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Brandstiftung?

Brand in Bündner Asylzentrum – eine Person verhaftet

Im Transitzentrum Flüeli in Valzeina ist in der Nacht auf Sonntag ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr Vorderprättigau rückte mit 20 Personen aus. Die Kantonspolizei Graubünden hat eine verdächtige Person festgenommen. 
02.03.2015, 16:4902.03.2015, 16:55

Kurz nach 2.30 Uhr ging ein automatischer Feueralarm des Transitzentrums Flüeli bei der Kantonspolizei Graubünden ein. Ein Brandmelder im zweiten Stock hatte Feuer gefangen. Der Brand wurde rasch gelöscht. Nach ersten Ermittlungen kann ein technischer Defekt ausgeschlossen werden. Die Kantonspolizei Graubünden hat eine verdächtige Person festgenommen. Dabei handelt es sich um einen Asylsuchenden der in dem Transitzentrum wohnt, wie die Kantonspolizei Graubünden auf Anfrage mitteilt.

Der Sachschaden wird mit rund tausend Franken beziffert. Das vierstöckige Haus ist zurzeit mit knapp 40 Asylsuchenden praktisch voll belegt. Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Graubünden ermitteln, ob es sich um einen Fall von Brandstiftung handelt. (whr)

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Post aus dem Gefängnis: Was hat der abgewiesene Asylbewerber aus Senegal zu erzählen?
Ein junger Senegalese empfängt CH Media im Gefängnis. Seine Botschaft: Er will einen Ausweis, damit er nicht ständig inhaftiert wird. Seine reale Perspektive: Er wird schon bald wieder nach Italien ausgeschafft – bereits zum siebten Mal.

Die Post erreicht die Redaktion von CH Media aus dem Untersuchungs- und Strafgefängnis Stans. Der Absender: Babukar Ndour (Name geändert) aus dem Senegal, im Strafvollzug wegen illegalen Aufenthalts. Auf einem kleinen Zettel der handschriftliche Vermerk: Bitte um Kontaktaufnahme. Der Brief enthält einen Stapel amtlicher Dokumente. Daraus geht hervor: Am 14. September dieses Jahres wurde Ndour zum sechsten Mal von der Schweiz nach Italien ausgeschafft. Zehn Tage später reiste er mit dem Zug zurück von Mailand nach Chiasso – um hier einen Reisepass zu machen, wie er später den Behörden sagte. Seine finanziellen Verhältnisse? 100 Schweizer Franken und 50 Euro, in Italien habe er geputzt.

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