Schweiz
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Die geschlossene Rio Bar am Barfuesserplatz in Basel am Montag, 30. Maerz 2020. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Wie lange bleiben Bars und Restaurants noch geschlossen? Rio Bar am Barfüsserplatz in Basel. Bild: KEYSTONE

Analyse

4 Faktoren, die Hoffnung auf eine Lockerung des Lockdowns geben

Die Schweiz befindet sich seit gut zwei Wochen im Notstand-Modus. Und die Bevölkerung fragt sich: Wird der Lockdown nach dem 19. April verlängert? Vier Faktoren, die eine Lockerung der Einschränkungen begünstigen könnten.



Wann findet die Schweiz in der Corona-Krise den Weg zurück in die Normalität? Werden die strikten Massnahmen am 19. April gelockert oder verlängert? Über diese Fragen mag sich derzeit manch eine den Kopf zerbrechen. Eine genaue Prognose zu machen, wann der Bundesrat die Massnahmen lockern wird, gleicht dem Blick in die Glaskugel.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Ob Restaurants, Geschäfte und Bars Ende April wieder öffnen können, hängt primär von den Corona-Fallzahlen der kommenden drei Wochen ab. Bleibt die Kurve stabil oder flacht sie sogar ab, wäre eine Lockerung des Lockdowns denkbar. Ob es tatsächlich dazu kommt und damit nicht eine zweite Infektionswelle ausgelöst wird, ist vor allem von den folgenden vier Faktoren abhängig:

Schutzmasken für alle

epa08298105 Persons wearing protective face masks as a precaution against the spread of the coronavirus COVID-19 wait their train at the railway station of Cornavin, in Geneva, Switzerland, 16 March 2020. Several European countries have closed borders, schools as well as public facilities, and have cancelled most major sports and entertainment events in order to prevent the spread of the SARS-CoV-2 Coronavirus causing the Covid-19 disease.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Bild: EPA

Was in den asiatischen Ländern bereits zum Stadtbild gehört, könnte bald auch hierzulande eingeführt werden: das Tragen von Masken. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz verkündete vergangenes Wochenende eine landesweite Maskenpflicht beim Einkaufen. Wer keine Maske trägt, wird nicht in den Laden gelassen. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen Atemschutzmasken im gesamten öffentlichen Raum obligatorisch werden.

Auch in der Schweiz werden Stimmen laut, die eine landesweite Maskenpflicht fordern. «Wenn es genug Masken hätte, würde es Sinn machen, eine vorübergehende Maskenpflicht etwa für das Einkaufen oder den ÖV einzuführen», sagt Grünen-Nationalrat Bastien Girod gegenüber 20 Minuten.

Girod spricht damit das eigentliche Problem an: Noch gibt es in der Schweiz nicht genügend Masken, um die ganze Bevölkerung damit abzudecken. Die Menge an Schutzmaterialien sind weiterhin beschränkt und sollten primär dem Gesundheitspersonal zur Verfügung stehen. Darauf pocht auch Daniel Koch, Abteilungsleiter übertragbare Krankheiten vom Bundesamt für Gesundheit (BAG). «Eine Maske nützt nur, wenn jemand krank ist», heisst es stets aus Bern.

Hätte die Schweiz genügend Masken, würde eine Tragepflicht womöglich helfen, die Verbreitung des Virus weiter einzudämmen. Gegenüber CH Media nannte der Lausanner Epidemiologe Marcel Salathé vor allem zwei Vorteile: «Masken bremsen die Übertragung von Tröpfcheninfektionen wie das Coronavirus ab. Und sie verhindern, dass man sich direkt ins Gesicht fasst.» Für ihn haben die Masken deshalb einen doppelten Nutzen: «Gesunde können sich selbst schützen – und Infizierte die Gesunden.»

«Test-Isolate-Quarantine»

In der Schweiz sind inzwischen über 13'200 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. (Themenbild)

Bild: KEYSTONE

Aktuell hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Corona-Testkapazitäten auf 7000 Tests pro Tag hochgeschraubt. Sollen die Lockdown-Massnahmen gelockert werden, reiche dies aber nicht aus, sagt der Lausanner Epidemiologe Marcel Salathé weiter.

Gemeinsam mit anderen Wissenschaftern schlägt Salathé vor, dass die Schweiz die Methode «Test-Isolate-Quarantine» anwenden soll. «Bei dieser Methode müssen zuerst einmal deutlich mehr Personen auf das Virus getestet werden», erklärt der Epidemiologe von der ETH Lausanne am Dienstag in der NZZ. Jeder, der auch nur leichte Symptome habe, müsse einen Test machen können, bevor er wieder arbeiten gehe.

«Man muss sich das so vorstellen: Als Covid-19-Patient ist man ein Funke, der leicht zu einem Waldbrand führen kann.»

Marcel Salathé

«Erkrankte schnell zu isolieren, reicht aber nicht. Denn ein Betroffener ist ja bereits ansteckend, bevor er erste Symptome spürt.» Darum sei es wichtig, sämtliche Personen zu finden, mit denen ein Patient Kontakt hatte. Die Kontaktpersonen sollten sich auch so schnell wie möglich in Quarantäne begeben können. «Man muss sich das so vorstellen: Als Covid-19-Patient ist man ein Funke, der leicht zu einem Waldbrand führen kann. Darum darf kein einziger Fall vernachlässigt werden», betont Salathé.

Die Methode «Test-Isolate-Quarantine» funktioniere aus wissenschaftlicher Sicht allerdings nur dann, wenn es nur wenige neue Fälle pro Tag gibt. Sobald die Zahl zu hoch sei, werde es schwierig, das exponentielle Wachstum zu bremsen.

Das Zauberwort «Contact-Tracing»

Bild

Wie aber findet man Personen, die mit einer möglichen Corona-Patientin zu engen Kontakt hatten? Helfen könnte dabei das sogenannte «Contact-Tracing» bzw. die zeitversetzte Rückverfolgung der Begegnungen von Handynutzenden. Mit automatisiertem Contact-Tracing könnten Personen aufgespürt werden, die in relativ engem körperlichem Kontakt mit einer infizierten Person standen – mit ihr im selben Abteil Zug fuhren, beispielsweise.

