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epa08315379 Few vehicles drive on the Mittlerer Ring during rush hour in Munich, Bavaria, Germany, 23 March 2020. The German government and local authorities are heightening measures to stem the spread of the coronavirus. Germany now has passed 20,000 corona cases.  EPA/LUKAS BARTH-TUTTAS

Leere Strassen bedeuten auch weniger CO2-Ausstösse durch Individualverkehr. Aber nützt das langfristig dem Weltklima? Bild: EPA

Interview

«Je länger die Coronakrise andauert, desto schlechter ist es für das Klima»

Viele Länder und grosse Unternehmen haben in diesen Tagen und Wochen dicht gemacht. Die «Lockdowns» lassen im Hinblick auf das Klima viele jubeln. Aber leider dürfte der Schuss hinten raus gehen.



In einer nie für möglich gehaltenen Rekordzeit wurden weltweit Millionen Menschen nach Hause geschickt, der Verkehr fast zum Erliegen gebracht und Fabriken geschlossen. Das Coronavirus hat einen wirtschaftlichen Schaden angerichtet, den heute noch keiner beziffern kann.

Die gute Seite, das glauben derzeit einige: Die Welt und insbesondere das Klima kann sich jetzt erholen. Das Corona-Grounding der Luftfahrt, so ist auch in den watson-Kommentaren zu lesen, wird die stark belastete Luft entlasten. Auch das klare Wasser in den Kanälen Venedigs wird als positives Zeichen gedeutet, dass die Welt jetzt für einen Moment zur Ruhe kommt und sich in dieser Zeit zumindest etwas erholen könnte.

Befeuert wurde die Hoffnung jüngst durch Satellitenbilder, die von der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA veröffentlicht wurden. Sie zeigen eindrücklich, wie über den «Lockdown»-Städten die Stickstoffdioxide in der Luft krass zurückgingen.

Europa (1. Januar bis 11. März)

China (20. Dezember bis 1. Februar)

Das Problem bei den Stickstoffdioxiden (NO2) ist aber: Sobald die Industrie ihre Arbeit wieder aufnimmt und der Verkehr wieder rollt, nehmen diese sofort wieder zu. Dies zeigen die neuesten Aufnahmen des ESA-Satelliten von China. Die Zunahme ist schon wieder deutlich sichtbar, obwohl die Wirtschaft noch lange nicht wieder auf Hochtouren läuft.

China (1. Februar bis 16. März)

Wie viel also nützt die Coronakrise der Natur und dem Klima wirklich? Wir haben darüber mit Prof. Dr. Martin Grosjean, Direktor am Oeschger-Zentrum für Klimaforschung der Uni Bern gesprochen.

Martin Grosjean, das Coronavirus bringt Industrien, die Luftfahrt, ja ganze Länder praktisch zum Stillstand. Wie sehr hilft das im Kampf gegen den Klimawandel?
Prof. Dr. Martin Grosjean: Aktuell ist das nicht mal ein Tropfen auf den heissen Stein.

Aber angenommen, diese Lockdowns und «Groundings» der Fluggesellschaften dauern noch sechs Monate oder sogar ein Jahr?
Selbst dann. Die Auswirkungen davon wären komplett irrelevant im Kampf, den Klimawandel zu verlangsamen.

Sehen Sie trotzdem auch positive Aspekte?
Ich habe noch keine Zahlen gesehen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass beispielsweise die Reduktion im Pendlerverkehr in der Schweiz den grösseren Effekt erzielen wird. Quantitativ ist das mehr als die Luftfahrt.

Martin Grosjean, Oescher-Zentrum für Klimaforschung Uni Bern

Prof. Dr. Martin Grosjean. bild: occr

Zur Person

Prof. Dr. Martin Grosjean ist Direktor am Oeschger-Zentrum für Klimaforschung (OCCR), das seit 2007 Forscher aus 14 Instituten und vier Fakultäten zusammenbringt und interdisziplinär an vorderster Front der Klimawissenschaften forscht.

Wenn es nur ein Tropfen auf den heissen Stein ist: Wie wird die Coronakrise im Hinblick auf das Klima sichtbar?
Man wird messen können, dass beispielsweise der CO2-Anstieg 2020 kleiner wird als in anderen Jahren. Vielleicht gibt es gar eine kleine Delle oder zumindest keinen Zuwachs.

In China freut man sich über die saubere Luft.
Durch den Shutdown gelangen weniger Russpartikel und andere Schadstoffe in die Luft, damit wird die Luft transparenter und sauberer. Die Abnahme von Stickstoffdioxiden ist auf Satellitenbildern ersichtlich. Lokal kann sich das sogar als «Global brightening» auswirken. Also dass durch die transparentere Luft wieder mehr Sonnenstrahlen auf die Erde dringen. Gesundheitlich sind die Effekte kurzfristig super. Aber die Temperatur kann leicht ansteigen. In den 1950er bis 1980er Jahren sorgte die Luftverschmutzung in der industrialisierten Welt entsprechend für einen kühlenden Effekt, das «Global dimming». Damit war der beginnende Temperaturanstieg durch mehr CO2 in der Luft sehr schwer nachzuweisen.

Hilft uns die Coronakrise, Klimaziele wie das Pariser Abkommen zu erreichen?
Das war schon vorher eine Herkulesaufgabe. Man weiss nicht, wie sich die Wirtschaft erholt. Erleben wir ein V, ein U oder ein L? Solange das nicht klar ist, sind Voraussagen schwierig.

Viele Menschen hoffen darauf, dass die Coronakrise uns die Augen öffnet und wir unser Verhalten überdenken. Wie kann das Klima von der Coronakrise profitieren?
Es gibt für mich zwei Wege, wie es nach der Krise weitergeht. Das wird für das Klima entscheidend sein: Entweder wir bauen alles wie bisher wieder mit nicht nachhaltigen Strukturen und Technologien wieder auf oder wir nutzen die Chance des Wiederaufbaus zu mehr Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft.

Bild

Wird unsere Gesellschaft nach der Coronakrise schneller auf nachhaltige Energien umstellen? bild: shutterstock

Was spricht dafür, alles wieder aufzubauen wie zuvor?
Die Wirtschaft leidet extrem unter der Coronakrise. Zusätzliche Abgaben für CO2 werden danach schwer durchzusetzen sein, Argumente für billiges Öl oder ähnliches werden kommen. Die schnellere und einfachere Rettung wäre, alles wieder aufzubauen wie zuvor.

Und der Weg der nachhaltigen Wirtschaft?
Wenn wir etwas gelernt haben, nehmen wir das zum Anstoss, eine nachhaltigere Wirtschaft und Gesellschaft aufzubauen. Langfristig wäre dies die bessere Lösung. Aber je grösser die Wirtschafts- und Sozialkrise wird, desto mehr wird die Frage kommen: Hat man überhaupt noch freie Valenzen, um die Wirtschaft und Gesellschaft umzubauen?

Welchen Weg werden wir nehmen?
Das kann ich nicht beurteilen. Ich hoffe auf den zweiten.

EU-Kommission-Präsidentin Ursula Von Der Leyen. (Archivbild)

Die Auswirkungen der Coronakrise auf Ursula von der Leyens «European Green Deal» dürften nicht positiv sein. Bild: EPA

Europa machte mit der Vision von Ursula von der Leyen und dem «European Green Deal», der die EU bis 2050 klimaneutral machen will, im Dezember 2019 einen Schritt in die richtige Richtung.
Was in der EU losgetreten wurde durch den Deal, ist bemerkenswert. Zu befürchten ist jetzt aber, dass durch den zeitlich «unglücklichen Zufall» Corona der ganzen Bewegung der Schnauf genommen wird. Und es ist nicht sicher, ob wir diesen Spirit wieder hinkriegen.

Wie beeinflusst die Coronakrise den Kampf gegen den Klimawandel?
Für das Klima wäre es am besten, wenn Corona nicht stattgefunden hätte. Dann hätten wir uns auf die Umsetzung des Pariser Abkommens konzentrieren können. Je länger die Krise andauert, desto schlechter für das Klima.

