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Wetter

Gewitter am Freitag in der Schweiz: Danach folgt der Temperatursturz

Ein verzweigter Blitz durchschneidet den Gewitterhimmel ueber dem Tal in Richtung Gsteig, aufgenommen von Gstaad (BE), Schweiz, am Donnerstag, 16. Juli 2026. Waehrend eine Hitzewelle weiterhin Teile d ...
In der Nacht auf den Freitag wurde in Gstaad (BE) dieses eindrückliche Bild aufgenommen.Bild: keystone

Erstes Gewitter über Aarau – hier drohen heute weitere Unwetter

17.07.2026, 14:4317.07.2026, 14:43

Die Schweiz hat eine stürmische Nacht hinter sich. Bei der Berner Kantonspolizei gingen insgesamt 36 Meldungen ein, im Kanton Zürich rückte die Feuerwehr zu 268 Einsätzen aus, wie «Schutz und Rettung» Zürich auf der Plattform X mitteilte. In der Region Frauenfeld sorgten die Unwetter für rund 100 Schadensmeldungen und in Süddeutschland wurde eine Person von einem umstürzenden Baum erschlagen.

In der Schweiz wurde im Wallis am meisten Niederschlag gemessen. In Salanfe an der Grenze zu Frankreich fielen in der Nacht 67 Millimeter Niederschlag. Auch im Kanton Bern kam es zu massiven Regenfällen, in Gstaad wurden fast 50 Millimeter gemessen. Hinzu kamen starke Winde, in Bouveret (VS) wurden Böenspitzen von über 100 Kilometern pro Stunde gemessen, in Luzern kam es zu Windstärken von bis zu 89,6 Kilometern pro Stunde.

Video: watson/watson

Die Zeit der Gewitter ist für die Schweiz damit aber noch nicht ausgestanden. Auch für den Freitag hat das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz für weite Teile der Schweiz Gewitterwarnungen ausgesprochen.

Hier sind am Freitag weitere Unwetter angesagt

In Aarau kam es am Freitagnachmittag um 14.30 Uhr zu einem ersten Gewitter. Die Landi-Wetterapp gab eine Gewitterwarung für die Region aus.

Als nächstes dürften sich laut Regenradar einige Gewitterzellen über Bern formen und in Richtung Luzern abziehen. Kurz vor Zürich dürften sich diese Zellen nochmals aufladen und um 19 Uhr wird über Zürich ein stärkeres Gewitter erwartet. Gleichzeitig dürfte es auch bei St. Gallen zu stärkeren Niederschlägen kommen.

Ab 18 Uhr formt sich bei Freiburg eine nächste Welle von Regenwolken, die von dort über Bern (19 Uhr), Luzern (20 Uhr) und Zürich (20.30 Uhr) weiterziehen. Am Samstag und Sonntag dürften nochmals einige Unwetter folgen.

Deutlicher Temperaturrückgang

Am Wochenende erleben wir dann einen regelrechten Temperatursturz. Während diese Woche Maximaltemperaturen von bis zu 35 Grad gemessen wurden, erreichen diese in der Deutschschweiz am Sonntag nur noch gerade 22 Grad, wie die Prognosen von MeteoSchweiz zeigen.

Auch die Nächte kühlen ab: Auf Montag werden Temperaturminima von 12 Grad erwartet. Etwas wärmer wird es in der Westschweiz, hier winken immerhin 25 bis 27 Grad, im Süden steigen die Temperaturen am Wochenende und nächste Woche bereits wieder auf 29 bis 30 Grad.

(leo mit Material der sda)

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