Eine praktikable Lösung wäre eine App, die sich die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung auf ihr Handy runterladen würde. Die Firma Ubique, unter anderem federführend bei der Entwicklung der SBB-App, präsentierte am Dienstag genau eine solche App. «NextStep» soll mittels Bluetooth Begegnungen mit anderen Nutzern erkennen. «Eine Begegnung wird durch die App registriert, wenn zwei Nutzer der App für eine bestimmte Zeit zusammenstehen», beschreibt Ubique den Mechanismus.

Weist nun eine Person Corona-typische Symptome auf, kann sie dies in der App melden. Alle App-Nutzer, die mit der erkrankten Person Kontakt hatten, werden dann darüber informiert. Das Ganze läuft anonymisiert ab: Niemand kann sehen, von wem die Meldung stammt.

Damit dieser Mechanismus aber wirklich funktioniert, müsste eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung die Contact-Tracing-App auf dem Handy installieren. Und dazu bräuchte es eine offizielle Empfehlung des Bundes. Doch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hält sich diesbezüglich bedeckt. Bislang sind lediglich Auswertungen von Handy-Standortdaten durch die Swisscom bekannt, mit denen der Bund überprüfen will, ob sich die Bevölkerung an das Versammlungsverbot hält.

Die Sache mit der Disziplin

Das Seeufer ist mit Gittern abgesperrt, aufgenommen am Samstag, 21. Maerz 2020 in Zuerich. Die Stadt Zuerich ergreift weitere Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus und sperrt mehrere Plaetze, Paerke und Flaniermeilen ab sofort. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Bild: KEYSTONE

Neben Testvolumen, Schutzmasken und digitalen Tracing-Systemen braucht es auch die Bevölkerung – und deren Disziplin. Auch wenn die Massnahmen gelockert werden, Restaurants und Geschäfte wieder geöffnet würden, müsste sich die Bevölkerung weiterhin an Hygiene- und Social-Distancing-Regeln halten.

Auch Gesundheitsminister Alain Berset appelliert immer wieder an die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Besonders das verlängerte Osterwochenende könnte die Disziplin der Menschen zum Straucheln bringen. Während einer Pressekonferenz bat Berset inständig an Ostern nicht ins Tessin zu fahren. «Dieses Jahr muss der Osterstau ausfallen», so Berset.

Wie lange die Menschen tatsächlich diszipliniert bleiben, haben vier italienische Ökonomen versucht herauszufinden. In einer Studie, veröffentlicht in den «Working Papers del National Bureau of Economic Research», stiessen sie vor allem auf einen entscheidenen Faktor: die eigene Erwartung.

Die Forscher befragten eine repräsentative Anzahl von Italienerinnen und Italienern nach ihren Absichten, sich an die Massnahmen zu halten. Die Wissenschaftler stellten dabei drei Szenarien in Aussicht: eine Verlängerung des Lockdowns um einige Wochen, um einige Monate oder auf unbestimmte Zeit. Wurden die Studienteilnehmenden positiv überrascht, war der Lockdown also weniger lang, als sie selber erwarteten, waren sie eher bereit, sich an die strengen Regeln zu halten. Wurde aber ein Szenario aufgezeigt, bei dem die Kontaktverbote länger andauern würden, als von den Befragten erwartet, wurden diese undisziplinierter. Sie waren dann weniger bereit, die strengen Massnahmen auch weiterhin zu befolgen.

Das würde wohl auch im Falle der Schweiz bedeuten: Je länger der Lockdown andauert, desto undisziplinierter werden die Leute. Werden die Massnahmen gelockert, besteht die Möglichkeit, dass sich die Menschen auch weiterhin diszipliniert an Hygiene- und Distanzvorschriften halten – um die wiedergewonnenen Freiheiten nicht direkt wieder zu verlieren.

Mit Material von der sda

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134Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bert der Geologe 01.04.2020 09:43
    Highlight Highlight Grundsätzlich ist es natürlich verständlich, wenn die Wirtschaft Druck macht. Wir haben kurzfristig mit dem Lockdown das Problem "überlastete Spitäler" einigermassen gut abwenden können. Langfristig dürften Medikamente und Impfstoffe und/oder im krassesten Fall die Herdenimmunität das Problem lösen. Aber mittelfristig schwimmen noch alle. Es fehlt an genauen Daten insbesondere wie häufig die asymptomatischen Fälle sind und wie man diese eruieren könnte. Forscher bitte forsch forschen.
  • COVID-19 ist Evolution 01.04.2020 08:14
    Highlight Highlight Wir nehmen im Alltag jedes Jahr einige 100 Opfer im Strassenverkehr hin, als ein notwendiges Übel im Vergleich zum Nutzen für die gesamte Gesellschaft.

    Wir nehmen jedes Jahr hunderte Opfer der Grippe hin.

    Wir haben starke medizinische Mittel und Methoden ergriffen um einen Auswuchs der Spitze bei den Corona-Epidemie zu stoppen, wohl erfolgreich.

    Aber eine Virus-Infektion ist in einem gewissen Grad auch ein natürlicher Lauf der Dinge.

    Wenn wir uns dem Bild einer Grippe-Welle nähern, warum soll hier bei einem die Gesellschaft für länger komplett still stehen, beim anderen aber nicht?
  • MarGo 01.04.2020 08:08
    Highlight Highlight Fast schon fahrlässig, so einen Bericht zu veröffentlichen! Ich finde die ganze Situation auch zum kotzen, aber DA MÜSSEN WIR JETZT EINFACH DURCH! Jetzt von einer Lockerung zu sprechen ist brandgefährlich - solche Stories reichen vielen schon aus, um sich nicht mehr 100%ig an die Einschränkungen zu halten, also lasst das bitte!!

    Es ist nicht die Aufgabe von Redaktionen, sich jetzt über eine EXIT-Strategie zu äussern - ihr habt genug Material, wenn der BR diese auf den Tisch bringt, also haltet euch bitte auch zurück. Wir sollten geeint sein in dieser Situation, nicht SVP-mässig!
    • Ryan Bianchi 01.04.2020 15:06
      Highlight Highlight Man darf ÜBER ALLES diskutieren.

