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Lokaler «IS»-Führer laut US-Militär in Afghanistan getötet

Lokaler «IS»-Führer laut US-Militär in Afghanistan getötet

14.07.2017, 22:0715.07.2017, 11:02

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben den lokalen Anführer der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») in Afghanistan getötet. Abu Sayed sei bei einem Angriff auf das Hauptquartier der Terroristen in der Provinz Kunar ums Leben gekommen, teilte Pentagon-Sprecherin Dana White am Freitag mit.

FILE - This Jan. 16, 2009 file photo shows former White House press secretary Dana Perino during her final appearance in the press briefing room at the White House in Washington. Perino, the Fox News  ...
Dana White, Sprecherin des Pentagons, verkündete den Tod eines lokalen «IS»-Anführers.Bild: J. Scott Applewhite/AP/KEYSTONE

Der «IS» ist erst 2015 in Afghanistan aufgetaucht und soll dort nie mehr als 3000 Kämpfer gehabt haben. Lange Zeit war er nur in den beiden Provinzen Nangarhar und Kunar präsent. Amerikanische und afghanische Streitkräfte fliegen seit Monaten schwere Luftangriffe auf «IS»-Stellungen.

Das US-Militär tötete bereits die beiden vorherigen Anführer des «IS»-Ablegers. Bei einer Operation von Spezialkräften im April kam der damalige Chef der Gruppe, Abdul Hasib, ums Leben. Nach Angaben des Pentagons (US-Verteidigungsministerium) übernahm Abu Sayed anschliessend die Macht. (sda/dpa)

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«Trump befindet sich in einer Zwickmühle: Welchen Zug er auch macht, er verliert»
Auf dem Bürgenstock verhandeln die USA und Iran über ein neues Abkommen. Dabei habe das Mullah-Regime die besseren Karten, sagt der deutsche Politologe Herfried Münkler. Der amerikanische Präsident könne nur noch auf sinkende Benzinpreise hoffen.
Herr Münkler, Donald Trumps Rahmenabkommen mit Iran wird praktisch von allen Kommentatoren als grosses Desaster betrachtet. Ist der amerikanische Präsident der grosse Verlierer, als der er nun überall beschrieben wird?
Herfried Münkler: Als klar war, dass die USA nicht in der Lage sind, die Strasse von Hormus mit militärischen Mitteln wiederzueröffnen, war auch klar, dass die Methode Trump in diesem Fall gescheitert ist. Die Methode Trump, das heisst drohen, gegebenenfalls auch das Militär einsetzen, aber darauf hoffen, dass die Gegenseite angesichts der Übermacht der USA relativ schnell nachgibt. In Venezuela hat das funktioniert, und das hat Trump wohl übermütig gemacht. Was Iran betrifft, hat er sich in zwei Punkten geirrt: Erstens hatte er offenbar nicht auf der Rechnung, dass die Iraner mit der Strasse von Hormus die Weltwirtschaft als Geisel nehmen können, zweitens hat er die Stabilität des Regimes unterschätzt.
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