Stärke 7,7 gab es zuletzt im Jahr 1900 nordöstlich der Hauptstadt Caracas vor der Küste Venezuelas, wie aus Daten der Organisation hervorgeht.
21 Todesopfer wurden den Angaben zufolge damals registriert, zahlreiche Gebäude stürzten ein. In der Folge sei es zu mehr als 250 Nachbeben gekommen, weshalb viele Bewohner der Region monatelang im Freien lebten. (sda/dpa)
11:28
Caritas Schweiz spricht 100'000 Franken für Nothilfe
Nach dem Erdbeben in Venezuela hat Caritas Schweiz 100'000 Franken für Nothilfe gesprochen. Derzeit kläre man mit Partnern vor Ort ab, was am dringendsten benötigt werde, teilte die Hilfsorganisation mit.
Besonders betroffen seien die Hauptstadt Caracas und die nördliche Küstenregion, schrieb Caritas am Mittwoch in einem Communiqué. Dabei handle es sich um Gebiete, in denen die Menschen bereits massiv unter der anhaltenden wirtschaftlichen Krise, Ernährungsknappheit und der Hyperinflation litten.
Viele Menschen hätten schon vor dem Beben in extremer Armut gelebt, unter mangelnder Ernährung gelitten, liess sich Rafael Filliger zitieren, der Programmdirektor Venezuela von Caritas Schweiz.
Zahlreiche Gebäude seien eingestürzt und die öffentliche Infrastruktur sei zerstört, hiess es weiter. Besonders dringend brauche es Trinkwasser, Nahrungsmittel, medizinische Versorgung und Notunterkünfte. (sda)
Besonders betroffen seien die Hauptstadt Caracas und die nördliche Küstenregion, schrieb Caritas am Mittwoch in einem Communiqué. Dabei handle es sich um Gebiete, in denen die Menschen bereits massiv unter der anhaltenden wirtschaftlichen Krise, Ernährungsknappheit und der Hyperinflation litten.
Viele Menschen hätten schon vor dem Beben in extremer Armut gelebt, unter mangelnder Ernährung gelitten, liess sich Rafael Filliger zitieren, der Programmdirektor Venezuela von Caritas Schweiz.
Zahlreiche Gebäude seien eingestürzt und die öffentliche Infrastruktur sei zerstört, hiess es weiter. Besonders dringend brauche es Trinkwasser, Nahrungsmittel, medizinische Versorgung und Notunterkünfte. (sda)
10:57
Deutschland schickt Bundeswehr nach Venezuela
Deutschland will bis zu sechs Bundeswehr-Flugzeuge ins Katastrophengebiet nach Venezuela schicken. Das hat Verteidigungsminister Boris Pistorius in Aussicht gestellt. Bundeswehrsoldaten bereiten sich auf den Einsatz vor, sagt er gegenüber «Bild». (hkl)
10:22
Erdbeben in Venezuela waren auch in der Schweiz messbar
Die schweren Erdbeben in Venezuela sind bis in die Schweiz messbar gewesen. Die Seismometer des Schweizerischen Erdbebendienstes haben die Erschütterungen deutlich registriert, teilte der Dienst auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.
Ein Erdbeben dieser Stärke werde es in der Schweiz wohl nicht geben. hiess es vom Schweizerischen Erdbebendienst (SED) der ETH Zürich weiter. Hierzulande müsse etwa alle 50 bis 150 Jahre mit einem Erdbeben der Magnitude 6 gerechnet werden. «Solche Beben sind deutlich schwächer, sie setzen ungefähr 180-mal weniger Energie frei», so der Erdbebendienst. (sda)
Ein Erdbeben dieser Stärke werde es in der Schweiz wohl nicht geben. hiess es vom Schweizerischen Erdbebendienst (SED) der ETH Zürich weiter. Hierzulande müsse etwa alle 50 bis 150 Jahre mit einem Erdbeben der Magnitude 6 gerechnet werden. «Solche Beben sind deutlich schwächer, sie setzen ungefähr 180-mal weniger Energie frei», so der Erdbebendienst. (sda)
10:16
Schweiz ist laut Bundespräsident bereit Hilfe zu leisten
Die Schweiz ist bereit, auf Anfrage Venezuela nach den beiden schweren Erdbeben Hilfe zu leisten. Das erklärte Bundespräsident Guy Parmelin am Donnerstag auf X. Die Schweiz stehe nach dem verheerenden Erdbeben an der Seite der Betroffenen.
«Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und allen Betroffenen. Wir sprechen unser aufrichtiges Beileid aus und wünschen den Verletzten eine schnelle Genesung», erklärte Parmelin. (sda)
#Venezuela | #Switzerland stands with 🇻🇪 following the devastating earthquakes.
— Guy Parmelin (@ParmelinG) June 25, 2026
Our thoughts are with the victims, their families and all those affected. We extend our sincere condolences and wish the injured a swift recovery.
🇨🇭 stands ready to assist if requested.
«Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und allen Betroffenen. Wir sprechen unser aufrichtiges Beileid aus und wünschen den Verletzten eine schnelle Genesung», erklärte Parmelin. (sda)
9:37
«Zum Glück hören wir noch lebende Menschen»
Der Bürgermeister des Bezirks Chacao in der Hauptstadt Caracas sagt in einem auf Instagram veröffentlichten Video, dass die Rettungskräfte noch Stimmen unter den Trümmern hören würden. «Zum Glück hören wir noch lebende Menschen, und wir werden sie retten», sagte Gustavo Duque. (hkl)
9:29
Präsidentin: Dutzende Gebäude in Venezuela eingestürzt
Bei den zwei schweren Erdbeben in Venezuela mit mindestens 32 Toten und 700 Verletzten sind nach Angaben der amtierenden Präsidentin Delcy Rodríguez zahlreiche Häuser eingestürzt.