      Corona ist kein Grund, zum Meinungsfaschisten zu werden.
    • MarGo 02.04.2020 08:42
      Highlight Highlight Warum meinen manche Menschen, nur weil sie aufgrund von social media ihre Meinung überall öffentlich kundtun können, das ein Freibrief sei, ÜBER ALLES diskutieren zu können?
      Es gibt nichts zu diskutieren in diesem Szenario - wir tun, was das BAG uns sagt... Und wenn die Medien von Lockerung des Lockdown sprechen - die Osterferien mit schönem Wetter vor der Türe stehen - dann wird das ein Chaos, weil sich viele dann nicht mehr an die Weisungen halten - à la "es wird ja schon über eine Lockerung diskutiert!"
      Diskutieren sollen darüber diejenigen, die etwas davon verstehen!



    • Ryan Bianchi 02.04.2020 09:57
      Highlight Highlight Wie wärs mit Meinungsfreiheit?
  • BliBlaBlu123 01.04.2020 07:05
    Highlight Highlight Ich kann nicht verstehen, warum die Medien nun Druck aufbauen um eine Lockerung zu erzwingen. Im Moment läuft es in der Schweize, gerade wegen der getroffenen Massnahmen, gut. Aber schaut euch einmal in Europa um und hört auf mit dem Geschrei.
    • Mimo Staza 01.04.2020 09:47
      Highlight Highlight Ich hoffe nicht, dass dieser Bericht druck aufbauen sollte. Ich denke, es müsste allen klar sein, dass wir keine verfrühte Lockerung riskieren können. Da ist Geduld gefragt.

      Dennoch wird eine Zeit kommen, wo das Thema Lockerung aktuell wird. Das wir mit der Diskussion schon heute beginnen (ohne Druck aufzubauen) finde ich aber schon wichtig. Denn gewisse mögliche Begleitmassnahmen zur Lockerung (z.B. Tracing) brauchen Vorlaufzeit und Akzeptanz. Wir müssen vorher über Datenschutzmassnahmen sprechen und das klären. Nicht erst wenn es soweit ist.
  • Rethinking 01.04.2020 06:11
    Highlight Highlight Ich verstehe all diejenigen die aktuell ihre Geschäfte schliessen mussten resp. die aktuell nicht arbeiten dürfen.

    Umgekehrt empfinde ich persönlich das Home Office als sehr toll (dürfen wir ansonsten nicht). Ich werde weniger abgelenkt, es gibt weniger unnötige Sitzungen, ich arbeite effizienter und ich habe mehr vom Tag, weil der Arbeitsweg entfällt...

    Insofern bevorzuge ich persönlich es, weiterhin im Home Office arbeiten zu dürfen, als mit einer Maske ins Büro zu müssen...

    Doch wie gesagt. Ich verstehe jeden der darauf angewiesen ist den Laden öffnen zu können und vor Ort zu arbeiten...
  • firekillerolten . 01.04.2020 04:17
    Highlight Highlight Bitte keine falschen Hoffnungen schüren.
    Wenn‘s gelockert wird super, wenn nicht, wird die Depression umso grösser.
    Lieber abwarten.
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.03.2020 23:15
    Highlight Highlight ... Je länger der Lockdown andauert, desto undisziplinierter werden die Leute...

    Eigentlich ist es anders rum. Je undisziplinierter die Leute, desto länger dauert der Lockdown.
  • Randalf 31.03.2020 23:12
    Highlight Highlight
    Nur weil die Zahl der täglich infizierten von ca. 1000 auf ca. 700+ gesunken ist, schon von Lockerung zu sprechen, finde ich gefährlich.
    Das sind immer noch zuviele.
  • André Baumgartner 31.03.2020 23:08
    Highlight Highlight Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt, aber sie stirbt.
  • CalibriLight 31.03.2020 22:33
    Highlight Highlight Vielleicht könnte man als Erstes die Kindergärten und Grundschulen wieder öffnen, da Kinder ja offensichtlich keine Treiber des Virus sind. Die Eltern müssten draussen bleiben und mit Abstand ihre Kinder abholen. Aber es würde sicher viele Eltern und auch Kinder entlasten, die dann wieder ihre Gschpönli sehen könnten.
    • BliBlaBlu123 01.04.2020 07:02
      Highlight Highlight Mit den aktuellen Meldungen aus Europa ist dies eine schlechte Idee. Sowohl in Belgien, Portugal als auch England sind Jugendliche am Virus gestorben.
    • dämittemgröschte 01.04.2020 08:44
      Highlight Highlight @BBB123: sich bei allfälligen Entscheidungen von Einzelfällen leiten zu lassen ist ebenso keine gute Idee...
    • DaniSchmid 01.04.2020 09:20
      Highlight Highlight Ja, aber nicht viele - weder absolut noch prozentual. Es sterben (leider) auch Jugendliche auf dem Schulweg, auf dem Schulhausplatz und an anderen Krankheiten. Man muss die Gefahr für Jugendliche durch das Virus schon mit dem Schaden durch Schulschliessungen in Relation setzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matrixx 31.03.2020 22:18
    Highlight Highlight https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111552/Proben-Pooling-Neues-Verfahren-soll-schnellere-SARS-CoV-2-Testung-ermoeglichen

