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USA

Donald Trump verklagt CNN wegen Verleumdung auf 475 Millionen Dollar

Former President Donald Trump holds a rally Friday, Sept. 23, 2022, in Wilmington, N.C. (AP Photo/Chris Seward)
Bild: keystone

«Schmerz, Demütigung und seelische Qualen»: Trump reicht Klage gegen CNN ein

Der frühere US-Präsident Donald Trump wirft dem Nachrichtensender CNN Verleumdung vor und will mit einer Klage eine Schadenersatzzahlung in dreistelliger Millionenhöhe erreichen.
04.10.2022, 08:4904.10.2022, 08:49

CNN habe versucht, seinen massiven Einfluss als angeblich vertrauenswürdige Nachrichtenquelle zu nutzen, um ihn zu diffamieren und «politisch zu besiegen». So steht es in der Klageschrift, die Trumps Anwälte am Montag bei einem Gericht im Bundesstaat Florida einreichten. Diese Verleumdungskampagne habe sich in den vergangenen Monaten nur noch verschärft, «weil CNN befürchtet, dass der Kläger 2024 für das Amt des Präsidenten kandidieren wird».

Als Teil «konzertierter Bemühungen», das politische Gleichgewicht nach links zu kippen, habe CNN Trump in skandalöser Weise etwa als «Rassisten» oder als «russischen Lakaien» bezeichnet und mit Hitler verglichen. Auf etwa zwei Dutzend Seiten sind in der Klageschrift entsprechende Beispiele aufgeführt.

Gefordert wird Schadenersatz in Höhe von 475 Millionen Dollar (470 Millionen Franken). Zur Begründung schrieben die Anwälte, die CNN-Berichterstattung habe für Trump Rufschädigung, «Schmerz, Demütigung und seelische Qualen» verursacht.

Medien, die kritisch über ihn berichten, verunglimpft Trump regelmässig als lügnerisch («fake news») und als «Feinde des Volkes». Seit Monaten befeuert der Republikaner Spekulationen, dass er bei der Präsidentschaftswahl 2024 für seine Partei erneut als Kandidat antreten könnte. Jedes Vorgehen gegen ihn, auch diverse juristische Auseinandersetzungen mit offiziellen Stellen, stellt er als Versuch seiner politischen Gegner dar, ihn an einer Kandidatur zu hindern. (leo/sda/dpa)

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