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Wer wird Millionär: Hättest du diese fiese 8000-Euro-Frage gewusst?

«Hab ich noch nie erlebt» – so eine schwierige Frage für 8000 Euro gab es wohl noch nie

21.12.2021, 10:4521.12.2021, 15:23

Es hätte ein Weihnacht-Special werden sollen – mit Geschenken, viel Fröhlichkeit und Festlichkeit. Doch das Fest nahm ein jähes Ende, als Günther Jauch bei «Wer wird Millionär» seinem Kandidaten Thomas Müller diese fiese 8000-Euro-Frage stellte:

8000 Euro: Wer begegnet dem Leser im aktuellen Bestseller «Glitterschnitter» wieder?
An dieser Umfrage haben insgesamt 17445 Personen teilgenommen

Der Lehrer will bereits seit 21 Jahren in die beliebte deutsche Quiz-Show. Umso niederschmetternder, dass er bei dieser Frage gleich vier seiner Joker liegen lässt. Die Frage ins Publikum liefert keine eindeutige Antwort, als er einen einzelnen aus dem Publikum befragen will, steht niemand auf. Wegen des Weihnacht-Specials darf er zwei Personen mit einem Telefonjoker anrufen.

Die eine kann keine Antwort geben, sein zweiter tippt etwas unsicher auf Herrn Lehmann. Müller geht das Risiko ein und schafft es damit doch noch eine Runde weiter. Gleich bei der nächsten Frage verzockt er sich jedoch und landet schlussendlich doch noch bei 500 Euro. Dabei bräuchte der Lehrer das Geld für seine siebenköpfige Familie. «Die Kinder kriegen die Spekulatius vom letzten Jahr», witzelt Günther Jauch.

Wer wird Millionär: Diese Frage wurde dem Kandidaten Thomas Müller zum Verhängnis.
Thomas Müller kann's nicht fassen, er tippte mit Silvio Berlusconi daneben, denn gesucht war Nicolas Sarkozy.Bild: RTL

Hat jetzt noch wer Festtageslaune? Die Zuschauer jedenfalls nicht:

Doch keine Angst, wir haben doch noch was für euch

Wer wird Millionär: Vanessa-Melanie Decker schafft es immerhin bis 125'000 Euro.
Diese Kandidatin ist Bier-Managerin, kein Witz!Bild: rtl

Zum Glück übernimmt nun Vanessa-Melanie Decker. Sie ist Sales-Managerin in einer Brauerei aus Bremen. Heisst: Sie schaut, dass ihre Aussendienstler in die richtigen Läden laufen und das Bier ordentlich verkaufen. Jetzt will sie bei «Wer wird Millionär» aber selber abstauben. Dafür musste sie sich durch diese Fragen kämpfen:

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Decker weiss die meisten Fragen gleich aus dem Stegreif, zweimal hört sie auf ihr Bauchgefühl und trifft damit ebenfalls ins Schwarze. Mit gutem Einsatz der Joker und einer gehörigen Portion Mut zockt sich die Managerin bis zur 125'000-Euro-Frage.

Hier steht sie nun, die Joker sind ihr alle abhandengekommen, ihren Mut hat sie aber noch und sagt: «Ich würde gerne zocken.» Sie glaubt nämlich zu wissen, dass das Kinderlied «Baby Shark» im letzten Jahr auf YouTube durch die Decke ging. Deshalb zockt sie auf das Kinderlied und liegt damit absolut richtig. Bei dieser Frage für eine halbe Million muss Decker dann aber doch noch aufgeben:

500'000 Euro: Die sogenannte Adamsbrücke ist eine ...?
An dieser Umfrage haben insgesamt 13530 Personen teilgenommen

Wenn sie hätte tippen müssen, hätte sie die Verbindung zum Adamsapfel gemacht und die Knochenanomalie gewählt. Bei der Adamsbrücke handelt es sich aber um eine 90 Kilometer lange Inselkette zwischen Indien und Sri Lanka. Glück also, dass die Bier-Managerin nicht nochmals gezockt hat.

Mit dem Geld will sie ihren Urlaub in Mexiko über Neujahr deutlich aufbessern. Was sie mit dem restlichen Geld macht, verrät sie jedoch nicht. (leo)

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Schweiz: Der Benchmark soll eine lokale Immobilie sein. In Hérémence im schönen Wallis steht dieses Chalet. Kaufpreis: 1'080'000. Bild: Prime Location
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«Junges Blut, spar dein Gut» – so wurde den Schweizern das Sparen beigebracht
«Junges Blut, spar dein Gut, Armut im Alter wehe tut». Was als relativ unsanfte Verhaltensempfehlung daherkommt, war ein Spruch auf einer Karte, die Schulkinder 1946 zum Sparen motivieren sollte. Aber auch die Erwachsenen wurden in der Schweiz mit verschiedenen Mitteln zur Bildung von Rücklagen angehalten.
Bis weit ins 20. Jahrhundert musste man sich für Notlagen weitgehend selbst wappnen. Substantielle, externe Hilfe gab es kaum. Deshalb schien es ratsam, insbesondere die weniger begüterte Bevölkerung zum Sparen zu animieren. Gemeinnützige Institutionen gründeten ab 1800 kleine, regionale Sparkassen, um «bei der ärmern Klasse den Sinn für Arbeitsamkeit und Sparsamkeit zu wecken, und ihr das Mittel an die Hand zu geben, den sauer verdienten Sparpfennig mit Sicherheit aufzubewahren und zinstragend zu machen», wie es 1840 in den Statuten der Ersparniskasse des Kantons Zug heisst.
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