Diesen Fehler wird die neue «Harry Potter»-Serie beheben
Gute Nachrichten für alle Harry-Potter-Fans: Während Peeves, der Poltergeist, der den Schülerinnen und Schülern von Hogwarts das Leben zur Hölle macht, in den Filmen komplett fehlte – sehr zum Ärger vieler Buchfans –, will HBO diesen Fehler bei der neuen Serie nicht wiederholen.
Der Fanliebling Peeves wird in der neuen Adaption durch die Gänge der Zauberschule geistern. Der Start ist bei HBO Max auf Weihnachten geplant.
Die Besetzung für Peeves
Wie Entertainment Weekly berichtet, wurde der Darsteller für den schelmischen Geist bereits verpflichtet. In die Rolle von Peeves schlüpft der britische Schauspieler Peter Serafinowicz. Der Brite ist in Hollywood alles andere als ein Unbekannter und kann auf eine lange Karriere in Film und Fernsehen zurückblicken.
Serafinowicz lieh unter anderem Darth Maul in «Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung» seine Stimme. Bekannt ist er zudem aus «Shaun of the Dead», «Drachenzähmen leicht gemacht», «Parks and Recreation», «John Wick: Kapitel 2» und «Guardians of the Galaxy».
Bei den Harry-Potter-Filmen herausgeschnitten
Dass Peeves in den weltweit erfolgreichen Filmen fehlte, sorgte bei den Fans immer wieder für Ärger. Dabei war die Figur ursprünglich für den ersten «Harry Potter»-Film von 2001 vorgesehen.
Die Figur wurde jedoch in der Postproduktion gestrichen. Für Chris Columbus, den Regisseur der ersten beiden Filme, gehört dieser Entscheid zu seinen «grössten Bedauern» beim ersten Film.
Peeves spielt für die Handlung zwar keine zentrale Rolle. Seine ständigen Streiche und der tägliche Unsinn sind in Hogwarts aber mehr als nur ein Ärgernis: Vor allem treiben sie Hausmeister Argus Filch regelmässig zur Weissglut.
Eine gestrichene Rolle im Film
2011 äusserte sich der britische Komiker Rik Mayall dazu – nachdem er für die «Harry Potter»-Filme drei Wochen lang als Peeves vor der Kamera gestanden hatte:
Rik Mayall, der 2014 im Alter von 56 Jahren starb, brachte es nie übers Herz, seinen Kindern zu sagen, dass er aus dem Film geschnitten worden war. Diese hatten die Abwesenheit ihres Papas auf der Leinwand offenbar nicht einmal bemerkt:
Die «Harry Potter»-Serie von HBO ist als siebenteiliges Abenteuer geplant – jede Staffel widmet sich einem der sieben Romane. Das Ziel: möglichst nah an den Büchern bleiben und «tiefer eintauchen» als die Filme.
