Leben
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Die Wand in der Mitte lässt sich nach Belieben drehen und wenden. Genau so der Spiegelschrank links. zvg

Ist das die Wohnung der Zukunft?

Wir essen, arbeiten und leben bereits anders als in den letzten Jahrzehnten. Wieso wohnen wir nicht auch anders? Eine Frage, die sich die ETH Zürich aktuell stellt. Und dazu Leute auf ihrem Dach einquartiert.

Dario Cantieni
Dario Cantieni



«Wohnst du noch
oder lebst du schon?»

Mit diesem Werbespruch will uns der schwedische Möbelkonzern anspornen, unsere Wohnungen mit noch mehr Lichterketten, Billi(g)regalen und Plastikpflanzen vollzustopfen auszustatten.

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Architektur-Professorin der ETH Zürich Elli Mosayebi. zvg

Dabei bräuchte es laut der Zürcher Architektur-Professorin Elli Mosayebi vielleicht bald nur noch einen Teppich, eine Matratze und einen Tisch für unser absolutes Wohnglück. Als Projektleiterin testet sie an der ETH die sogenannte Kleinwohnung.

Das Projekt

Campus der ETH Zürich auf dem Hönggerberg. Menschen mit Umhängetaschen unterhalten sich über Klausuren, in der Cafeteria wird konzentriert auf Laptop-Tastaturen eingehämmert. Unialltag. Das kleine, schwarze Gebäude auf dem Dach der ETH fällt dabei kaum auf. Würde es nicht mit Leuchtschrift für alle gut leserlich verkünden: «(No) Vacancy.»

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Wohnen, wo andere studieren: Die Kleinwohnung auf dem Dach der ETH. zVg

Da wird also gewohnt. Und zwar während eines Jahres, jede Woche jemand Neues. Mal ein Paar, mal Einzelpersonen. Laut Mosayebi haben sich erstaunlich viele Singlefrauen um die 60 Jahre angemeldet. Menschen, die im sogenannten Mockup (so nennt man den Prototyp der kleinen «Wohnkiste») eine alternative Wohnform testen sollen.

Auf 54m2 soll dabei der Alltag bestritten werden. 54m2, die mit einer beweglichen Wohnwand, einem beweglichen Schrank und beweglichen Lampen ausgestattet sind.

Zwar wenig Platz, aber der lässt sich individuell einteilen.

Animiertes GIF GIF abspielen

Mockup aus der Sicht des Schlafzimmers. zVg

Animiertes GIF GIF abspielen

... und so sieht's vom Wohnzimmer her aus. zVg

Durch die zentrale Drehwand lassen sich im Nu verschiedene Räume gestalten: Abgetrenntes Schlafzimmer, separate Küche oder alles ganz offen – je nachdem, wie die Wohnung gerade genutzt wird.

In vielen Wettbewerben ist die Nachfrage nach flexibler Architektur gefragt. Mosayebi hat eine mögliche Antwort geliefert.

Könntest du dir vorstellen, so zu wohnen?

Die Idee

Laut der Architektin sind unsere heutigen Wohnformen veraltet. «Bis zu den 70er-Jahren galt die Familienstruktur als dominantes Wohnmodell.» Und so habe man auch gebaut. Elternschlafzimmer, Kinderschlafzimmer, Küche, Esszimmer. Doch unser Lebensmodell hat sich verändert:

«Wir sind in den letzten 40 Jahren reicher und individueller geworden.»

Elli Mosayebi, Architektin

Laut Bundesamt für Statistik leben in der Schweiz unterdessen ein Drittel Singles, ein Drittel Paare und ein Drittel Familien. «Darum wollen wir das Wohnen neu denken», erklärt Mosayebi. «Denn als Single oder Paar hat man andere Bedürfnisse als Familie. Trotzdem baut man immer noch fast alle Wohnungen nach dem starren Familienmodell. Für nur einen Drittel der Bevölkerung.»

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Ende 2018 gab es in der Schweiz rund 3,8 Mio Privathaushalte. In gut einem Drittel dieser Haushalte lebte nur eine Person, das entsprach 16% der ständigen Wohnbevölkerung die in einem Einpersonenhaushalt lebten. bfs

Neue Wohnformen sind also gefragt. Eine mögliche Antwort könnte das Mockup der ETH sein. Klein, aber fein. Das Verändern der Wohnung soll dabei unseren Individualismus ansprechen. Sprich, die Wohnung der Zukunft soll nicht nur individuell eingerichtet sein, sondern man soll die Wohnung selber so «bauen», wie man es gerne hätte.

Aber reicht dazu eine bewegliche Wand, ein beweglicher Schrank und Lampen, die man von Wohnfläche zu Wohnfläche bewegen kann?

Die Wohnung

Besuch auf dem Dach der ETH. Flurina Cantieni schiebt die Wohnwand in die aktuell gewünschte Position. Da sie Gäste erwartet wird das Schlafzimmer abgetrennt, das Bad ist jedoch immer noch für alle erreichbar.

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Wohnt sonst in einer doppelt so grossen 3,5-Zimmer Wohnung in Basel: Testbewohnerin Flurina Cantieni. lena rhyner

Sie ist, zusammen mit ihrem Freund, eine von vielen Testpersonen, die das Mockup probewohnen. Der erste Eindruck? «Etwas enttäuschend, da ich dachte, man könne viel mehr verändern», so Cantieni. Nach ein paar Tagen habe sie aber gemerkt, dass die beweglichen Elemente völlig ausreichen, um das Wohngefühl zu verändern.

«So hatten wir zu zweit stets ein relativ offenes Mockup, da wir es mögen, miteinander im gleichen Raum zu sein und doch alle beide an einem anderen Ort.» Kam Besuch, wurde die Gast-Einstellung gewählt. Flurina Cantieni sagt:

«Es hat nur das Nötigste – aber es wohnte sich sehr gemütlich.»

