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19.02.2019, Bayern, Mittenwald: Der Vollmond geht hinter dem Karwendel auf. Foto: Angelika Warmuth/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (KEYSTONE/DPA/Angelika Warmuth)

Welchen Einfluss besitzt der Vollmond auf unser Befinden und Verhalten? Bild: DPA

7 Vollmond-Mythen im Faktencheck



Es ist ein beeindruckender Anblick, wenn der Mond voll und rund am nächtlichen Himmel steht. Dem Trabanten unseres Planeten sagte man wohl schon vor undenklichen Zeiten einen enormen Einfluss auf das irdische Geschehen und die Befindlichkeit der Menschen nach. Heute füllen esoterische Ratgeber zum Mondkalender ganze Regale in den Buchhandlungen. Besonders wirksam – und dies oft in destruktiver Weise – soll dabei der Vollmond sein. Schon Shakespeare liess Othello unter dessen Einfluss stehen:

«Da liegt die Schuld am Mond;
Er kommt der Erde näher als gewöhnlich,
Und macht die Menschen rasend.»

Während einige Behauptungen über die Auswirkungen des Vollmonds geradezu Gemeingut geworden sind, gelten andere höchstens als Schauermärchen – oder glaubt etwa tatsächlich jemand an die Existenz von Werwölfen? Sieben Beispiele aus der ersten Kategorie unterziehen wir hier einem Faktencheck:

Der Vollmond stört den Schlaf

Dies ist der populärste Vollmond-Mythos. Zahlreiche Leute glauben, dass sie bei Vollmond weniger gut einschlafen können oder unruhiger schlafen. Dafür wird nicht selten das Licht verantwortlich gemacht; schliesslich sind die drei Nächte um Vollmond zwölf mal so hell wie eine Halbmondnacht. Und es ist bekannt, dass Licht über die Zirbeldrüse den Pegel des Schlafhormons Melatonin beeinflusst. Ein anderer möglicher Grund ist psychologischer Natur: Wer sich sorgt, bei Vollmond schlechter schlafen zu können, schläft eventuell tatsächlich schlechter – gewissermassen eine sich selbst erfüllende Prophezeiung.

Vollmond Schlaf Frau (Symbolbild)

Schlafen wir unruhiger bei Vollmond? Bild: Shutterstock

Wissenschaftliche Studien konnten bisher aber keinen kausalen Zusammenhang zwischen Vollmondnächten und Schlafstörungen nachweisen – mit einer Ausnahme: Eine Studie von Schweizer Forschern der Universität Basel stellte 2013 fest, dass die Testpersonen im Schlaflabor bei Vollmond fünf Minuten länger brauchten, um einzuschlafen. Zudem verkürzte sich die Schlafdauer insgesamt um 20 Minuten und die Tiefschlafphasen waren um 30 Prozent kürzer.

Allerdings weist die Studie einige Schwächen auf, wie die Forscher selbst einräumten. So war die Anzahl der untersuchten Vollmondnächte sehr gering, es gab nur 33 Probanden und die Untersuchung dauerte für die einzelnen Testpersonen nur dreieinhalb Tage. Auch wurden sie nicht befragt, ob sie selber an eine Auswirkung des Vollmonds glaubten oder nicht. Nach wie vor ist deshalb ein Einfluss des Vollmonds auf den Schlaf nicht nachgewiesen.

Fazit:

stimmt nicht

Dass der Vollmond selber den Schlaf stört, ist nicht ausreichend nachgewiesen. Allenfalls stört sein Licht. Bild: Shutterstock

Bei Vollmond kommen mehr Babys zur Welt

Bei Vollmond kommen mehr Kinder zur Welt. Diese Vorstellung, die erst Ende des 19. Jahrhunderts aufkam, ist weit verbreitet. Doch die Statistiken zeigen: Es ist nichts dran. Zu diesem selben Schluss kommen sowohl der Astronomie-Professor Jean-Luc Margot von der University of California wie auch der Soziologe Edgar Wunder von der Universität Heidelberg. Margot führt den Mythos in seiner Studie aus dem Jahr 2015 vornehmlich auf die Voreingenommenheit mancher Berufsleute in den Entbindungsstationen der Krankenhäuser sowie mangelhafte statistische Methoden zurück. Studien, die einen Zusammenhang zwischen Vollmond und Geburtenhäufigkeit postulieren, hätten nie reproduziert werden können.

