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Ruth Dreifuss und Ignazio Cassis wollen Kokain legalisieren – nicht allen gefällt das

Der Tessiner FDP-Bundesratskandidat Ignazio Cassis unterstützt ein Umdenken in der Drogenpolitik. Die brisante Forderung löst unterschiedliche Reaktionen aus.

Doris Kleck / Nordwestschweiz



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Ignazio Cassis und Ruth Dreifuss sind für die Legalisierung von Kokain Bild: Martin Rütschi und Christophe Bott/Keystone und Nicole Nars-Zimmer

Die Legalisierung von Marihuana liegt weltweit im Trend. Auch in der Schweiz ist das Thema auf verschiedenen Ebenen aktuell. Diverse Städte planen Versuche mit einer legalen Abgabe von Cannabis. Und die Grünen verlangen mit einem Vorstoss ein Hanfgesetz: Anbau, Handel, Jugendschutz, Prävention und Besteuerung sollen umfassend reguliert werden.

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Alles gut und recht, findet Ruth Dreifuss. Sie engagiert sich seit langem für die Cannabis-Legalisierung. Doch die Alt-Bundesrätin (SP) denkt bereits einen Schritt weiter. Im Interview mit der «Nordwestschweiz» spricht sie sich auch für die Legalisierung von Kokain aus, «weil es schlimmer ist, wenn der Markt von Kriminellen beherrscht wird».

Die Legalisierung von Kokain wäre weltweit wohl einzigartig. In Portugal ist seit 2001 der Konsum von Kokain – wie auch von Heroin – erlaubt. Wer mit maximal zwei Gramm erwischt wird, kommt nicht mehr ins Gefängnis, sondern muss zur Beratungsstelle.

Die heiklen Streckmittel

Diese Entkriminalisierung ist für Lars Stark, ärztlicher Leiter eines Arud-Zentrums für Suchtmedizin in Zürich, ein Schritt in die richtige Richtung. Doch damit werde das Hauptproblem der Drogenkonsumenten nicht gelöst: «Sie wissen nicht, wie rein der Stoff und wie hoch die Wirkung ist.»

250 Millionen Menschen greifen zu illegalen Drogen

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Video: srf

Stark spricht sich deshalb für eine Legalisierung sprich Reglementierung aus und zieht eine Parallele zum Alkohol. Gewisse Läden dürften Alkohol an gewisse Altersgruppen verkaufen. Der Staat generiere Einnahem, die er für die Prävention einsetzen kann. Die Leute würden wissen, dass sie beim Alkoholkonsum ein Risiko eingehen. Sie haben Kenntnis davon, wie viel Alkohol ein Bier enthält und dass beim Wodka mehr Vorsicht geboten ist.

Bei den Drogen überlasse der Staat die ganze Kontrolle dem Schwarzmarkt: «Drogenkonsumenten sind den Dealern ausgeliefert. Sie müssen ihm glauben, welche Substanzen das Produkt enthält.» Das sei problematisch. Beim Kokain könnten beigemischte Substanzen so gefährlich sein wie das Kokain selbst. «Häufig werden Amphetamine, Koffein oder auch Medikamente aus der Tiermedizin zur Bekämpfung von Wurmerkrankungen oder andere toxische Substanzen beigemischt», sagt Stark.

Heute gibt es bereits Beratungsstellen, die im Graubereich agieren und für Konsumenten den Inhalt ihrer Drogen analysieren. Für Stark geht es dabei nicht um eine Verharmlosung. «Wenn wir sagen können, was in den Substanzen steckt, welche Wirkungen oder Nebenwirkungen zu erwarten sind, werden die Konsumenten sensibilisiert und können Risiken, die sie eingehen, einschätzen», sagt Stark. Drogen würden ohnehin konsumiert werden. Das Verbot verhindere den Schutz der Konsumenten.

Der freisinnige Bundesratskandidat Ignazio Cassis sieht das ähnlich. «Ein regulierter Markt ist der beste Weg, um Drogenmissbrauch zu bekämpfen», sagt der Präventivmediziner. Nur so kenne und erreiche der Staat die Drogenkonsumenten und könne entsprechende Feinregulierungen machen. Cassis spricht sich deshalb explizit auch für die Kokain-Legalisierung aus.

Cannabis als Anfang?

