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USA: Hegseth fordert stärkeren Schulterschluss der Verbündeten

Hegseth fordert stärkeren Schulterschluss der Verbündeten

06.06.2026, 16:2806.06.2026, 16:28

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat die westlichen Verbündeten zu grösserer Unterstützung der USA bei der Verteidigung von Frieden und Freiheit aufgerufen. «Frieden lässt sich nur durch Stärke sichern – durch Stärke auf beiden Seiten des Atlantiks, gestützt durch Einsatzbereitschaft, gemeinsame militärische Fähigkeiten und einen unerschütterlichen politischen Willen», sagte Hegseth auf dem US-Friedhof in Collville-sur-Mer beim Gedenken an die Landung der Alliierten in der Normandie vor 82 Jahren.

U.S. Defense Secretary Pete Hegseth delivers a speech at the US cemetery to commemorate the 82nd anniversary of the D-Day landings, in Colleville-sur-Mer, Normandy, France, Saturday, June 6, 2026. (AP ...
Pete Hegseth fordert mehr Unterstützung für die USA.Bild: keystone

«Unsere Welt ist sicherer und wohlhabender, wenn die Vereinigten Staaten von Amerika und unsere Verbündeten stark und frei sind und unsere westliche Tradition der Freiheit entschlossen verteidigen», sagte Hegseth. «Amerika wird die Führung übernehmen, und das müssen wir auch. Aber fähige Verbündete müssen in entscheidenden Momenten an unserer Seite stehen.»

Hegseth: Frieden muss erkämpft werden

In den Jahren seit der Landung in der Normandie sei ein Grossteil des Westens bequem geworden. «Wir haben vergessen, dass Freiheit nicht umsonst ist. Wir haben vergessen, dass Frieden nicht durch blosse Wünsche entsteht. Er wird mit Entschlossenheit, Ehre und Stärke erkämpft», sagte der US-Minister. Die Männer, die an den Stränden der Normandie gelandet seien, hätten das gewusst.

«Starke Verbündete, die sich alle voll und ganz dafür einsetzen, ihren Teil beizutragen, gewinnen Kriege.» Die in der Normandie begrabenen Männer hätten in einem Kriegsbündnis gekämpft, in dem jeder Partner sein volles Mass an Tatkraft, Mut und Opferbereitschaft eingebracht habe. «Keine leeren Parolen, keine pompösen Gipfeltreffen, keine Kommuniqués», meinte Hegseth. Bei dem Gedenken auf dem Militärfriedhof begleitete ihn seine französische Amtskollegin Catherine Vautrin. (hkl/sda/dpa)

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