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    Alle Leser-Kommentare
  • WHYNOT 28.03.2020 13:51
    Highlight Highlight Genau, die Menschen werden durch die zu befürchtende Massenarbeitslosigkeit nicht mehr so klar Grün-Rot wählen und stimmen und wieder technologiefreundlicher werden. Gut so, denn die anstehenden Herausforderungen werden sich durch Utopien nicht lösen. Wir brauchen Kraft, Zuversicht und eine liberale Ordnung wollen wir den Wohlstand erhalten. Heute müssen wir gegen COVID zusammenstehen und danach über die Bücher.
  • Ökonometriker 28.03.2020 12:38
    Highlight Highlight Da viele Firmen jetzt notgedrungen Konzepte für Homeoffice schaffen müssen, bleibt zu hoffen, dass die Krise zumindest Homeoffice Salonfähig macht. Wenn alle Büroarbeiter auch nur einen Tag pro Woche von zu Hause arbeiten dürften, könnten wir in der Schweiz fast so viele CO2-Emissionen pro Jahr vermeiden wie der Flugverkehr verursacht. Und dabei Lebensqualität und Produktivität gewinnen.
    • FrancoL 28.03.2020 17:25
      Highlight Highlight Da bin ich bei Dir.
  • Lorenzo von Matterhorn 28.03.2020 03:51
    Highlight Highlight "wir nutzen die Chance des Wiederaufbaus zu mehr Nachhaltigkeit" Was will er wieder aufbauen? Hat jemand etwas kaput gemacht?
  • Turicum04 27.03.2020 21:16
    Highlight Highlight Den Klimawandel darf man jetzt aber nicht vergessen. Auch hier muss man sofort handeln: Den Autoverkehr sofort einschränken. Ich erwarte, dass auch dieses Problem wieder vermehrt diskutiert wird. Der grüne Schwung darf man jetzt nicht verlieren.
  • Von Bönigen 27.03.2020 20:31
    Highlight Highlight Also was dieser Herr von sich gibt, ist ein pessimistisches Szenario, wie sie eben jetzt en vogue sind und unserer angeschlagenen Stimmung wirklich gut tun. Eine andere optmistischere Sicht wäre, dass im neuen Parlament Mehrheiten sich gegen ein solche Bestrebungen stemmen würden. Das hoffe ich.
  • murrayB 27.03.2020 19:14
    Highlight Highlight Einfach gesagt - der grüne Hype weicht der Realität!

    Der Wandel der Wirtschaft wird nun hoffentlich wirtschaftsfreundlicher - was wiederum gut für das Klima ist - denn was bringt es neue Solarzellen zu verbauen, wenn gleichzeitig ein Gaskraftwerk oder Atomkraftwerk noch nicht am Ende seiner Lebensdauer angelangt ist?
    • FrancoL 28.03.2020 10:13
      Highlight Highlight Nein nicht der Realität sondern einer vorgespielten Realität. Wenn Du gerne ins Theater gehst ist das Deine Sache, aber man nennt es trotzdem nicht Realität sondern Theater.
    • Aurum 28.03.2020 12:51
      Highlight Highlight Genau, verbraten wir lieber noch weiter Gas und generieren weiter Abfall, dessen entsorgung nicht gelöst ist, statt einfach gleich etwas erneuerbares aufzustellen. Super Idee. Mega umweltfreundlich und so.
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 27.03.2020 18:44
    Highlight Highlight Hat die Menschheit je aus Krisen gelernt. Manchmal ein bisschen. Aber wenn man den Zustand der Erde und das Zusammenleben der Völker anschaut, ist der Lerneffekt gering. Viele hochrangige Politiker sind schlicht weg dumm. Ebenso, wie die Leute, die sie gewählt haben.
  • Hypatia 27.03.2020 17:04
    Highlight Highlight " Je länger die Krise andauert, desto schlechter für das Klima."

    Also mal angenommen, die Krise dauert nicht nur an, sondern bleibt über viele viele viele Jahre.
    Ich würde sagen, gut für das Klima, schlecht für den Menschen.

    Ein Prof.Dr. sollte solche dummen Aussagen vermeiden.



  • Küsel64 27.03.2020 14:01
    Highlight Highlight Ich glaube man könnte die Welt auch sofort, jetzt aus der Krise heraus, in 5-10 Jahren CO2-frei machen, wenn man wollte oder besser wenn man müsste. Freilich gäbe es einige Turbulenzen, die Wirtschaft würde das verkraften (vielleicht aber nicht alle Wirtschaftsteilnehmer). Aber es wäre sicher weniger einschneidend, wenn wir uns 20 Jahre gäben. Da wir aber vielmehr an einer kollektiven Herausschieberitis leiden als an Covid19, werden wir noch 15 bis 20 Jahre warten und dann wieder mit Notrecht handeln. Unterschied zum Covid19: Covid19 war nicht voraussehbar, die Klimakrise jedoch schon...
    • KrasseChecker 28.03.2020 07:53
      Highlight Highlight Beides war voraussehbar, zumindest für Leute die sich mit dem Thema von Anbeginn beschäftigten. Sie haben aber trotzdem ein Herz von mir bekommen.
  • Hakuna!Matata 27.03.2020 13:43
    Highlight Highlight Also mehr Luftverschmutzung = weniger Sonneneinstrahlung = tiefere Temperaturen. Voila, da haben wir ja die Lösung für die Klimaerwärmung. Worauf warten wir, raus mit den Filtern, verdunkeln wir die Erde.

    Zum Glück bin ich nicht bei Fox News, sonst würde dies in einem bestimmten Land tatsächlich noch per sofort umgesetzt...
  • Lowend 27.03.2020 13:11
    Highlight Highlight Bezüglich Klimakrise sind eben wir selber, oder besser unser handeln, das Virus, das unseren Wirt, die Welt bedroht.

    Wenn man nun aus der Corona Pandemie etwas positives ziehen kann, ist es ja vielleicht, dass wir auch mit weniger Ressourcenbedarf auskommen können, als wir uns das noch vor wenigen Wochen gedacht hätten?.

    Warum das ganze aber zu einem Rechtsrutsch führen soll, kann ich beim desaströs Krisenmanagement der rechten Populisten nicht ganz begreifen. Die versagen momentan auf ganzer Linie, wogegen gemässigtere Politiker weltweit ziemlich gute Arbeit leisten. Mein Dank an die!
    • Hiker 27.03.2020 20:26
      Highlight Highlight Ich vermute weil die Menschen einen Sündenbock oder mehrere benennen wollen und weil sie mehrheitlich einfache schnelle Lösungen bevorzugen. Genau das werden ihnen die rechten Populisten liefern. Da es solche Lösungen real gar nicht gibt, stehen gemässigte engagierte Politiker ziemlich im Regen. Wie schon so oft in der Vergangenheit. Man erinnere sich an die Minarett Initiative. Diese sinnfreie Initiative hat nüchtern betrachtet ausser einem Image Schaden der Schweiz rein gar nichts gebracht. Aber daran lässt sich erkennen wie sich Populisten auf Kosten von Minderheiten profilieren.
    • Lowend 27.03.2020 20:57
      Highlight Highlight Da bieten sich aber die Rechtspopulisten selber als ideale Sündenböcke an.

      Trumps zögern kostet Millionen Menschen das Leben, Bolsonaros Ignoranz ebenso, Johnson zeigt seine Verantwortungslosigkeit, indem er Infizierten die Hände schüttelt, bis er selber erkrankt und man könnte die Liste dieser Versager bis hin zu unseren Populistenpartei weiterfahren, die immerhin als einzige Partei damals das Referendum gegen das Epidemiegesetz lancierte und zum Glück grandios scheiterten.

