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Parmelin erklärt, warum der Bundesrat die Ernährungsinitiative ablehnt

Parmelin erklärt, warum der Bundesrat die Ernährungsinitiative ablehnt

11.08.2026, 16:0111.08.2026, 16:01

Bundesrat und Parlament lehnen die Ernährungsinitiative ab. Am Dienstag hat Landwirtschaftsminister und Bundespräsident Guy Parmelin in Bern vor den Medien dargelegt, warum die Landesregierung für den 27. September ein Nein empfiehlt.

Bundespraesident Guy Parmelin spricht an einer Medienkonferenz zur Ernaehrungsinitiative am Dienstag, 11. August 2026, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)
Guy Parmelin.Bild: keystone

Die Initiative «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser (Ernährungsinitiative)» verlangt einen höheren Selbstversorgungsgrad. Erreicht werden soll dieser durch vermehrten Anbau pflanzlicher Nahrungsmittel.

Die Produktion tierischer Lebensmittel – etwa Fleisch und Eier- habe in der Schweiz einen hohen Stellenwert, schreibt der Bundesrat zur Vorlage. Viele landwirtschaftliche Flächen der Schweiz seien für den Ackerbau nicht geeignet, sondern nur als Weideflächen.

Die Landwirtschaft und die Ernährung müssten innerhalb von zehn Jahren nach einem Ja neu ausgerichtet werden, gibt der Bundesrat zu bedenken. Negative Auswirkungen auf die Umwelt würden damit ins Ausland ausgelagert. (hkl/sda)

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Die beliebtesten Kommentare
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vanilla
11.08.2026 16:11registriert Juni 2021
Wo ist die Erklärung? Einfach Nein sagen und mit einigen wischiwaschi Sätzen ergänzen, ist keine Erklärung. Es ist total unbefriedigend.
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001131.857a7648@apple
11.08.2026 17:03registriert Januar 2025
Eine schwache Erklärung. Einfach mal Nein sagen, weil 10 Jahre Zeit nicht reicht?
Und die Initative verbietet ja nicht, dass mein keine Tiere auf Weiden schicken darf. Aber halt weniger. Und sauberes Wasser und 70% Selbstversorgungsgrad tönt vernünftig. Hmmm
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