Flurina Cantieni, Testbewohnerin

Genau so hat sich Projektleiterin Elli Mosayebi das auf dem Papier vorgestellt. «Rückzug ist ein Grundbedürfnis. In einer herkömmlichen Kleinwohnung wie wir sie kennen, hat es nicht den Raum, um sich zurückzuziehen. Mit der beweglichen Wand kann man diesen jedoch schaffen.»

Wenn Mosayebi von ihrem Projekt erzählt, strahlt sie Energie aus, als könnte sie gar die unbeweglichen Wände ihres Mockups in eine neue Position bringen. Wände, die übrigens nie parallel zueinander stehen. «Damit wollten wir die Dynamik der Wohnung weiter fördern. Es soll aussehen, als seien die Wände in der Bewegung erstarrt.»

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Der möblierte Grundriss des Mockup. Keine Wand ist parallel. zvg

Etwas, das Flurina Cantieni und ihrem Freund nicht sonderlich aufgefallen ist. Sie meint jedoch: «Ich könnte mir vorstellen, dass der Grundriss Sinn macht, wenn man mehrere Wohnungen ineinanderschachteln will, um Platz zu sparen.»

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Platz sparen ist auch im Mockup das grosse Thema. So dient das Podest fürs Bett auch gleich als liegender Schrank. lena rhyner

Die Zukunft

Dass das Mockup mehr als nur eine Spielerei der ETH ist, beweisen die Zukunftspläne von Mosayebi. Schon bald sollen in einer neuen Überbauung in Zürich 30 solche Kleinwohnungen eingebaut werden. Und Cantieni hat richtig vermutet: dank dem «Ineinanderschachteln» lassen sich auf fünf Stockwerken je sechs solche Wohnungen einbauen. Vier für Paare (54m2), zwei für Singlehaushalte (26m2).

Mosayebi rechnet vor: «Wenn diese Wohnungen optimal ausgelastet sind, könnten somit zehn Personen auf einem Stockwerk wohnen.» Ein beträchtlicher Schritt in Richtung verdichtetes Wohnen. Wohnen doch bei herkömmlichen Wohnungen auf der gleichen Fläche weniger Leute.

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Wer Wände verschieben kann, braucht dafür sonst weniger Platz, so das Ziel des Mockups. zvg

Klar stelle sich auch die Frage der Verdichtung, erklärt Mosayebi in ihrem Büro an der ETH. «Man kann aber nicht immer moralisch oder ökologisch argumentieren, sondern muss Alternativen herstellen, die Lust machen, sie zu beleben. Wir sagen immer: Wir müssen sparen und weniger Ressourcen verbrauchen ... aber machen es dann trotzdem nicht.» Somit sei das Mockup ein Versuch, alle Bedürfnisse abzudecken. Die ökologischen, aber auch die designorientierten. Denn:

«Es gibt nichts Langweiligeres, als ökologische Bauten, die nur ökologisch sein wollen.»

Elli Mosayebi, Architektin

Mosayebi will mit dem Mockup einen Wohnraum schaffen, der praktisch UND schön ist. «Nur praktisch ist langweilig, nur schön vielleicht etwas doof.»

Dreht die Schweiz also schon bald blockweise an Wohnwänden? «Alternatives Wohnen wird sich durchsetzen», ist Mosayebi überzeugt. Man dürfe bei Kleinwohnungen jedoch nicht ausser Acht lassen, dass sie vor allem in Städten Sinn machten, da die Umgebung eine grosse Rolle spiele. Wird der Wohnraum kleiner (auch wenn er noch so individuell gestaltbar ist), so müsse die Umgebung mehr als Wohnraum einbezogen werden. «Es braucht Quartiere mit Bars, Cafés und anderen Möglichkeiten, um seine Zeit zu verbringen.» Für Mosayebi wird das Wohnen immer mehr zum «Aufenthalt», wie sie sagt.

Und was kostet das?

Zum Preis dieser neuartigen Kleinwohnungen kann die Architektur-Professorin keine Angaben machen. «Das ist Sache des Bauherrn». Was sie sagen kann ist, dass die Produktionskosten für solche Wohnungen etwas höher liegen, als bei herkömmlichem Wohnraum.
Mehr Informationen zum Projekt kriegst du hier.

Zwar Rückzugsort, aber nicht mehr so kleinbürgerlich, wie das nach dem Krieg der Fall war. Der Wohn- und Arbeitsbereich fliesse ineinander, Leute würden mehr umziehen und froh sein, weniger zu besitzen. Perfekte Voraussetzungen für eine Kleinwohnung, die gar nicht viele Möbel zulässt.

«Teppich, Matratze und einen Tisch – das kann schon reichen als Mobiliar.»

Elli Mosayebi, Projektverantwortliche Mockup

Etwas, das auch Cantieni in ihrer Testwoche zum Überlegen gebracht hat. «Als ich sah, mit wie wenig Sachen wir ausgekommen sind, habe ich mich schon gefragt: Was brauche ich wirklich?»

Vielleicht eben doch keine Billigregale, sondern schlichten, durchdachten Wohnraum.

«Wohnst du noch
oder drehst du schon?»

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118Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MarGo 17.02.2020 11:13
    Highlight Highlight Gibts das auch in schön? Oder müssen wir alle zwangsläufig in sterilen, hässlichen Kästen hausen? ;)

    Ich bin kein Freund dieser "modernen Wohnungen"... kein Gefühl, kein Ambiente, nichts heimeliges...