      Es liegt einfach an uns allen, diese Versager an ihr Versagen zu erinnern, wenn sie sich wieder aufplustern wollen.
    • Hiker 28.03.2020 19:53
      Highlight Highlight Es wäre wirklich toll wenn sich die Leute an deren Versagen erinnern würden. Im Fall von Trump scheint das schon jetzt nicht so zu sein. Er hat nach wie vor hohe Zustimmungswerte. Seine Strategie lautet wie immer: Nebelkerzen, die Schuld anderen zuschieben, absolut dreist Lügen, sich und seine Entourage und in den Himmel loben, Kritiker diffamieren, seinen Regierungsmitgliedern drohen. Scheint auch hier bestens zu klappen.
  • Eh Doch 27.03.2020 11:04
    Highlight Highlight Diese Krise zeigt uns doch die Instabilität unseres Wirtschaftssystems ganz klar. Sie zeigt uns auch die politischen Möglichkeiten in kürzester Zeit. Und sie zeigt uns wie anpassungsfähig wir sind in unserem eigenen Verhalten. Leider glaube ich nicht, dass sich die Wirtschaft ändern wird aber es ist eine Möglichkeit unser eigenes Verhalten zu überdenken und jeder einzelne für uns selber unser Konsumverhalten zu überdenken und zu entscheiden wer wir sein wollen nach der Coronakrise.
  • Magnum44 27.03.2020 10:48
    Highlight Highlight Es ist aucu ziemlich absurd, dass die Fliegerei mit ihren 2% CO2 einen wesentlichen Einfluss auf das Klima hätte.
    • Manuela Urðr Ehret 27.03.2020 15:34
      Highlight Highlight Naja der gesamte CO2-Ausstoss macht es halt aus. Jeder einzelne Bereich (Fliegerei, verschiedene Branchen und Industrien, Privatverkehr, öffentlicher Verkehr etc.) macht logischerweise nur einen kleinen Teil des gesamten Ausstosses aus. Das heisst aber nicht, dass es wenig ist. Man muss in allen Bereichen eine Reduktion anstreben, um wirklich etwas erreichen zu können. Man kann sich nicht ausruhen und sagen "sind ja nur 2%".
    • KrasseChecker 28.03.2020 07:56
      Highlight Highlight Wenn alle Erdenbürger so viel rumliegen würden wie wir, dann wären es wohl eher 40%. Diese 2% (eigenrlich 3%) werden von wenigen Menschen verursacht, Schaden aber allen!
    • Aurum 28.03.2020 13:07
      Highlight Highlight 2% reiner Treibhausausstoss ist richtig. Die Treibhauswirkung ist beim fliegen aber um einiges höher, da die gase direkt in die höheren Schichten geblasen werden und dort 1. besser wirken und 2. schlechter abgebaut werden. Mit dieser einberechnung des "Emission Weighting Factor" liegt fliegen bereits bei knapp 20% von allen Treibhausverursachern der Schweiz. (Weltweit sinds "nur 5%)
  • Don Huber 27.03.2020 09:27
    Highlight Highlight Ist der Titel ernst gemeint ? Desto schlechter für das Klima ?!?! Ich seh im Moment nur eines....die Natur und das Klima kann sich endlich mal erholen.
    • Randen 27.03.2020 09:39
      Highlight Highlight Da erholt sich gar nichts!! Die Luftqualität ist im Moment deutlich besser und es gibt im Moment sicher viel weniger Umweltschäden. Aber Wirtschaft und Politik werden alle Pläne zur nachhaltigen Rettung der Umwelt verwerfen. Es wird einen Rechtsrutsch geben und der Umstieg auf erneuerbare Energie weil zu teuer begraben.
    • soeifach 27.03.2020 10:16
      Highlight Highlight Man kann diesen Rechtsrutsch auch einfach heraufbeschwören. Wir sind alle mitverantwortlich. Ein Nachdenken über das Danach ist äusserst wichtig - wie wollen wir weiter wirtschaften? Was ist mit der Solidarität zwischen den Generationen?
    • stef1885 27.03.2020 11:38
      Highlight Highlight @Randen: Ich denke (oder hoffe zumindest), dass kein Rechtsrutsch kommen wird: Gerade diese Krise hat uns (damit meine ich die Generation, welche noch nie eine Krise mit ähnlichem Ausmass hat bewältigen müssen) aufgezeigt, wie wichtig der Staat mit seinen Institutionen (Sozialversicherungen, Gesundheitssystem, VBS, Zivildienst uva.) sein kann. Der Neoliberalismus ist offensichtlich nicht in der Lage, Krisensituationen zu meistern. Diejenigen, die den Staat auf das min. Herunterfahren woll(t)en, sind nun die, die die hohle Hand machen um überleben zu können. Dies sollte allen zu denken geben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bernhardmat 27.03.2020 08:54
    Highlight Highlight Die Finanzhaie werden, gleich wie bisher, alles dransetzen dass sie sich maßlos bereichern können. Dafür ist ihnen jede Art Klimapolitik ein Hindernis. Wir, die wir ein wenig übers Geld hinaus sehen, müssen weiter, ja sogar verstärkt, Druck machen, dass das Klima, das Leben und wir alle geschützt und respektiert werden.
  • MediaEye 27.03.2020 08:47
    Highlight Highlight Mir graut es vor der Zeit danach!
    Was ist mit der Wirtschaft, welche ihre Verluste wieder hereinholen will?
    Obschon soe über volle Lager verfügt, wird es zu massiven Preiserhöhungen führen!
    • murrayB 27.03.2020 19:25
      Highlight Highlight Da kann ich dich beruhigen - Hohes Angebot = tiefere Preise!
    • FrancoL 28.03.2020 10:17
      Highlight Highlight Kurzsichtig murryB, völlig in Unkenntnis dass Verluste aufgefangen werden müssen, also die Tiefstpreise nur ein Verschieben der Verluste darstellt.

      Ein bisschen denken und dann weniger breitspurig schreiben.
  • Swen Goldpreis 27.03.2020 08:25
    Highlight Highlight Es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen Wohlstand und klimafreundlichem Verhalten. Kurz gesagt: Je reicher wird sind, desto mehr konsumieren wird. Da spielt es keine grosse Rolle, ob wir auch den Umweltschutz achten, denn Konsum ist immer schlechter als kein Konsum. Deswegen kam auch eine deutsche Studie zum Schluss, dass der beste Klimaschutz wäre, die Arbeitszeit und damit auch den Lohn zu halbieren.

    Umgemünzt auf die Corona-Krise bedeutet das: Wenn wir weniger Geld haben, werden wir weniger Konsumieren und dadurch auch das Klima schützen. Und zwar langfristig.
    • PC Principal 27.03.2020 08:39
      Highlight Highlight In armen Ländern ist die Luft, der Boden und das Wasser viel stärker verschmutzt.

      Angenommen die ganze Energie würde durch erneuerbare Quellen gewonnen, dann ist mehr Konsum ist für das Klima völlig unproblematisch.

      Wenn die Leute jedoch zu Wenig Geld haben um über die Runden zu kommen, dann setzt man lieber auf billige Fossile Energien.

    • EvilBetty 27.03.2020 09:17
      Highlight Highlight In armen Ländern ist die Luft, der Boden und das Wasser vor allem deshalb verschmutzt weil die reichen Länder auf dem Rücken der armen Länder ihren Konsum produzieren.
    • Rundlauf 27.03.2020 11:15
      Highlight Highlight @Principal: Luft, Boden und Wasser ist nicht das gleiche wie Klima. Dreckige Luft bedeutet auch nicht automatisch klimaschädlich.

      Beim Klima zählt vor allem das CO2 - und dort brauchen die Industrieländer aktuell ja die armen Länder, weil diese ihnen CO2-Zertifikate abkaufen. Weshalb? Weil sie können - weil sie trotz Umweltverschmutzung einen geringeren CO2-Ausstoss haben als hochindustrialisierte Länder.

      Zwischen Wohlstand und CO2-Ausstoss besteht definitiv ein Zusammenhang.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PC Principal 27.03.2020 08:24
    Highlight Highlight Ich hoffe die Leute erkennen, dass es im Kampf gegen den Klimawandel nicht ausreicht, die Emissionen einfach ein bisschen herunterzufahren. Angenommen wir würden dieses Jahr einen Monat lang gar kein CO2 ausstossen, das wäre 1/12 weniger in einem Jahr. Über mehrere Jahrzehnte gesehen völlig irrelevant. Langfristig braucht es keine Reduktion sondern ein kompletter Umstieg auf erneuerbare Energien. Dann kann auch die Wirtschaft weiter wachsen.
  • PC Principal 27.03.2020 08:16
    Highlight Highlight Grüne Parteien sind immer in einem Wirtschafts om stark weil die Leute dann an die langfristigen Probleme denken. In jeder Krise verlieren die Grünen weil die Akuten Probleme ins Zentrum rücken.