Damit dürfte er unter Politikern – abgesehen von den Jungsozialisten – eher die Ausnahme sein. CVP-Nationalrätin Ruth Humbel sagt: «Mit der Legalisierung werden Betäubungsmittel verharmlost.» Die Gesundheitspolitikerin befürchtet, dass damit der Jugendschutz ausgehöhlt würde. SVP-Nationalrätin Andrea Geissbühler glaubt gar, dass Jugendliche noch stärker in den Fokus von Dealern geraten würden: «Gibt man Substanzen ab 16 oder 18 Jahren frei, werden die Dealer einfach probieren, den Stoff jüngeren Personen zu verkaufen – oder billiger», sagt die Präsidentin vom Verband Drogenabstinenz Schweiz. Als Polizistin wisse sie: «Den Schwarzmarkt zu eliminieren, ist illusorisch. Es ist zu viel Geld im Spiel.»

Selbst Maya Graf (G/BL), die für die Legalisierung von Cannabis kämpft, will derzeit nicht über Kokain reden. «Wir müssen zuerst Erfahrungen mit Cannabis sammeln, um dann zu entscheiden, wie wir mit anderen Drogen umgehen», sagt Graf. Sie will einen Rückfall in eine ideologische Debatte verhindern. Für Cassis wäre die Hanf-Legalisierung psychologisch gesehen ein wichtiger Anfang: «Cannabis ist weniger gefährlich, hat aber pharmakologisch die gleiche Wirkung wie Kokain.» (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pascal Parvex 07.09.2017 09:10
    Highlight Highlight Noch etwas: Es gibt tatsächlich noch Leute, die von der Drogen freien Gesellschaft reden. Gut, wann verbietet ihr dann Alkohol, Zigaretten und Medikamente? Eben.
  • Pascal Parvex 07.09.2017 09:07
    Highlight Highlight Sogar mein Vater ist für die Legalisierung von allen Drogen. Es geht nicht darum, dass Drogen harmlos sind, sondern darum, dass die Illegallität einen gewaltigen Kollateralschaden nach sich zieht. Cannabis wäre ein guter Anfang. Und nein, ich habe keine Drogenvergangenheit, ich trinke nicht mal Kaffee.
  • Hugo Wottaupott 05.09.2017 17:57
    Highlight Highlight Canna bis Mitternacht dann K.O. koksen.
    • road¦runner 05.09.2017 22:15
      Highlight Highlight Nicht wirklich, in dem Augenblick macht dich Koks nicht K.O. sondern pusht dich stärker als bei Monokonsum.
      Quelle: Google ;-)
  • derEchteElch 05.09.2017 17:06
    Highlight Highlight Aha.
    Gut, damit hat sich Cassis die Karten verspielt, ohne dass ich mich überhaupt mit ihm ausseinander gesetzt habe. So eine Person als Bundesrat kann ich nicht gutheissen.

    Hoffe, das Parlament sieht dies gleich.
    • Lamino 420 06.09.2017 07:06
      Highlight Highlight Ich hoffe, dass das Parlament das nicht so sieht.
    • derEchteElch 06.09.2017 08:36
      Highlight Highlight Die 86 Dislikes sind wohl alles koksende Kevins ^^
  • Bynaus @final-frontier.ch 05.09.2017 16:08
    Highlight Highlight Der Konsum von Drogen sollte ein Fall für den Arzt bzw. Psychologen sein, nicht den Richter.
    • Normi 05.09.2017 17:13
      Highlight Highlight Definieren sie Drogen
    • Luzi Fair 06.09.2017 07:15
      Highlight Highlight Schoggi, Kaffeee, etc
  • Theodorli 05.09.2017 13:46
    Highlight Highlight Woher kommt denn diese Meldung,
    in Portugal sei Kokain und Heroin straffrei.
    Auch Canabis ist streng verboten.
  • D(r)ummer 05.09.2017 13:29
    Highlight Highlight Irgendwie eine gute Idee...
    Aber bedenklich weil dann die Verluste von Leben und Land in Südamerika quasi als "In Ordnung" angesehen werden.
    Die Koksindustrie ist hochkriminell und in Südamerika nicht erwünscht. Denkt daran.