    Ne, danke... da bleib ich bei meiner uralten 3,5 Zi Wohnung, wos knarzt und vielleicht auch etwas zieht...
  • Bruno Wüthrich 17.02.2020 10:22
    Highlight Highlight Für mich wäre dies eher nichts. Doch ich bin überzeugt, dass dafür ein Markt vorhanden ist. Für wie lange, bleibt jedoch offen.
  • Reto Albisser 16.02.2020 22:50
    Highlight Highlight Toll wegen grossem Schreibtisch (wegen Homeoffice) verhungert. Hört sich toll an!!
  • Vintage 16.02.2020 17:23
    Highlight Highlight Wie leben in einem Haus erstmals erwähnt 1422, die Mauern sind so gegen einen Meter dick. Wird schwierig mit Trennwänden 😳
    • Garp 16.02.2020 20:01
      Highlight Highlight Da habt ihr ja schon Wände zu Hauf (ausser es wurde ausgehöhlt) und kleine Räume. Die Mauren sind aber wohl eher im Aussenbreich dick. Hier geht es um den Innenbereich.
    • Vintage 17.02.2020 10:16
      Highlight Highlight @Garp wir leben nicht in der Schweiz, die Räume sind gross und hoch. Das Haus ist natürlich historisch gewachsen. Es ist sehr verwinkelt und ausgehöhlt wurde es nicht. Es ist toll drin zu leben, im Sommer angenehm kühl, da es an einen Felsen gebaut ist, im Winter hält es die Temperatur konstant.
  • Smeyers 16.02.2020 16:18
    Highlight Highlight Das Konzept ist älter Kaffee aus den 70er Jahren und nicht einmal ein Artikel wert. Es hat vor 50 Jahren das Wohnen nicht revolutioniert und wird es heute auch nicht tun.
    • cheko 17.02.2020 09:09
      Highlight Highlight Möglich ist aber auch, dass die Bereitschaft heute evtl. auch höher ist als noch vor 50 Jahren :)
    • Smeyers 17.02.2020 16:48
      Highlight Highlight @cheko; glaube ich nicht die Diskussionen wiederholen sich, Platzmangel, teure Wohnungen, Zuwanderung, etc. es wird einzelne Prototypen geben, als Marketingstrategie.
  • Michael Heldner 16.02.2020 16:10
    Highlight Highlight Jedes aktuelle tiny house ist vermutlich besser durchdacht und geplant also das Ding 😂

  • Forest 16.02.2020 12:53
    Highlight Highlight "Laut Mosayebi haben sich erstaunlich viele Singlefrauen um die 60 Jahre angemeldet."

    Grundsätzlich gefällt mir dieses: "weniger ist mehr Konzept". Dieses Konzept ist praktisch für bescheidene und minimalistisch veranlagte Menschen wie die oben genannte Gruppe. Für Singles ist es ok. Als WG oder Familie finde ich es ungeeignet schliesslich will man auch Privatsphäre wens im Bett zur Sache geht und da sind richtige Wände/Türen schon von Vorteil.
  • Nonne 16.02.2020 11:33
    Highlight Highlight In einer 20 Millionen Schweiz ist das eine tolle Lösung. Bitte geht richtig abstimmen am 17. Mai.
  • Chaose 16.02.2020 10:53
    Highlight Highlight Die heutigen Bauformen sind wirklich nicht besonders flexibel. Immer öfter werden in Mietwohnugen grosse Elternschlafzimmer mit Ensuite-Bad gebaut, daneben zwei kleinere Zimmer. Für alles andere als die klassisch Familie lässt sich das nicht nutzen. Separate Bäder wie früher sind flexibler.
    • Gutemine 16.02.2020 13:09
      Highlight Highlight Stimme dir zu. Einzig wenn man plant, das Zimmer als B&B / Airbnb anzubieten würde das Sinn ergeben.
    • Ohniznachtisbett 16.02.2020 13:27
      Highlight Highlight Ich wohne in einer WG. Habe ein kleines Schlafzimmer. Ist mir komplett wurst. Bett, Schrank, Sideboard und Nachttischli und sehr wenig Boden der noch zu putzen ist. Also warum sind kleine Zimmer nur als Kinderzimmer zu gebrauchen?
    • Chaose 16.02.2020 20:30
      Highlight Highlight @Ohniznachtisbett: Kleine Zimmer sind okay. Aber warum ist im grössten Schlafzimmer immer öfter ein Bad integriert? Wenn Du das z.B. als gemeinsames Büro nutzen möchtest ist es eher komisch.
  • Babuschka11 16.02.2020 10:40
    Highlight Highlight Die Idee finde ich sehr interessant. Ich habe selber über viele Jahre auf kleinstem Raum gelebt. Aber: Die Idee wird bereits umgesetzt - gut es geht dann darum, den Quadratmeter möglichst teuer zu vermieten. Aber attraktiv ist bspw. diese Lösung in meinen Augen trotzdem:

    https://www.halter.ch/de/projekte/uetlihus-2-2-2-2-2-2
  • Eidg. dipl. Tütenbauer 16.02.2020 10:31
    Highlight Highlight "Als Projektleiterin testet sie an der ETH die sogenannte Kleinwohnung."

    Schöggälärjob vom feinsten.

  • Klebeband 16.02.2020 10:29
    Highlight Highlight Nein.
  • Ohniznachtisbett 16.02.2020 10:21
    Highlight Highlight Alter Wein in neuen Schläuchen. Jeder der eine 1-Zimmerwohnung hat, trennt diese etwas ab. Vorhänge, Klappwand, Schränke, alles ist möglich. Die nicht paralellen Wände sind wohl nicht mehr als ein Designfurz. Kann man darin leben? Ja klar, vermutlich sogar gut. Ist es irgendwie neu? Nein, ist es nicht.
  • Staplerfahrer Klaus 16.02.2020 09:35
    Highlight Highlight Ich war da selbst mal zu Besuch und fand die Wohnung katastrophal.