    2007 waren die Grünen schon sehr stark, doch sie haben verloren als die Finanzkrise kam. 2015 haben sie weiter verloren wegen der Flüchtlings- und der Eurokrise. 2019 haben sie gewonnen weil es nur noch Wirtschafts Odom ohne Krise gab.
    • Til 27.03.2020 09:57
      Highlight Highlight Was heisst "om" und "Odom"?
  • P. Silie 27.03.2020 08:09
    Highlight Highlight Ich denke was auch immer der Outcome ist, die Klimaforscher werden durch den Shut- oder Lockdown viele ihrer Thesen und Theorien anhand neu existierender Zahlen und Messwerte 'überprüfen' können. Das alleine ist schon mal nicht das Dümmste.
    • FrancoL 27.03.2020 13:45
      Highlight Highlight Es wird nicht sehr viel nützen, denn die meisten Thesen die das Klima und die Umwelt betreffen werden bestärkt und von der Gegnerschaft wie bereits vor dem Virus relativiert und minimiert.
      Die Gegner werden dann erst recht mit den leeren Kassen vieles an Massnahmen zu verhindern wissen, schade.
    • Swen Goldpreis 28.03.2020 06:32
      Highlight Highlight Die Wissenschaft ist eigentlich nicht mehr in einer Phase, in der sie überprüfen müsste. Dass der Klimawandel ein Fakt ist, bestreiten eigentlich nur noch Leute, die keine Ahnung von der Materie dafür aber umso mehr Angst vor möglichen Einschränkungen haben.
    • KrasseChecker 28.03.2020 08:04
      Highlight Highlight Jaja, sie werden es versuchen, aber wenn sich diese Lügen enttarnt werden, dann kostet das Wählerstimmen. Auch der dümmste SVP-Wähler wird nicht alles blind glauben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Til 27.03.2020 08:02
    Highlight Highlight Also ich persönlich werde, wenn Corona vorbei ist, die Homeoffice Policy meines Arbeitgebers ausreizen, was ich vorher nicht getan habe. Dadurch wird mein CO2 Footprint sicher mal kleiner. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich da nicht der einzige bin.
    • Kong 27.03.2020 08:50
      Highlight Highlight Darauf hoffe ich auch. Aus einem Tabu wurde ein Muss, die Arbeit wird erledigt und ich spare 200-1000km Autofahrt pro Woche, weil wir auf einmal mit Kunden per Videochat statt Businesslunch geschäften dürfen. Mindestens einen Teil dieser neuen Variante werden wir rüberretten. Dieser Weg wurde gesetzt 🤗
    • FrancoL 27.03.2020 13:48
      Highlight Highlight Das werden viele tun und das ist auch richtig so. Es ist eine Massnahme die etwas bringt und wenig bis keine Kosten zur Folge hat.
  • Lexxus0025 27.03.2020 07:58
    Highlight Highlight Warum haben wir corona in europa? Warum haben wir probleme damit? Wegen vielreisenden, wegen geschäftsleuten, wegen dem massiven handel, wegen fleischkonsum, wegen chronischer herz- kreislauferkrankungen, überalterung usw.
    Alles folgen der wirtschaft also. Mutter natur kann uns nicht noch deutlicher auf unsere fehler aufmerksam machen, ich interpretiere dies als „letzte warnung“. Und als nächstes kommt ein echter sars oder mers erreger, mit einer fatality rate von 30%, ich glaube erst dann wird man umdenken. Ich persönlich werde mein leben nach dem ganzen mist gänzlich anders gestalten.
    • SUV-Fahrer 27.03.2020 13:26
      Highlight Highlight Also Corona ist ein Hilfeschrei der arg gebeutelten Mutter Natur?? So so..
    • Alfio 27.03.2020 14:27
      Highlight Highlight Ich glaube was er/sie sagen will, ist dass eigentlich die Globalisierung eine mitschuld trägt für die Verbreitung wie auch für das Träge reagieren von der Länder.
      Es ist heute normal Wasser aus den Fidschi Inseln zu Importieren oder für eine Messe schnell nach Hannover zu fliegen.
      Im Gegenzug wird die ganze Industrie in billig Länder zentralisiert (u.a. China, was fast zu einem Problem geführt hätte mit Maskenlieferungen).
      Hier muss ein Umdenken stattfinden, das würde Abhängigkeiten abschaffen und endlos lange Lieferwerke und damit zusammenhängender CO2 Ausstoß minimieren.
    • Lexxus0025 27.03.2020 14:30
      Highlight Highlight Mach dich nur lustig SUV (und der name sagt schon alles). Plagen haben sich immer dann verbreitet, wenn widrige umstände vorlagen (Pest, Spanische Grippe, BSE, Pocken, HIV usw.)
      Man kann sich bis heute übrigens nicht erklären, warum es viren überhaupt gibt und wie man sie klassifizieren soll. Ich halte sie für eine art natürlichen kontrollmechanismus. Am ende ist unser ökosystem nichts anderes als ein ausbalanciertes mathematisches system.
      80kg schwere äffchen die erdöl verbrennen müssen um in ihrem 800kg schweren fahrzeug zu sitzen, sehen halt Dinge die links und rechts Liegen nur selten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paulsson 27.03.2020 07:52
    Highlight Highlight Wir wäre es, wenn wir im Nachgang von Corona den Paradigmenwechsel "langsam" angehen - z.B. wird die 4-Tage Woche (3 Tage weekend) weltweit zum Standard. Damit würden unzählige Arbeitsplätze geschaffen, die Leute hätte mehr Zeit für sinnvolle, altruistische Sachen (Vereine, Umwelt, Familie etc.).
    • mrgoku 27.03.2020 08:19
      Highlight Highlight Ich bin mir zu 100000% sicher, dass die Unternehmen NULL Umsatzeinbussen hätten, eher im Gegenteil. Die Angestellten wären zudem VIEL lockerer drauf und freuen sich auch eher auf die Arbeit
    • Ohniznachtisbett 27.03.2020 08:36
      Highlight Highlight Und kein Geld mehr diese altruistischen Sachen zu bezahlen...
    • Kyle C. 27.03.2020 08:51
      Highlight Highlight Ich habe vor 10 Jahren auf die 4-Tage Woche umgestellt und die gewonnene Lebensqualität ist enorm. Mit der finanziellen Einbusse arrangiert man sich mit der Zeit sehr gut, bzw. passt seine Bedürfnisse (bzw. den oftmals unnötigen Luxus) an. Obwohl ich kein Grossverdiener bin, fehlt es an nichts. Bedingt aber, dass die Arbeitgeber diesen Wechsel auch aktiv fördern. Sobald die 4-Tage Woche flächendeckend eingeführt wird, reduziere ich auf 3... ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 27.03.2020 07:48
    Highlight Highlight Falls noch jemand einen Beleg gebraucht hätte, dass auch Wissenschaftler Krisen versuchen zu instrumentalisieren ...

