250 Jahre USA in 50 Bildern
Als die 13 britischen Kolonien an der nordamerikanischen Ostküste 1776 ihre Unabhängigkeit von Grossbritannien proklamierten, hatten sie schätzungsweise 2,5 Millionen Einwohner, von denen rund ein Fünftel versklavte Afrikaner waren. Heute sind die USA ein Koloss, der sich von Ozean zu Ozean erstreckt und 340 Millionen Einwohner hat.
Dieses riesige Einwandererland, spätestens seit dem Ersten Weltkrieg führende Wirtschaftsmacht und spätestens seit dem Zweiten Weltkrieg stärkste Militärmacht, verfügt zugleich über enorme Soft Power, also die Fähigkeit, seine Ziele statt durch Zwang durch kulturelle Attraktivität und Diplomatie zu erreichen. Der durch die amerikanische Popkultur weltweit propagierte American Way of Life prägt oft genug selbst jene, die den USA feindlich gegenüberstehen.
Diese lange Zeit unangefochtene Hegemonialstellung ist nun herausgefordert: extern durch den anscheinend unaufhaltsamen Aufstieg Chinas, intern durch die fortschreitende Polarisierung von Gesellschaft und Politik, deren Symptom die Präsidentschaft Donald Trumps ist. Herausgefordert ist aber auch die amerikanische Demokratie, und zwar durch die autokratischen Ambitionen dieses Präsidenten, der das bewährte System der Checks and Balances am liebsten aushebeln möchte.
So kontrastiert auch der zuweilen monarchisch anmutende Regierungsstil Trumps, der sich etwa mit einem überdimensionierten Triumphbogen selbst ein Denkmal setzen will, aufs Schärfste mit der demokratischen und nüchternen Haltung der amerikanischen Gründerväter. Hier schlagen wir den Bogen von der Unabhängigkeitserklärung bis zur 250-Jahr-Feier: 50 Stationen aus der bewegten Geschichte der USA.