    Die Architektin prahlt mit der individuellen Einteilbarkeit, jedoch fehlt es an Platz für die ind. Möblierung. Die Fläche im Radius der Wand ist völlig unbrauchbar, schräge Wände und Podeste im Raum erschweren die Möblierung weiter. Platz für einen Kleiderschrank? Fehlanzeige.
    Die Wand ist oben offen, folglich hört man alles und es fehlt an Rückzugsmöglichkeiten wenn man Ruhe braucht.

    Wir wohnen zu zweit aktuell ebenfalls auf 54m2, doch diese fühlen sich deutlich grosszügiger an als in dieser „modernen Wohnung“.
  • lesenderr 16.02.2020 09:28
    Highlight Highlight Sinnlos.
    So viel nutzbare Fläche geht verloren, einfach weil man unbedingt so eine fancy drehbare Wand wollte.
    • grünerantifaschist #blm 16.02.2020 10:48
      Highlight Highlight Du hast aber rein gar nichts verstanden. Genau wegen der drehbaren wand kann ein dichter grundriss mit wenige m2 UND gleichzeitiger privatsphäre ODER offenem GR realisiert werden.
    • Ribosom 16.02.2020 16:19
      Highlight Highlight Wenn man eine offene Wohnung will, mietet man sich eine Loft. Möchte man Privatsphäre, gibt es auch dazu passende Wohnungen. Keine Ahnung wo das Problem ist. Für mich sind verschiebbare Wände unpraktisch.
      Aber zum Glück wohne ich nicht in der Stadt! Auf dem Land lässt es sich zu zweit mit 120qm plus 30qm Balkon schon recht scgön leben :)
    • Garp 16.02.2020 20:27
      Highlight Highlight 120qm zu zweit find ich in der Schweiz, wo der Boden rar ist, extrem egoistisch.

      @grünergutmensch Die Wohnung ist für die qm, schlecht nutzbar. Man muss Minimalist sein, extravertiert, dass man fast nur zum Schlafen zu Hause ist. Ferner muss man zu zweit ähnliche Arbeitszeiten haben und ähnliche Schlafwachrhythmen. Wer ein Hobbie im Haus hat, der ist hier auch aufgeschmissen. Die Wohnungen sind eine Furzidee für die breite Masse. Altersgerecht sind die auch nicht. Viele der Singles sind nämlich alte Menschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hardy18 16.02.2020 09:01
    Highlight Highlight Ich habe schon viele Typen an Wohnungen gesehen. Aber das ist doch Quatsch. Am Anfang schiebt man vielleicht noch die Wand durch die Wohnung aber irgendwann bleibt diese an einem Punkt stehen. Weil es einen nervt.

    Um Platz an Wohnraum zu sparen sollte man individuelle Wohnungen schaffen. Es gibt sicher Leute die in ihrem Schlafzimmer nur einmal am Tag sind und den Rest des Tages z.B. im Wohn/Arbeitszimmer. Wer keine Orgien feiert braucht vielleicht nicht viel Platz im Schlafzimmer so das dieser Raum klein gehalten werden kann (Chinesische Schlafkoje)
  • aglaf 16.02.2020 08:32
    Highlight Highlight Je mehr "Extras", desto teuer.
  • Johnny Guitar 16.02.2020 08:26
    Highlight Highlight In der GIF-Animation sehe ich keine drehbaren Wände, sondern eher simple Raumteiler. Das ist bloss guter Sichtschutz, viel mehr nicht.
  • grandvlad 16.02.2020 07:46
    Highlight Highlight Super Idee👍 Teppich brauch ich nicht. Bett, Stuhl und Tisch reicht 😏 Kommt sie auch bestehende Wohnungen umbauen? Für unsere WG, wäre das optimal. 😁
    • Ohniznachtisbett 16.02.2020 13:18
      Highlight Highlight Schrank brauchts eh nicht wenn man alle Kleider einfach am Boden rumliegen lässt. Auch Teller, Besteck, Kochgeschirr, Gläser und Tassen sollten tunlichst nicht in sowas altmodischen wie einem Schrank verstaut werden.
  • Elmas Lento 16.02.2020 05:12
    Highlight Highlight Die Idee selbst finde ich gut, die Umsetzung aber nicht gerade praktisch. Das Prinzip "keine parallelen Wände" ist weder beim bauen noch beim einrichten praktisch. Sonst finde ich das aber interessant, wenn Besuch kommt kann das Wohnzimmer zu Lasten des Schlafzimmers vergrössert werden, wenn ein Gast übernachtet kann ein Gästeschlafzimmer eingerichtet werden ohne das dieser Platzt sonst unbenutzt ist. Meine aktuelle Wohnung hat vermutlich mehr m², durch die schlechte Raumaufteilung (60er Jahre) sind diese aber weniger gut nutzbar.
  • MoistVonLipwigMobile 16.02.2020 03:31
    Highlight Highlight "Auf 54m2 soll dabei der Alltag bestritten werden.

    Zwar wenig Platz, aber der lässt sich individuell einteilen."

