Sport
FIFA

Donald Trump stellt sich hinter FIFA-Präsidnet Gianni Infantino

KEYPIX - epa13121816 US President Donald J. Trump (L) and FIFA President Gianni Infantino (R) stand under confetti as players of Spain (out of picture) celebrate with the World Cup Trophy after the FI ...
Donald Trump und Gianni Infantino verstehen sich seit längerer Zeit hervorragend.Bild: keystone

«Wäre ein schrecklicher Fehler»: Trump stellt sich hinter FIFA-Präsident Infantino

Die Kritik an FIFA-Präsident Gianni Infantino nimmt nicht ab. Während gleich drei Kontinentalverbände seinen Rücktritt fordern, erhält der Walliser jedoch Unterstützung von US-Präsident Donald Trump.
11.08.2026, 06:4411.08.2026, 07:39

Seit den gescheiterten Investorenplänen von Gianni Infantino wird die Luft für den FIFA-Präsidenten immer dünner. Am Montag wandten sich die Dachverbände von Europa (UEFA), Asien (AFC), Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik (CONCACAF) an die Öffentlichkeit und forderten einen Rücktritt von Infantino.

Gelobt wird Infantino dafür von US-Präsident Donald Trump. Der 80-Jährige lobt seinen guten Kumpel auf dem eigenen Online-Netzwerk Truth Social in höchsten Tönen: «Er ist fantastisch und hat gerade die mit Abstand erfolgreichste Weltmeisterschaft geleitet, die jemals stattgefunden hat – und zwar um das Vierfache.»

Trump unterstütze Infantino
Trump lobt Infantino.Bild: truth social

Sollte sich die FIFA nur schon überlegen, Infantino zu ersetzen, würde der Weltfussballverband aus Trumps Sicht einen «schrecklichen Fehler» begehen. «Wenn er nicht mehr da ist, wird die Weltmeisterschaft nie wieder so erfolgreich oder profitabel sein», stellt Trump in seinem Post klar.

Dass sich Infantino und Trump gut verstehen, ist schon länger bekannt. So erhielt der US-Präsident im Rahmen der WM-Auslosung von Infantino den FIFA-Friedenspreis, welcher zum ersten Mal vergeben wurde. An der Weltmeisterschaft 2026 kam es zusätzlich zu einem Skandal, als Trump bei Infantino angerufen hatte, um die Rotsperre von US-Stürmer Folarin Balogun aufzuheben. Die FIFA sagte allerdings, dass die Aufhebung der Sperre nicht wegen Trump erfolgte. Obwohl Balogun spielen durfte, verloren die Gastgeber im Achtelfinal deutlich mit 1:4 gegen Belgien. (riz)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Gianni Infantino – aus einem Dorf im Wallis an die Spitze der FIFA
1 / 28
Gianni Infantino – aus einem Dorf im Wallis an die Spitze der FIFA

Seit 2016 ist Gianni Infantino Präsident des Weltfussballverbands FIFA. Das waren die wichtigsten Momente und Stationen in der Karriere des Wallisers.

quelle: keystone / tony gutierrez
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Wer wird Infantinos Nachfolger?
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
31 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Die beliebtesten Kommentare
avatar
arowa
11.08.2026 06:52registriert April 2023
"Die FIFA stellte allerdings klar, dass die Aufhebung der Sperre nicht wegen Trump erfolgte."
Ach ja, das war ja eine Komission, die den Entscheid gfällt hatte.
Bestehend aus 1 Person.

Die FIFA hat gar nichts klargestellt, sondern ihre Mauscheleien verschleiert um den Anschein von Fairness&Unabhängigkeit zu wahren.
700
Melden
Zum Kommentar
avatar
000614.06c54067@apple
11.08.2026 07:08registriert März 2024
«Wenn er nicht mehr da ist, wird die Weltmeisterschaft nie wieder so erfolgreich oder profitabel sein»
Darum und nur darum geht es. Profit! Synonym für Erfolgreich.
Vom Sport bleibt nicht mehr viel.
Deswegen war das die erste und möglicherweise nicht letzte boykottierte WM meinerseits. Und ich hab’s gut überstanden.
560
Melden
Zum Kommentar
avatar
Mätse
11.08.2026 07:01registriert September 2015
Logisch - Despoten, Diktatoren, Allein- und Gewaltherrscher halten immer zusammen.
500
Melden
Zum Kommentar
31
Fehlanzeige sorgte bei Di Tizio-Frey für einen vermeintlichen Medaillenjubel
Für Géraldine Di Tizio-Frey ist Platz 4 im 100-m-Final an der EM in Birmingham doppelt frustrierend. Sie verpasst in 11,07 Sekunden Bronze um einen Hundertstel, nachdem sie auf der Anzeigetafel im Stadion zunächst auf Platz 3 aufleuchtet.
Salomé Kora, die ebenfalls den Final bestritt, umarmte ihre Teamkollegin bereits, beide hüpften auf der Bahn. Doch die Freude währte nur kurz: Der Name Di Tizio-Frey wurde noch von Delphine Nkansa, der Überraschungsfrau aus Belgien, um eine Position nach unten geschoben.
Zur Story