Tucker Carlson will in den USA eine neue Partei gründen: «Wir brauchen Alternativen»
Nachdem sich der ehemalige Fox-News-Moderator erst kürzlich endgültig von den Republikanern losgesagt hat, kündigt der ehemalige MAGA-Unterstützer seinen nächsten Schritt an. Er will in den USA eine neue Partei gründen.
Dies sagt Carlson am Mittwoch in einem Interview mit dem «Columbia Journalism Review»: «Ich werde dabei helfen, eine dritte Partei aufzubauen», so Carlson. Es solle ein «ernsthaftes Bemühen» geben, herauszufinden, was dem Land zugutekomme. Die derzeitigen Parteien stünden in vollständiger Solidarität miteinander.
Aber, so Tucker weiter, «das ist keine Demokratie. Das ist ein Einparteienstaat, der sich als Demokratie ausgibt, und das muss durchbrochen werden.» Er sei überzeugt, dass es eine dritte Partei geben wird und er alles tun würde, um diesen Schritt auch zu erreichen.
Im Interview kritisiert Carlson sowohl Präsident Donald Trump als auch den Minderheitsführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer. «Wir brauchen Alternativen. Sonst geben wir einfach auf und lassen uns von den skrupellosesten Leuten regieren», sagt er und fügt an:
Die Idee, dass er selbst gewählt werden könnte, schliesst er aber aus: «Ich möchte kein Kandidat sein.» (ome)
