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Vollmond im November: Der Bibermond und 13 Fakten dazu

Der Perigaeums-Vollmond geht ueber der Mederger Flue oberhalb Langwies im buenderischen Schanfigg auf am Samstag, 9. August 2014. Im Durchschnitt tritt ein Perigaeums-Vollmond alle 13 Monate einmal au ...
Bild: KEYSTONE

Vollmond im November: 13 spannende Fakten zum Erdtrabanten

Am 27. November tritt der Vollmond in der Schweiz um 10.16 Uhr ein. Es ist der zweitletzte Vollmond des Jahres und wird auch Nebel- oder Bibermond genannt. Warum, erfährst du hier.
24.11.2023, 13:59
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Der Mond begleitet uns Menschen schon seit Urzeiten. Seit jeher übt er eine anziehende Wirkung auf die Menschheit aus. Besonders in den Vollmondnächten zieht uns die silbrig strahlende Kugel am Sternenhimmel immer wieder aufs Neue in ihren Bann. Nun steht der zweitletzte Vollmond des Jahres bevor. In Europa trägt dieser den Namen Nebelmond. Wer nach dem Grund sucht, sollte einen Blick aus dem Fenster werfen.

In Nordamerika hingegen heisst der November-Vollmond Bibermond. Dies, weil die Ureinwohner sich zu dieser Jahreszeit mit Biberfellen eindeckten, um in der zurückkehrenden Kälte nicht zu frieren.

Doch was wissen wir eigentlich alles über den Mond? Warum leuchtet er immer anders? Bringt er uns um den Schlaf? Hat er andere Effekte? Wir klären dich auf:

Wie gross ist der Mond im Verhältnis zur Erde?

Wenn wir zum Erdtrabanten hochschauen, wirkt er sehr klein. In der Tatsache ist er aber mit einem Durchmesser von 3474 Kilometern fast ein Viertel so gross wie die Erde mit ihren 12'742 Kilometern Durchmesser. Im Vergleich zur Sonne, die einen Durchmesser von 1'392'700 Kilometern aufweist, ist der Mond aber wie auch unser Planet winzig.

Warum leuchtet der Mond immer anders?

Der Mond leuchtet nicht von selbst. So wie die Erde wird er immer zur Hälfte von der Sonne beschienen. Ob wir von hier aus einen Halbmond, Vollmond oder nur eine Mondsichel sehen, hängt davon ab, wie der Mond im Verhältnis zur Erde steht.

Bilden Erde, Mond und Sonne einen rechten Winkel, dann sehen wir einen Halbmond. Wenn Mond und Sonne in Opposition zueinander stehen – also wenn Sonne, Erde und Mond sich auf einer Linie befinden – sehen wir entweder einen Neu- oder einen Vollmond.

Was ist ein Supermond?

Ein Vollmond wird als Supermond bezeichnet, wenn die Distanz zur Erde besonders klein ist. Konkret wird seit den 70er-Jahren von einem Supermond gesprochen, wenn die Distanz zwischen Mond und Erde weniger als 367'600 Kilometer beträgt.

Gemäss der US-Raumfahrtsbehörde Nasa wirkt der Supermond aufgrund seiner geringen Distanz etwa 17 Prozent grösser und scheint sein Licht gar bis zu 30 Prozent heller im Vergleich zum Vollmond, der am weitesten weg ist.

Ein Supermond im Vergleich zu einem normalen Vollmond: So viel grösser erscheint der Mond, wenn er sich am Perigäum befindet.
Der Vergleich von Erdnähe und Erdferne: Supermond (Vollmond am Perigäum) und normaler Vollmond.Bild: wikicommons/Marcoaliaslama

Den nächsten Supermond können wir erst am 17. September 2024 bestaunen.