    • Aurum 27.03.2020 08:11
      Highlight Highlight Was wird "instrumentalisiert"? Das Klima wurde nicht pausiert und wird es auch nachher nicht sein. Das beschäftigt nun mal die Wissenschaft.
    • Gowynda 27.03.2020 08:27
      Highlight Highlight Das ist nun wirklich kein gutes Beispiel für Instrumentalisierung, sondern eine berechtigte Überlegung. Die Klimakrise ist noch immer das wohl schlimmste Problem, das wir haben, da darf man wohl einen Zusammenhang bilden zur jetztigen Lage, oder nicht?
    • äti 27.03.2020 08:56
      Highlight Highlight @toerpe: welche Krisen meinst du? Finanz, Öl, Klima, Wasser, Viren, Populismus, Flüchtlinge, China, Regierungen, ....?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Homo ludens 27.03.2020 07:44
    Highlight Highlight Prof. Grosjean sagt, dass auch wenn bedeutende Teil der weltweiten Industrie sowie des Luft- und Strassenverkehrs längere Zeit still stehen, das keinen Einfluss auf das Klima habe. Im Gegenteil, dank des geringeren Albedos hat die Sonneneinstrahlung sogar einen negativen Einfluss.
    Wenn das stimmt, dann sind sämtliche landläufig diskutierten Klimaschutzmassnahmen nicht nur sinnlos, sondern sie wären sogar gefährlich!
    Also sollten wir uns vielleicht besser Gedanken machen, wie wir zukünftig in einer wärmeren Welt leben können. Denn die Erwärmung ist eine Tatsache - die Ursachen jedoch nicht ...
    • Eh Doch 27.03.2020 11:08
      Highlight Highlight Eh? Sicher sind die Ursachen eine Tatsache!
  • no_worries 27.03.2020 07:35
    Highlight Highlight Frei nach Brecht: erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral. Ich bin ein unverbesserlicher Optimist aber zu wenig naiv um zu glauben, dass sich die Mehrheit der Menschen nach der Corona-Krise nachhaltig ändern wird.
    Aktuelle Beispiele zeigen vermehrt, dass der Egoismus eher zunehmen wird, jeder ist sich irgendwann mal selbst der Nächste, dies gilt für Staaten wie auch das Individuum. Angst ist der Haupttreiber dafür und weckt offenbar die primitivsten Instinkte bei einigen Exponenten der Spezis.
    • cdrom 27.03.2020 20:37
      Highlight Highlight Jeder denkt an sich, nur ich denke an mich.

      Und dies wird von der Finanzindustrie und den globalen Konzernen ausgenutzt.

      Teile und herrsche (Bsp. AGBs gegen die man als einzelner nichts machen kann)

      Brot und Spiele (gib ihnen jährlich ein neues Handy, neues....)

      Mach ihnen Angst (darum haben wir immer Arbeitslose)

      Schau dass sie dumm bleiben ( wer die Medien kontrolliert bestimmt was wir erfahren dürfen)

      Alles alte Herrschaftsregeln die sich bewährt haben.

      Die breite Masse ist nur beschränkt aufnahmefähig, das Verständtnis ist klein und das Vergessen gross.
      Von wem stammt das wohl?

  • Patrik Frei 27.03.2020 07:31
    Highlight Highlight Weltweit sind die Flieger am Boden und auf den Strassen fahren praktisch keine Autos mehr. Die Lufthansa lässt ihre Flotte von 700 Flugzeugen am Boden. 700 Flugzeuge a 100 Tonnen Kerosin (A380 könnte 240 Tonnen laden…) = 70‘000 Tonnen pro Flugzeug und Tag gerechnet x 1 Monat = 2‘100‘000 Tonnen „gespartes“ Kerosin, nur für die Lufthansa. Laut US-Regierung verbraucht der internationale Flugverkehr Täglich mehr als 1‘600‘000 Tonnen Kerosin oder 48 Millionen Tonnen im Monat. Kein oder viel weniger CO2 in der Luft… müsste somit einen sibirischen Sommer geben.
    • Leary Bants 27.03.2020 09:40
      Highlight Highlight Da gibt es z.B. noch die Massentierhaltung, welche nicht pausiert....
    • rodolofo 28.03.2020 07:02
      Highlight Highlight @ Leary Bants
      Und die Erdbeben pausieren auch nicht...
      Was soll das?
      Freu Dich doch einfach mit uns mit, dass diese lästige Dauer- und Überall hin zum shoppen-Fliegerei mal eine Zeit lang pausieren muss!
      Auch wenn mir dieses EINZIGE Coronavirus-Thema langsam aber sicher auf den Wecker geht und ich das "Social Distancing" trotz artgerechtem Freiland-Auslauf bereits ziemlich satt habe, freue ich mich auch heute wieder am STRAHLEND BLAUEN HIMMEL, am stark gedämpften Verkehrs-Grundrauschen und an der sauberen Luft!
      Auch wenn dieses Glück nur kurz währt, so macht es doch Lust auf MEHR DAVON!
    • Aurum 28.03.2020 12:39
      Highlight Highlight Sorry, wenn ich deine Illusion stören muss, aber wir haben halt noch immer tonnenweise CO2 in der Atmosphäre oben. Also wenn schon, dann wird der Sommer vergleichbar mit dem letzten Sommer werden.
      Das Klima ist kein System, was innert einem Tag reagiert. Es ist extrem träge. Selbst wenn wir jetzt per sofort und für immer auf 0 reduzieren würden, würde es ein paar Jahre dauern, bis wir die Auswirkungen davon spüren könnten. Das ist auch das Problem, dass wenn wir erst reagieren, wenn wir in unserer Existenz spürbar betroffen sind, es längst zu spät sein wird.
  • THEOne 27.03.2020 07:26
    Highlight Highlight kann ich euch genau sagen, wies weitergeht. genau gleich wie nach der wirtschaftskrise, nichts anderes ist dieses szenario. es wird alles daran gesetzt werden die wirtschaft asap wieder zum laufen zu bringen. da hat umweltschutz oder gar das klima sendepause.
    und zudem "wird das geld fehlen" um neue technologien gegen das klima zu installieren, was natürlich bullshit ist, es wäre mehr als genug geld da.
    • Aurum 27.03.2020 08:12
      Highlight Highlight Seit wann bin ich mit dir eigentlich einer Meinung?
    • THEOne 27.03.2020 09:10
      Highlight Highlight @aurum
      in krisenzeiten passiert viel seltsames 😉
    • Eh Doch 27.03.2020 11:10
      Highlight Highlight Ja gesellschaftlich als Masse gesehen ist deibe Prognose naheliegend, aber jeder kann selber (meistens) für sich entscheiden wie weiter nach Corona.
  • Fiesekatzekratzetatze 27.03.2020 07:17
    Highlight Highlight Sind wir doch mal ehrlich. Wir müssen die Ursachen angehen und nicht die Folgen. Beim Klimawandel wie auch bei solchen Epidemien. Das jagen, halten und essen von Wildtieren sollte weltweit verboten werden! Die Wahrscheinlichkeit, dass Viren von Wildtieren, insbesondere Fledertiere, den Sprung zum Menschen schaffen ist schon so lange bekannt und wird einfach ignoriert. Genauso wie der Fleischkonsum der Industrieländer einen riesen Einfluss auf unser Klima hat. Es wäre relativ einfach bei den Ursachen zu beginnen anstatt viel Geld und Zeit in Symptom Bekämpfung zu investieren.
    • A Trunk of Soul Trunk . 27.03.2020 10:46
      Highlight Highlight Was du beschreibst ist genau keine Ursachenbekämpfung. Der Grund warum Menschen und Fledermäuse\Zibetkatzen so engen Kontakt haben ist die Ausbreitung der Zivilisation mit immer mehr Industriebetrieben und Plantagen. Wo früher Natur war und weit und breit kein Mensch, ist jetzt eine Palmölplantage.
    • cdrom 27.03.2020 20:41
      Highlight Highlight Alles klar. Schaffen wir die Menschen ab.
    • rodolofo 28.03.2020 06:54
      Highlight Highlight @ cdrom
      Menschen als "menschliche Roboter" ohne jedes Mitgefühl für die Mit-Lebewesen der Natur können wir nicht abschaffen, denn die befinden sich ja im Krieg! Die verteidigen ihre Basis-Festungen und Aussenposten bis zum letzten Blutstropfen!
      Fatalerweise fühlt sich der Verursacher der Pandemie, nämlich der Militär- und Polizeistaat VR China, jetzt dazu berufen, der ganzen Welt zu "helfen", indem wir ihr totalitäres System übernehmen- und uns in die "Totale Kontrolle durch die kommunistischen Apparatschiks" eingliedern sollen!
      Dazu sage ich nur: "Da sind mir diese CoVid-Viren noch lieber!"
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  • RhabarBär 27.03.2020 07:14
    Highlight Highlight Der wahre Klimakiller sind wir. Wir alle. Und wir sind viel zu viele davon. Und ob es euch passt oder nicht: wir müssen schauen, dass wir weniger werden. Jedes einzelne ungeborene Kind ist ein Klimakiller weniger. Ich weiss, es ist schrecklich, das so zu lesen, aber wenn wir bewusst auf Kinder verzichten, tun wir etwas Gutes für unseren Planeten. Vielleicht sterben wir so eines Tages aus? Oder sind ein paar Milliarden weniger? Gut für den Planeten wäre es auf jeden Fall.
    • grünergutmensch 27.03.2020 08:10
      Highlight Highlight Dann wärs doch gut corona wird uns noch lange beschäftigen und die pop. dezimieren, oder nicht?
    • digitron 27.03.2020 08:20
      Highlight Highlight Das kann nur jemand schreiben, der keine Kinder hat.
    • mrgoku 27.03.2020 08:23
      Highlight Highlight Naja.. gar keine Kinder würde ich jetzt nicht sagen... In vielen Ländern gibt es ja schon viel weniger Nachwuchs...

