International
USA

106 Verwandte von IS-Kämpfern bei US-Luftangriff in Syrien getötet

FILE - In this March 1, 2017 file photo, an Iraqi soldier inspects a recently-discovered train tunnel, adorned with an Islamic State group flag, that belonged to the former Baghdad to Mosul line, that ...
Bei zwei neuen Luftangriffen der US-geführten Koalition in Syrien sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 106 Verwandte von «IS»-Kämpfern getötet worden. (Symbolbild)Bild: Khalid Mohammed/AP/KEYSTONE

106 Verwandte von «IS»-Kämpfern bei US-Luftangriff in Syrien getötet

26.05.2017, 15:5126.05.2017, 16:08

Bei zwei neuen Luftangriffen der US-geführten Koalition in Syrien sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 106 Verwandte von «IS»-Kämpfern getötet worden. Unter den Opfern der Attacke in der östlichen Stadt Majadin seien 42 Kinder, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag mit.

Demnach hatten sich die Familien von Mitgliedern der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») in ein Gebäude der Stadtverwaltung geflüchtet.

Die in Grossbritannien ansässige Beobachtungsstelle stützt sich auf ein Netz von Informanten vor Ort. Ihre Angaben können von unabhängiger Seite kaum überprüft werden.

In der Nacht zum Freitag hatte die Beobachtungsstelle mitgeteilt, bei einem Angriff der von den USA geführten Koalition in Majadin seien am Donnerstagabend 37 Menschen getötet worden.

Majadin wird seit 2014 vom «IS» kontrolliert. Die Stadt liegt unweit der irakischen Grenze. In Majadin suchten in den vergangenen Monaten zahlreiche Menschen aus dem Irak und aus der syrischen Stadt Raka Zuflucht. (sda/afp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Gericht weist Trumps Klage zu Wahl in Alaska ab
Ein Gericht hat dem Versuch der US-Regierung von Präsident Donald Trump, in die Midterms-Wahl in Alaska einzugreifen, einen Riegel vorgeschoben.
Das Gericht in dem Bundesstaat gab Anträgen auf Abweisung der Klage statt, wie aus der Entscheidung hervorgeht. Eine zwischenzeitlich abgeänderte Klageschrift der Regierung wurde ebenfalls abgewiesen. Damit wird die Wahrscheinlichkeit immer geringer, dass Trump es doch noch gelingen könnte, dort in die Wahlen einzugreifen.
Zur Story