    Ob es dadurch vielleicht einmal besser wird, sollte Gegenstand der Diskussion sein.
    • Elpolloloco 05.09.2017 14:15
      Highlight Highlight Guter Punkt, aber evtl. könnte genau das mit der Legalisierung und stark reglementiertem Verkauf ja kontrolliert werden - Max Havelaar für Koks ;)

      Es wird ja auch Heroin für die kontrollierte Abgabe irgendwoher gekauft (ich glaube über die UNO oder die WHO)...
    • Luzi Fair 05.09.2017 14:27
      Highlight Highlight Eine weltweite Legalisierung würde auch das Leid in Südamerika eliminieren.
    • Hansdamp_f 05.09.2017 14:48
      Highlight Highlight Ich verstehe, was Du meinst. Aber wenn das analog des Inputs von Stark passiert (siehe Text), werden die Drogen eben nicht illegal beschafft. Konsequenz:
      - Die Kartelle und Dealer verlieren ihr Geschäft;
      - die Einnahmen aus dem Drogenverkauf können in Prävention investiert werden;
      - Der Stoff ist nicht verunreinigt und dadurch weniger schädlich
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 05.09.2017 13:13
    Highlight Highlight Und somit werden Cannabis und harte Drogen politisch doch wieder vermischt, womit die Chancen auf eine Cannabis-Legalisierung sinken.

    Schade, dass manche offenbar nicht ein wenig taktisch denken können.
    • Trump's verschwiegener Sohn 05.09.2017 14:35
      Highlight Highlight Vielleicht kann er sehr gut taktisch denken. Einfach eher in seinem eigenen Sinne als im Sinne des Volkes und es ging Cassis gar nie wirklich um die Sache selbst bei der Cannabislegalisierung, sondern mehr um PR mit einem hippen Thema so wie jetzt wieder mit dem Kokain.
    • Bits_and_More 05.09.2017 15:39
      Highlight Highlight Nope, Cassis setzt sich schon seit 20 Jahren für die Legalisierung von Canabis ein, hat sich im Jahr 2007 an vorderst Front für die Hanfinitiative ausgesprochen und war treibende Kraft hinter der Umstellung von Straf- auf Bussverfahren für Canabis Konsumenten.

      https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/bundesratfavorit-ignazio-cassis-laesst-kiffer-hoffen/story/12096361
  • Guy Incognito 05.09.2017 13:12
    Highlight Highlight koks braucht keine sau, lieber ketamin, amphetamin und mdma legalisieren.
    • Luzi Fair 05.09.2017 14:28
      Highlight Highlight Alles muss legalisiert werden.
    • Toerpe Zwerg 05.09.2017 14:34
      Highlight Highlight Ketamin ist legal.



      Zum einschläfern von Elefanten.
    • Pisti 05.09.2017 19:06
      Highlight Highlight Wäre Koks legal, reiner und dementsprechend billiger würden die Leute solchen Dreck wie Amphetamin oder Crystal gar nicht erst konsummieren.
  • Granini 05.09.2017 13:07
    Highlight Highlight Die Geschichte zeigt die Entwicklung von Drogen gut auf. Was einst dem deutschen Reich vollen Erfolg versprach, endete in einem Heer Zombies.
    Was ist mit dem Platzspitz? Menschen die einen Alltag bewältigen können? Eher nicht.
    Wenn Koks legal wird haben wir nach einer Weile hilflose Wesen, die auf das schweizer Sozialsystem angewiesen sind! Dann könnten die Senioren ihre Rente wortwörtlich rauchen.
    • Duweisches 05.09.2017 13:47
      Highlight Highlight Ach ja, der Platzspitz. Der nur entstand, weil alle Drogen unter kontrollierten Bedingungen in der Apotheke bezogen werden konnten.
      Wieso wollen Sie Argumente für eine Legalisierung dagegen anwenden?
    • lilie 05.09.2017 13:59
      Highlight Highlight @Granini: Dir ist schon bewusst, dass Kokain vornehmlich von Bankern, Prominenten und sonstig erfolgreichen Leuten konsumiert wird und seltener von der Art abgestürzter Existenzen, welche du im Hinterkopf hast? Auf dem Platzspitz wurde damals vor allem Heroin konsumiert - die beiden Drogen wirken faktisch wie das Gegenteil voneinander. Heroin knallt zu, Kokain knallt auf. Und geraucht wird in der Regel weder das eine noch das andere, das wäre dann Hasch oder Crack.