    Sowas lässt auch hoffen.
  • dämittemgröschte 31.03.2020 22:06
    Highlight Highlight Bezüglich Tests: es ist momentan für die Labors eine riesige Herausforderung, an die für den Test benötigten Reagenzien zu kommen. Daher scheint mir die Forderung nach massiv mehr Tests schwierig umzusetzen.
  • Defekte Demokratie 31.03.2020 22:04
    Highlight Highlight Hört doch einfach mit den Spekulationen auf, bevor wir den Peak der ersten Welle der Pandemie erreicht haben. Ich kann das Gejammere nicht mehr hören. Wir sind nun in der dritten Woche eines Soft Lockdown und rundherum sind schon alle am verzweifeln. Zur Info: wir stehen erst am Anfang und es wird noch schlimmer kommen. Schaut, ins Tessin, schaut wie sich die Spitäler bereit machen und schlagt Euch die Wunschvorstellung nach Lockerung von Softlockdown Regelungen aus dem Kopf. Ich wünsche mir auch, es wäre anders aber die Realität ist nun mal so 😌
    • quad 01.04.2020 00:27
      Highlight Highlight Sie wissen schon wie eine Exponential-Kalkulation funktioniert? ... mit 230 angestecken Menschen am 7 März, einer pesimistisch gerechneten Infektionsrate von 25% müssten wir heute bei fast 50'000 Fällen liegen, davon sind wir jedoch weit entfernt, also "no Panic" please.
      Bis jetzt waren die Bürger doch ziemlich diszipliniert, also bitte weiter so, es kommt gut!
    • AEnima 01.04.2020 06:51
      Highlight Highlight Das empfinde ich eben so. Jammern auf hohem Niveau. Tut doch nicht so verweichlicht und als ob ihr im Knast sitzt, in den komfortablen vier Wänden, der reichen, organisierten Schweiz...
      Als Pflegefachfrau gibt es nichts, ausser Arbeiten und niemanden treffen von Freunden/Familie, welches ich strikt einhalte. Tut doch endlich Dinge, die ihr schon immer aufgeschoben habt, würde ich auch, wenn ich Zeit hätte. Lernt euch mit euch selbst zu beschäftigen und euch auszuhalten, reflektieren und vielleicht neue Wege zu gehen, sich zu verändern.
      Bleibt gesund und vorallem zu Hause.
    • Defekte Demokratie 01.04.2020 07:57
      Highlight Highlight @quad Die Dunkelziffer vernachlässigt, mag Ihre Aussage richtig reproduziert sein. BTW, bei den aktuellen Todesfällen wird ja auch immer nur von den effektiven Zahlen gesprochen. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl gesetzt ist die Schweiz Aktuell ca auf Platz 2 , wohlgemerkt zweitschlechtester....
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 31.03.2020 22:00
    Highlight Highlight "Je länger der Lockdown andauert, desto undisziplinierter werden die Leute."

    Noch undisziplinierter als jetzt? Das heisst dann also ganz ohne Disziplin.
  • rakatoka 31.03.2020 21:49
    Highlight Highlight Guten Tag und Vielen Dank für ihre Berichterstattung!
    Als ehemaliger Mitarbeiter eines Consulting Unternehmens stelle ich dringlichst folgende Aufgabe:

    Recherchieren sie zum Thema "Biometric Blockchain" (zB ID2020) Die aktuelle Krise wird als Mittel zum Zweck verwendet werden, was uns unser Leben lang und die nächsten Generationen in unserer digitalisierten Gesellschaft prägen wird.

    Dies ist unser Aller Zukunft!
    Besten Dank
    • Hamudi Dudi 01.04.2020 00:22
      Highlight Highlight Sag doch einfach, was das Problem ist, anstatt den Leuten hier Hausaufgaben zu geben...
  • Goldjunge Krater 31.03.2020 21:37
    Highlight Highlight Es wäre jetzt wichtig die Massnahmen zu lockern. Der Bundesrat sollte rasch einen Plan präsentieren!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 31.03.2020 23:09
      Highlight Highlight Der Plan heisst 18 Monate Lockdown. So lange dauert es, um das Virus erfolgreich einzudämmen.
    • Orias Riese 01.04.2020 12:33
      Highlight Highlight Es wäre jetzt wichtig, dass du deine Stoff nicht auf dem Haar, sondern vor deinem Mund befestigst; oder bist du schon getestet worden?
  • BVB 31.03.2020 21:34
    Highlight Highlight Zu Punkt 3:
    Ist das ein Watson Artikel oder eine Black Mirror Episode? erkennt ihr nicht, wie leicht man sowas ausnützen kann?
  • Locutus70 31.03.2020 21:29
    Highlight Highlight 1. Unterstütze ich voll.
    2. Finde ich gut. Sollte vorrangig bei den Mitarbeitenden in Firmen mit aktuell viel Publikumsverkehr gemacht werden (Supermärkte, Banken, Bäckereien usw.)
    3. Halte ich in der aktuellen exponentiellen Phase für nicht effektiv.
    4. Tja da müssen wir alle uns jeden Tag an die eigene Nase fassen und in den Arsch treten.
  • Bert der Geologe 31.03.2020 21:14
    Highlight Highlight Das Dilemma: ich will wieder normal leben, keinen Schnabel vor dem Mund und keine Handyüberwachung. Bleibt nur das Testen oder Glück oder halt doch der doofe Schnabel. Shit
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 31.03.2020 23:13
      Highlight Highlight Oder einfach weniger Leute. Dies wäre sozialverträglich nur mit Nachwuchsstopp zu erreichen. Das ist aber ein längerfristiges Vorhaben, das sich frühestens in 10 Jahren auszahlen würde.
    • Saraina 01.04.2020 08:09
      Highlight Highlight Du machst deine Propaganda definitiv in der falschen Weltgegend, Antinatalist.
    • Orias Riese 01.04.2020 12:34
      Highlight Highlight Bert der Schnabel
      Was du willst, ist momentan nebensächlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Barthummel 31.03.2020 21:11
    Highlight Highlight Zitat: "Die seitens der Politik definierten Maßnahmen basieren auf einem Blindflug ohne ausreichende Datengrundlage. Datenkompetenz und Datenethik kommen zu kurz. Diese Unsicherheit bei der Datengrundlage könnte recht einfach mit Hilfe repräsentativer Stichproben beseitigt werden.[...]
    Verzerrte Daten, deren Qualität kaum zur Entscheidungsfindung taugen, werden in hoch komplexen Modellen analysiert, als enthielten sie die dringend benötigten Informationen zur Gewinnung von Handlungswissen."
    https://www.risknet.de/themen/risknews/covid-19-und-der-blindflug/

    Was werden wir uns später ärgern.


