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Extremwetter

Hitzeticker: Verschiedene Schweizer Orte verzeichnen Hitze-Rekorde

Die Hitze und die Trockenheit hinterlaessen ihre Spuren auf einer Wiese am der Bieler Seepromenade, fotografiert am Mittwoch, 15. Juli 2026 in Biel. (KEYSTONE/Christian Beutler)
Eine Wiese am Bielersee, die wohl auch froh über etwas Abkühlung wäre.Bild: keystone
Extremwetter

Bis 37,6 Grad: Verschiedene Schweizer Orte verzeichnen Hitze-Rekorde am Mittwoch

Erneut drohen der Schweiz Rekordtemperaturen: Bis zu 39 Grad werden am Mittwoch und Donnerstag prognostiziert. In diesem Ticker halten wir dich über die aktuellen Entwicklungen rund um die Hitzewelle auf dem Laufenden.
29.07.2026, 15:5829.07.2026, 19:13
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19:12
Weitere Tages-Temperaturrekorde gemessen
Nebst St.Gallen, Engelberg und Payerne haben am Mittwochnachmittag noch weitere Ortschaften in der Schweiz historische Höchstemperaturen verzeichnet. Mit 36,8 beziehungsweise 36,3 Grad wurden an den Messstationen Zürich/Kloten und Zürich Fluntern neue Hitzerekorde für den Monat Juli registriert. Die alten Rekorde lagen bei 36,5 beziehungsweise 35,8 Grad.

Am höchsten stieg das Thermometer am Mittwoch in Beznau AG, Gösgen SO, Basel/Binningen und Würenlingen AG mit Temperaturen von 37,3 bis 37,6 Grad zwischen 16.30 und 17.30 Uhr. Der diesjährige Temperaturrekord von 39 Grad, gemessen am 27. Juni in Basel/Binningen, wurde aber nicht gebrochen.

Weitere Tropennächte
Auch bei einer längerfristigen Betrachtung hat der Juli zur Monatsmitte Hitzerekorde gebrochen. Landesweit lagen die Temperaturen im Durchschnitt 4,4 Grad über der Norm der Jahre 1991 bis 2020, wie Meteonews am 15. Juli mitgeteilt hatte. Dort rechnet man damit, dass der Juli 2026 den bisherigen Monatsrekord aus dem Jahr 2015 brechen wird.

An verschiedenen Orten wurde am Mittwoch eine weitere Tropennacht registriert. Am wenigstens sank das Thermometer an der Messstation St. Chrischona bei Basel, wo um 2.40 Uhr in der Früh noch eine Temperatur von 23,9 Grad gemessen wurde.

Am Donnerstag erreicht die derzeitige Hitzewelle gemäss Prognosen von Meteoschweiz mit 34 bis lokal 38 Grad ihren vorläufigen Höhepunkt. Die höchsten Werte werden in der Nordwestschweiz, der Genferseeregion und in der Drei-Seen-Region erwartet. (sda/con)


In Beznau AG wurden mehr als 37 Grad am Mittwoch gemessen.
18:06
Feldbrand springt in Bernex GE auf Wald über
Ein Feldbrand am Waldrand in Bernex GE hat am Mittwoch auf ein Waldstück übergegriffen. Zwei Wohnwagen wurden zerstört. Verletzt wurde niemand.

Der Brand brach am Nachmittag nahe der Grenze zu Frankreich aus, wie der Genfer Feuerwehrdienst SIS mitteilte. Als die Einsatzkräfte eintrafen, waren Feuerwehrleute aus dem französischen Saint-Julien-en-Genevois bereits vor Ort. Wegen des Windes sprang das Feuer mehr als 300 Meter weit auf den Wald über.

Die Einsatzkräfte bekämpften den Brand mit drei Löschleitungen. Alle Brandherde hätten am am späteren Nachmittag gelöscht werden können, hiess es weiter.

Um ein erneutes Aufflammen zu verhindern, wurde das Gelände weiterhin überwacht. Die Brandursache war zunächst unklar.

Im Kanton Genf herrscht derzeit sehr grosse Waldbrandgefahr – die höchste von fünf Stufen in der Gefahrenkarte des Bundes. (sda)
15:51
Lokale Temperaturrekorde purzeln reihenweise
In der Schweiz sind am Mittwoch gleich an mehreren Orten Temperaturrekorde geknackt worden. In Engelberg OW wurde mit 30,4 Grad die höchste je an einem 29. Juli gemessene Temperatur um über drei Grad übertroffen. Das berichtete das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) am Mittwoch auf seiner Webseite. Der alte Rekord lag bei 26,7 Grad und datierte von 1979. Unter anderem wurde auch in St.Gallen der Rekord getoppt: Dort kletterte das Thermometer auf 31,4 Grad. Zuvor lag der Rekord bei 26,9 Grad im Jahr 1990.

In der Westschweiz kam es zum Beispiel in Payerne VD mit 36,8 Grad zu einem neuen Tagesrekord. Der alte Rekord lag bei 32 Grad und wurde im Jahr 1979 gemessen.

Am Donnerstag erreicht die derzeitige Hitzewelle mit 34 bis lokal 38 Grad laut Prognosen ihren vorläufigen Höhepunkt. Ab dem Nachmittag folgen dann für einmal statt Blitz und Donner starke Windböen ohne Regen, wie Meteoschweiz weiter schrieb. Es handle sich um eine sogenannte trockene Böenfront. (sda)



In St.Gallen war es an einem 29. Juli noch nie so warm wie 2026.
15:44
In diesen Kantonen herrschen Feuerverbote
Weil es nebst den hohen Temperaturen auch weiterhin enorm trocken ist, hat die grosse Mehrheit der Kantone einheitliche Feuerverbote erlassen. Einzig in Graubünden sind die Einschränkungen noch nicht einheitlich geregelt. Mehrheitlich gilt absolutes Feuerverbot, einige Kantone wie Bern, Luzern, Zürich oder Thurgau beschränken dieses auf Feuer in Waldnähe. Auf der folgenden Karte siehst du, wo was gilt:


(leo/con)
15:29
Höhepunkt der Hitzewelle in der Schweiz steht an
Nachdem es in der vergangenen Woche verhältnismässig etwas kühler in der Schweiz war, rollt aktuell die nächste Hitzewalze über das Land. Am Mittwoch und Donnerstag dürfte es erneut in verschiedenen Regionen über 35 Grad heiss werden, wie MeteoNews berichtet. Einige Gegenden kratzen zudem laut den Prognosen demnächst an der 40-Grad-Marke, zum Beispiel Basel, wo bis zu 39 Grad erwartet werden. Die grosse Mehrheit der Kantone hat aufgrund der andauernden Trockenheit bereits Feuerverbote verhängt, entweder absolute oder sonst zumindest in Waldnähe. Einzig Graubünden kennt noch keine einheitliche Regelung. In diesem Ticker halten wir dich bei watson über die aktuellsten Entwicklungen rund um die Hitzewelle auf dem Laufenden.

Mehr Infos zu den Rekord-Prognosen findest du hier:
(con)
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22 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Claus Thaler
29.07.2026 16:18registriert Mai 2020
Fragt den Gisler von Erstfeld. Der erklärt euch dass es auch früher warm war.
Und an slle Bauern: Jetzt habt ihr die Wärme die ihr euch gemäss Dettling wünscht. Ihr müsst nur das richtige Zeug pflanzen, dann kommt das schon gut.
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Garp
29.07.2026 16:32registriert August 2018
Im Kanton Zürich haben inzwischen alle Gemeinden ein Feuerverbot verhängt, überall!
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