      Man kann nicht einfach alles in einen Toof werfen.
    • Carl Gustav 05.09.2017 14:13
      Highlight Highlight Das ist einer der dümmsten Kommentare, die ich je gelesen haben...hoffentlich meinen Sie das nicht ernst
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vio Valla 05.09.2017 13:05
    Highlight Highlight Wer wie ich Freunde durch Drogen (Heroin) verlohren hat, weil diese die Dosis nicht richtig abschätzen konnten (zu gutes Zeug erwischt), kann nur für eine Legalisierung dieser sein! Dazu kommt, dass die gesundheitlichen Schäden durch die Streckmittel erheblich erhöht werden, als wenn das Zeug in einigermassen guter Qualität konsumiert würde. Ich hoffe, in den kommenden Jahren wird sich in derDrogenpolitik endlich etwas tun. Zuerst mal das Gras legalisieren und dan weiter schauen.
    • Luzi Fair 05.09.2017 14:31
      Highlight Highlight Reines Koks (richtig dosiert) macht weder körperlich abhängig noch krank.
    • BoJack 05.09.2017 20:05
      Highlight Highlight Aber nur sehr niedrig dosiert. Ist sonst gefährlich wie Sau

      https://www.google.ch/amp/s/www.vice.com/amp/de/article/59mvn8/was-absolut-reines-kokain-mit-dem-korper-macht
    • Vio Valla 05.09.2017 21:33
      Highlight Highlight @Luzi Fair jap, das habe ich auch schon gehört und kann ich mir auch vorstellen. Aber wie bei allem, nimste zuviel biste am Arsch. Reiner Alkohol ist auch gefährlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bits_and_More 05.09.2017 12:56
    Highlight Highlight «Gibt man Substanzen ab 16 oder 18 Jahren frei, werden die Dealer einfach probieren, den Stoff jüngeren Personen zu verkaufen – oder billiger» .... «Den Schwarzmarkt zu eliminieren, ist illusorisch. Es ist zu viel Geld im Spiel.»

    Als ob Menschen unter 16/18 eine Zielgruppe wäre, mit hohem Vermögen. Zudem macht diese Gruppe nur einen kleinen Teil der Konsumenten aus.
    Mir wären auf alle Fälle Alkohol und Zigaretten Dealern auf einschlägigen Plätzen neu.
    • Pius C. Bünzli 05.09.2017 13:10
      Highlight Highlight Es muss anscheinend jenste Alkoholdealer geben die ihren Stoff billiger an die Leute bringen als die Supermärkte..
  • Vio Valla 05.09.2017 12:52
    Highlight Highlight Die Befürchtung bezüglich Jugendschutz sind logisch, momol... So haben wir doch alle erlebt, wie nach dem Alkoholverkaufsverbot an Jugendliche Horden von Alkoholdealern jetzt Jugendlich mit Bier und Vodka versorgen... Eigentlich müsste man darum dieses Verbot wieder aufheben, zum Schutz der Jugendlichen. Ironieoff...
    • El Vals del Obrero 05.09.2017 13:19
      Highlight Highlight Der Grund, warum es nicht so war und warum man das nicht vergleichen kann ist folgender:

      Alkohol ist für über 16/18-jährige weiterhin erlaubt. Nur für die jüngeren zum im grossen Stil zum Alk-Dealer zu werden, lohnte sich kaum.

      Wenn es aber, wie die meisten anderen Drogen, für alle verboten wäre, dann würde es sich lohnen. Und dann würde natürlich auch an Minderjährige verkauft.

