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Robotaxi-Firma Waymo eröffnet Standort in Zürich

FILE - A Waymo vehicle drives past a No U-Turn sign in San Bruno, Calif., Tuesday, Sept. 30, 2025. (AP Photo/Jeff Chiu, File)
Waymo Arrest
Waymo kommt nach Zürich.Bild: keystone

Robotaxi-Firma Waymo eröffnet Standort in Zürich

Die Google-Tochter Waymo hat in Zürich eine Niederlassung angemeldet. Wann die Robotaxis über die hiesigen Strassen rollen, ist aber noch unklar.
10.08.2026, 13:4510.08.2026, 13:45

Am Gustav-Gull-Platz an der Europaallee in Zürich ist nun eine neue Firma: Waymo. Es handelt sich dabei um ein Tochterunternehmen des Google-Mutterkonzerns Alphabet. Kürzlich habe das Unternehmen eine Niederlassung angemeldet, schreibt der «Tages-Anzeiger».

Das Unternehmen Waymo entwickelt und betreibt selbstfahrende Taxis. Laut dem Handelsregister möchte das Unternehmen hier Fahrten auf Abruf (Ride-Hailing) und weitere Mobilitätsdienste mit autonomen Fahrzeugen anbieten. Auf Anfrage der NZZ am Sonntag bestätigt das Unternehmen schlicht «internationale Ambitionen». Waymo plant derzeit in einigen europäischen Städten neue Niederlassungen.

Guy Parmelin ist positiv gestimmt

Anfang August fuhr Bundespräsident Guy Parmelin zusammen mit SVP-Nationalrat Franz Grüter in einem Waymo Robotaxi durch San Francisco und war sehr angetan davon: «Ich sehe vor allem ein Potenzial in den Städten und für Menschen, die selber nicht oder nicht mehr Auto fahren können», meint er gegenüber dem «Tages-Anzeiger».

Guy Parmelin und Franz Grüter mit Waymo-Auto
Guy Parmelin und Franz Grüter vor dem Waymo-Auto.Bild: Screenshot instagram

In Zürich wird es aber noch einige Zeit dauern, bis die autonomen Taxis auf den Strassen herumfahren. Grund ist die derzeitige Gesetzeslage. Fahrzeuge, die noch nicht über die nötige Zulassung für einen regulären Betrieb im Strassenverkehr verfügen, brauchen eine Ausnahmebewilligung. Diese stellt das Bundesamt für Strassen (ASTRA) aus. Eine solche wurde von Waymo jedoch noch nicht angefragt, heisst es in der NZZ.

ASTRA steht dem autonomen Fahren in der Schweiz jedoch positiv gegenüber: «Wir haben ein grosses Interesse daran, dass automatisierte Systeme eingesetzt werden», meint ASTRA-Sprecher Jérôme Jacky, denn sie würden «die Verkehrssicherheit erhöhen und den Verkehrsfluss verbessern».

(kek)

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quelle: ap/waymo / julia wang
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25 Kommentare
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Knut Knallmann
10.08.2026 14:19registriert Oktober 2015
Ich freu mich schon darauf, wenn die Kisten völlig überfordert versuchen die Langstrasse runterzufahren und dafür eine Stunde brauchen 🍿
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