In der Regel gibt es drei bis vier Mal pro Jahr einen Supermond zu bestaunen – und das immer in Folgemonaten. Im Jahr 2022 war das gleich viermal (Mai, Juni, Juli und August) in Folge der Fall. Mit nur 357'418 Kilometern Distanz kam der Vollmond im Juli der Erde am nächsten.

Weil sich der Mond nicht in einem perfekten Kreis, sondern in einer elliptischen Bahn um die Erde dreht, kann er sich entweder in Erdnähe oder in Erdferne befinden. Trifft es sich, dass der Mond sich in der Vollmond-Phase und gleichzeitig am Perigäum (dem erdnächsten Punkt) befindet, spricht man umgangssprachlich von einem Supermond.

Im Perigäum ist der Mond durchschnittlich rund 363'300 Kilometer entfernt. Bei seiner grössten Entfernung, dem sogenannten Apogäum, wächst diese Distanz im Durchschnitt auf 405'500 an.

Welche Mondphasen gibt es?

Der Mondzyklus, auch Lunation genannt, ist die Zeitspanne von einem Neumond zum nächsten. In dieser Zeit sehen wir ständig wechselnde Lichtgestalten. Wir unterscheiden:

  • Neumond
  • Zunehmender Sichelmond
  • Zunehmender Halbmond
  • Zunehmender Dreiviertelmond
  • Vollmond
  • Abnehmender Dreiviertelmond
  • Abnehmender Halbmond
  • Abnehmender Sichelmond

Wichtig ist: Der Mond wird eigentlich ständig von der Sonne angeschienen. Es ist lediglich seine jeweilige Position zur Erde, die uns manchmal nur einen Teil der beschienenen Fläche sehen lässt.

Übrigens: Wer sich manchmal beim Blick in den Himmel fragt, in welcher Phase sich der Mond gerade befindet, für den gibt es einen «Trick»: Dafür muss man sich die in der Schule gelernte, «geschwungene» Schrift vorstellen. Ist der Mond abnehmend, zeichnet er ein kleines «a» nach – seine Ausbuchtung befindet sich auf der linken Seite. Ist er zunehmend, dann zeichnet er ein kleines «z» nach – mit Ausbuchtung nach rechts.

Wieso gibt es verschiedene Mondphasen?

Der Mond hat keinen fixen Platz. Er ist ständig in Bewegung. Genauso wie die Erde auch. Dabei gibt es aber einen grossen Unterschied. Die Erde umkreist die Sonne in einem Jahr. Um genau zu sein in 365 Tagen, 5 Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden. Der Erdtrabant braucht für die Umkreisung unseres Planeten aber nicht ein Jahr, sondern nur 27 Tage, 7 Stunden und 43,7 Minuten. Also circa einen Monat.

Die Phasen des Mondes von der Erde aus gesehen.
Von der Sichel zum Vollmond, so verändert sich das Mondlicht.bild: shutterstock

Aufgrund der ständigen Bewegung des Mondes sehen wir ständig andere Facetten des Mondes und seines Lichtes.

Wie beeinflusst der Mond Ebbe und Flut?

Der Mond ist tatsächlich mitverantwortlich für Ebbe und Flut. Dieser Effekt hängt mit der Massenanziehung zusammen: So wie die Erde durch ihre Anziehung den Mond an ihre Umlaufbahn «bindet», hat auch der Erdtrabant seinerseits einen Einfluss durch seine Masse. Das Zusammenspiel der verschiedenen Kräfte und die Entstehung von Ebbe und Flut ist dabei ziemlich komplex. Vereinfacht gesagt, zieht der Mond mit seiner Gravitation das Wasser bei uns auf der Erde an.

Er tut dies allerdings nicht gleichmässig, sondern vielmehr auf der ihm zugewandten Seite, weshalb dort ein sogenannter Flutberg entsteht. Genauer gesagt, fliesst das Wasser an den beiden Polen in Richtung des Mondes, die Massen werden also nicht, wie es vielleicht den Anschein macht, «angehoben».