      Schaut man aber in die ärmsten Länder der Welt, sind dort 6-10 Kinder pro Familie absolut normal...

      Dort müsste man wohl eher ansetzen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • plaga versus 27.03.2020 07:02
    Highlight Highlight Nein! Wenn die Staaten und die Wirtschaft wieder so weitermachen wollen wie vorher, hiesse das doch, dass die Bemühungen für eine grünere Zukunft wieder aufgenommen werden!

    Naja, ein wenig naive Hoffnung von mir... Ich hoffe, der gesellschaftliche Druck bleibt hoch. Damit die "Alten" sich nicht wieder durchsetzen und endlich an unsere Zukunft denken!
    • rodolofo 27.03.2020 13:45
      Highlight Highlight Dass die Alten zur "Risikogruppe" gehören, wurde uns ja jetzt eindrücklich genug bewusst ... ;)
      Tschuldigung!
      Etwas schwarzer Humor muss sein.
    • cdrom 27.03.2020 20:49
      Highlight Highlight Immer schön der Reihe nach.
      Zuerst kommt eine Anständige Wirtschaftskrise welche das Finanzsystem kolabieren lässt.
      Und dann schauen wir uns das mit dem Klima wieder an. Leider.
    • plaga versus 28.03.2020 00:27
      Highlight Highlight Kommt die Wirtschaftskrise, gehts dem Klima auch besser, zumindest mittelfristig...
  • Matrixx 27.03.2020 06:58
    Highlight Highlight Jedenfalls wissen wir jetzt, dass all die Massnahmen, die von Klimaaktivisten und -forscher immer gefordert wurden, umsetzbar wären.
    Für mich heisst das, der Weg wäre frei dafür, wenn wir das wollen.
    Mehr lokale Produktion, weniger Flugverkehr, Schadstoff-Ausstoss drosseln. Im kleineren Rahmen als in der aktuellen Lage natürlich.

    Mal schauen, wie lernfähig der Mensch ist.
    • samsam88 27.03.2020 07:30
      Highlight Highlight Ja die Massahme sid umsetzbar. Perfekte Zukunftsvorstellung, wir sind alle zuhause eingesperrt.

      Der nationale und internationale Reiseverkehr ist kompltt eingestellt.

      War ja klar das Grüne sowas gut finden - ich finde es bescheuert.
    • Todesstern 27.03.2020 07:39
      Highlight Highlight "Mal schauen, wie lernfähig der Mensch ist."

      Gar nicht. Weil, Gier frisst Gehirn.
    • PC Principal 27.03.2020 08:49
      Highlight Highlight Nein die Massnahmen sind langfristig absolut nicht umsetzbar und würden auch nichts bringen! Stell dir vor, Jahrelang in deiner Wohnung eingesperrt zu sein. Die Mehrheit der Menschen wäre arbeitslos und würde verarmen. Das Klima wird trotzdem zerstört weil der Umstieg auf erneuerbare Energie nicht stattfindet, solange die Leute akute existentielle Probleme haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 27.03.2020 06:58
    Highlight Highlight Der gute Mann widerspricht sich in etlichen Bereichen. An einer Stelle weiss er angeblich nicht welchen Weg wir wählen, dann am Schluss weiss er dass der Corona dem Klima nicht dienlich ist, also weiss er doch welchen Weg wir wählen. Auch das andeuten, dass wir mit dem Einhalten der Pariser Ziele gut unterwegs waren, stimmt so nur bedingt.
    Ich hätte für einen solchen Artikel nicht auf eine Person gesetzt, das Resultat ist widersprüchlich und gefährlich, der Titel zudem auch sehr grenzwertig gesetzt.
    • PC Principal 27.03.2020 08:34
      Highlight Highlight Ich habe es so gelesen dass er eigentlich schon weiss, welchen Weg wir mit grosser Wahrscheinlichkeit wählen, aber er möchte einfach die Hoffnung nicht ganz ausschliessen, dass es eine positive Veränderung gibt. Es ist klar dass Umweltschutzbewegungen nur in wirtschaftlich guten Zeiten stark sein können.

      Er hat nicht gesagt, dass wir beim Pariser Abkommen gut unterwegs waren, sondern dass wir uns ohne die Krise darauf konzentrieren könnten.
    • Bayon 27.03.2020 09:14
      Highlight Highlight ....Danke 👍
    • FrancoL 27.03.2020 09:20
      Highlight Highlight Ja es gibt verschiedene Lesearten, aber es gibt auch falsche Fakten.
      Aussage im Artikel:
      "Dann hätten wir uns auf die Umsetzung des Pariser Abkommens konzentrieren können"
      Dies heisst also dass wir vor Corona uns bemüht haben uns in Zukunft auf das Abkommen zu konzentrieren. Mir stellt sich die Frage WO konnte man dies erkennen? Waren wir wirklich auf diesem Weg? Ich meine klar nein, denn mehr als ein Abkommen stand nicht bereit und man hatte vieles vor nur nicht den klaren Willen dieses Abkommen durchzusetzen. Er "verherrlicht" etwas, das es gar nicht gab.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Weisser Mann 27.03.2020 06:54
    Highlight Highlight Klimaschutz wird nach der Corona-Krise kein Thema sein. Traurig aber wahr.
    • mstuedel 27.03.2020 08:02
      Highlight Highlight Indirekt allerdings ev. schon: Firmen gewöhnen sich an Home Office und Conference Video calls, damit fallen viele Pendlerwege und Konferenzen weg. Unsere wenig begrenzte Mobilität wird nicht nur aus ökologischen- sondern auch aus gesundheitlichen Gründen hinterfragt. Andererseits teile ich die Bedenken, dass z.B. im Bereich Energiewende Mittel fehlen werden.
    • insert_brain_here 27.03.2020 09:03
      Highlight Highlight @mstuedel: Müsste eigentlich so sein. Ich sehe es in meiner Firma (IT): Die Entwicklerteams sind im Home Office so produktiv wie nie, es wird früher, länger und konzentrierter gearbeitet. Endlich werden Tickets sauber und konsequent geführt.

