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Armee prüft Wiederinbetriebnahme alter Bunker

Armee prüft Wiederinbetriebnahme alter Bunker

Die Schweizer Armee prüft die Wiederinbetriebnahme von alten Armee-Bunkern. Grund dafür ist die verschlechterte sicherheitspolitische Lage in Europa.
25.07.2026, 10:3425.07.2026, 10:34

Die Anforderungen an Schutz, Resilienz und Dezentralisierung der Armee erhöhten sich und auch der Bedarf an geschützter Lagerfläche sei gestiegen, teilte das Verteidigungsdepartement auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Samstag mit. Der «Blick» berichtete zuerst. Gesucht werde vor allem geschützte Lagerfläche zur Lagerung von Verbrauchsmaterial, Ersatzteilen, Arzneimitteln, elektronischen Geräten, Gefahrengut oder auch Munition.

Soldier of the Swiss Army Honor Troop dressed in period uniforms stands in the ammunition room of the artillery fort of Dailly, T2, one of the largest and most heavily armed forts in Switzerland, in L ...
Unklar ist, wie viele unterirdische Militäranlagen die Schweiz besitzt.Bild: KEYSTONE

Den Auftrag zur Prüfung hat das Bundesamt für Rüstung Armasuisse öffentlich ausgeschrieben. Eine Studie solle aufzeigen, wie unterirdische Armee-Anlagen innovativ und kosteneffizient reaktiviert werden könnten, hiess es weiter.

Aus Gründen des Informationsschutzes würden weder Angaben zur Anzahl der Bunker noch weitere Details kommuniziert. Laut Angaben des Bundes bestanden frühere Immobilienportfolios der Armee aus einer beträchtlichen Zahl an unterirdischen Versorgungsanlagen, Munitionskavernen, Militärspitälern, Flugzeugkavernen, Stellungen, geschützten Unterkünften, Unterständen und Kommandoposten.

Wie viele unterirdische Militäranlagen die Schweiz besitzt, ist nicht bekannt. Historische Quellen sprechen von rund 20'000 «Objekten der Verteidigung», wie der «Blick» schrieb. Hinzu kommen rund neun Millionen Schutzplätze in rund 370'000 privaten und öffentlichen Schutzräumen, wie der Website des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz zu entnehmen ist. (hkl/sda)

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