Ebbe und Flut: So beeinflusst der Mond die Ozeane der Erde.
Auf der Erde bilden sich jeweils zwei sogenannte Flutberge: auf der Mond-zugewandten Seite sowie auf der gegenüberliegenden Seite. Bild: shitterstock

Wie auf dem Bild zu sehen ist, gibt es aber nicht nur einen, sondern zwei Flutberge: neben der Mond-zugewandten Seite auch auf der gegenüberliegenden, Mond-abgewandten Seite. Warum ist das so?

Der Grund liegt in der Fliehkraft der Erde, die ebenfalls auf die Wassermassen wirkt. Sie ist die Kraft «nach aussen», die auf einen rotierenden Körper wirkt – wie bei einem sich drehenden Karussell. Auf der Mond-zugewandten Seite ist die Gravitationskraft stärker als die Fliehkraft, auf der anderen Seite ist es genau umgekehrt.

Als Folge bilden sich zwei Flutberge – der Grund, weshalb es pro Tag zweimal zur Bildung von Ebbe und Flut kommt.

Was ist eine Mondfinsternis?

Eine Mondfinsternis ergibt sich dann, wenn sich die Erde zwischen Mond und Sonne befindet und der Schatten der Erdkugel den Mond komplett bedeckt. Definitionsgemäss ist deshalb immer (mehr oder weniger) Vollmond, wenn eine Mondfinsternis zu beobachten ist. Dieses Phänomen tritt relativ häufig auf, ist jedoch nicht immer von allen Erdregionen aus zu sehen. Pro Jahr gibt es mindestens zwei Mondfinsternisse.

In der Nacht vom 28. auf den 29. Oktober gibt es die nächste von der Schweiz aus sichtbare Mondfinsternis. Es wird allerdings nur eine partielle Mondfinsternis sein, bei der knapp 13 Prozent des Mondes im Kernschatten der Erde verschwindet. Zu einer totalen Mondfinsternis kommt es hingegen erst wieder am 31. Dezember 2028.

Kann man im Vollmond ein Gesicht oder einen Hasen sehen?

Der Mond dreht sich aber nicht nur um die Erde, sondern auch um sich selbst – und zwar in einer sogenannten gebundenen Rotation. Das bedeutet, dass er der Erde immer die gleiche Seite zuwendet und wir von der Erde aus nur diese Seite des Mondes zu Gesicht bekommen. Die Rückseite des Mondes sehen wir also nie. Dafür können wir auf der Mondoberfläche dunkle Tiefebenen, sogenannte Mare, erkennen. Einige Leute interpretieren aus den Tiefebenen verschiedene Figuren.

Eines davon ist beispielsweise der Hase. Andere meinen, ein Gesicht im Mond zu erkennen. Je nachdem, wo wir uns befinden, liegt der Mond anders, als wir ihn von der Schweiz aus kennen. Auf der Südhalbkugel steht er, von uns aus betrachtet, auf dem Kopf. Die dortigen Bewohner sehen statt einem Hasen eine Frau, die Brennholz auf dem Rücken trägt.

Sieht man den Vollmond auch bei Tag?

Für uns sind die Aufgaben des Mondes und der Sonne klar aufgeteilt: Am Tag scheint die Sonne und in der Nacht leuchtet der Mond. Das stimmt aber nicht ganz. Manchmal ist der Mond auch am Tag am Himmel zu sehen. Gilt dasselbe auch für den Vollmond? Leider nicht. Der Vollmond orientiert sich nicht daran, ob bei uns gerade Tag oder Nacht ist.

Der Vollmond am Nachthimmel hinter Wolken
bild: shutterstock

Das astronomische Ereignis findet dann statt, wenn Sonne, Erde und Mond im Weltraum in einer Reihe stehen. Exakt in dieser Reihenfolge. Die Erde steht dann also zwischen diesen beiden Himmelskörpern. Auf der sonnenabgewandten Erdhalbkugel ist zu diesem Zeitpunkt Nacht und man sieht von dort aus den Vollmond. Auf der anderen Seite der Erdhalbkugel ist aber noch Tag. Dort sieht man den Vollmond nicht, da er sich hinter der Erde versteckt. Dies erklärt, warum im Mondkalender manchmal steht, dass der Vollmond mitten am Tag stattfindet.