      Warum es trotzdem so bleibt wie bisher: Weil sich viele Manager in die Hose machen es könnte rauskommen, dass es auch ohne sie wunderbar geht. Also müssen die stundenlangen Egotripp-Meetings so schnell wie möglich wieder etabliert werden...
    • FrancoL 27.03.2020 09:52
      Highlight Highlight Ich denke, dass gerade für die Erholung der Wirtschaft die Betriebsebenen wichtig sind, die eine Zukunft bieten und damit werden auch etliche Betriebszweige, die sich um Nachhaltigkeit und Klima bemühen sich weiter entwicklen, weil wir eh einen neuen Weg gehen müssen.
      Das HomeOffice wird, um ein Beispiel zu nennen, sich positiv auf die Bereitschaft es breiter zu verwenden sich auswirken, damit wird der Verkehr entwirrt und reduziert. Man wird weniger zusammensitzen, weil man gemerkt hat dass es bestens ohne grosse Meetings geht und dgl mehr.
      Wir machen eine Erfahrung die wertvoll ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • solum 27.03.2020 06:52
    Highlight Highlight Ist es nicht ein wenig übertrieben von einem Wiederaufbau nach 1-2 Monaten Drosselung zu reden? Zudem sollte man besser keine zu grossen Hoffnungen auf nachhaltige Verhaltensänderungen beim Homo sapiens schüren.
    • Kyle C. 27.03.2020 09:03
      Highlight Highlight Ich glaube leider nicht, dass das übertrieben ist. Denn die Gier nach Wachstum war jahrzehntelang grenzenlos, weshalb grosse Teile der Wirtschaft stets am Limit laufen und wertvolle Ressourcen (für Krisenzeiten) zum grossen Teil in die Taschen des oberen 1% fliessen. Und das dürfte m.E. die grösste Erkenntnis nach dieser Krise sein. Dass man andere, nachhaltigere Modelle fördern muss. Der Kapitalismus in der bisherigen Form hat nun auf dramatische Weise gezeigt, wie fragil dieses System ist.
    • rodolofo 27.03.2020 13:31
      Highlight Highlight @ Kyle C.
      "Der Markt" ist sehr anpassungsfähig und kennt keine Moral.
      Wenn er keine Flugreisen verkaufen kann, verkauft er eben Särge und Beatmungsgeräte...
      Es kommt wirklich darauf an, was WIR daraus machen! Aber "dem System" ist das egal.
  • soeifach 27.03.2020 06:43
    Highlight Highlight Corona als Chance für das Klima und für uns: Wenn nicht jetzt, wann dann? Auf dass das Sorge tragen zu unserer Umwelt auch mit derselben Ernsthaftigkeit angegangen wird. Auch da braucht es Solidarität zwischen den Generationen!
    • PC Principal 27.03.2020 08:52
      Highlight Highlight Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber leider ist eine Wirtschaftskrise niemals gut für Umweltschutzbewegungen. Es braucht viel Geld, um auf nachhaltige Energie umzustellen. Und wenn die Leute um ihre Jobs bangen denken sie eher an sich als an die Umwelt.
  • CogitoErgoSum 27.03.2020 06:39
    Highlight Highlight Schon schade. Mit diesen 42 Milliarden hätten wir viel zur Klimaveränderung beitragen können. Jetzt müssen wir damit die Wirtschaft retten.
    • Said 27.03.2020 07:18
      Highlight Highlight Wir sichern damit primär Menschen die Existenz.
    • Todesstern 27.03.2020 07:41
      Highlight Highlight "Wir sichern damit primär Menschen die Existenz."

      Kommt darauf an wie man das sieht. Der Kapitalismus rettet das Kapital und nicht die Menschen die das erwirtschaften.
    • Luk B. 27.03.2020 08:55
      Highlight Highlight Wobei das Wort "retten" beim Kapitalismus nicht so richtig sitzt. Eher wäre z.B. "ausleihen" angebracht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 27.03.2020 06:38
    Highlight Highlight Nach dem Titel, der besagt, dass die Corona-Krise nicht gut sei für's Klima, folgen im Interview Aussagen von "einem Tropfen auf den heissen Stein", "einer Delle in der CO2-Ausstoss-Kurve" und "das kommt ganz darauf an, was man jetzt daraus macht", die aber nicht widerlegen, dass die Krise auch das Bewusstsein für die Klima-Problematik schärfen könnte!
    Da wäre es vielleicht angebracht, festzustellen, dass dieses Herunterfahren der "Dreckschleuder-Wirtschaft" und Begleit-Irritationen, wie blauer Himmel und klares Wasser in Venedig, mit Delphinen, die sich darin tummeln, auch WOHLTUEND sind!
    • PC Principal 27.03.2020 08:58
      Highlight Highlight Eine Delle ist langfristig eben genau nichts. Eine kurze Reduktion und dann wieder Vollgas. In 100 Jahren ist es für das Klima völlig egal, ob wir 2020 während zwei Monaten ein bisschen weniger C02 ausgestossen haben.

      Was es braucht ist ein kompletter Umstieg auf erneuerbare Energien und das ist in einer Wirtschaftskrise leider sehr viel schwieriger, denn es kostet sehr viel Geld und politischen Willen.

      Und nein, für die Meisten ist die aktuelle Situation nicht wohltuend.
    • Kyle C. 27.03.2020 09:07
      Highlight Highlight Ja, aber es ist eben zu befürchten, dass das Traktandum Klima in der politischen Agenda so weit nach unten rutscht, bis man die Wirtschaft wieder auf das bisherige Niveau gebracht hat. Und da reden wir von Jahren. Und wie wir wissen, vergisst der Mensch schnell. Aber ich hoffe schwer, dass ich mich irre.
    • rodolofo 27.03.2020 09:28
      Highlight Highlight Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, sich für den Klimaschutz zu engagieren:
      Die erste Möglichkeit (für reiche Leute) ist spektakulär und bedingt sehr viele Investitionen und eine auch qualitativ wachsende Wirtschaft:
      Solar- und Wind-Energie, ÖV, Autarkie mit High-Tech-Hauskraftwerken, Elektro-Mobilität, Solarthermische Grosskraftwerke in der Wüste, usw..
      Die zweite Möglichkeit (für arme Leute) ist unscheinbar, und zusammen mit 4 Milliarden anderen Menschen praktiziere ich das auch gerade:
      Ich brauche wenig, bleibe an meinem Wohnort und erkenne, dass das Schöne und Gute so nah sein kann.
  • soulpower 27.03.2020 06:37
    Highlight Highlight Ich denke im Moment bangen viele um das Leben ihrer Liebsten, und viele haben mit Existenzkämpfen umzugehen. Das Virus kam, wie im Artikel erwähnt, zur falschen Zeit und hat den Klimabemühungen erstmal gewaltig den Wind aus den Segeln genommen. Die Wirtschaft wieder aufzuabuen wird dauern, und bis dahin werden wohl Massnahmen wie Oeko-Steuern bei den finanziell gebeutelten Menschen sicher noch weniger populär sein als vorher schon. Ein längerfristiges ökologische Umdenken wird leider bei vielen erst wieder dann einsetzen können, wenn die Existenzängste vorerst mal vom Tisch sein werden.
    • pete.waterman 27.03.2020 06:50
      Highlight Highlight wann wäre denn die richtige Zeit für das Virus gewesen?
    • soulpower 27.03.2020 07:51
      Highlight Highlight @pete.waterman Vor Corona haben die Umwelt/Klima Diskussionen und Massnahmen dominiert, das war gut so. Diese Themen sind zur Zeit leider weit nach hinten gerückt, vielleicht sogar für Jahre, während die Regierungen nun vorerst mal für die Existenzssicherung von hunderten Millionen von Menschen aufkommen müssen und Masken suchen. Der Artikel bringt es auf den Punk: Nur weil man nun Fische in Venedig beobachten kann heisst diese Pause noch lange nicht, dass die Wirtschaft nach Corona nicht wieder zu 110% hochgefahren werden wird, evtl noch schlimmer also je zuvor. Aber träumen ist erlaubt.
    • Luk B. 27.03.2020 08:57
      Highlight Highlight @soul: Und nur, weil die Delfine in Venedig sind, heisst es auch nicht, dass es schlimmer wird. Und darin liegt das Problem solcher Artikel.
  • skisandtrail 27.03.2020 06:37
    Highlight Highlight Sogar der Methanausstoss ging stark zurück, obwohl fast nur die Kühe dran schuld waren (glaubte man all den Politikern)... vom Methanleck im Meer spricht ja niemand..
  • Driver7 27.03.2020 06:29
    Highlight Highlight Kann mir gut vorstellen das es nach solchen Krisen eher einen politischen Rechtsrutsch gibt, was sich vermutlich auch negativ auf Klimaprojekte auswirkt. Die EU wird zuerst eine Zerreissprobe durchstehen müssen, bevor es sich aufs Klima konzentrieren kann. Italien wird pleite sein, und die Deutschen werden nach Griechenland nicht nochmal ein Land retten wollen.. auch ich habe eigentlich viel vertrauen verloren wenn man sieht wie gut die befreundeten Länder einander helfen (blockieren von Masken usw...)!
    • FrancoL 27.03.2020 07:09
      Highlight Highlight Offensichtlich blendest Du aus dass auch die Hilfe zwischen den Staaten existiert und dass sich in den einzelnen Staaten auch eine neue Solidarität zeigt. Ob die Antwort in den Staaten ein Rechtsrutsch sein wird ist zum heutigen Zeitpunkt nicht abzulesen. Es wird am Ende zusammengezählt.
    • Walter Sahli 27.03.2020 08:04
      Highlight Highlight Das verlogene Narrativ, dass die Rechten die Hüter allen Wirtschaftswissens sind, während die Linken nur fremdes Geld ausgeben können, ist leider tief im Denken der Menschen verankert. Deswegen halte ich einen Rechtsrutsch und eine damit einhergehende weitere Verschiebung von Vermögenswerten vom Mittelstand zu ein paar wenigen Reichen auch für wahrscheinlicher.
    • magnet1c 27.03.2020 08:18
      Highlight Highlight Diese aktuelle Krise wird die EU definitiv vor die Bewährungsprobe stellen. Denn faktisch handeln bereits einige Staaten sehr unabhängig der EU und teilweise auch gegen den Willen der EU.
      Bezüglich Klimaschutz etc: Du meinst also diese EU, welche den Green New Deal hervorhebt, in welchem dennoch 30 Milliarden für fossile Brennstoffe enthalten sind? (Beispielsweise Tanks für Fraking, neue Pipelines usw...)
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  • Nate Smith 27.03.2020 06:18
    Highlight Highlight Man lernt in dieser Krise zwei Dinge: Erstens, die Staaten machen schnell Milliarden locker wenn ihnen das Wasser bis zum Hals steht. Das Zweite: keine Sekunde vorher wird etwas getan. Es agieren alle sehr kurzfristig zur Lösung des momentan grössten Problems. Nach Corona wird dies der schnelle Wiederaufbau der Wirtschaft sein. Existenzängste werden Menschen in die Arme von Populisten und Nationalisten treiben die im Thema Klimaschutz null Hand bieten werden. Es folgende verlorene Jahre und dann ist es zu spät. Weltuntergang in Zeitlupe quasi.
    • #StopptDenKurvenFetischismus 27.03.2020 06:45
      Highlight Highlight Ist denn ein wiedererstarkter nationaler und internationaler Zusammenhalt undenkbar? - Es ist ein Ringen gegen einen gemeinsamen, äusseren Gegner und wir bändigen ihn nur als Allierte...
    • YvesM 27.03.2020 06:59
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Leider.
    • Nate Smith 27.03.2020 07:03
      Highlight Highlight @StopptDenKurvenFetischismus: Denkbar ist alles, nur unwahrscheinlich. Bei Corona eher. Beim Klimawandel? Der gemeinsame Feind sind wir selber. Unser Egoismus und unsere Wohlstandsverwarlosung.
      Politisch: Es braucht nicht viel, 5% mehr FDP und SVP und wir haben klimapolitschen Stillstand.
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  • elco 27.03.2020 06:17
    Highlight Highlight Wir haben gar nicht mehr die finanziellen Ressourcen für den Klimaumbau. Nach Corona zählt nur noch: wie überleben wir.
    • INVKR 28.03.2020 16:51
      Highlight Highlight Das ist aber gerade der Denkfehler: Klimaschutz ist kein Luxus, sondern für unser Überleben essentiell.
    • elco 28.03.2020 17:20
      Highlight Highlight Ja, theoretisch haben sie recht. Ändert aber nichts daran dass wir die finanziellen Ressourcen dafür gerade verbraten. Stellen sie sich mal vor, für das Geld hätte wäre jedes Haus energetisch saniert und mit Kollektoren ausgerüstet. Aber ja...
  • lilie 27.03.2020 06:07
    Highlight Highlight Danke für das Interview! 👍

