Schweiz
Drohnen

Definitiv: Ab Montag fliegen die Viren-Drohnen

Jetzt ist es definitiv: Ab Montag fliegen die Viren-Drohnen

14.12.2018, 10:5114.12.2018, 11:22

Ab nächstem Montag nimmt die Post den Lieferdienst per Drohne über das Zürcher Seebecken auf. Damit wird definitiv, was bereits im Juni erstmals getestet wurde: Laborproben werden vom Notfalllabor in der Hirslanden Klinik Im Park zum Zentrallabor an der Forchstrasse 454 in Zollikon und zurück transportiert.

Bild

Laut der Post ist der ausschlaggebende Punkt die Zeitersparnis. Für die 5,8 Kilometer lange Strecke benötigt die Drohne lediglich rund sieben Minuten – fünfmal weniger als per Strassentransport. 

Profitieren sollen vor allem die Patienten. Denn die Proben werden Spital-Patienten bei laufenden Operationen entnommen und direkt zur Analyse geschickt. Je schneller die Resultate vorliegen, desto schneller kann das medizinische Personal darauf reagieren.

Aber es gibt auch negative Aspekte: Der Lärm der fliegenden Taxis war für die Anwohner zu gross. Sie intervenierten bei der Post. Zudem stellen sich Fragen zur Sicherheit.

Die Post gibt sich auf Anfrage von watson beschwichtigend. Sprecherin Léa Wertheimer: «Die Laborproben hängen nicht einfach in einem Säckli von der Drohne herab, sondern werden in einer bruchsicheren Sicherheitsbox transportiert.» Die Box sei zertifiziert für Transporte biologischer Stoffe und halte einen ungebremsten Absturz aus rund zehn Metern aus.

Mehr Informationen über die Drohnen:

(aeg)

Abstürze und VR-Brille: So läuft das Drohnenrennen

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Recherche zeigt: 95 Prozent der Zürcher Musikförderung fliesst in die klassische Musik
Eine neue Untersuchung vergleicht die Musikförderung in sechs Schweizer Städten. Dabei zeigt sich, dass die klassische Musik die meisten Fördergelder erhält.
Der Verein IG Musik hat die öffentlichen Fördergelder untersucht, die in die Musikbranche von sechs Schweizer Städten fliessen. Dabei wurden die Beträge auf Pro-Kopf-Ausgaben heruntergerechnet und miteinander verglichen. Als Grundlage für die Berechnungen wurden Zahlen aus dem Jahr 2024 genutzt.
Zur Story