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Extremwetter

Die Schweiz ist auf dem Weg zu einem neuen Rekordsommer

KEYPIX - Ein Mann steht unter einem Sonnenschirm im Schatten, in der Badeanlage Rodenbrunnen, am Donnerstag, 30. Juli 2026 in Diessenhofen. Der Rhein weist wie die meisten Gewaesser infolge grosser Hi ...
Der diesjährige Sommer ist aussergewöhnlich heiss.Bild: keystone
Extremwetter

Die Schweiz ist auf dem Weg zu einem neuen Rekordsommer

04.08.2026, 12:0104.08.2026, 16:04

Der Sommer 2026 ist bis jetzt mindestens so heiss gewesen wie der Rekordsommer 2003. An einigen Stationen sei die Zahl der Hitzetage bereits höher als damals, teilte das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie Meteoschweiz auf Anfrage mit. Auch am Dienstag gab es neue Hitzerekorde.

«2003 war ein extremer Ausreisser», schrieb Meteoschweiz am Dienstag auf Anfrage von Keystone-SDA. Nun würden solche Ereignisse wegen der Klimaerwärmung wahrscheinlicher. Dennoch sei auch der Sommer 2026 als aussergewöhnlich einzustufen.

Extrem viele Hitzetage

Aussergewöhnlich war heuer die Anzahl der Hitzetage. In Visp gab es bis zum 4. August fast 50 Tage über 30 Grad – das ist ein neuer Allzeitrekord. Bei insgesamt 19 Messstationen pulverisierte die Hitzewelle im andauernden Sommer die bisherigen Werte seit Messbeginn. Die meisten Hitzetage verzeichneten neben Visp Basel-Binningen, Neuenburg und Chur.

Neue Hitzerekorde gab es derweil auch am Dienstag. In Lugano wurden 34 Grad gemessen, 34,6 Grad gab es in Locarno, 34,2 Grad in Luzern, 29,9 Grad in Elm und 27,4 Grad in Davos. Solch hohe Temperaturen wurden an diesen Messstellen noch nie an einem 4. August gemessen.

2026 könnte das wärmste Jahr werden

Beide Sommer seien von mehreren Hitzeperioden geprägt gewesen. Im Unterschied zum Jahr 2003, als die grösste Hitze im August auftrat, verzeichneten die Messstationen im laufenden Jahr bereits im Juni neue Rekorde bei den Tagesmaximum-Temperaturen.

Für eine abschliessende Einordnung des gesamten Jahres sei es noch zu früh. Meteoschweiz erwartet aber, dass 2026 zu den wärmsten Jahren seit Messbeginn gehören wird.

Noch bis am Mittwoch hält die Hitzewelle gemäss Meteoschweiz auf der Alpennordseite an. Im Süden dürfte es bis am Freitag heiss bleiben. Am Dienstag galten verbreitet Hitzewarnungen und Feuerverbote wegen der extremen Trockenheit. (hkl/sda)

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quelle: keystone / michel euler
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DasUrmel
04.08.2026 12:34registriert Oktober 2023
Die Schweizer Gletscher haben im Durchschnitt 6m Eisdicke verloren seit Anfang Jahr. Eis, nicht Schnee der obenauf liegt. Wenn die erstmal weg sind wirs eng mit Wasser. Ich mache mir ehrlich grosse Sorgen 😔
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mrmikech
04.08.2026 14:05registriert Juni 2016
Die Temperaturen sind das eine. Dass es aber seit Oktober 2025 viel zu wenig oder teilweise gar nicht regnet, ist ein riesiges Problem.

Wir sehen das schon Jahr für Jahr an den Gletschern. Jetzt sind jedoch auch die Felder und Wälder betroffen, mancherorts sogar die Flüsse, Seen und das Grundwasser.

Das ist viel schlimmer als die hohen Temperaturen, denn ohne Wasser läuft nichts.
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accent35
04.08.2026 13:50registriert November 2020
Früher hat man die Freizeit im Sommer soviel wie möglich im Freien verbracht und in vollen Zügen genossen. In Zukunft wird man sie soviel wie möglich in klimatisierten 4 Wänden verbringen. Damit man auf der Arbeit nicht schlapp macht. Wird ein anderes Leben sein.
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