Vollmond Schwangerschaft Geburten (Symbolbild)

Bei Vollmond werden nicht mehr Kinder geboren als sonst. Bild: Shutterstock

Dagegen vermochte die klare Mehrheit von grossangelegten Untersuchungen und Meta-Studien zum Thema keinen solchen Zusammenhang nachzuweisen. Dazu gehört auch die in Bezug auf die Anzahl der untersuchten Mondzyklen bisher umfangreichste Studie, die an der Universität Halle-Wittenberg durchgeführt wurde und mehr als vier Millionen Geburten analysierte. Auch sie fand keinerlei Korrelation zwischen Mondphasen und Geburtenzahl.

Wunder nahm, wie er in einem Interview mit der «Süddeutschen» schildert, mehrere Studien aus verschiedenen Ländern unter die Lupe, die jeweils einen winzigen signifikanten Effekt gefunden hatten – jedoch in unterschiedlichen Mondphasen. So zeigte eine französische Studie aus den 80er-Jahren, dass die meisten Geburten vor dem Neumond stattfanden. Auch Wunder weist darauf hin, dass Voreingenommenheit und Wahrnehmungsverzerrungen bei betroffenen Berufsleuten den Glauben an einen Zusammenhang mit dem Vollmond festigen.

Fazit:

stimmt nicht

Seriöse, gross angelegte Studien konnten die Behauptung nicht belegen, dass bei Vollmond mehr Babys zur Welt kommen. Bild: Shutterstock

Bei Vollmond gibt es mehr Unfälle und Verbrechen

Wenn Vollmond ist, gibt es in Spitälern und auf Polizeiposten mehr zu tun als sonst – das glauben viele. Unter dem Einfluss des vollen Mondes seien eben manche Leute zerstreuter und gereizter, deswegen gebe es mehr Unfälle und Verbrechen. Doch auch hier – genau gleich wie beim Mythos der steigenden Geburtenzahl bei Vollmond – stützen die Fakten die Annahme nicht. Margots bereits erwähnte Studie hat auch diesen vermeintlichen Zusammenhang widerlegt: In Vollmondnächten werden im Durchschnitt nicht mehr Patienten in Notaufnahmen eingeliefert als sonst.

Vollmond Blaulicht

Gibt es bei Vollmond mehr Arbeit für die Polizei? Bild: Shutterstock

Wunder räumt ein, dass viele Polizisten davon überzeugt sind, es komme bei Vollmond häufiger zu Unfällen und Gewalttaten. Auch hier verweist er aber auf die Mechanismen der selektiven Wahrnehmung: Wir speichern in unserem Gedächtnis nicht alle Vorfälle aus dem Alltag gleich ab, sondern laden jene eher mit Bedeutung auf, die uns aufgefallen sind. So werde ein Polizist einen Unfallort, über dem ein Vollmond hängt, eher als etwas Besonderes wahrnehmen und sich entsprechend eher daran erinnern, während er einen Vorfall ohne Mond eher wieder vergessen werde. Dies verzerre seine subjektive Statistik. Hinzu komme, dass auch die Medien in der Berichterstattung über ein Unglück oder Verbrechen dazu neigen, einen Vollmond als Umstand zu erwähnen – kaum aber einen Halbmond.

Fazit:

stimmt nicht

Dass es bei Vollmond mehr Verbrechen und Unglücksfälle gibt, lässt sich statistisch nicht erhärten. Bild: Shutterstock

Der Vollmond holt Schlafwandler aus dem Bett

Dem Vollmond wird vieles nachgesagt – auch dass er Schlafwandler dazu bringe, ihr Bett zu verlassen. So nannte man die Schlafstörung Somnambulismus einst auch «Mondsucht» (Lunatismus). Das Körnchen Wahrheit in dieser Vorstellung liegt darin, dass Schlafwandler sich in der Tat generell in Richtung einer Lichtquelle bewegen. Und früher war eben nachts der Mond meist die einzige Lichtquelle, und der Vollmond ganz besonders.