      Während der Alk-Prohibition in den USA gab es all das, was du aufführst. Und Jugend- und Gesundheitsschutz (siehe "Moonshine") war tatsächlich einer der Gründe, weswegen die Prohibition wieder aufgehoben wurde.
    • Vio Valla 05.09.2017 14:11
      Highlight Highlight Ja, sehe ich ja auch so. Darum finde ich die Argumentation schwach zu sagen bei einer Legalisierung solcher Drogen (und natürlich mit einem Verkaufsverbot an Jügendlichen) seien Jugendliche dan mehr gefährdet. Eine Legalisierung bingt meines Erachtens mehr für den Jugendschutz, als ein absolutes Verbot für alle.
    • äti 05.09.2017 14:39
      Highlight Highlight @meine: genau. Und weil ein riesiges Heer von Alk-Fahndern plötzlich arbeitslos wurden, hat man diesen ein anderes Arbeitsgebiet finden müssen. Hanf. Man erklärte eine ganze Industrie, die mit Drogen nichts zu tun hatte, als illegal und kriminell. Der Rauschgiftkonsum nahm plötzlich rapide zu. Das Geschäft damit florierte und jene mit normalen Hanfprodukten krepierten. Der Vorgang kam in die Kritik und man half sich politisch indem man Europa dazu brachte dasselbe zu tun. Eben ein Verbot und eben die Folgen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kaderschaufel 05.09.2017 12:44
    Highlight Highlight Ich bin nicht vom Argument überzeugt, dass gleich viel Kokain konsumiert werden soll wenn es legal ist, wie wenn es nicht legal ist. Ist es wirklich so einfach, an illegales Kokain zu kommen, ohne die Polizei fürchten zu müssen? Ausserdem würde doch eine Legalisierung ein Signal abgeben, dass es ungefährlich ist, Kokain zu konsumieren.
    • Vio Valla 05.09.2017 13:12
      Highlight Highlight Ja, es ist extrem einfach an Koks zu kommen. Die Furcht vor der Polizei hat noch nie einen Süchtigen daran gehindert, das Zeug nicht zu kaufen. Und wenn mal ein Dealer festgenommen wird, dann steht schon der nöchste bereit, der sich über die vergrösserung seines Kundenstammes freut. Im Übrigen, wenn ein Süchtiger wirklich aufhören will, dann aus ganz anderen Gründen und bei richtiger Aufklärung werden die Substanzen auch nicht mehr verharmlost.
    • kaderschaufel 05.09.2017 14:50
      Highlight Highlight ok, einverstanden was die Süchtigen betrifft, aber was ist mit den Leuten, die noch nicht süchtig sind, und zum ersten Mal Kokain probieren wollen?

      Ziel muss es ja sein, dass niemand mehr süchtig wird. Und es scheint mir etwas naiv, Kokain zu legalisieren, und dann davon auszugehen, dass niemand, der nicht schon süchtig ist, davon Gebrauch machen wird.
    • holden27 05.09.2017 15:57
      Highlight Highlight Die, die es probieren wollen tun dies so oder so.
      Jedoch kann man die Qualität sicherstellen und somit auch den konsum ungefährlicher/berechenbarer machen (streckmittel sind das schlimmste in den Drogen und machen zudem oft ebenfalls abhängig)
      Des weiteren kann durch kontrollierten Verkauf auch den abhängigen besser geholfen werden.
      Ind last but not least: dann fliesst das Geld in die staatskasse statt.in den schwarzmarkt (plus das geld kann für Prävention eingesetzt werden)
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 05.09.2017 12:43
    Highlight Highlight Kokain ist eben die FDP-Droge und wenn ich so darüber nachdenke holt er sich so sicher auch Stimmen aus der Lega. ;)
    Benutzer Bildabspielen
  • nakasara 05.09.2017 12:34
    Highlight Highlight also....ich weis ja nicht so recht....canmabis hin oder her, aber kokain...die wohl schlimmste bekannte droge soll legalisiert werden? das parlament will wohl legal werden?

    ab wann gibt es dann meth und Krokodil im migros/denner?

    kontrolle einerseits, aber ich hab das gefühl das wird ein schuss in den ooooooofen.
    • Damien 05.09.2017 13:18
      Highlight Highlight >"kokain...die wohl schlimmste bekannte droge"

      Not sure if serious...
    • Duweisches 05.09.2017 13:21
      Highlight Highlight Die aktuell schlimmste bekannte Droge ist Alkohol und somit bereits legal...
      Ausserdem, warum immer dieses bescheuerte Argument, das werde dann in der Migros verkauft? Hat das jemals irgendjemand verlangt? Das ganze würde wohl über Apotheken oder spezielle Abgabestellen abgewickelt. Somit kann der Wirkstoffgehalt, das Konsummuster und die Nebenwirkungen besser beobachtet werden, auch der Jugendschutz wäre eher gewährleistet...
    • Toerpe Zwerg 05.09.2017 14:38
      Highlight Highlight "kokain...die wohl schlimmste bekannte droge"

