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Wirtschafts-News

Griechischer TV-Sender erklärt Zuschauern, wie sie Benzin klauen können

In Griechenland sind die Preise an den Tankstellen angestiegen. Ein TV-Sender hat den Zuschauern deshalb eine illegale Lösung präsentiert.
24.06.2022, 14:19
Benzin-klauen auf griechisch.
Benzin-klauen auf griechisch.Bild: keystone
Ein Artikel von
t-online

Das griechisch öffentlich-rechtliche Sender ERT hat mit einem Beitrag für Aufsehen gesorgt. Wegen steigender Benzinpreise und hoher Inflation wird in einem Beitrag erklärt, wie man sich bei fremden Autos am Kraftstoff bedient. «Es ist nicht sonderlich kompliziert. Man braucht nicht einmal ein spezielles Rohr, es reicht auch ein Schlauch», sagte der Reporter Costas Stamou in der Morgensendung.

Nachdem er die Methode demonstriert hatte, zeigte ein Automechaniker, wo der Kraftstofftank eines Autos durchstochen werden kann, um den Inhalt zu stehlen.

«Seid ihr noch bei Trost?»

«Seid ihr noch bei Trost? Gebt ihr den Leuten Tipps, wie man Benzin klaut?», kommentierte ein Nutzer auf Twitter. Ein anderer scherzte: «Nach dem Tutorial über zwei Möglichkeiten, wie man leicht Benzin stehlen kann, bereitet ERT jetzt neue Anleitungen vor, wie man Schlösser öffnet und Geldbörsen stiehlt.»

Ein von der griechischen Satire-Website Luben veröffentlichtes Video des Beitrags wurde bis Donnerstag mehr als 170'000 Mal angesehen. Weitere 32'500 sahen den Originalbeitrag auf Twitter.

Die Kraftstoffpreise sind in Griechenland in den vergangenen Monaten stetig gestiegen. Am Mittwoch lag der Durchschnittspreis für bleifreies Benzin in Athen bei mehr als 2.37 Euro pro Liter und auf Rhodos und den Nachbarinseln bei über 2.50 Euro.

Die griechischen Behörden haben sich der Forderung nach einer Senkung der Kraftstoffsteuer widersetzt und sich stattdessen für Subventionen in Höhe von 30 bis 50 Euro für weniger wohlhabende Auto- und Motorradbesitzer entschieden, um deren Budget angesichts der internationalen Energiekrise zu entlasten. Die jährliche Inflationsrate Griechenlands erreichte im Mai mit 11.3 Prozent einen Rekordwert.

Verwendete Quellen:

(t-online,joh)

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