Am stärksten betroffen sei der Bundesstaat La Guaira, wo auch der internationale Flughafen der Hauptstadt Caracas und ein wichtiger Seehafen liegen. «Dort sind Dutzende Gebäude kollabiert, und es sind intensive Rettungsarbeiten zugange, um die Leben zu retten, die Gott uns retten lässt», sagte sie in der Nacht zum Donnerstag.
Rodríguez sprach von einer Tragödie und einem Erdbeben «noch nie dagewesenen Ausmasses» in dem südamerikanischen Land. La Guaira sei zu einem Katastrophengebiet geworden. Die bislang 32 gemeldeten Toten beinhalteten nicht die Opfer in dem Bundesstaat. Die Region hatte 1999 nach heftigen Regenfällen eine Flutkatastrophe erlebt, die laut damaligen amtlichen Zahlen Tausende Menschen das Leben kostete. (sda/dpa)
Am stärksten betroffen sei der Bundesstaat La Guaira, wo auch der internationale Flughafen der Hauptstadt Caracas und ein wichtiger Seehafen liegen. «Dort sind Dutzende Gebäude kollabiert, und es sind intensive Rettungsarbeiten zugange, um die Leben zu retten, die Gott uns retten lässt», sagte sie in der Nacht zum Donnerstag.
Rodríguez sprach von einer Tragödie und einem Erdbeben «noch nie dagewesenen Ausmasses» in dem südamerikanischen Land. La Guaira sei zu einem Katastrophengebiet geworden. Die bislang 32 gemeldeten Toten beinhalteten nicht die Opfer in dem Bundesstaat. Die Region hatte 1999 nach heftigen Regenfällen eine Flutkatastrophe erlebt, die laut damaligen amtlichen Zahlen Tausende Menschen das Leben kostete. (sda/dpa)
9:02
Augenzeugin aus Caracas
«Ich habe noch nie in meinem Leben so viel Angst gehabt, es war fürchterlich», berichtete eine 57-Jährige der Deutschen Presse-Agentur aus dem Osten von Caracas, die knapp 200 Kilometer von dem Epizentrum der Beben entfernt ist.
«Bei uns in der Nähe sind zwei Hochhäuser eingestürzt, am Nachbargebäude fehlen Wände», ergänzte sie. Ihr Hochhaus sei aber weitgehend verschont geblieben. In ihrer Wohnung seien Möbel umgestürzt und Bilder von den Wänden gefallen, alles sei voller Scherben.
Die Erschütterungen seien so stark gewesen, dass sie und ihr Mann zunächst gar nicht aus dem Zimmer gekommen seien. Zusammen mit Nachbarn seien sie dann schliesslich auf die Strasse gerannt. Zwei Anwohner hätten aus dem Aufzug befreit werden müssen. Nach den Beben sei stundenlang der Strom ausgefallen, auch das Mobilfunknetz habe nicht funktioniert. (sda/dpa)

«Bei uns in der Nähe sind zwei Hochhäuser eingestürzt, am Nachbargebäude fehlen Wände», ergänzte sie. Ihr Hochhaus sei aber weitgehend verschont geblieben. In ihrer Wohnung seien Möbel umgestürzt und Bilder von den Wänden gefallen, alles sei voller Scherben.
Die Erschütterungen seien so stark gewesen, dass sie und ihr Mann zunächst gar nicht aus dem Zimmer gekommen seien. Zusammen mit Nachbarn seien sie dann schliesslich auf die Strasse gerannt. Zwei Anwohner hätten aus dem Aufzug befreit werden müssen. Nach den Beben sei stundenlang der Strom ausgefallen, auch das Mobilfunknetz habe nicht funktioniert. (sda/dpa)
8:59
Augenzeuge aus Maracay
Ein Bewohner aus der Nähe der Stadt Maracay, die rund 100 Kilometer von dem Epizentrum entfernt ist, schildert, was er erlebt hat. «Ich sass im Auto und der Wagen hat sich hin und her bewegt als handele es sich um ein Blatt Papier», sagte er der dpa.
Mindestens zwei Häuser in der Umgebung seien eingestürzt, darunter ein relativ neues. «Ich habe schon Erdbeben erlebt, aber noch keins wie dieses», ergänzte der Mann. «Es war schlimm, wirklich schlimm.» Er habe sich an das schwere Erdbeben von 1967 erinnert gefühlt, bei dem in Venezuela damals mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen waren. (sda/dpa)
Mindestens zwei Häuser in der Umgebung seien eingestürzt, darunter ein relativ neues. «Ich habe schon Erdbeben erlebt, aber noch keins wie dieses», ergänzte der Mann. «Es war schlimm, wirklich schlimm.» Er habe sich an das schwere Erdbeben von 1967 erinnert gefühlt, bei dem in Venezuela damals mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen waren. (sda/dpa)
7:48
Gefahr durch mögliche Tsunamis
Nach den schweren Erdbeben in Venezuela droht durch mögliche Tsunamis weitere Gefahr. Das US-Tsunami-Warnzentrum gab eine Tsunami-Warnung für die Jungferninseln heraus. Auch die Behörden der Dominikanischen Republik warnten vor möglichen Flutwellen. Eine zunächst für Puerto Rico ausgegebene Warnung wurde kurze Zeit später wieder aufgehoben. (hkl)
7:40
Das ist bekannt
Nach zwei sehr starken Erdbeben in Venezuela suchen die Rettungskräfte unter den Trümmern nach zahlreichen Verschütteten. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke der Beben mit 7,2 und 7,5 an. Die Regierung von Venezuela rief den Notstand aus und sprach von grossen Schäden.
Das ist bisher bekannt:
Das ist bisher bekannt:
