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House of the Dragon: 3. Staffel erntet heftige Kritik aber auch Lob

Ewan Mitchell in House of the Dragon (2022)
Ewan Mitchell übernimmt in der Serie die Rolle des Aemond Targaryen.Bild: hbo

«House of the Dragon»: Staffel 3 stellt Negativ-Rekord auf

Die dritte Staffel des «Game of Thrones»-Prequels startete gerade erst im Stream – erntet jedoch schon jetzt jede Menge Kritik. Schuld sind vor allem die vielen Änderungen zum Buch, die man in der Auftaktfolge vornahm.
24.06.2026, 23:0024.06.2026, 23:00
Michelle Nuhn / watson.de

Eins der grössten Fantasy-Franchises der vergangenen Jahre geht in eine neue Runde. Nach zwei Staffeln voller politischer Spannungen und Machtspiele rückt «House of the Dragon» nun den lange angekündigten Bürgerkrieg der Targaryens in den Mittelpunkt. Die neuen Folgen versprechen dabei nicht nur gewaltige Schlachten, sondern wie immer auch einschneidende Verluste.

Doch obwohl die dritte Staffel nach zweijähriger Wartezeit kaum spektakulärer hätte starten können, fallen die ersten Reaktionen unerwartet kritisch aus. Schon jetzt schreibt «House of the Dragon» damit einen unliebsamen Rekord.

«House of the Dragon» Staffel 3 enttäuscht die Zuschauer

Mit der Auftaktfolge kehrt das «Game of Thrones»-Prequel nach längerer Pause zurück in den Stream. Hierzulande ist die Serie bei HBO Max abrufbar. Während sich im Finale von Staffel 2 bereits ein Kampf der Schwarzen und Grünen angekündigt hatte, stellt Staffel 3 direkt zu Beginn die Schlacht an der Gurgel ins Zentrum des Geschehens – Todesfälle inklusive.

Statt die brutale Action auf dem Wasser zu feiern, hält sich die Begeisterung der Zuschauer:innen bislang allerdings in Grenzen. Im direkten Vergleich zu seinen Vorgängern schneidet Staffel 3 auf Rotten Tomatoes besonders schlecht ab, rekordverdächtig schlecht sogar.

Hier erreicht die neueste «House of the Dragon»-Episode lediglich einen Zuschauer:innen-Score von 68 Prozent. Mehr als 250 Rezensionen zeigen dabei die Zerrissenheit innerhalb der Community.

Während ein Zuschauer schreibt, die Premiere sei «eine der besten 'HOTD'-Folgen, die je produziert wurden», sind andere «enttäuscht und frustriert» – vor allem in Anbetracht dessen, dass sie «stark vom Originalmaterial abweicht». Manch einer vergleicht Staffel 3 deswegen schon jetzt mit dem umstrittenen «Game of Thrones»-Finale: «Grossartige Kampfszenen, wenig Handlung.»

Kritik an «House of the Dragon» ist mit Vorsicht zu geniessen

Der Tatsache, dass die neue Episode den bisherigen Tiefstwert der zweiten »House of the Dragon"-Staffel (72 Prozent) unterbietet, sollte aktuell allerdings noch nicht zu viel Bedeutung geschenkt werden.

So kommt es beim Start neuer Serienstaffeln nicht selten zum sogenannten Hate-Watching. Zuschauer:innen suchen dabei gezielt nach Dingen, die sie anschliessend öffentlich kritisieren können, ohne der jeweiligen Produktion überhaupt eine faire Chance gegeben zu haben.

Demnach lohnt es sich wohl im Fall von «House of the Dragon» noch weitere Episoden – und damit auch Rezensionen – abzuwarten. Erst die kommenden Wochen werden demnach ein klares Stimmungsbild der aktuellen Staffel des Fantasy-Hits zeichnen können.

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