      Quatsch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom B. 05.09.2017 12:18
    Highlight Highlight Tschüss Cassis. Mit dieser Idee wird er garantiert nicht gewählt!!! Höchstens von den Grünen und den Levrat-Gläubigen...
    • Elpolloloco 05.09.2017 14:18
      Highlight Highlight jetzt habe ich tschüss cannabis gelesen und schon gedacht "neeeeiiiiiin" ;)
    • Hansdamp_f 05.09.2017 15:04
      Highlight Highlight Seit wann ist Liberalisierung und möglichst wenige Verbote links?
  • Freddie Quecksilber 05.09.2017 12:11
    Highlight Highlight Wenn dir Streckungsmittel nur so gefährlich sein können wie Koks selbst wäre es ja kein problem.
  • Bucky 05.09.2017 12:00
    Highlight Highlight Kokain legalisieren? Haha. Die gesundheitlichen Kokain-Risiken sind enorm. Das grösste Problem sind die sozialen Schäden in der "Coca"-Szene. Diese sozialen Schäden werden durch eine Legalisierung eben nicht verhindert: Die sozialen Schäden, die Kokainkonsum verursacht, sind nicht die Folge der Illegalität, sie sind die Folge der Kokainwirkung. Wenn man Kokain legalisieren UND GRATIS ABGEBEN möchte, ok, damit liessen sich ein kleiner Teil der sozialen Schäden verhindern: die ökonomischen. Nicht aber Beziehungsprobleme, Agression, Abhängigkeit, Reissen, Beschaffungsstress etc.
    • Benizzel 05.09.2017 12:38
      Highlight Highlight Bei Alkohol sinds ziemlich die gleichen sozialen Schäden...
    • Bits_and_More 05.09.2017 12:59
      Highlight Highlight Die sozialen Schäden nehmen mit der Tabuisierung und Kriminalisierung massiv zu.
      Ein offener Umgang mit der Suchtproblematik ist der beste Weg, um mit sozialen Schäden umzugehen oder präventiv entgegen zu wirken.
  • chnobli1896 05.09.2017 11:58
    Highlight Highlight Wundert mich das die CVP dagegen ist. Gibt es überhaupt etwas in Sachen Fortschritt das die Zustimmung der CVP erhält?

    Ganz zu schweigen von der Argumentation... Lächerlich.
  • Tropfnase 05.09.2017 11:37
    Highlight Highlight Canabis und Koks freigeben und besteuern und wer unter einfluss dieser Substanzen Autofährt, gleich behandeln wie ein bessoffenen.
  • Töfflifahrer 05.09.2017 11:29
    Highlight Highlight Nur eine Frage, wie kann den Schwarzmarkt ausgetrocknet werden und die Qualität der Suchtmittel kontrolliert werden? Dazu kämen noch die Steuern die zusätzlich eingenommen würden.
    Ich denke es ist die einzige Lösung, wo auch gleichzeitig die kriminellen Machenschaften bekämpft werden können.
  • Dominik Treier 05.09.2017 11:26
    Highlight Highlight Das einzig Richtige.... Das Problem an Repression und Verboten ist doch, dass der Suchtkranke (ja es ist eine Krankheit und kein Verbrechen) am meisten darunter leidet. Suchtkrankheiten sind sowiso immer nur der Auswuchs einer kranken Gesellschaft... Siehe USA; kein Sozialstaat und für viele keine Perspektive, sie werden Suchtkrank und dafür das sie sich nur selbst schaaden landen sie im Gefängnis, der Schwarzmarkt floriert und die Bosse erwischt niemand... Ein System bei dem der Schwache bestraft wird und die Gefängnisse so voll sind wie nirgends...
  • Domino 05.09.2017 11:20
    Highlight Highlight Und die Tourismuszahlen gehen durch die Decke...
  • satyros 05.09.2017 11:00
    Highlight Highlight «Gibt man Substanzen ab 16 oder 18 Jahren frei, werden die Dealer einfach probieren, den Stoff jüngeren Personen zu verkaufen – oder billiger»