    Ich, seit über 15 Jahren in einer kleineren Wohnung:
    Benutzer Bild
    • alessandro 16.02.2020 11:30
      Highlight Highlight Dito. Zu zweit auf 30m2... Ich konnte nicht alles haben und habe mich für Lage anstatt Grösse entschieden. Bereue es keine Sekunde.
    • Pafeld 16.02.2020 20:56
      Highlight Highlight Ich wohne ebenfalls seit einem Jahr zu zweit auf 32m2. Bin richtig stolz darauf, dass ich es irgendwie schaffe, meinen Alltag zu bestreiten.
      Ist mir beim Besuch von Architekturstudenten auch schon aufgefallen, dass die naturgemäss gar nicht in normalen Wohnungen leben können. Respektive kuriose Vorstellungen davon haben, was es heisst, normal zu wohnen.
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 16.02.2020 02:35
    Highlight Highlight Die Frau Architektin will uns den Platzmangel schmackhaft machen. Soll sie Blocher&Co von der Goldküste beibringen, dass so viel Platz brauchen, nicht mehr modern sei.
    • Sapientia et Virtus 16.02.2020 10:37
      Highlight Highlight Blocher & Co tun ihr bestes, damit auch die Normalsterblichen wieder etwas mehr Platz bekommen. Aber 10-Millionen-Schweiz ist halt alternativlos, da wir ohne Personenfreizügigkeit nicht genug zu Essen und keine Medikamente hätten.
    • grünerantifaschist #blm 16.02.2020 10:49
      Highlight Highlight Verdichtung, in urbanem kontext, was zwingend ist.
    • Maracuja 16.02.2020 21:47
      Highlight Highlight @grünergutmensch: Verdichtung, in urbanem kontext, was zwingend ist

      Denke nicht, dass Hipster, die gerne in urbanem Kontext leben und überflüssigen Schnickschnack wie drehbare, oben offene Wände schätzen, gerne verdichtet auf 26 bzw. 54 m2 leben möchten. Diejenigen, die bereit sind auf kleiner Fläche zu leben, möchten hingegen jeden m2 sinnvoll nutzen können. Habe zu 4t in 3 Zimmern auf 68 m2 gelebt (andere Familien waren sogar zu 5t). Für solch verdichtetes Wohnen braucht es vernünftige Grundrisse und geschlossene Wände.
  • Neruda 16.02.2020 01:35
    Highlight Highlight Nein, weil nicht rollstuhlgängig.
  • niklausb 16.02.2020 00:59
    Highlight Highlight Da fehlt eindeutig die/das conversationpit/schwimmbecken per drehung des Wasserhahns bzw. des Abflusses in das jeweils ander umwandelbar.
  • Raembe 16.02.2020 00:52
    Highlight Highlight Schön wenn neue Konzepte für den Wohnungsbau entworfen werden. Nur das geilste Konzept bringt nichts, wenn wie heute in diesem Segment üblich, ein riesen Haufen Baupfusch vorhanden ist. Fixt den Preisdruck im Wohnungsbau, beschränkt die Vergabe an Subunternehmer und unterstützt regionale Firmen.
  • balzbe 16.02.2020 00:30
    Highlight Highlight Im Grunde genommen ein teurer Sichtschutz, ersetzbar durch eine Vorhangschiene.
  • Beeee 16.02.2020 00:07
    Highlight Highlight Die Zukunft ist grün
    • Hardy18 16.02.2020 08:49
      Highlight Highlight Bis jetzt sehe ich schwarz.
    • Basswow 16.02.2020 23:34
      Highlight Highlight FCSG? *
  • Hackphresse 15.02.2020 23:53
    Highlight Highlight 54m² WENIG PLATZ?

    Jesses... 🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️

    Ich dachte jetzt da kommt ein Artikel über eine 20 oder 30m² Wohnung.

    Krass was heutzutage für Standards erwartet werden. Kein Wunder herrscht Wohnungsnotstand wenn ein Single anscheinind 70-80m² braucht um überhaupt atmen zu können.

    🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️
    • Sappho 16.02.2020 07:21
      Highlight Highlight Die Single Wohnung ist 25qm und die Paarwohnung 54qm.
  • Gubbe 15.02.2020 23:38
    Highlight Highlight Keine min. 3 Leute, die nicht mehr m2 haben. Und was sagt sie, dass diese Wohnungen etwas teurer wären? Quatsch! Solche Drehwände sind, wenn sie kein Einzelstück bleiben, eher billiger. Es ist das selbe, wie bei Inseraten mit 'Schwellenlos' und Geschirrwascher geworben wird. Beim ersten fehlt die Schwelle, ist beim Bau einfacher, und der Geschirrspüler kostet beim Grosseinkauf fast nichts.
    "Zum Wohnen brauche es Cafés usw." Ja das krempelt unser Leben wirklich komplett um, Frau Professorin.
  • Ökonometriker 15.02.2020 23:37
    Highlight Highlight Wehe man kommt mal betrunken nach Hause
  • Maya Eldorado 15.02.2020 23:37
    Highlight Highlight Die Wände sehen sehr dünn aus. Das gibt sicher einen Sichtschütz, aber keinen Lärmschutz.
    Sieht da jemand fern, hört man das sicher in der ganzen Wohnung, als Beispiel.
    Sind Kinder da. geht das gar nicht.
    • kupus@kombajn 16.02.2020 06:59
      Highlight Highlight Nun, diese Wohnung ist ja für moderne Generationen gedacht, die bereits mit wireless In-ears geboren werden. Und seit wann machen am Handy spielende Kinder Lärm?

