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Bericht: Trump heimlich im Catering-Wagen aus Jet geschleust

Catering trucks are parked at Air Force One on the tarmac before U.S. President Donald Trump departs following the NATO summit at Ankara International Airport in Ankara, Turkey, Wednesday, July 8, 202 ...
Catering-Fahrzeuge bei der Air Force One in Ankara.Bild: keystone

Bericht: Trump im Catering-Wagen aus Jet geschleust

11.08.2026, 07:3011.08.2026, 07:34

Für US-Präsident Donald Trumps Rückflug nach dem Nato-Gipfel in der Türkei hat das Weisse Haus wegen einer vom Iran ausgehenden Bedrohung Berichten zufolge zu einer höchst ungewöhnlichen List gegriffen. Der 80-jährige Präsident stieg in Ankara vor laufenden Kameras in die Regierungsmaschine ein, stieg dann aber laut «Washington Post» unbemerkt in einen seitlich an dem Jet platzierten Catering-Container. Dessen Laster brachte ihn auf dem Flughafen inkognito zu einem kleineren US-Militärflugzeug, mit dem er nach Grossbritannien flog.

Auch die «New York Times» berichtete unter Berufung auf einen US-Beamten über das Täuschungsmanöver nach dem Nato-Gipfel im Juli. Solche Catering-Lastwagen werden auf Flughäfen eigentlich zum Verladen von Mahlzeiten für die Passagiere genutzt.

Nach der Landung der Regierungsmaschine in Grossbritannien wechselte der Tross des Präsidenten von der alten, hellblauen Boeing 747 in den neuen Jet, der Trump von Katar geschenkt worden war. Der Präsident stieg dort auch in die Maschine um. Die Öffentlichkeit sollte den Eindruck bekommen, dass er die ganze Reise in den Regierungsmaschinen zurückgelegt habe, berichtete die «Washington Post». In den USA stieg er dann vor laufenden Kameras aus.

President Donald Trump speaks while switching planes at U.S. Air Force Base, RAF Mildenhall in Suffolk Eastern England, on his way back to Washington from the NATO summit in Ankara, Turkey, Wednesday, ...
Donald Trump vor dem Katar-Jet, den er in Grossbritannien bestieg.Bild: keystone

Selbst Mitarbeiter des Weissen Hauses wussten nichts

Der Zeitung zufolge sollen selbst einige Mitarbeiter des Weissen Hauses, die ebenfalls in der Türkei in den Regierungsjet gestiegen waren, nicht gewusst haben, dass Trump gar nicht an Bord war. Auch eine Journalistengruppe, die den Präsidenten regelmässig auf seinen Reisen begleitet, war an Bord der Maschine. Laut dem Bericht sollen sie nicht über die mögliche iranische Bedrohung in Kenntnis gesetzt worden sein.

Die «Washington Post» beruft sich in ihrem Bericht auf eingesehene Dokumente sowie auf Angaben eines mit dem Manöver vertrauten US-Beamten und einer weiteren Person, der Einzelheiten zu der Präsidentenreise bekannt sein sollen.

Das Weisse Haus äusserte sich auf Anfrage nicht direkt zu dem Zeitungsbericht. Kommunikationsdirektor Steven Cheung verwies darauf, dass es - wie Trump kürzlich gesagt habe - viele Feinde Amerikas gebe, die es auf ihn abgesehen hätten. Man setze «jedes uns zur Verfügung stehende Mittel» ein, um diesen Bedrohungen zu begegnen.

A catering truck is visible parked on the opposite side of Air Force One on the tarmac before U.S. President Donald Trump departs following the NATO summit at Ankara International Airport in Ankara, T ...
Die Air Force One in Ankara: Nur wenige Mitarbeitende sollen von dem Manöver gewusst haben.Bild: keystone

Trump hatte ohnehin schon die Air Force One ausgetauscht

Der Abflug Trumps aus der Türkei war bereits zuvor in den Schlagzeilen gewesen. Er war mit dem neuen Regierungsflieger in die Türkei gereist. Dann wurde bekannt, dass der Präsident für die Rückreise die ältere Regierungsmaschine nutzen würde. Medienberichte legten nahe, dass das umstrittene Geschenk Katars bei einer beschleunigten Umrüstung durch das US-Militär nicht alle Sicherheitsvorkehrungen entsprechend der älteren Maschine erhalten hatte. Nach der Reise kündigte Trump eine Nachrüstung der neuen Maschine an, ohne dabei ins Detail zu gehen.

Die «New York Times» hatte unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, Trump habe auf Anraten des Secret Service den Flug vom Nato-Gipfel in der Türkei zum britischen Luftwaffenstützpunkt Mildenhall mit der alten Air Force One absolviert. Demnach ging es dabei um Sicherheitsbedenken.

Noch während des Nato-Gipfels in der Türkei - einem Nachbarland des Irans - hatte Trump die Bedeutung des Flugzeugwechsels heruntergespielt. Er werde um «der alten Zeiten wegen» mit einer älteren Maschine fliegen. Auf die Berichte über Sicherheitsbedenken angesprochen sagte er in Ankara auf die Frage eines Journalisten: «Ich bin die Nummer 1 auf der Todesliste des Iran.» Die USA griffen den Iran zusammen mit Israel am 28. Februar an.

epa13098717 US President Donald Trump arrives for a press conference during the 2026 NATO Summit in Ankara, Turkey, 08 July 2026. The NATO Summit takes place from 07-08 July. EPA/GEORGI LICOVSKI
Donald Trump in Ankara: «Ich bin die Nummer 1 auf der Todesliste des Iran.»Bild: keystone

Welches Flugzeug heisst Air Force One?

Als Air Force One wird normalerweise immer das Flugzeug bezeichnet, in dem sich der US-Präsident befindet. Die Bezeichnung kann also für beide Regierungsmaschinen vom Typ Boeing 747 gelten. Die kleinere Militärmaschine, mit der Trump die Türkei verliess, nutzte dem Bericht zufolge einen anderen Namen, um das Täuschmanöver nicht preiszugeben. (sda/dpa)

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PxlP
11.08.2026 07:50registriert November 2015
Das war SO geheim, die hatten nicht mal Trump eingeweiht. Der ist einfach dem Geruch von Hamburger und Diet Coke gefolgt und die hatten alle Zeit der Welt, den umzuparken.
2112
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Doctor Unrath
11.08.2026 08:10registriert September 2014
Die Iraner wären schön doof, wenn sie Trump ausschalten würden. Damit wäre der Garant für völlig inkompetente Kriegsführung weg.
1941
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Sir Paddy
11.08.2026 08:00registriert März 2022
Eine Land / Regierung, die ihren "Präsidenten" zwischen Toastbrot und Cola verstecken muss, sollte schnellstens über die Bücher und mal REAGIEREN und sich nicht weiter auf der Nase rumtanzen lassen !!
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