    • CalibriLight 01.04.2020 06:33
      Highlight Highlight Der Artikel basiert auf einzelnen Aussagen und wenigen anderen Artikeln. Auch hier ein Blindflug, geschrieben von einem Versicherungsmathematiker und einer Psychologin. Es ist zudem allseits bekannt, dass vor allem Risikopatienten an COVID 19 sterben. Aber ich glaube man erkennt im Spital, ob die Patienten wegen COVID 19 ersticken oder an einer der Vorerkrankungen sterben.
      Dass wir allerdings tatsächlich im Blindflug sind, ist traurig genug und wird von diesem Artikel bestätigt.
  • Michael Scott 31.03.2020 21:05
    Highlight Highlight Die Wirtschaft kann man wieder aufbauen, die Toten wieder zurückholen nicht
    • Dr no 31.03.2020 23:37
      Highlight Highlight Die frage ist: wieviel sind wir bereit pro toten zu bezahlen? Oder anders gesagt: wieviel sind wir bereit für die mögliche rettung eines lebens zu bezahlen? Wenn wir einen kompletten shutdown bis ende jahr machen, würde es wohl nur noch wenige tote geben. Dafür wären wir bankrott,
    • Chrigi-B 01.04.2020 00:02
      Highlight Highlight Bis jetzt haben wir in der Schweiz, mit den getroffenen Massnahmen, ca. 340 Menschen gerettet (Medienberichte heute).

      Wieviele haben sich umgebracht während der 2008 Wirtschaftskrise?
    • murrayB 01.04.2020 06:49
      Highlight Highlight Stimmt, wie viel Wert hat für dich ein Toter? 10'000.-, 100'000.- oder 1 Mio.?
    Weitere Antworten anzeigen
  • COVID-19 ist Evolution 31.03.2020 21:04
    Highlight Highlight Spuckmasken als Zwangskennzeichnung für alle nicht-Immunisierten, gute Idee!

    Vielleicht mit einem grossen "C" noch drauf bedruckt für die perfekte soziale Ausgrenzung und Demütigung dafür nicht in Ischgl mit den richtig coolen Leuten abgehangen zu haben.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 31.03.2020 23:24
      Highlight Highlight Eben, ist ja toll wie die Spassgesellschaft jetzt all jene, die sich sonst immer vernünftig verhalten, abstrafen will, indem sie ihnen permanent vorhalten, man sei ein schlechter Mensch, wenn man jetzt nicht zuhause bleibe. Dabei hat es gerade die Spassgesellschaft zu verantworten, dass es überhaupt zu dieser Situation gekommen ist.

      Die Spassgesellschaft sind alle die, die sonst ständig dem Wohlstand frönen, jährlich in ferne Länder reisen um Ferien zu machen, Kinder nachschieben, dann mit Kind und Kegel in die Ferien fliegen. Die Kinder gehen später auch mal nach "Ischgl" um Party zu machen.
    • COVID-19 ist Evolution 01.04.2020 08:01
      Highlight Highlight Zu verantworten haben dieses alles wohl eher
      - die lebensmittel-hygienisch riskante Zustände gepaart mit
      - ein diktatorisch motiviertes Vertuschungs-Netzwerk, die gleiche Diktaturform welche nun in der westlichen Welt als besonders effektiv in der Bekämpfung selbiger verehrt wird.

      Schon vergessen?
  • Mimo Staza 31.03.2020 20:55
    Highlight Highlight Herzlichen Dank für die Zusammenstellung. Endlich mal ein Anstoss über verschiedene Instrumente, welche wir zur Ergänzung nutzen könnten (wobei ich hoffe, dass die aktuellen Massnahmen reichen sollten mit den erhöhten Kapazitäten) oder NACH dem Peak zur schrittweisen Öffnung verwenden können.

    Und nein, es ist nicht verfrüht darüber zu diskutieren. Die Diskussion braucht es jetzt, weil einige der Massnahmen brauchen Vorlaufzeit. Es gibt bei allen vier Faktoren Herausforderungen, die mit etwas Zeit gelöst werden können (ja auch für Masken und für Tracing).
  • Flower76 31.03.2020 20:52
    Highlight Highlight Wenn der Bundesrat/BAG endlich wissenschaftlich angemessen an die Sache heran ginge und Zahlen seriös untersucht und verglichen würden, könnte man ab sofort wieder alles hochfahren. Aber man wurstelt lieber weiter herum und lässt die Menschen schmoren. Ein Fehler zuzugeben ist nicht einfach, vor allem wenn er so desaströse Folgen hat wie der Lockdown. Die grösste Nullnummer in der schweizer Politikgeschichte!
    • Chrigi-B 01.04.2020 00:11
      Highlight Highlight Ganz vergessen, dass im BAG alles Maurer, Bauern, Plattenleger und andere nicht Mediziner/Wissenschaftler arbeiten...

      Meine Güte! Schau dir mal den Lebenslauf von Koch und seinem Nachfolger an! Das sind EXPERTEN!

      Was wir jetzt nicht brauchen sind wissenschaftliche Profilierungsneurotiker wie Salathe, Althaus und Konsorten. Alle die zeigen das typische Prof., Dr., Dr. Syndrom:

      Auf einem oder zwei Gebieten brilliant - das Gesamtbild können sie jedoch nicht erfassen.

      Da habe ich etwas mehr Vertrauen in einen Koch, der Jahre lang IM Bürgerkriegsgebiet für das Rote Kreuz gearbeitet hat!
    • Flower76 01.04.2020 13:59
      Highlight Highlight Koch hat der Pharmaindustrie bereits schon mal Milliarden zugeschanzt mit dem völlig unnützen Tamiflu. Das BAG ist zu stark aufs RKI (Robert-Koch-Institut) ausgerichtet, welches zu grossen Teilen von der Pharmaindustrie finanziert wird. Es braucht UNABHÄNGIGE Experten, nicht der BAG/RKI- Filz.
  • rikens 31.03.2020 20:50
    Highlight Highlight Solange die Immunität nicht bekannt ist, darf der Lockdown nicht gelockert werden.
    Ansonsten beginnt das ganze Spiel erneut
  • Magnum 31.03.2020 20:41
    Highlight Highlight Für den Ansatz «Test, Isolate, Quarantine» ist es viel zu spät. Diese Methode würde inzwischen flächendeckende Tests nötig machen - und dafür reichen die Kapazitäten nicht. Diese Methode macht nur bei einem lokal klar einzugrenzenden Ausbruch oder ganz zu Beginn Sinn, weil man für jeden einzelnen Fall das Ansteckungscluster kennen muss. Die Schweiz hat bei 16'000 Fällen längst die Übersicht verloren.