      Ernsthaft: ich kenne da so ein paar Familien, für die wäre das kein Problem. Lediglich die 54 m2 könnten zum Problem werden, wenn das Körpervolumen der jeden Positionstracker langweilenden Kinder weiterhin so zumimmt.
    • Maya Eldorado 16.02.2020 10:57
      Highlight Highlight kupus@kombajn
      Es geht ja nicht darum, ob Kinder Lärm machen.
      Es geht darum wie die Kinder bei der Siesta oder abends einschlafen können, wenn die Eltern nochwas machen, Fernehen schauen, miteinander sprechen, usw.
    • Prometheuspur 16.02.2020 17:20
      Highlight Highlight Haha der ist gut @Piggeldys-Bruder-Fredericks-böser-Zwillingsbruder! Die Wände können noch so safe, undurchlässig, schalldicht und gepanzert sein das bringt definitiv nix. Da ist was dran!  ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 15.02.2020 23:35
    Highlight Highlight Architekten werden es nie verstehen. 1 Person, 1 Küche 1Bad/WC. 26m2

    2 Personen 1Küche 1Bad/WC und doch mehr Platz pro Person. (54 für zwei also 1m2 mehr pro Person obwohl man mehr teilen kann)

    Zudem kann man zu zweit Staubsauger, Putzzeug, Bügelbrett, Geschirr und Töpfe alles teilen. Man braucht nur etwas mehr Platz für Kleider und Schuhe und ein bisschen persönlichen Kram.

    Nicht jeder ist zudem extravertiert undverbribgt seine Zeit immer gern in Kaffees, Bars usw. .

    Weit an der Lebensrealität vieler vorbei.

    Mit der Drehwand wird zudem ganz viel Raum unnutzbar.

    • Yoku 16.02.2020 09:49
      Highlight Highlight Ich bin der Meinung, dass bei "1-Personen-Wohnungen" das Finanzielle im Vordergrund steht und nicht das Wohnbedürfnis.
      Sobald man Gäste für einen geselligen Abend einladen will, ist die Differenz zwischen Single- und Päärchen-Haushalt lediglich der Platz für die persönlichen Sachen der zweiten Person und der ist so klein, dass es sich nicht lohnt zwischen 1- und 2-Personen-Belegung zu unterscheiden.
      Darum lebe ich alleine in einer "Päärchen"-Wohnung.
  • Keller101 15.02.2020 23:34
    Highlight Highlight Um Himmels Willen, das ist ja grausam.
  • maylander 15.02.2020 23:24
    Highlight Highlight Die drehbare Wand ist doch ein riesen Platzfresser. Im Bewegungsradius der Wand kann man kein Möbel, dass grösser als ein Stuhl ist platzieren.
    Da die Wand oben offen ist, besteht kein Schallschutz und Küchengerüche können sich ungehindert ausbreiten.
    Und wenn dann irgendwann doch noch Kinder ins Spiel kommen ist es sicher nicht mehr Lustig.
  • Prometheuspur 15.02.2020 23:13
    Highlight Highlight Ist jetzt nicht ganz themengerecht i weiss.
    Aber wenn mir jemand die Kohle gibt, würde das für mich schon ausreichen. Future hin oder her.
    Benutzer Bild
    • p4trick 16.02.2020 08:11
      Highlight Highlight "wenn mir jemand die Kohle gibt"
      Finde es immer wieder witzig dass die Leute die kein Geld haben nicht wissen dass sie diese Kohle durch arbeiten verdienen können :-)
    • Hirngespinst 16.02.2020 09:22
      Highlight Highlight Ich arbeite. Aber so ein Haus kann ich mir trotzdem nicht leisten. ;)
    • Thomas Rothen 16.02.2020 09:43
      Highlight Highlight Na Danke... Ich arbeite 42.5h die Woche, engagiere mich aktiv in der freiwilligen Feuerwehr, habe einen Nebenjob und kann mir trotzdem keine solche Wohnung leisten.

      Also entweder bin ich ein fauler Sack oder viel arbeiten heisst nicht gleich viel Geld haben 🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matrixx 15.02.2020 22:58
    Highlight Highlight Wenn der Preis stimmt, würde ich sofort so eine Wohnung nehmen.
    Wobei etwas kleineres durchaus auch ausreichen würde...
  • derEchteElch 15.02.2020 22:47
    Highlight Highlight Was unterscheidet einen Architekten von der ETH von einem der FH? Ganz einfach;

    Jener von der FH baut/plant praktische Dinge, die funktionieren, Hand und Fuss haben und trotzdem architektonisch gut aussehen..

    Jene von der ETH wollen das Rad ganz neu erfinden und versuchen die Rechnung 1+1 neu zu lösen.


    Mehr als 1/4 der Wohnung, welche in dem Konzept gezeigt werden, lassen sich nicht nutzen, weil es für die Rotation der mobilen Wand benötigt wird.

    Die einzelnen Räume sind nicht schalldicht. Privatsphäre innerhalb der Wohnung gibts nicht. Dann doch lieber eine Loftwohnung..
  • TheKen 15.02.2020 22:38
    Highlight Highlight Ich finde, ich habe mir den Luxus der eigenen vier Wände und das Feierabendbier im Sonnenuntergang verdient, habe alles selber erarbeitet, durch selber finanziertes Studium, Fleiss, lange Arbeitszeiten, selbst an Wochenenden. Nichts geerbt, sehr oft Rückschläge verarbeitet, aber immer wieder aufgestanden und weiter gemacht. Mir gehen diese Schnösel, die selber zum ersten mal einen Backstein angefasst haben und uns gleich erklären wollen, wie wir zu leben haben ehrlich gesagt am A vorbei.
  • TanookiStormtrooper 15.02.2020 22:33
    Highlight Highlight Ich wäre schlicht zu faul da dauernd die Wand rumzuschieben. 🤷‍♂️
    • lilie 16.02.2020 05:25
      Highlight Highlight @Tanooki: Das finde ich eben auch biz witzlos: Der Durchschnittsbürger verschiebt doch nicht dauernd die Wände, sondern stellt sie mal so ein, wies für ihn passt, und belässt sie dann aus lauter Faulheit und Bequemlichkeit.

      Und weisst du, was ich glaube? Wenn er die Wände einigermassen schlau eingestellt hat, wird der nächste Mieter sagen: Ach, passt grad für mich, lass ich so.

