International
USA

US-Beamter: Trump will Selenskyj am Dienstag empfangen

US-Beamter: Trump will Selenskyj am Dienstag empfangen

US-Präsident Donald Trump will kommenden Dienstag Regierungskreisen zufolge den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weissen Haus empfangen.
24.07.2026, 17:4624.07.2026, 22:17

Ein entsprechender Besuch sei geplant, teilte ein Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur mit. Selenskyj bestätigte in einer Videobotschaft am Abend das Treffen mit dem US-Präsidenten. Bei den Gesprächen gehe es vor allem um weitere US-amerikanische Unterstützung für ein Ende des Krieges. Auch eine Stärkung der Flugabwehr habe Priorität, sagte er.

U.S. President Donald Trump meets with Ukraine's President Volodymyr Zelenskyy on the sidelines of the NATO summit in Ankara, Turkey, Wednesday, July 8, 2026. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump ...
Haben es besser als auch schon: Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump beim Nato-Gipfel in Ankara Anfang Juli.Bild: keystone

Zuletzt waren die US-Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs infolge des Konfliktes mit dem Iran in den Hintergrund geraten. Am Donnerstag hatten die Aussenminister Russlands und der USA, Sergej Lawrow und Marco Rubio, bei einem Treffen in Manila über Moskaus Angriffskrieg gegen die Ukraine gesprochen.

Rubio betonte danach gegenüber Journalisten, für Fortschritte auf dem Weg zu einem Frieden in der Ukraine seien «neue Vorschläge und neue Ideen» nötig. Er verwies auf schwere russische Verluste in jüngster Zeit sowie auf das Leid der ukrainischen Bevölkerung. Beide Seiten hätten daher ein Interesse an einem Ende des seit Februar 2022 währenden Krieges. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Im Trump-Staat Wyoming wechseln Demokraten die Seiten – das steckt dahinter
In ultrakonservativen US-Bundesstaaten wechseln demokratische Wähler vor den Midterms die Seiten, um bei den republikanischen Vorwahlen mitzubestimmen. Ihr Ziel: den «am wenigsten gefährlichen» Gegner durchbringen, weil demokratische Kandidaten ohnehin keine Chance haben. Die Partei erklärt gegenüber watson, dass sie diese Taktik «überhaupt nicht gutheisst». Wir haben in Wyoming einen solchen «Verräter» getroffen.
Für die gegnerische Partei stimmen – das ist die ungewöhnliche Entscheidung vieler Demokraten, die in den konservativsten Bundesstaaten der USA leben. Vor vier Jahren hatte diese Praxis für grosses Aufsehen gesorgt.
Zur Story