    Herr Dr. Grosjean scheint davon auszugehen, dass die Krise ziemlich bald vorbei ist und man dann zurück zu "business as usual" geht - einfach mit Verzögerung.

    Das halte ich für unwahrscheinlich. Viel mehr glaube ich, dass wir in den nächsten Jahren immer neue Wellen des Coronavirus erleben werden, bis die meisten immun (oder geimpft) sind.

    Bis dann hat sich die Welt geändert. Viele werden neue Gewohnheiten entwickelt haben: Home Office statt Pendeln, Skype statt rumreisen, mehr lokales Einkaufen.

    Das Verändern von Gewohnheit hat den stärksten Effekt aufs Klima.
    • Trompete 27.03.2020 06:27
      Highlight Highlight Bezüglich wellenhafter Auftretung habe ich dieselbe Meinung, nur: Nach der ersten, welche wir jetzt erleben, werden die Massnahmen mit jeder neuen Welle weniger drastisch ausfallen durch die steigende Zahl an Immunen. Deswegen werden wohl die meisten Branchen nach der ersten Welle zum Business as usual zurückkehren und auch in diesem Zustand verbleiben.
      Einzig bei der Verringerung von internationalen Reisen wäre aus meiner Sicht eine längerfristige Abnahme möglich - durch fehlendes Geld und (Ein)Reisebeschränkungen für längere Zeit.
    • Jacques #23 27.03.2020 06:45
      Highlight Highlight Das sehe ich gleich.

      Ich denke, mit der Änderung der Gewohnheit ist ein sehr schwieriger Prozess in Gang gesetzt.

      Etliche Blockaden sind so gelöst worden. Die Sensibilisierung nimmt weiter zu und insbesondere das Bewusstsein, doch schnell etwas ändern zu können.

    • rodolofo 27.03.2020 06:48
      Highlight Highlight Das "sozial distancing" und das Tragen von Schutzmasken wären allerdings keine erfreulichen neuen Gewohnheiten...
      Der chinesische "Big Brother is watching you"-Überwachungsstaat hat dank der Corona-Krise einen kräftigen Schub erhalten, ähnlich wie nach dem Terroranschlag auf die Zwillingstürme in New York die Tentakel des geheimdienstlichen "Deep State" erst richtig zu wuchern begannen...
      NICHT angegangen werden weiterhin die URSACHEN, denn die Ursachen liegen in unserem eigenen Verhalten, im Krieg, den wir gegen einen (unerwünschten) Teil der Natur und von uns selbst führen...
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  • Antinatalist 27.03.2020 06:03
    Highlight Highlight Nachhaltigkeit in der Gesellschaft wäre, für weniger Nachwuchs zu sorgen. Alle, die jetzt aufspringen und rufen, die Zahl der Menschen sei nicht relevant, die blenden aus, dass Menschen immer ihre Bedürfnisse gedeckt haben wollen. Gibt man dem Affen Zucker, will er mehr davon. Das lässt sich nicht stoppen. Und sobald der Bund die derzeitigen Massnahmen aufhebt, werden alle uneingeschränkt und mehr denn je ihre Bedürfnisse gedeckt haben wollen. Es werden so viel Flugreisen gebucht werden wie nie zuvor und dem Konsum gefrönt, als ob es diesen "Shutdown" nie gegeben hätte. Darauf wette ich.
    • FrancoL 27.03.2020 07:42
      Highlight Highlight Der Artikel ist undifferenziert!
      Deine Auslegeordnung ist es noch mehr. So kommen wir nicht weiter und landen mit den extremen Ansichten wirklich am Abgrund.
    • FrancoL 27.03.2020 07:44
      Highlight Highlight Du kommst immer mit der gleichen Leier; Weniger Nachwuchs, weniger Nachkommen. NIE bist Du in der Lage den Weg dazu aufzuzeigen, Du verhält Dich wie die Klimajünglinge die immer schreien, aber nie eine wirkliche Lösung anbieten.
      Es ist nicht von Interesse wo der Nachwuchs eingedämmt werden soll, sondern das WIE man dies tun soll.
    • grünergutmensch 27.03.2020 08:13
      Highlight Highlight 2 kind politik weltweit
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April, April! 17 Scherze, die trotz Quarantäne funktionieren (könnten)

Trotz all dem Chaos, das uns die Welt momentan so um die Ohren schlägt, dürfen wir keinesfalls die Nerven verlieren. Das heisst auch: den 1. April gebührend zelebrieren.

Aprilscherze sind in der Regel ja eher so ... meh. Einverstanden. Aber vergessen wir nicht, dass die Situation, in der wir uns momentan befinden, mehr als manch andere Situation uns dazu drängt, das Positive nicht aus den Augen zu verlieren – alleine unserer psychischen Gesundheit zuliebe.

Und was ist schon positiver als ein kleiner, schmucker Quarantäne-Prank unseren Mitbewohnerinnen und/oder Mitbewohnern gegenüber. Und sei es nur, um uns daran zu erinnern, dass die Normalität ja eigentlich …

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