Schlafwandler Mond (Symbolbild)

Schlafwandler bewegen sich in Richtung von Lichtquellen. Bild: Shutterstock

Heute ist das längst nicht mehr so; der Mond ist nur noch eine unter vielen Lichtquellen. Gleichwohl nimmt – da der Vollmond wie eingangs erwähnt sehr viel heller scheint als der Halbmond – in Vollmondnächten die Wahrscheinlichkeit ein wenig zu, dass zu Somnambulismus neigende Leute auch tatsächlich schlafwandeln. Als Gegenmittel bietet sich an, das Schlafzimmer mittels Storen oder Vorhängen gut abzudunkeln.

Fazit:

stimmt teilweise

Die Helligkeit des Vollmonds dürfte die Wahrscheinlichkeit des Schlafwandelns minim erhöhen. Bild: Shutterstock

Operationen sind riskanter bei Vollmond

In esoterischen Ratgebern ist mitunter zu lesen, dass planbare medizinische Eingriffe bei Vollmond besser zu unterlassen seien. Die Gefahr eines besonders starken Blutverlusts und das Komplikationsrisiko seien dann höher. Besser sei es, sich bei abnehmendem Mond operieren zu lassen. Dahinter steckt die allgemeine Vorstellung, dass in der abnehmenden Mondphase Entleerung, Befreiung von Ballast und dergleichen besser verliefen – während umgekehrt bei zunehmendem Mond Aufbau, Wachstum und Ähnliches intensiver seien.

Ärzte, Chirurgen, Operation, Chirurgie, Operationssaal

Operationen sind nicht gefährlicher, wenn der Vollmond scheint. Bild: Shutterstock

Nur haben zahlreiche empirische Studien die Behauptung, Operationen seien bei Vollmond riskanter, auf ihren Wahrheitsgehalt hin abgeklopft – und sind ausnahmslos zum selben Ergebnis gekommen: Es tut nichts zur Sache, bei welcher Mondphase der Chirurg zum Messer greift. Ein Beispiel unter vielen ist eine 2011 publizierte Studie von Wissenschaftlern des Uniklinikums Saarland. Sie analysierte 27'914 Fälle von Patienten, die sich zwischen 2001 und 2010 einem chirurgischen Eingriff unterziehen mussten, und glich sie mit 111 Mondzyklen ab. Die Forscher konnten weder auffällige Blutverluste noch die Anzahl der Notfälle mit einer bestimmten Mondphase korrelieren.

Zum selben Ergebnis kam eine Studie der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität aus dem Jahr 2009, die postoperative Komplikationen und die Mortalitätsrate bei 2411 Lungenkrebspatienten statistisch auswertete: Es ergab sich kein signifikanter Zusammenhang mit den Mondphasen.

Rate of postoperative complications in % on each day of the lunar cycle when initial surgery took place. Rhombi indicate means of morbidity, whereas vertical lines show 95% CIs. Broad overlapping CIs indicate that there was no statistical difference between each day of lunar cycle (Chi-Square test: P = .846).
https://www.researchgate.net/publication/24311153_The_dark_side_of_the_moon_Impact_of_moon_phases_on_long-term_survival_mortality_and_morbidity_of_surgery_for_lung_cancer

Kein Zusammenhang zwischen Mondphasen und postoperativer Sterblichkeit bei Lungenkrebspatienten. Bild: researchgate.net

Fazit:

stimmt nicht

An der Behauptung, Operationen seien bei Vollmond gefährlicher, ist nichts dran. Bild: Shutterstock