    Daran muss ich täglich denken, wenn ich die ganzen Schnaps- und Zigidealer sehe.
    • freddy.k 05.09.2017 11:29
      Highlight Highlight Schnaps- und Zigidealer? Mir wurde in meiner U18 Zeit nie Schnaps bzw. Zigis von irgendwelchen Leuten angedreht. Es war eher das Gegenteil der Fall, extrem mühsam das Zeug zu bekommen.
    • actuallylari 05.09.2017 11:41
      Highlight Highlight preach 🙌
    • Lamino 420 05.09.2017 12:11
      Highlight Highlight Ja, Frau Geissbühler bringt häufig aus der Luft gegriffene Argumente.
  • holden27 05.09.2017 10:37
    Highlight Highlight «Gibt man Substanzen ab 16 oder 18 Jahren frei, werden die Dealer einfach probieren, den Stoff jüngeren Personen zu verkaufen – oder billiger»

    Habe ein bisschen mühe mit diesem argument. Denn auch heute schon gibt es minderjährige welche koksen... und es wäre eine Illusion wenn man denkt, man kann dies durch die Legalisierung mit kontrollierter altersabgabe unterbinden. Jedoch sehe ich es wie beim alkohol... man kauft es dann über freunde etc. D.h. gekokst wird weiterhin, einziger unterschied ist, dass man den Schwarzmarkt extrem schwächt dadurch dass es legal ist (plus qualitätssicherung)
    • satyros 05.09.2017 11:01
      Highlight Highlight Besteuern kann man das Ganze auch noch.
  • Silent_Revolution 05.09.2017 10:37
    Highlight Highlight Als Polizistin wisse sie: «Den Schwarzmarkt zu eliminieren, ist illusorisch. Es ist zu viel Geld im Spiel.»

    Durch die Kriminalisierung wird der Schwarzmarkt ausgeweitet, bzw der komplette Markt irgendwelchen Banden überlassen. Das bringt der Polizei natürlich Aufträge.

    Durch die Legalisierung kann der Schwarzmarkt weitestgehend eliminiert werden - siehe Alkohol. Beim Tabak ist die Preispolitik der Grund für die Existenz des Schwarzmarktes.

    Auch gibt es keine Tabak- und Alkoholdealer die sich wegen der Freigabe ab 18 auf Jugendliche spezialisiert haben.
  • Snowy 05.09.2017 10:31
    Highlight Highlight Die Präsidentin des Vereins "Für Drogenabstinenz" glaubt, dass eine Legalisierung den Einstieg befördern würde... ?!

    Jä nei... dieselbe Frau übrigens, welche "glaubt" dass Alkohol weniger schädlich ist als MDMA oder LSD *.
    * http://www.sueddeutsche.de/leben/drogen-ranking-alkohol-und-tabak-gefaehrlicher-als-lsd-und-ecstasy-1.724153

    Warum schauen wir uns nicht einfach die Fakten an, welche sich uns eindrücklich positiv präsentieren (seit der Legalisierung in Portugal)... und nicht was irgendwelche ewiggestrige "glauben":
    http://www.br.de/puls/themen/welt/drogenpolitik-portugal-102.html
    • Silent_Revolution 05.09.2017 10:47
      Highlight Highlight Portugal wie auch Tschechien haben die Drogen nur teilweise entkriminalisiert. Soll heissen der Markt ist immer noch in den Händen der Dealer, es gibt leider keinen freien Markt.

      Die Substanzen sind immer noch illegal und werden den Konsumenten abgenommen. Sie werden dabei einfach nicht verzeigt.

      Legalisierung ist etwas ganz anderes.
    • Snowy 05.09.2017 10:50
      Highlight Highlight Stimmt.
      Trotzdem hat schon nur Entkriminalisierung der Konsumenten die beschriebenen grossen Fortschritte eingebracht:
      http://www.br.de/puls/themen/welt/drogenpolitik-portugal-102.html
  • Nik G. 05.09.2017 10:27
    Highlight Highlight Seit Jahrzehnten versucht man den Kampf gegen die Drogen zu gewinnen. Es gibt in keinem Land einen Erfolg. Im Gegenteil auf Kosten von Menschenleben können wir hier illegale Drogen Konsumieren und es wird so oder so konsumiert. Es ist lustig das immer auf die Jungen abgezielt wird obwohl die Hauptkonsumenten älter als 16 sind. Wer Drogen nehmen will macht es egal ob legal oder illegal. Wenn es legal wäre könnte man sogar eine bessere Prävention betreiben da man direkt überprüfen kann wer die Droge kauft.
  • Lamino 420 05.09.2017 10:27
    Highlight Highlight Andrea Geissbühler will das Kokain dem Schwarzmarkt überlassen. Das sagt sie als ehemalige Polizistin. Sehr fragwürdig. Durch eine Legalisierung kann der Schwarzmarkt angegriffen werden. So einfach.
  • Wehrli 05.09.2017 10:07
    Highlight Highlight Eine Puderdose voll kolumbianischem Kaffee in der grosse Kammer, hei das würde jede Vorlage massiv beschleunigen ... vielleicht würde sogar Magdalena Martullo-Blocher einen graden Englischsatz hinkriegen ...
  • Wehrli 05.09.2017 10:03
    Highlight Highlight Koks ist ein Seelenfresser. Aber lieber einen staatlich regelmentierten Seelenfresser aus dem Medizinschrank als der Güsel der aus der Unterweltkloake kommt.