Beeinflusst der Vollmond unseren Schlaf?

Viele Leute beklagen sich darüber, dass der Vollmond ihnen den Schlaf raube. Aber ist wirklich der Mond für einen schlechten und unruhigen Schlaf verantwortlich?

2013 versuchten Schweizer Forscher, dem Vollmond-Effekt bei einer Gruppe von Probanden im Schlaflabor auf die Schliche zu kommen. Die Testpersonen brauchten im Schnitt 5 Minuten länger, um einzuschlafen. Ausserdem waren die Schlafdauer und Tiefschlafphase kürzer als sonst. Allerdings weist die Studie gewisse Schwächen auf, welche die Forscher später selbst einräumten. Es wurden nur 33 Personen getestet und die Anzahl der untersuchten Vollmondnächte war sehr gering. Weitere Studien konnten keinen Zusammenhang zwischen dem menschlichen Schlaf und den Mondphasen finden.

Bekannt ist jedoch, dass Licht einen Einfluss auf unseren Schlafrhythmus hat. So könnte es sein, dass der helle Vollmond der Grund für einen leichteren Schlaf ist. Ein Argument, welches das widerlegen könnte: Die drei Nächte um die Vollmondnacht sind zwölfmal so hell wie der Halbmond.

Beeinflusst der Mond die Periode der Frau?

Der Menstruationszyklus beträgt im Schnitt 28 Tage, fast genauso lang, wie der Mond um die Erde rotiert. Ist das Zufall? Ja, besagt eine Studie aus dem Jahr 2019, welche die Zyklen von 1,5 Millionen Frauen untersuchte, die keine hormonelle Geburtenkontrolle zu sich genommen hatten. Es wurden keine Hinweise gefunden, die darauf deuten, dass es zwischen den Mondphasen und der Menstruation eine Beziehung gibt.

Die Länge des Menstruationszyklus kann jedoch je nach Alter und ethnischem Hintergrund variieren. Zusätzlich dauert der Menstruationszyklus bei Tieren unterschiedlich lange, somit scheint es sich bei dem Menschen bloss um reinen Zufall zu handeln.

Heulen Wölfe den Vollmond an?

Vollmond und heulende Wölfe – in den Filmen gehört das oft zusammen. Aber heulen die Tiere wirklich den Vollmond an?

Heulen Wölfe tatsächlich den Vollmond an?
bild: shutterstock

Nein. Das Heulen ist die Sprache der Wölfe, so nehmen sie Kontakt zu ihren Artgenossen auf und rufen zur Jagd auf. Da die Wölfe vor allem während der Dämmerung auf die Jagd gehen, hört man sie meistens in der Nacht. Zwar kann es so aussehen, als würden sie beim Heulen den Kopf zum Mond strecken. Tatsächlich tun sie das aber, um eine bessere Reichweite zu erzielen.

Mehr Vollmond-Mythen im Check:

Wann ist in der Schweiz 2023 jeweils Vollmond?

Den Vollmondkalender des Jahres und die dazugehörigen Namen der Algonkin, einem nordamerikanischen Stamm Ureinwohner, findest du hier:

  • Samstag, 7. Januar 2023 (07:54 Uhr) – Wolfsmond
    Der erste Vollmond des Jahres steht für die Wölfe, die im zweiten Wintermonat besonders laut heulten.
  • Sonntag, 5. Februar 2023 (19:28 Uhr) – Schneemond
    Weil gemäss den Algonkin im Februar besonders viel Schnee fällt, haben sie diesen Mond als Schneemond bezeichnet.
  • Dienstag, 7. März 2023 (13:40 Uhr) – Wurmmond
    Mit den steigenden Temperaturen schmilzt der Schnee und die Vögel ziehen erste Regenwürmer aus der Erde.
  • Donnerstag, 6. April. 2023 (06:34 Uhr) – Rosa Mond
    Der «Pink Moon» verdankt seinen Namen der gleichfarbigen Flammenblume, die dann gerade blüht.
  • Freitag, 5. Mai 2023 (19:34 Uhr) – Blumenmond
    Auch der darauffolgende Vollmond ist den Blumen gewidmet, die Mai überall blühen.
  • Sonntag, 4. Juni 2023 (05:41 Uhr) – Erdbeermond
    Im Juni geben die reifenden Erdbeeren dem Vollmond seinen Namen.
  • Montag, 3. Juli 2023 (13:38 Uhr) – Bockmond
    Weil dem männlichen Reh, dem Rehbock, im Hochsommer ein Geweih wächst, heisst der Vollmond «Buck Moon»
  • Dienstag, 1. August 2023 (20:31 Uhr) – Störmond
    Im August ziehen die Algonkin beim Fischen viele Störe an Land, daher kommt der Name «Sturgeon Moon»
  • Donnerstag, 31. August 2023 (03:35 Uhr)
    Der August 2023 hat ungewöhnlicherweise zwei Vollmonde.
  • Freitag, 29. September 2023 (11:57 Uhr) – Erntemond
    Alternativ wird der Vollmond im September auch als «Corn Moon» bezeichnet, da die Maisernte ansteht.
  • Samstag, 28. Oktober 2023 (22:24 Uhr) – Jägermond
    Die Algonkin erjagen sich ihre Fleischvorräte für den Winter.
  • Montag, 27. November 2023 (10:16 Uhr) – Bibermond
    Um nicht frieren zu müssen, legen die Stämme Fallen für Biber und andere Pelztiere aus.
  • Mittwoch, 27. Dezember 2023 (01:33 Uhr) – Kalter Mond
    Mit dem Beginn des Winters kommen die eisigen Temperaturen, nach denen der Vollmond im Dezember benannt ist.

(lak/cst)

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So nah war der Mond seit 68 Jahren nicht mehr – die besten Bilder des «Supermonds» 2016

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So nah war der Mond seit 68 Jahren nicht mehr – die besten Bilder des «Supermonds» 2016
Wie im Märchen: Die Kaiserburg in Nürnberg, Deutschland, am 14. November 2016.
quelle: epa/dpa / timm schamberger
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74 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
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Kanuli
27.01.2021 12:34registriert Mai 2020
Ich hatte bisher oft Alpträume, lebendigere Träume und auch Schlafprobleme, und jedes Mal, wenn es besonders schlimm war, grinste mich der Vollmond an. Kann allerdings trotzdem Zufall sein, weil unser Körper hat noch andere Zyklen (zb Hormonzyklus), welche einfach auch zufällig in dem gleichen Rythmus wie der Mond fallen kann. Man darf dabei Korrelation und Kausalität nicht vermischen. Nur, weil Dinge zufällig zur gleichen Zeit auftreten, muss es keinen zwingenden Zusammenhang zwischen ihnen haben.
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M aus V
11.07.2022 10:41registriert Juli 2022
Bei dieser Grafik ist die Abbildung für den zunehmenden Dreiviertelmond seitenverkehrt!
13 Fakten zum Vollmond, mit denen du angeben kannst\nBei dieser Grafik ist die Abbildung für den zunehmenden Dreiviertelmond seitenverkehrt!
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Klirrfactor
27.01.2021 13:56registriert August 2015
Ich finde es krass wie gross unser Mond ist. Wenn man bedenkt, dass Ganymed, Jupiter grösster Mond, 1/4000 der Jupitermasse misst und Jupiter ca die Masse von 318 Erden besitzt.
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