Schweiz
Gesundheit

Hitze im Kanton Bern: Diese Tipps helfen

Kanton Bern warnt vor Hitzewelle und setzt auf Fürsorge

17.06.2026, 11:0717.06.2026, 11:07

Mit dem Einsetzen der sommerlichen Hitze ruft der Kanton Bern die Bevölkerung auf, sich und andere zu schützen und auf gefährdete Personen im Umfeld zu achten. Gerade für ältere Menschen, Kleinkinder, Schwangere oder chronisch Erkrankte könne die Hitze zu einer Belastung werden.

Folgende Tipps sollen während der Hitzewelle helfen:

Frühzeitig handeln

Um gut durch die warmen und heissen Tage zu kommen, rät der Kantonsärztliche Dienst in einer Mitteilung vom Mittwoch, schon frühzeitig auf den eigenen Schutz und den Schutz der Nächsten zu achten. Gegenseitige Fürsorge lautet sein Rezept.

Ausreichend trinken

Dies ist laut Kantonsärztlichem Dienst bei Hitze wichtig. Auf Alkohol sollte man jedoch verzichten. Ebenfalls sollte man beim Essen auf leichte Kost setzen.

A woman takes a drink during hot weather in Covent Garden, in London, Monday, June 30, 2025. (AP Photo/Alberto Pezzali)
Britain Extreme Weather Heat
Genügend zu trinken ist bei der Hitze sehr wichtig.Bild: keystone

Nicht zu lange an die Sonne

Weiter rät der Kanton, direkte Sonneneinstrahlung zu meiden, den Körper zu kühlen und nachts zu lüften. Ausserdem sollte man leichte Kleidung tragen.

Körperliche Anstrengung

Sie sollte möglichst reduziert werden. Bei ersten Anzeichen von Schwindel, Übelkeit oder Erschöpfung sollten Betroffene nicht zögern, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

ARCHIV - 22.06.2025, Baden-W�rttemberg, Uttenweiler: Zwei Frauen joggen am Morgen, w�hrend hinter ihnen die Sonne auf geht (zu dpa: �Sturm und Sonne: Wetterumschwung mit sommerlichen Aussichten�) Foto ...
Sportliche Aktivitäten sollten auf den frühen Morgen oder späten Abend gelegt werden.Bild: DPA

Medikamente

Hitze kann auch die Wirkung mancher Medikamente beeinflussen. Betroffene sollten im Zweifel mit medizinischem Fachpersonal sprechen.

Arbeit

Auch am Arbeitsplatz ist es wichtig, dass Hitze als Gesundheitsrisiko ernst genommen wird. Der Kantonsarzt rät Unternehmen, klare Abläufe zu definieren und Hitzemassnahmepläne zu entwickeln und diese dann auch konsequent umzusetzen. Besonders gefährdete Personen seien wirksam zu schützen.

Kühlere Orte aufsuchen

Gerade in den Städten ist es oft heisser als im Umland, da sich Beton und Asphalt stark erwärmen und Hitze abgeben. Weniger heiss ist es in Parks, auf Grünflächen oder im Wald. Abkühlung findet man mitunter auch in öffentlichen Gebäuden mit Klimaanlage, beispielsweise Gemeindezentren, Kirchen, Museen, Bibliotheken oder Einkaufszentren.

Personen geniessen die Sonne am Thunersee neben dem TCS Campingplatz Gwatt Thunersee, fotografiert am 6. September 2021 in Gwatt, Kanton Bern. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Asphalt meiden und Grünflächen aufsuchen hilft bei Hitze.Bild: KEYSTONE

Ozon

In den Sommermonaten steigt auch die Ozonbelastung. Das Gas kann Augen und Atemwege reizen. Zwischen Mittag und Abend ist die Ozonbelastung am höchsten, in der Nacht baut sie sich wieder ab. Körperliche Anstrengungen sollten daher in die Stunden am frühen Morgen oder späten Abend verlegt werden. Sport zu treiben empfiehlt sich im Wald oder in einem Park. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Bilder, die immerhin ein bisschen gegen die Hitze helfen ❄️
1 / 23
Bilder, die immerhin ein bisschen gegen die Hitze helfen ❄️
quelle: shutterstock
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Affenhitze im Zoo - so kühlen sich die Tiere ab
Video: srf
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
2
Armee beseitigte im vergangenen Jahr 227 Blindgänger – und warnt Wanderer
Die Schweizer Armee hat im vergangenen Jahr 227 Blindgänger gefunden und unschädlich gemacht. Insgesamt gingen 855 Meldungen aus der Bevölkerung zu Munitionsfunden ein.
Zur Story