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Sanija Ameti: GLP Stadt Zürich informiert Mitglieder

«Hoffen, Sanija Ameti geht es bald besser» – GLP Stadt Zürich informiert Mitglieder

Nach der Schiessaktion auf ein Bild von Maria und Jesus prüft die GLP den Parteiausschluss von Gemeinderätin Sanija Ameti. Am Samstag meldeten sich die Grünliberalen Stadt Zürich bei ihren Mitgliedern. Die Partei bittet um Geduld.
28.09.2024, 12:13
Bettina Zanni / ch media
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Ein unbedachter Post auf Instagram brachte die Zürcher GLP-Gemeinderätin Sanija Ameti zu Fall. Darin zeigte sie, wie sie mit einer Pistole auf ein Bild mit Jesus und Maria schoss. Die GLP Schweiz forderte einen Parteiausschluss der 32-Jährigen.

Die GLP Kanton Zürich befindet sich derzeit in einem internen Prozess zur Behandlung des Anliegens. Am Samstag informierte die GLP Stadt Zürich ihre Mitglieder über den aktuellen Stand. «Nachdem sich die intensive Medienberichterstattung und die Social-Media-Welle rund um den Fehltritt von Sanija Ameti endlich etwas beruhigt hat, möchten wir uns an Euch wenden, um eine Einordnung vorzunehmen», leitete die Partei die Mitteilung ein.

Auch stellt sie klar: «Wir stehen zu Sanija und werden die Konsequenzen gemeinsam angehen.»

Warten auf Dialogbereitschaft

«Wir hoffen, dass es Sanija bald besser geht. Sobald sie für einen Dialog bereit ist, werden wir sie anhören, um die weiteren Schritte mit ihr zu besprechen», schreibt die Partei. Das Anliegen ihrer nationalen Parteivertretung und ihrer GLP-Community, von der sie viele Zuschriften erhalten hätten, nähmen sie ernst. «Wir bitten Euch alle um ein wenig Geduld.»

Nach Ametis Instagram-Supergau kam es zu einem Shitstorm gegen sie. User auf Social Media überboten sich Hass-Posts.

National, kantonal und städtisch habe sich die GLP sofort klar vom Inhalt der Social-Media-Aktion distanziert, teilen die Grünliberalen Stadt Zürich weiter mit. «Wir bleiben geeint in unserem Anliegen, dass Sanija und ihre Familie sicher sind und die Hetze und die Kommentare gegen sie verurteilt werden.»

Prozess werde einige Zeit brauchen

Die Partei bedauere sehr, dass es so weit gekommen sei und wünsche Ameti und ihrer Familie viel Kraft und baldige Erholung, so die GLP Stadt Zürich.

Die Partei macht darauf aufmerksam, dass trotz ihres Mitgefühls viele weitere Faktoren in die Aufarbeitung einbezogen werden müssten. Der Prozess werde deshalb einige Zeit in Anspruch nehmen. (zueritoday.ch)

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328 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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PapaSchlumpf
28.09.2024 13:12registriert März 2023
Das ist doch kein „unbedachter“ Post! Das ist doch volle Absicht zur Provokation. Sie wollte die Aufmerksamkeit und sie wollte bewusst auf ein christliches Symbol schiessen. Sie hat damit auch bei vielen Leuten Gefühle verletzt. Die GLP verkauft sich und die Bevölkerung für dumm.
Keine gläubige und tolerante Person würde Bilder zerstören oder beschiessen, die einer anderen gläubigen Person etwas bedeuten könnten und das noch veröffentlichen.
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Noudi_
28.09.2024 13:14registriert Februar 2020
Komisch…wenn ich Mist baue wünscht mir niemand viel Kraft und gute Erholung.
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Katerchen
28.09.2024 13:09registriert März 2023
Ameti könnte sich mal öffentlich glaubhaft entschuldigen. Alle Ämter niederlegen und aus der GLP austreten.
Wer Mist baut muss auch die Eier haben die Konsequenzen zu tragen!
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