Frauen ovulieren bei Vollmond

Der weibliche Zyklus dauert im Schnitt 28 Tage – fast so lange wie ein Mondzyklus, der von Neumond zu Neumond 29,5 Tage währt*. Diese auffällige Koinzidenz hat wohl dazu geführt, dass die Auffassung, wonach der Mond den Menstruationszyklus beeinflusst, grosse Popularität geniesst. Vor allem in esoterischen Zirkeln glaubt man, dass Frauen ohne den Einfluss von künstlichem Licht bei Neumond menstruieren und bei Vollmond ovulieren. In der Tat gibt es Tiere wie den Palolo-Wurm, der in Korallenriffen der Südsee lebt, die sich bei der Fortpflanzung nach dem Mond als Taktgeber richten. Doch bei Menschen ist kein solcher Zusammenhang nachgewiesen. So zeigten Daten von 1,5 Millionen Frauen, die über die Menstruationskalender-App Clue erhoben wurden, keine Korrelation zwischen lunarem und weiblichem Zyklus.

Mond Frau (Symbolbild)

Beeinflusst der Vollmond den Eisprung? Bild: Shutterstock

Auch die Anthropologin Beverly Strassmann von der Universität Ann Arbor im US-Staat Michigan konnte in ihrer 1997 erschienenen Studie keinen Zusammenhang zwischen Menstruationszyklus und Mondphase feststellen. Sie hatte 477 Menstruationszyklen von 58 Frauen untersucht – und zwar bei den Dogon in Mali, die ohne Empfängnisverhütung und ohne elektrisches Licht leben. Chemische und physikalische Einflüsse auf den Biorhythmus der Frauen konnte Strassmann daher ausschliessen.

Fazit:

stimmt nicht

Dass Frauen bevorzugt bei Vollmond ovulieren, ist nicht nachgewiesen. Bild: Shutterstock

Der Vollmond hilft gegen Warzen

In der Volksmedizin spricht man dem Vollmond heilende Kräfte zu – wenn es um Warzen geht. Diese von Viren verursachten Hautveränderungen können ungemein hartnäckig sein und sich in manchen Fällen schulmedizinischen Behandlungen widersetzen. Neben zahlreichen weiteren Hausmitteln teils höchst seltsamer Art gibt es auch einige, bei denen der Vollmond – manchmal auch der abnehmende oder zunehmende Mond – eine wichtige Rolle spielt.

Warze auf Finger

Warzen können sehr hartnäckig sein. Bild: Shutterstock

So soll man Warzen bei Vollmond «besprechen», zum Beispiel mit diesem Spruch:

«Lieber Mondschein
ich bitt dich schön,
lass mir die Warz vergeh'n
steht mir so wild an,
mir wär lieber, sie wär nicht dran!»

Etwas elaborierter ist die Anweisung, nach einer Vollmondnacht eine Wiese aufzusuchen, auf der noch Tau liegt, dort eine Nacktschnecke zu finden und diese dann über die Warze kriechen zu lassen. Aus Russland kommt das Rezept, mit der Hand über eine vom abnehmenden Mond beschienene Wand zu fahren und mit dieser dann von oben nach unten über die Warze zu streichen. Diese Prozedur muss mehrere Nächte wiederholt werden.

Vollmond Schnecke Pilz (Symbolbild)

Vollmond und Schnecken helfen gegen Warzen. Es müsste aber eine Nacktschnecke sein ... Bild: Shutterstock

Interessanterweise sind diese Hausmittel bis zu einem gewissen Grad durchaus wirksam – allerdings dürfte der Einfluss des Mondes dabei kaum eine Rolle spielen. Vielmehr stimulieren die seltsamen Therapien durch Suggestion das Immunsystem, das Warzen zum Verschwinden bringen kann – dank dem Placebo-Effekt. Ohnehin bilden sich viele Warzen nach einiger Zeit von selbst zurück: In rund 60 Prozent der Fälle tritt eine Spontanheilung innerhalb von zwei Jahren ein.

Fazit:

stimmt teilweise

Der Vollmond hilft oft gegen Warzen – aber es liegt nicht am Mond, sondern am Placebo-Effekt. Wie bei einer Unzahl von anderen Mitteln und Methoden. Bild: Shutterstock

* Ursprünglich stand hier irrtümlich, ein Mondzyklus dauere von Neumond zu Vollmond 29,5 Tage. Korrekt ist von Neumond zu Neumond.

Der grösste Vollmond des Jahres 2019

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    Alle Leser-Kommentare
  • Nik G. 21.03.2019 07:53
    Highlight Highlight Zum ersten Punkt muss auch ein Plus/Minus eingefügt werden. Nur weil es noch nicht bewiesen ist, ist es nicht automatisch falsch.
    • Ich hol jetzt das Schwein 21.03.2019 14:09
      Highlight Highlight Nein, muss nicht. Man kann die Nicht-Existenz von etwas nicht beweisen. Man kann einzig die Existenz von etwas wirklich Existierendem beweisen. Wobei dann der philosophische Ansatz (wenn im Wald ein Baum umfällt und niemand da ist um es zu hören, macht er dann auch ein Geräusch?) wiederum zum tragen kommt. Es gibt aber viele Studien, die keinen Zusammenhang aufzeigen, womit wir bei einer Wahrscheinlichkeit nahe 1 (bzw. 100%) sind, dass es eben allergrösster Wahrscheinlichkeit tatsächlich falsch ist. Schlaftagebücher von Probanden beweisen die selektive Wahrnehmung der Gläubigen zur Genüge.
    • Nik G. 21.03.2019 15:17
      Highlight Highlight Absolut einverstanden. Finde ich sowieso ein sehr spannendes Thema. Schlussendlich gibt es ein grünes Schaf in Irland. Den niemand kann das Gegenteil beweisen, weil man die Schafe in Irland nicht 100% zählen kann.
      Zum Text finde ich eben, dadurch dass man den ersten Ansatz gestartet hat und dieser nicht bewiesen wurde weil zuwenig Daten vorhanden waren, macht es eben zu einem vielleicht und nicht ein Nein.
    • Ich hol jetzt das Schwein 21.03.2019 16:22
      Highlight Highlight Wissenschaft ist nicht wie Schwangerschaft, da gibt es nie 100% oder 0%. Deshalb ist in der Wissenschaft 99,99967% halt einfach = "Ja" oder eben "Nein". 99,99967% geht dafür bei Schwangerschaft nicht. Entweder man ist oder ist nicht schwanger.
  • Diagnose: Aluhut 21.03.2019 01:46
    Highlight Highlight Und ja, ich kann nicht schlafen. Mond, du helles A*loch am
    Himmel! 😆
  • Diagnose: Aluhut 21.03.2019 01:45
    Highlight Highlight Tja, auch wenn der Einfluss des Vollmondes auf Tiere und Pflanzen marginal ist, scheint da doch etwas dran zu sein:

    Mondfühlige Bäume
    Nadelholz, das bei abnehmendem Mond geschlagen wird, soll widerstandsfähiger sein. Eine Schweizer Studie zeigt nun, dass an dieser alten Bauernregel etwas dran ist.

    https://m.tagesanzeiger.ch/articles/558e46a187da8b63bb0002e4
    • Ich hol jetzt das Schwein 21.03.2019 14:05
      Highlight Highlight Naja, im Artikel selbst steht (leider nicht wörtlich), dass es nicht signifikant sei. Und nicht signifikant bedeutet nicht, dass es nur ein kleiner Unterschied ist, sondern dass es unter allen Proben (in dem Fall 20'000) immer Schwankungen gibt und diese Schwankungen zum Teil nicht erklärt werden können. Es kann also, bei mehr Proben, ganz gut auch umgekehrt oder dann hingegen doch signifikant sein.
  • OLAF der I. aka Gàn 20.03.2019 23:18
    Highlight Highlight Wie sieht das bei den demetern aus? Die säen und ernten ja auch nach mondphasen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frohes Locken 20.03.2019 23:13
    Highlight Highlight Meine Grossmutter geht nur bei abnehmendem Mond die Haare schneiden, weil sie dadurch langsamer wachsen. Ist da was drann?
    • Ich hol jetzt das Schwein 21.03.2019 13:52
      Highlight Highlight Nein.
  • Pascal91 20.03.2019 23:05
    Highlight Highlight Gute Nacht allerseits🌕
    Benutzer Bild
  • Biine 20.03.2019 22:27
    Highlight Highlight Ich habe wirklich Probleme beim einschlafen. Ich spüre den Vollmond 2-3 Tage vorher. Eine unbeschreibliche innere Unruhe die ich nur um Vollmond spüre.
    Ich brauche nicht auf einen Kalender oder Himmel schauen.
    Ich merke es wenn der Mond bald voll ist.
    Ist echt so :-)
  • Der Tom 20.03.2019 22:00
    Highlight Highlight 2015 bis heute...
    Benutzer Bild
    • Diagnose: Aluhut 21.03.2019 01:50
      Highlight Highlight Also besserer Schlaf, dank Vollmond? Danke auch! 😜
    • Merida 21.03.2019 06:42
      Highlight Highlight 2015 bis heute:
      Benutzer Bild
  • Randalf 20.03.2019 22:00
    Highlight Highlight Schlechte Erfahrungen mit Leuten habe ich mehr bei Leermond gemacht.
  • !ch der €go 20.03.2019 21:16
    Highlight Highlight Was mich jetzt mehr interessiert hätte ist warum ist am nächsten Sonntag nicht Ostern? Heute 20.3 um 22:58 Uhr ist Frühlingsbeginn! Morgen 21.3 um 02:43 Uhr ist Vollmond. Also warum fällt Ostern am nächsten Sonntag aus? Auf deine Erklärung warte ich sehnlichst Dani.
    • Phrosch 21.03.2019 20:43
      Highlight Highlight https://www.timeanddate.de/kalender/ostern-datum-berechnen

      Wird hier erklärt. Frühlingsbeginn wurde auf den 21. März standardisiert 😀
  • SummaSummarum 20.03.2019 20:40
    Highlight Highlight Also ich fange bei Vollmond immer an zu heulen. Und mir wächst ein Bart.

    Und bei jeder Sonnenfinsternis krieg ich ganz spitze Eckzähne.

    Keine Ahnung was da los ist... 🤷‍♂️
    • OLAF der I. aka Gàn 20.03.2019 22:07
      Highlight Highlight Jetzt, wo du es sagst... Wachst du auch immer blutüberströmt auf? Und was machst du mit all den Jungfrauen danach?
    • Hinkypunk 20.03.2019 23:30
      Highlight Highlight Wenn es danach immer noch Jungfrauen sind macht ihr irgendwas falsch.
  • Real 20.03.2019 20:38
    Highlight Highlight Meines Wissens Hat der Mond auf Ebbe und Flut Einfluss. Bei Vollmond ist der Gezeitenunterschied am stärksten. Das hat doch bestimmt auch auf Tiere und Menschen Einfluss! Wie beweisen? Tja da sind wir vielleicht einfach nicht so weit... wie auch bei der Hirnforschung da tapt man noch ziemlich im Dunkeln!
    • Daniel Huber 20.03.2019 20:50
      Highlight Highlight Ja, die Gezeitenkräfte sind bei Vollmond ein wenig stärker. Aber sie sind insgesamt eben sehr klein:
      https://www.virtual-maxim.de/vollmond-schlaflosigkeit-gezeiten-und-gravitation/
    • Ich hol jetzt das Schwein 21.03.2019 07:27
      Highlight Highlight Die Gezeiten sind bei Voll- und Neumond stärker. Dies, weill dann Sonne Mond und Erde in einer Linie stehen und zur Anziehungskraft des Monds noch die der Sonne dazu kommt. Je grösser die Wassermasse, umso grösser der Tidenunterschied. Schon beim Thunersee gibt es keine messbare Tiden mehr. Wieso sollte die Gravitation des Mondes (diese ist es nämlich, nicht die Mondphase) Einfluss auf 50-100 Liter Wasser haben, wenn sie schon bei x Millionen Litern nicht messbar ist?
  • Beeee 20.03.2019 20:12
    Highlight Highlight Logos und Mythos
  • Grave 20.03.2019 19:31
    Highlight Highlight Also dass der vollmond einfluss auf das schlafen hat kann ich am eigenen leib bezeugen ! Die nächte um vollmond schlafe ich immer sehr unruhig und daher bin ich tagsüber eher grantig unterwegs (und ja auch wenn ich nicht mal weiss dass vollmond ist).
    • PeterMüller 20.03.2019 23:36
      Highlight Highlight Geht mir genauso
    • Ich hol jetzt das Schwein 21.03.2019 13:29
      Highlight Highlight Es gibt zwei Gründe, weshalb man bei Vollmond schlechter schläft als sonst:
      1. Man glaubt daran und ist dann schon im Vornherein entsprechend eingestellt (selbsterfüllende Prophezeihung).
      2. Man hat keine Storen oder Fensterläden oder schliesst ebensolche nicht und wird vom Mond geblendet.
      Alles andere ist subjektive Wahrnehmung, welche durch das Führen eines Schlaftagebuches (zwingend ohne vorgängige Kontrolle der Mondphase!) entkräftet werden könnte. Ausserdem ist eine Einzelperson nun mal nicht eine statistisch relevante Grösse, weshalb das unter Anekdote fällt und keine Beweiskraft hat.
    • LBefürworter 21.03.2019 13:35
      Highlight Highlight 😂😂
  • loquito 20.03.2019 19:29
    Highlight Highlight Etwas seltsam finde ich das mit den Unfällen. Ein bekannter war disponent beim TCS und er hat mir die Statistik gezeigt. Bei Vollmondnächten kommt es deutlich zu mehr selbstverschuldeten Pannen. Es geht aoweit, dass der Vollmond bei der Planun mitberücksicjtigt wird... Also, dass die Leute, welche bergessen Benzin zu tanken, das Licht brennen lassen oder den Schlüssel im Auto einschluessen nicht ins Spital oder zur Polizei gehen ist klar... Das ist etwas oberflächlich... Ich denke der Mond hat mehr einfluss als viele denken. Immerhin sind da richtig starke Anziehungskräfte am Werk...
    • Daniel Huber 20.03.2019 20:45
      Highlight Highlight @loquito: Vergiss nicht, dass die Anziehungskraft des Mondes wenig mit seiner Phase zu tun hat. Mit anderen Worten: Der Neumond hat die gleiche Masse wie der Vollmond, er ist nur nicht beleuchtet. Die Anziehungskraft ist überdies sehr klein. Eine Fliege auf deinem Kopf übt eine fast 500-mal grössere Anziehungskraft auf ebendiesen aus als der Mond.
      https://www.virtual-maxim.de/vollmond-schlaflosigkeit-gezeiten-und-gravitation/
  • salamandre 20.03.2019 19:03
    Highlight Highlight von Neumond zu Vollmond dauert aber nicht 29.5 Tage? oder hab ich da was falsch verstanden?
    • Daniel Huber 20.03.2019 20:13
      Highlight Highlight Stimmt natürlich! Danke für den Hinweis, ich habe den Fehler korrigiert.
  • El Vals del Obrero 20.03.2019 18:54
    Highlight Highlight (sorry, ungewohntes Touchpad ...)

    Und die durchschnittliche Schwangerschaftsdauer entspricht gerade ziemlich genau dem Vielfachen eines Mondmonats.
    • El Vals del Obrero 20.03.2019 19:46
      Highlight Highlight Und dafür (Mondschein-Romantik-Gefühl und Schwangerschaftsdauer) könnte es sogar auch einen evolutionären Grund geben:

      In den Zeiten vor Nutzung des Feuers oder anderer künstlicher Lichtquellen war es im Falle von Komplikationen bei der Geburt vielleicht ein leichter Vorteil, wenn es bei der Geburt (falls nachts) etwas mehr Licht hatte.
    • Bynaus @final-frontier.ch 20.03.2019 20:26
      Highlight Highlight Das würde nur dann Sinn machen wenn auch die Befruchtung bevorzugt bei Vollmond stattfinden würde. Wenn dem so wäre, gäbe es bei Vollmond wiederum mehr Geburten - und genau das wurde in den oben genannten Studien widerlegt. Nur weil etwas plausibel gemacht werden kann, ist es noch lange nicht wahr - wie eben hier.
  • El Vals del Obrero 20.03.2019 18:53
    Highlight Highlight Falls ein bei den Geburten ein Zusammenhang nachweisbar wäre (was offensichtlich nicht der Fall ist), könnte es auch einen anderen Grund haben:

    In romantischen (und schlafarmen) Vollmondnächten haben vielleicht mehr Menschen Sex. Und die durchschnittliche Schwangerschaftsdau
  • Amateurschreiber 20.03.2019 18:36
    Highlight Highlight Das einzige (mir bekannte) nachgewiesene Mond - Phänomen:
    In Tansania werden kurz nach dem Vollmond viel mehr Menschen als sonst von Löwen getötet.
    Das hat aber sehr logische Gründe und hat mehr mit dem Mondlicht zu tun als mit de Mond selber:

    https://de.wordssidekick.com/lions-attack-humans-when-full-moon-wanes-11501
  • achsoooooo 20.03.2019 18:32
    Highlight Highlight Spannend.
    Leicht amüsant finde ich, dass Mythos 1 im von euch verlinkten Artikel (Nackt Schlafen ist gesünder? 8 Stunden Schlaf ein Muss? Schluss mit diesen Mythen") als wahr befunden wird (dort die Nummer 9). 🤔😅
    • Daniel Huber 20.03.2019 20:14
      Highlight Highlight Das ist so. Der Eintrag dort bezieht sich auf die Studie aus Basel, die aber die erwähnten Mängel aufweist.
  • Calvin Whatison 20.03.2019 18:22
    Highlight Highlight Also ich kenne Einige, die Ihn wohl 14 Tage vorher und 14 Tage danach „spüren“!!! 🤣🤣🤣
  • Mooncat 20.03.2019 18:19
    Highlight Highlight Hat Spass gemacht, merci! Den Werwolf-Mythus vermisse ich, aber der ist für Huber wohl zu fantastisch ...
    Ich selbst schlafe bei Vollmond übrigens am Besten, dafür bei Neumond schlecht ... Apropos, wie wäre es mit einem Faktencheck zu den Mythen rund um den Neumond?
    Oder kann man die sozusagen von dem hier 1-1 ableiten?
    • Daniel Huber 20.03.2019 20:17
      Highlight Highlight Danke!
      Ja, der Werwolf war mir in der Tat ein wenig zu fantastisch ;-)
      Und was den Neumond betrifft: Mal schauen, vielleicht ergibt sich ja was.
  • Chriguchris 20.03.2019 17:48
    Highlight Highlight Informativ und amüsant.
    Ich kenne noch den,
    manche Personen werden bei Vollmond wahnsinnig und ganz allgemein spinnen die Menschen bei Vollmond^^
    • noemihalboffen808 20.03.2019 17:53
      Highlight Highlight Meine Eltern haben ein kleines Restaurant und immer bei Vollmond kommen die "mühsamsten" Gäste die sonst eigentlich nie kommen und labern dir die Hucke voll mit ihren Problemen xD
    • Chriguchris 20.03.2019 18:09
      Highlight Highlight Stimmt als ich noch als Barkeeper gearbeitet habe schien es mir auch so. Nur wenn ich den Artikel so lesen, scheint es, dass ich an solchen Abenden mehr auf solche Personen konzentriert war oder dass es so sein musste weil ich es so wollte^^
      Unvergesslich bleibt mir ein Gast: Vollmondnacht, letzte Runde vorbei, stark betrunkener Gast möchte nicht gehen, ich teile ihm mit er kann bleiben während wir auffüllen, putzen und abrechnen aber es gibt nichts mehr, darauf er ex und hopp, reisst sich die Kleider vom Leib und rennt nackt in die Nacht. Ich habe selten so dumm aus der Wäsche geschaut ;-P
    • Chrésh Dii-Ahn Parzival 20.03.2019 19:17
      Highlight Highlight Bei Vollmond ist der Durst am grössten. Etwa Ebbe und Flut?
    Weitere Antworten anzeigen

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