Schweiz
Aargau

Schiesserei Rave Aarau: André Duvillard schlägt Röntgenscanner vor

Andre Duvillard, Delegierter Sicherheitsverbund Schweiz, spricht an einer Medienkonferenz der Taskforce TETRA ueber die Bekaempfung des dschihadistisch motivierten Terrorismus in der Schweiz, am Monta ...
André Duvillard, ehemaliger Delegierter des Nationalen Sicherheitsnetzwerks, denkt darüber nach, wie öffentliche Veranstaltungen sicherer gemacht werden könnten.Bild: KEYSTONE

Sicherheitsexperte: «Die Schweiz ist keine sichere Insel»

Ein Sicherheitsexperte ist überzeugt, dass die Schiesserei in Aarau das Schweizer Sicherheitsgefühl nachhaltig beschädigt habe.
01.09.2026, 05:40

Der ehemalige Direktor des nationalen Sicherheitsnetzwerks André Duvillard geht davon aus, dass die Schiesserei in Aarau das Sicherheitsgefühl der Schweizer Bevölkerung nachhaltig erschüttert hat. Das sagt Duvillard gegenüber der Westschweizer Zeitung «Le Temps».

Die Schiesserei in Aarau habe an einer öffentlichen Veranstaltung stattgefunden. Es könnte also Überlegungen geben, die Kontrollen im Eingangsbereich von solchen Veranstaltungen zu verstärken, sagt Duvillard, der auch Kommandant der Polizei Neuenburg war.

«Sollte man über die Durchsuchung von Taschen am Eingang hinausgehen und beispielsweise Röntgen-Kontrolltore einführen, wie es in manchen Ländern der Fall ist?», fragt sich Duvillard. Er sei sich sicher, dass sich die hiesigen Festivalveranstalter diese Frage in Zukunft werden stellen müssen.

Wir können uns die Haltung, dass wir eine sichere Insel sind, die vom Rest der Welt verschont bleibt, nicht mehr erlauben, ist Duvillard überzeugt – auch in Bezug auf den Dschihadismus nicht. «Die Frage ist nicht, ob uns so etwas passieren wird, sondern wann. Und vor allem: Wie können wir uns darauf vorbereiten?»

(her)

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    Schüsse am Aarauer Rave
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    Schüsse am Aarauer Rave

    Am Aarauer Rave sind in der Nacht auf Sonntag, 30. August 2026, Schüsse gefallen.

    quelle: keystone / michael buholzer
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    Max Dick
    01.09.2026 05:54registriert Januar 2017
    Ja ganz sicher. Als ob wir unsere Freiheiten wegen einem solchen Vorfall einfach begraben würden. Die gleichen Experten, die bei 9/11 meinten, dies sei das Ende der Spassgesellschaft, und bei Corona, wir würden künftig nie mehr Hände schütteln, in Discos oder auf Stehplätze bei. Sportveranstaltungen gehen.

    Dieser Mordanschlag ist sehr traurig für die junge Frau und die Verletzten. Aber spätestens übernächstes Weekend wird wieder jeder völlig unbeschwert auf Partys jeglicher Art gehen.
    1945
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    Immeralleshinterfrage
    01.09.2026 06:01registriert August 2025
    Die Veranstaltungen in der Schweiz sind nicht unsicherer als vor zehn, zwanzig Jahren. Was sich verändert hat, ist die mediale und politische Ausschlachtung von tragischen Ereignissen.
    17113
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    Zeit_Genosse
    01.09.2026 06:15registriert Februar 2014
    Der Begriff „Schiesserei“ hilft nicht, das Ereignis einzuordnen. Eine Schiesserei ist, wenn mehrere Personen schiessen. Und zwar gegeneinander. Im Moment geht man von einem Eizeltäter aus. Wenn es um Image und Beschreibung geht, haben Medien einem Einfluss wie etwas wahrhenommen wird. Wir haben es hier mit einem Mörder zu tun, der einen Mehrfachmord mit Schusswaffen vorhatte und dabei eine Person getötet hat und weitere schwerverletzt. Darum „Mörder“ statt „Schiesserei“.
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