    Und ja: Eine Maskenpflicht kommt erst dann in Frage, wenn die Versorgung der Bevölkerung mit Masken sichergestellt ist. Das ist heute nicht der Fall, und es wird am 19. April nicht der Fall sein.
    • Mimo Staza 31.03.2020 22:34
      Highlight Highlight Zum ersten: Stand jetzt haben Sie völlig Recht. Ich denke aber an die Zeit wo wir die Fallzahlen dank Lockdown wieder auf einem übersichtlichen Niveau haben. Dann kommt die Massnahme zum Zug um den Lockdown zu lockern.

      Zum zweiten: Auch da Zustimmung für Situation heute. Aber nach meinen Quellen (Importeure und Fachkundige aus China) rollen aktuell riesige Produktionswellen an (auch H&M mobilisiert ihre Supply Chain dafür) so dass ich denke, dass für eine selektive Anwendung (über Med. Personal hinaus) doch Masken zur Verfügung sein werden.
  • Saerd neute 31.03.2020 20:19
    Highlight Highlight Oder mit anderen Worten;
    Wir könnten mehr Kameras zur Überwachung aufhängen, Handydaten konsequent auswerten, Maskensäumige büssen, Übertretungen hart anden, Infizierte wegsperren und dann würde das mit der Disziplin automatisch funktionieren.
    Oh, tschuldigung, das tönt ja sehr nach chinesischen Zuständen.
  • JoWasauimmer 31.03.2020 20:19
    Highlight Highlight Also das mit social distancing funktioniert überhaupt nicht. Seit freitag sind die övs wieder voll und un der stadt sind überall leute
  • M.Ensch 31.03.2020 20:19
    Highlight Highlight Zum Tragen der Schutzmaske gehört dann wohl auch die richtige hygienische Handhabung und Lagerung derselben. Sonst wird das nicht DIE Lösung sein. Die Menschen werden nicht unbedingt nur undisziplinierter, je länger der Lockdown dauert. Sie werden sich existentielle Fragen stellen, die sie stark beschäftigen: Wie komme ich über die Runden? Töfffahrer, Velofahrer, Autofahrer sollten ebenfalls zu Hause bleiben. Sie könnten grauenvolle Unfälle bauen und im Notfallbett landen. Baut nach diesem Spuk endlich eine genügende Nofallinfrasrtuktu auf!
  • Posersalami 31.03.2020 20:13
    Highlight Highlight Je länger wir möglichst diszipliniert bleiben, desto eher kann man wieder zum normalen Leben zurück.

    Klingt komisch, ist aber so.
    • maylander 31.03.2020 22:35
      Highlight Highlight Bringt aber nur etwas wenn es alle machen nicht nur 85%.
      Lieber zwei oder drei Wochen radikale Ausgangssperre und dann ist das Virus weg als das jetzige Regime bis in den Herbst.
  • Ohniznachtisbett 31.03.2020 20:10
    Highlight Highlight Dass positiv getestetein Quarantäne gehn ist klar. Dass Disziplin gefragt ist auch. Es braucht aber weder Masken für alle noch Stasi-Überwachung. Wir schlittern hier auf ein Desaster zu. Nicht wegen dem Virus, dieses ist bei einem funktionieredem Gesundheitssystem relativ harmlos. Wir schlittern in einen Überwachungs- und Denunziatenstaat. Die Linken konnten nie geködert werden für Überwachung wegen Terror. Aber jetzt beim Virus sind sie voll am Start. Das Desaster wird sein: Unfreie Überwachungsgesellschaft. Jetzt hagelts dann wieder blitze...traurig.
  • Skankhunt42 31.03.2020 19:52
    Highlight Highlight Hoffentlich hat die App dann keine Sicherheitslücke. Falls doch, kann ein geschickter Hacker durchs drehen an den richtigen Rädchen dann die halbe Schweiz zur Quarantäne verdammen.
  • Arthur Philip Dent 31.03.2020 19:46
    Highlight Highlight Faktoren hin oder her, es ist doch so:

    Wenn die Massnahmen jetzt sinnvoll sind, sind sie am Peak auch (erst recht) sinnvoll. Und der Peak ist erst im Mai (Aussagen dieser Woche). Also der einzige Grund, die Massnahmen zu lockern, wäre zu sagen, dass die Massnahmen als nicht die geeignetsten bezeichnet werden...

    Oder? Übersehe ich was?
    • maylander 31.03.2020 22:41
      Highlight Highlight Ja. Es gibt Leute, die leider auch bei mir bester medizinischer Versorgung sterben. Am effizientesten ist es deshalb die Kapazitäten des Gesundheitswesen voll auszunutzen. So wird die Herdenimmunität am schnellsten erreicht. Da es jetzt mehr Intensivbetten gibt kann man die Zügel ein wenig lockern.

      Oder man versucht ernsthaft den Virus zu stoppen.
    • Arthur Philip Dent 31.03.2020 22:52
      Highlight Highlight So viele Intensivbetten hat die Schweiz im Vergleich zu den Nachbarländern https://www.watson.ch/!454000168?utm_medium=social-user&utm_source=social_app