    Jedes Jahr landen 500 MRD USD auf dem Konto der Kartelle, weil Koks nicht legal ist.
    • Trump's verschwiegener Sohn 05.09.2017 10:50
      Highlight Highlight Genau....Koks ist ein Seelenfresser und bringt Leute dazu, ganz schlimme Sachen zu machen. Aber die Bilanz für die Gesellschaft ist immer noch besser bei einer Legalisierung als ohne diese, weil das Kokain, bis es in der CH ist, stets von der Schwerstkriminalität begleitet ist, was ein viel grösserer Schaden für die Gesellschaften ist.
    • Freddie Quecksilber 05.09.2017 12:12
      Highlight Highlight @patztop was für schlimme Sachen macht man denn wenn man koks nimmt?
    • Balikc 05.09.2017 13:55
      Highlight Highlight @Mennsgi: Man unterstützt die Abholzung von Regenwald, Bandenkriege, Kartelle, etc.
      Interessanter Artikel zum Thema:

      http://www.tagesspiegel.de/berlin/veganer-und-drogen-hoert-erst-mal-auf-zu-koksen/11943180.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rotbeisser 05.09.2017 09:59
    Highlight Highlight Dieser Vorstoss von Cassis macht ihn unwählbar als Bundesrat.
    Die nachwievor und traditionell von Protestanten dominierte Schweizer Politik hat ungebrochen Zwinglis und Calvins Ethik in die Wiege gelegt bekommen und hält sie hoch: Fleiss führt in das Paradies, Genuss führt in die Hölle. Nur Arbeit macht glücklich. Wer kein Glück hat, ist faul.
    • Lamino 420 05.09.2017 12:13
      Highlight Highlight Was findest du nicht gut daran? Was gut an der jetzigen Situation?
    • Sensenmaa 05.09.2017 12:17
      Highlight Highlight Beschränkte Sicht...
    • Rotbeisser 05.09.2017 13:46
      Highlight Highlight Ich war wohl zuwenig ausführlich:
      Deshalb werden viele Mitglieder der Bundesversammlung Cassis nicht wählen.
      Ich bin Katholik und befürworte die Legalisierung aller Drogen.
      Wenn Leute ihr Leben, bzw. ihre Gesundheit risikieren wollen beim Eis-/ Bergklettern, Apnoetauchen, Marathonlaufen, Fussball spielen, oder Kickboxen, dann sollen sie das tun dürfen. Und ich bin solidarisch und zahle für sie die Krankenkasse mit. Aber deren Risikoverhalten ist keineswegs günstiger oder anders, als jenes von Drogenkonsumenten. Dabei ist die Wahl der Droge irrelevant von A wie Amphetamin bis Z wie Zucker.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gary Poor 05.09.2017 09:58
    Highlight Highlight Das einzig Richtige! Legalisierung hat nur Vorteile: Kontrolle über Qualität und Inhalt, generieren von Steuergeldern. Wieso die ganzen Einnahmen dem Schwarzmarkt überlassen? Konsumiert wird sowieso. Der Krieg gegen die Drogen ist gescheitert und hat ausser tausende Opfer nichts gebracht.
    • actuallylari 05.09.2017 11:40
      Highlight Highlight Da hätten wir ja schon eine Lösung für's AHV Problem. Gras und Kokain legalisieren, besteuern, und die Einnahmen direkt in den Fond. Es wäre wahrscheindlich nicht mal eine Erhöhung des Rentenalters novh der Mehrwertsteuer nötig.

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