Bundesrat: Weniger Geldautomatensprengungen dank Massnahmen
Im Kampf gegen die vielen Angriffe auf Geldautomaten der vergangenen Jahre sind für den Bundesrat keine Gesetzesanpassungen nötig. Die bereits ergriffenen Massnahmen zeigten Wirkung, hält er in einem vom Parlament bestellten Bericht fest.
Dank besserer Prävention, internationaler Zusammenarbeit und polizeilicher Repression seien in der Schweiz im vergangenen Jahr nur noch 24 Angriffe auf Bankomaten registriert worden. Das schreibt die Landesregierung in einer Mitteilung vom Freitag, in welcher sie den Bericht zusammenfasst.
Das seien halb so viele wie im Jahr davor und so wenige wie seit 2019 nicht mehr. Dieses Zahlen hatte der Bundesrat schon im April genannt – ebenso, dass die Erfolgsquote der Bankomatenknacker im vergangenen Jahr bei rund dreissig Prozent lag.
Massgeblich zum Rückgang der Angriffe beigetragen hätten Rundtischgespräche des Bundesamts für Polizei (Fedpol) auf Fachebene, teilte der Bundesrat weiter mit. Die Expertengruppe habe verschiedene Massnahmen empfohlen, wie etwa den Einbau von Schutzrollläden und eine geringere Befüllung der Geldautomaten. (nil/sda)