      Gelesen? So zum Thema mehr intensivierten....
  • Wine Spectator 31.03.2020 19:43
    Highlight Highlight Danke an die Regierung, für den enormen Image-Schaden in Asien, als Europäer kannst du dir dort die Ferien in Zukunft sparen. Ganz Europa hat sich blamiert, weil die Masken nicht vorhanden sind und alles nur "just in time" gekauft wird. Ich besitze Masken, werde aber keine mehr anziehen, sondern teuer weiterverkaufen, sie bringen ja nichts.
  • Thomas G. 31.03.2020 19:41
    Highlight Highlight You dreamer you! Am 20. April werden die Massnahmen verschärft und bis Ende Mai verlängert. Denn es braucht den kompletten Lockdown. Wie in China und Italien. Wer das nicht sieht ist selber schuld.
    • Mia_san_mia 01.04.2020 03:51
      Highlight Highlight Ob sie verschärft werden, werden wir sehen... Aber verlängert werden sie wohl auf jeden Fall.
  • SophieB 31.03.2020 19:36
    Highlight Highlight Wieso verbietet Berset es nicht einfach in den Tessin zu fahren (ausser Pflegepersonal usw.), statt darum zu bitten? 🤔 Wird da nicht am falschen Ort an die Vernunft appelliert?
    • JohnDoe 31.03.2020 19:56
      Highlight Highlight Weil es nicht durchsetzbar ist. So einfach...
    • SophieB 31.03.2020 20:58
      Highlight Highlight Und weshalb nicht?
    • Volv 31.03.2020 20:59
      Highlight Highlight Wäre gar nicht so schwierig: einfach Gotthard und St. Bernardino für Tourismus- und Zerstreuungsfahrten schliessen, sprich v.a. nur Warenverkehr möglich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 31.03.2020 19:30
    Highlight Highlight Die Bauhaus-Universität Weimar zeigt in einem Experiment, wie sich die menschliche Atemluft unter bestimmten Bedingungen verbreiten kann.

    Hier das sehenswerte, kurze Video über die Ausbreitung von Atemluft beim Husten, das sehr schön zeigt, wie wenig normale Masken bringen und das es wirklich am besten ist, in die Armbeuge zu Husten.

    https://videos.chip.de/p/1741931/sp/174193100/serveFlavor/entryId/1_8rwz8wi3/v/1/flavorId/1_vfk386px/name/a.mp4?t=1585300204000

    Hier der GIGA-Artikel:
    https://www.chip.de/news/Was-bringen-Schutzmasken-wirklich-Eine-Uni-Studie-zeigt-was-hilft_182577562.html
    • Arthur Sunil 31.03.2020 20:43
      Highlight Highlight Wow, offenbar völlig überraschend für Bauphysiker sind Masken luftdurchlässig. Wer hätte das nur gedacht?

      Vielleicht können sie ja in einem weiteren Experiment die Tröpfchenverteilung messen, oder gar die Virenlast in Abhängigkeit vom Abstand. Das wären dann auch tatsächlich interessante Informationen.
    • Lowend 31.03.2020 22:19
      Highlight Highlight Sie relativieren einfach den Maskenfetisch der Sofaexperten, der inzwischen losgebrochen ist.

      Bemerkenswert ist einfach, dass die effektivste Massnahme zur Verhinderung der Konzentration auf grössere Distanz das Husten und Niesen in die Armbeuge ist, also genau das, was das BAG seit Beginn empfiehlt.
    • Cyberpunk 31.03.2020 23:06
      Highlight Highlight @lowend.Hier fehlt generell research data bzgl mikro-tröpfchen verteilung.Es bestehen aber heute schon durchs band aussagen von experten (zB.Michael Osterholm), daß die möglickeit einer airborne gefahr besteht, insbesondere in räume, welche klein & ohne ventilation ausgestattet sind. Auch luftzirkulationen stellen eine gefahr dar, da dadurch viren in der anfangsphase hochkonzentriert verteilt werden. Man müsste die luft abschalten. Kann man das? Nö

      Ab 28:15min
      https://www3.nhk.or.jp/nhkworld/en/ondemand/video/5001289/

      Masken bringen sehr wohl was! Die konzentration an virenverteilung wird reduziert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sauäschnörrli 31.03.2020 19:25
    Highlight Highlight Hä? Wie war das noch gleich mit Aeschi und der schrittweisen Lockerung?


    https://www.watson.ch/!317555539
  • Jagr 31.03.2020 19:24
    Highlight Highlight Eines vorne weg:
    Bisher fand ich das Krisenmanagement des Bundes sehr gut.

    Nach den ersten guten Massnahmen erwarte ich jetzt, dass die Messung des Fortschritt/Verlaufs nach wissenschaftlichen Kriterien erfolgt (Repräsentative Gruppen, klare Kriterien der Tests). Statistiker hats ja beim Bund sicher genug).


    • Wine Spectator 31.03.2020 19:54
      Highlight Highlight Ein gutes Krisenmanagement ? Im Vergleich zu Japan und Singapur sieht Europa aus wie die letzten Pfahlbauer, der Imageschaden wird noch Jahrzehnte nachhallen.
    • Hamudi Dudi 01.04.2020 00:32
      Highlight Highlight Wen interessiert ein angeblicher Imageschaden in Asien? Das ist wohl das letzte, über das ich mir Gedanken mache. 😅
  • Barbärner 31.03.2020 19:24
    Highlight Highlight Und die Sache mitvder DISZIPLIN naja...I rest my case!
  • Matti_St 31.03.2020 19:24
    Highlight Highlight Wie trinkt ihr Kaffee mit einem Mundschutz? Oder essen? Haare schneiden wenn euer Modell am Hinterkopf gebunden wird?

    Habt Geduld, haltet Abstand und bleibt wenn möglich zu Hause.
  • Duscholux 31.03.2020 19:22
    Highlight Highlight Sicher nicht die Massnahmen lockern jetzt!
  • HugiHans 31.03.2020 19:22
    Highlight Highlight Am meisten Potential sehe ich beim ersten Punkt. Damit schützen die Infizierten die Gesunden, und die Gesunden greifen sich weniger ins Gesicht. Der Nutzen ist also doppelt.

    Bei den anderen drei Punkten habe ich so meine Bedenken.
  • Ökonometriker 31.03.2020 19:22
    Highlight Highlight Das BAG könnte dann ja eine Empfehlung, Masken zu tragen, abgeben. Der Bund empfiehlt ja schon seit Jahren, Masken im Notvorrat zu haben. Warum sollen dann nicht zumindest die Bürger, welche Notvorrat haben, jetzt auch die Masken nutzen?

    Manche Studien Argumentieren ja, dass Leute die sich das Tragen von Masken nicht gewohnt sind ihr Infektionsrisiko sogar erhöhen, u.A. da sie ständig daran herumfummeln oder sie falsch anwenden. Liegen diese Studien dann falsch?

    Ich trage erst dann eine Maske, wenn das BAG dies empfiehlt. Vorher atme ich lieber unbeschwert und vertraue den Experten des BAGs.
    • Posersalami 31.03.2020 20:16
      Highlight Highlight Wer Masken hat ist natürlich frei, die zu tragen wenn er glaubt, das sie einen Mehrwert bieten.