      Dann hätte man sich aber den Firlefanz sparen und grad richtige Wände einbauen können. Es wird, glaube ich, nicht viele Einstellungen dieser Wände geben, die einen Sinn ergeben. 😏
  • sambeat 15.02.2020 22:31
    Highlight Highlight Wäre ich je in der Lage, ein Eigenheim bauen zu können, dann bekäme diese Architektin den Zuschlag auf jeden Fall nicht. Ist einfach nicht meins, und das deckt sich mit meinen Erfahrungen aus der Baubranche: Wenn Architekten solch einen „Furz“ haben, stinkt der meist später😉 Und: Sie wollen so schlussendlich nur ihr Ego befriedigen... Tönt böse, ist aber nicht so gemeint!
  • ZürichM 15.02.2020 21:55
    Highlight Highlight Elli Mosayebi klingt als ob sie die Schwester von Ted Mosby aus HIMYM wär ;)
  • Glenn Quagmire 15.02.2020 21:46
    Highlight Highlight
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  • Miicha 15.02.2020 21:45
    Highlight Highlight Hey nichts gegen Billi(g)regale, nicht alle Familien haben im Monat 10'000.- zur Verfügung!
    • Garp 16.02.2020 00:48
      Highlight Highlight Team Billy :D
    • esmereldat 16.02.2020 14:01
      Highlight Highlight @SwissWitchBitch: 15 Jahre ist doch kein Alter für ein gutes Möbel. Zudem halten die Billies, wenn man sie gut behandelt, ebenfalls jahrelang. Meine sind teilweise über 15 Jahre alt und haben auch Umzüge überstanden, die sind sehr robust.
    • Garp 16.02.2020 17:43
      Highlight Highlight Meine Billies sind über 30 Jahre alt 🙂 . Das wichtige an Möbeln für mich, die ich lange behalten will, dass sie vom Stil her zeitlos sind.
  • MartinZH 15.02.2020 21:37
    Highlight Highlight "Guät Nacht am Sächsi..." 😔
  • MasterPain 15.02.2020 21:36
    Highlight Highlight In welcher Welt sind 54m2 wenig für eine Person?
    • Maracuja 15.02.2020 22:18
      Highlight Highlight @EvilBetty

      Im Artikel steht doch, dass die 54m2 Wohnung für Paare gedacht ist: <Vier für Paare (54m2), zwei für Singlehaushalte (26m2)>. 26m2 finde ich nicht riesig, angesichts der Tatsache, dass die drehbare Wand viel (nicht nutzbaren) Raum einnimmt.
    • Garp 16.02.2020 00:49
      Highlight Highlight Wenn man allein wohnt, sind 54qm nicht viel, zu zweit sind 110 qm sehr viel. ;-)
  • Wanheda 15.02.2020 21:32
    Highlight Highlight Und für was der Tisch, wenn man keinen Stuhl hat? Und was ist so schlecht an Regalen? Meine Bücher müssen ja auch irgendwo versorgt werden. 🤔
    • sowhat 16.02.2020 09:48
      Highlight Highlight Die sind im e-reader...
  • Glatttaler 15.02.2020 21:25
    Highlight Highlight Nei danke
  • Merida 15.02.2020 21:17
    Highlight Highlight Als Einpersonenhaushalt durchaus faszinierend und sinnvoll.
    Ich wohne aber trotzdem lieber in unserem Zweipersonenhaushalt.
  • Rethinking 15.02.2020 21:14
    Highlight Highlight „Laut Bundesamt für Statistik leben in der Schweiz unterdessen ein Drittel Singles, ein Drittel Paare und ein Drittel Familien.„

    Und trotzdem dreht sich in der Politik immer alles nur um die traditionelle Familie... Heiratsstrafe, Kinderzulagen, Vaterschaftsurlaub, etc.

    Wird Zeit endlich umzudenken...
    • Gubbe 15.02.2020 23:41
      Highlight Highlight Die Singels wollen ja keinen Partner. Darum Paarschiff, Elite usw. ?
  • Sternentraum 15.02.2020 21:02
    Highlight Highlight Es gibt nichts langweiligeres als schweizer Architektur.
    Schön, wenn die Begegnung und Kreativität ins Zentrum rückt und man von der Architektur nichts merkt. Dann lebt man.
  • zimtlisme 15.02.2020 20:58
    Highlight Highlight Grundsätzlich super Idee, aber hoffe, dass das von den zukünftigen Eigentümern nicht als zusätzlicher Preistreiber beim Mietzins genutzt werden kann, wenn die Bewohner schon in schön designten Legebatterien wohnen müssen. Solange dies auch rent-controlled ist, wenn/falls das umgesetzt wird, finde ich das Konzept super.
  • Maragia 15.02.2020 20:51
    Highlight Highlight Ich bräuchte z.B. kein Wohnzimmer in meiner Wohnung, so etwas gibts aber nicht...
    • lilie 15.02.2020 21:29
      Highlight Highlight @Maragia: Naja, in einer Einzimmerwohnung kannst du ja einfach nur ein Schlafzimmer einrichten. Oder in einem Studio kannst du einteilen, wie du willst. Oder in einer Zweizimmerwohnung das Schlafzimmer als Büro/Fernsehzimmer/ Grümpelkammer und das Wohnzimmer als Schlafzimmer nutzen. Oder so ähnlich. 🙂
    • p4trick 15.02.2020 21:37
      Highlight Highlight Klar gibts das wer schreibt dir denn vor was ein Wohnzimmer ist?? 1Zimmer Wohnung? 2zimmer 1 Zimmer als Arbeitszimmer. 3 Zimmer 1 Zimmer Arbeit das andere Esszimmer? Gibt kein Wohnzimmer!
    • one0one 15.02.2020 21:46
      Highlight Highlight Ich habe eine 2,5 Zimmer wohnung. Schlafzimmer mit Medien, bastelzimmer und kueche zum chille und Besuch... Nur weil auf dem grundriss ein Zimmer wohnzimmer steht darfst du trotzdem was anderes daraus machen. Selbst in der Schweiz 😅
    Weitere Antworten anzeigen
  • versy 15.02.2020 20:47
    Highlight Highlight Finde ich eine geniale Idee.
    Für die Verdichtunng perfekt geeignet.
    Allerdings, wenn es fast keine parallelen Wände gibt, werden die Baukosten steigen.
    Tyische Baukostentreiber sind schräge Flächen, Bögen oder etwas was man fast nicht vorfabrizieren kann.
    Aber wir werden sehen, ist sicher super, wenn sie ein Bsp Haus bauen um das zu testen.
    • Aeschbi 15.02.2020 21:04
      Highlight Highlight Das mit den Baukostentreibern stimmt jedoch nicht zu 100%. Klar ist ein Standardprodukt günstiger als eine Speziallösung. Tatsächlich werden "Kostentreiber" schon in den groben Positionen festgelegt, z.B. beim Aushub (Stichwort Tiefgarage), Verhältnis Fassade zu Volumen oder der Tragstruktur. Der Eindruck entsteht, weil sich detaillierte Elemente besser vergleichen lassen.
    • versy 15.02.2020 21:24
      Highlight Highlight @Aeschbi
      Da gebe ich dir absolut recht 👍
      Wir werden sehen, wie sich das entwickelt, wenn solche Gebäude vermehrt gebaut werden oder halt ganze Überbauungen mit Hunderten Wohnungen so gebaut werden.
  • lilie 15.02.2020 20:39
    Highlight Highlight Ich bin total für das Experimentieren mit neuen Ideen.

