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Dreister Zürcher Online-Shop-Betrüger in flagranti ertappt

Dreister Zürcher Online-Shop-Betrüger in flagranti ertappt

16.02.2018, 10:2316.02.2018, 10:43

Bei der Notrufzentrale der Stadtpolizei Zürich meldete sich am Mittwoch ein Mann und sagte, dass er von der Post über eine bevorstehende Paketlieferung informiert worden sei. Er habe jedoch nichts bestellt und er gehe davon aus, dass jemand seinen Namen und seine Adresse für die Bestellung benutzt habe. Dies sei ihm in der letzten Zeit schon wiederholt passiert.

In der Folge rückten Fahnder zum Wohnort des Anrufers im Kreis 5 aus. Dort konnten sie kurze Zeit später einen Unbekannten beobachten, der aus dem Milchkasten des Anzeigeerstatters ein Paket nahm. Daraufhin stoppten die Polizisten den Mann und nahmen ihn fest, wie die Stadtpolizei Zürich am Freitag meldete.

In seinen Effekten führte der 36-Jährige weitere Pakete mit Esswaren, Haushaltsartikel und Zigaretten mit sich, die an zwei andere Empfänger adressiert waren. Während einer ersten schriftlichen Befragung zeigte sich der Mann geständig, in betrügerischer Absicht wiederholt im Internet Waren an verschiedene Adressen bestellt zu haben, um sie dort abzufangen. Detektive klären nun ab, für wieviele ähnliche Delikte der Festgenommene in Frage kommt. Nach der Befragung wurde er der zuständigen Staatsanwaltschaft zugeführt. (whr)

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13 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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ralck
16.02.2018 11:23registriert Juni 2015
Ein Hoch auf den SMS/Mail-Service der Post!
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Mafi
16.02.2018 13:03registriert Januar 2015
Sehr stark gemacht der bemailte :)
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Ökonom zu Zuwanderung: «Man kann nicht den Fünfer und das Weggli haben»
Reto Föllmi erklärt, weshalb die Schweiz nicht nur den Nutzen der Zuwanderung haben kann – und in welchem Bereich ein Ja zur SVP-Initiative den Reformdruck befeuern könnte.
Kann die Schweiz ihren Wohlstand halten, wenn die Zuwanderung deutlich sinkt – etwa von 80’000 auf 40’000 Personen pro Jahr, wie es der SVP vorschwebt?
Reto Föllmi: Eine deutlich tiefere Zuwanderung wäre für die Schweiz grundsätzlich verkraftbar – allerdings nur mit Anpassungen im Geschäftsmodell vieler Unternehmen. Firmen könnten für offene Stellen nicht mehr so einfach Personal im Ausland rekrutieren und müssten stärker in die Ausbildung und Förderung des eigenen Nachwuchses investieren. Das dürfte in gewissen Branchen funktionieren, in anderen – etwa in der IT oder bei hoch spezialisierten Fachkräften – aber deutlich schwieriger sein. Und von Letzteren haben wir gerade auch steuerlich stark profitiert.
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