      Niemand hat das Tragen von Masken verboten.
    • Uranos 31.03.2020 20:33
      Highlight Highlight "Manche Studien Argumentieren ja". Kannst du mir Links schicken? Das würde mich interessieren.
    • maylander 31.03.2020 21:16
      Highlight Highlight Eins ist sicher: Masken im Vorratslager nützen sicher nichts. Ich habe meine unter die Leute gebracht da ich sowieso nicht basteln kann.
      Die Handhabung ist jetzt auch nicht so kompliziert. In vielen handwerklichen Berufen muss/müsste man eine Maske tragen. Bei Modellen mit Gummizug muss man auch nicht fummeln. Die ultrabillig Masken ohne Gummizug muss man halt vor dem Spiegel binden. Oder man lässt sich von jemanden im Haushalt helfen.
  • Ueli der Knecht 31.03.2020 19:09
    Highlight Highlight "Damit dieser Mechanismus aber wirklich funktioniert, müsste eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung die Contact-Tracing-App auf dem Handy installieren. Und dazu bräuchte es eine offizielle Empfehlung des Bundes."

    Ich werde vom Bund empfohlene Apps erst runterladen, wenn das NDG zuerst so abgeändert wird, dass der Bund keine Staatstrojaner mehr installieren darf. Solange der Bund Malware liefern darf/muss, bleibt der Bund als App-Lieferant unglaubwürdig.

    Man kauft schliesslich auch kein Virenscanner beim Virenprogrammierer.

    Das Programmieren und Ausliefern von Malware muss strafbar werden!
    • BlankLordVader 31.03.2020 19:22
      Highlight Highlight Auch wenn ich dafür Blitze kassiere...

      Sorry, es geht aktuell darum unser Gesundheitssystem nicht zu überfordern und Mitmenschen schützen. Was ist so schlimm daran, dass wir unsere Daten bekannt geben?

      Ich gehe davon aus, dass jeder Apps installiert hat mit diversen Zugriffserlaubnissen (Standort, Kamera, Kontakte, etc.), Google, Microsoft etc. wird auch genutzt, alle sammeln Daten und es ist den Leuten "egal", was damit passiert.

      Sobald dies aber vom Bumd aus erfolgt, damit wir die Schwächsten schützen können, gibt es plötzlich widerstand.
    • Chrigi-B 31.03.2020 19:36
      Highlight Highlight Hahah da kann ich Ueli nur beipflichten.

      Bevor ich irgendetwas von denen auf mein Smartphone lade, gehe ich zurück zu einem Nokia mit Tasten!
    • xHascox 31.03.2020 19:46
      Highlight Highlight Das Programmieren und Ausliefern von Malware ist ja schon strafbar? Oder welche Art von Malware meinst du genau?

      Der Bund könnte die App ja Open Source machen und voila kein Problem.

      Ich verstehe dich schon ein bisschen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Forest 31.03.2020 18:55
    Highlight Highlight Nr.4 Disziplin ist schon mal zum scheitern verurteilt.
    Aktuell werden Parks und andere öffentliche Plätze immer noch abgesperrt. Am Wochenende und zum Wochenstart gibt es wieder milde 20 Grad.
    • Ferd Blu 31.03.2020 19:26
      Highlight Highlight Ähm, die Parks kann man ja auch schliessen laut Bundesrat, oder sollte man wenn es nicht klappt. Dann kann die Polizei dies machen wie in Zürich. Dann dürfte es besser werden.
    • Gelöschter Benutzer 31.03.2020 19:56
      Highlight Highlight Ich glaube, dass es momentan an der Kommunikation hapert. Die Studie unterstreicht ja, dass man je disziplinierter ist, desto klarer die Erwartung. Seit 2 Wochen hört man nur "wir müssen ev. verlängern", was dazu führt, dass die Solidarität bröckelt, speziell bei Jungen, die sich als unbeteiligt glauben...
      Ich denke der BR weiss, dass man je nach Szenario auch über Lockerungen sprechen kann, nur wird darüber nichts gesagt. Hoffnung schüren ist gefährlich, einverstanden. Aber nur Schwarzmalerei und Verlängerungsszenarien zu erwähnen kann genauso nach hinten losgehen.
  • lilie 31.03.2020 18:53
    Highlight Highlight Danke für die Übersicht.

    Allerdings halte ich es für eher unwahrscheinlich, dass als erstes Gastrobetriebe wieder öffnen dürfen, wo die Distanzregel gar nicht eingehalten werden kann.

    Ich denke, wir müssen froh sein, wenn zum Frühling hin einige Parks wieder zugänglich gemacht werden.

    Danach könnte man Geschäfte wieder eröffnen, wo die Abstandregel eingehalten werden kann - Warenhäuser etwa.

    Auf den Drink in der Bar oder das Abendessen im Restaurant müssen wir hingegen wohl noch länger verzichten.
    • Til 31.03.2020 19:23
      Highlight Highlight Auch das Tragen der Maske wird im Restaurant irgendwie schwierig.
    • Kruk 31.03.2020 19:38
      Highlight Highlight Vielleicht Restaurants, Cafes mit Personenbeschränkung ca. Max 50 Gäste, weit auseinander stehenden, maximal 5er Tische?

      Discotheken, Kinos und Konzerte sicher eher später.
    • lilie 31.03.2020 20:16
      Highlight Highlight @Til: Vielleicht gibts in Zukunft Masken mit Loch, wo man wenigstens einen Drink durch ein Röhrli trinken kann. 😅

      @Kruk: Das Problem wird wohl sein, dass Gastronmiebetriebe mit einem solch reduzierten Betrieb zwar die gleichen Fix- und immer noch hohe Personalkosten haben, aber diese so kaum decken können.

      Ich wäre eher für eine frühzeitige Öffnung sämtlicher kleiner Lädeli, wo eh nur maximal drei Kunden drinstehen können.

      Das hätte mehrere Effekte: Kleinbetriebe könnten gerettet werden, Angebot erhöht sich, aber die Mobilität und der Kontakt bleibt stark reduziert.
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