    Bei diesem Experiment sehe ich aber gleich mehrere Probleme:
    - Die drehbaren Wände werden die Wohnung verteuern - das werden sich nur wenig Leute leisten können und wollen
    - Nicht-rechtwinklige Ecken sind zwar witzig, aber weder neu (die Steinerschule lässt grüssen) noch praktisch (Möbel sind immer noch rechtwinklig)
    - Einerseits sagen sie, es sei veraltet, Familienwohnungen zu bauen, aber das Projekt sieht ja auch Familienwohnungen vor...

    ME deckt ein kluger Wohnungsgrundriss die meisten Bedürfnisse günstiger ab.
    • Maracuja 15.02.2020 21:47
      Highlight Highlight @lilie: Die drehbaren Wände werden die Wohnung verteuern

      Weshalb? Die drehbare Wand in dieser Modellwohnung sieht äusserst billig aus. Den Raum, den sie beansprucht finde ich jedoch enorm - ich hätte gern noch den Grundriss für die 26 m2 Singlewohnung gesehen. Dass man Küchengerüche dank oben offener Wand in der ganzen Küche riecht, ist für mich ein weiterer Nachteil. Da ich meine Bücher aber lieber in billigen Regalen unterbringe als am Boden zu stapeln, wäre diese Wohnung eh nix für mich.
    • lilie 15.02.2020 21:57
      Highlight Highlight @Maracuja: Die Wände sind ja nicht wegen der Wände selbst teuer, aber vermutlich wegen dem Drehmechanismus.

      Ich bin auch verwundert über die Grundflächen, das sieht für mich nicht nach Platzeinsparung aus.

      Ich hab mal in einer Zweizimmer-Altbauwohnung mit getrennter Küche, Einbauschränken im Eingangsbereich und zwei schlichten, quadratischen Zimmern gewohnt. War perfekt, sogar, als mein Freund auch noch einzog.

      Bezahlt haben wir weniger als Fr. 1000.-, und das in einer mittelgrossen Stadt, die sonst ein anderes Preisniveau hat.

      Da vermisst man echt nichts!
    • NiemandVonNirgendwo 15.02.2020 22:14
      Highlight Highlight Die Wand ist nicht das teure, sondern der drehmechanismus. Der trägt die ganze Wand und isoliert schlecht in den untersten Wohnung. Zudem sind alle Möbel, auch Einbauschränke, teurer.
  • Heb dä Latz! 15.02.2020 20:26
    Highlight Highlight «Teppich, Matratze und einen Tisch – das kann schon reichen als Mobiliar.»

    TEPPICH? Wirklich? Wozu brauche ich einen Teppich? Zum Fliegen? Aber sicher nicht in der Wohnung!
    • Maya Eldorado 15.02.2020 21:28
      Highlight Highlight In meiner Parterrewohnung hebt der Teppich die Wohnqualität, weil der Boden von unten schlecht isoliert ist.
    • Saraina 15.02.2020 23:13
      Highlight Highlight Man sitzt weicher auf dem Teppich als auf dem Boden.
    • Knety 15.02.2020 23:48
      Highlight Highlight Der Teppich hält den Raum zusammen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dr.gore 15.02.2020 20:19
    Highlight Highlight Ich hoffe inständig nicht!
  • p4trick 15.02.2020 20:17
    Highlight Highlight Eine 3 Zimmer Wohnung ist doch auch modular? Das 3te Zimmer kann als Büro, Sportzimmer, Gästezimmer oder Esszimmer verwendet werden bei Paaren und Singles.
  • l'aglia 15.02.2020 20:15
    Highlight Highlight Sind 54m2 für euch kleinster Raum? o.O
    • leu84 16.02.2020 00:13
      Highlight Highlight Immerhin über dem Schweizer Durchschnitt von etwa 45 m2 pro Person ;)
      Vielleicht hat das Watson-Team andere Durchschnittswerte.

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