DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Langstrasse sagt Ja zum bedingungslosen Grundeinkommen: In den Kreisen 4 und 5 fand das BGE eine Mehrheit. bild: flickr

Diese Gemeinden sagten JA zum bedingungslosen Grundeinkommen

Schweizweit wurde die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen diskussionslos bachab geschickt: Gerade mal 22 Prozent stimmten der Vorlage zu. In einzelnen Gemeinden fand die Idee aber durchaus Anklang.



Entgegen dem schweizweiten Trend haben mindestens drei Gemeinden sowie mehrere Stadtquartiere in Zürich und Genf der Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen zugestimmt. In Zürich sagten die Kreise 4 und 5 mit 54,7 Prozent deutlich Ja.

Courroux JU

Bild

bild: wikimediacommons

Noch wuchtiger fiel die Zustimmung in zwei kleinen Gemeinden im Kanton Jura aus: In Courroux legten 65 Prozent der 824 Stimmenden ein Ja in die Urne, in Le Bémont 67 Prozent der knapp 100 Stimmenden. Auch im Kanton Waadt nahm mit Sarzens eine kleine Gemeinde die Initiative mit 51,4 Prozent an.

Le Bémont JU

Bild

bild: wikimediacommons

Einen Erfolg konnten die Initianten zudem in mehreren Stadtteilen von Genf und Zürich verbuchen. In Zürich sagte die Stimmbevölkerung von Kreis 4 und 5 Ja zur Initiative. Auch im Kreis 3 war die Zustimmung mit 44 Prozent hoch.

Sarzens VD

Bild

bild: wikimediacommons

In Genf stimmten gemäss den provisorischen Resultaten drei Quartiere für das bedingungslose Grundeinkommen: Pâquis, Cluse-Roseraie und Prairie-Délice. Der Ja-Stimmen-Anteil betrug zwischen 50,6 und fast 55 Prozent.

Pâquis GE

Bild

bild: wikimediacommons

Cluse-Roseraie GE

Bild

bild: wikimediacommons

Auch in der Stadt Bern war die Zustimmung mit 40,7 Prozent vergleichsweise hoch. Schweizweit stimmten laut Hochrechnung nur 22 Prozent für die Initiative. Von den Kantonen vermochte Jura dem Begehren am meisten abzugewinnen: 35,8 Prozent der jurassischen Stimmbürger legten ein Ja in die Urne. (wst/sda)

Alle Ergebnisse im Überblick: 

Pro «Service Public»
Endresultat
32.5%
67.5%
Stände
23
Am Ständemehr gescheitert
BGE
Endresultat
23%
77.0%
Stände
23
Am Ständemehr gescheitert
Milchkuh
Endresultat
29.2%
70.8%
Stände
23
Am Ständemehr gescheitert
PID
Endresultat
62.4%
37.6%
Stände
21.5
1.5
Ständemehr nicht relevant
Asylgesetz
Endresultat
66.8%
33.2%
Stände
23
Ständemehr nicht relevant

Abstimmungssonntag 5. Juni 2016

Kein Cash, aber auch kein Crash beim bedingungslosen Grundeinkommen

Link zum Artikel

Doppelt schwarzer Tag für die SVP, denn Milchkuh und Gratisanwalt verlieren gegen zwei Frauen

Link zum Artikel

Die wichtigsten Resultate aus den Kantonen 

Link zum Artikel

Wer denkt sich eigentlich all die Initiativen aus? Ein Besuch in der Abstimmungs-Fabrik

Link zum Artikel

Alles ausgezählt: Die SVP kassiert 2 Schlappen, das BGE holt 23% Ja – der Abstimmungssonntag im Rückblick

Link zum Artikel

Operation Libero zählte beim Asylgesetz auf «Online-Warriors»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Das CO2-Gesetz und die historische Emissionsschuld der Schweiz

Der Anteil der Schweiz an den globalen Emissionen sei verschwindend klein, behaupten die Gegner des CO2-Gesetzes. Ein Blick auf die Geschichte zeigt ein ziemlich anderes Bild.

Ab Dienstag lebt die Schweiz auf Pump. Am Swiss Overshoot Day hat sie ihr natürliches Ressourcenkonto für das Jahr 2021 geplündert. «Würden alle so leben wie die Schweizer Bevölkerung, wären die Ressourcen von drei Planenten notwendig», schreibt der WWF. Als «Gegenmittel» empfiehlt er unter anderem ein Ja zum CO2-Gesetz am 13. Juni.

Für die Gegner der Vorlage sind die Treibhausgasemissionen der Schweiz hingegen nicht der Rede wert. Es ist neben den Kosten ihr Lieblingsargument: Die Schweiz sei …

Artikel lesen
Link zum Artikel