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So viele Wärmepumpen gibt's in deinem Kanton

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Bei Gasheizungen sind die Unterschiede zwischen den Kantonen riesig.Bild: www.imago-images.de

Jedes vierte Gebäude heizt mit einer Wärmepumpe – und vier weitere Grafiken

Der Anteil an Gebäuden mit Wärmepumpen hat sich seit 2000 versechsfacht. Fünf Grafiken zu den Gebäuden und Wohnungen der Schweiz.
15.09.2026, 17:0515.09.2026, 17:05

In der Schweiz hat sich der Anteil der Gebäude mit Wärmepumpen im Jahr 2025 auf einen Viertel erhöht. Heizöl war zwar weiterhin die wichtigste Energiequelle, dessen Anteil ging aber zurück, wie der Bund in der neuen Gebäude- und Wohnungsstatistik darlegt.

Ende 2025 gab es in der Schweiz 1,8 Millionen Gebäude mit Wohnnutzung und 4,88 Millionen Wohnungen, heisst es in der Mitteilung des Bundesamts für Statistik (BFS). Über eine Million dieser Gebäude waren Einfamilienhäuser.

Die meisten heizen mit Öl

Die Hälfte dieser Wohngebäude heizten mit fossilen Energieträgern. Heizöl war mit einem Anteil von 33 Prozent weiterhin die wichtigste Energiequelle, obwohl dieser Wert in den letzten 40 Jahren konstant zurückging.

17 Prozent der Gebäude besassen eine Gasheizung. Dabei zeigten sich grosse regionale Unterschiede: In städtischen Gemeinden lag der Anteil bei 29 Prozent, in ländlichen Gemeinden bei lediglich 4 Prozent.

Wärmepumpenanteil versechsfacht

Der Anteil der Gebäude mit einer Wärmepumpe erreichte 25 Prozent und hat sich damit seit dem Jahr 2000 versechsfacht. Bei Neubauten waren sie die dominierende Technologie: Drei Viertel der in den letzten zehn Jahren erstellten Gebäude verfügten über eine Wärmepumpe. In fast jedem dritten Einfamilienhaus war eine solche Anlage in Betrieb. Daneben heizten 12 Prozent der Gebäude mit Holz und 7 Prozent mit Elektrizität.

Die beheizte Wohnfläche betrug pro Person in der Schweiz 46,6 Quadratmeter, wie das BFS in einer weiteren Statistik verkündete. Dieser Wert stieg bis 2021 regelmässig an und stagniert seither. Unter dem nationalen Durchschnitt lag die Genferseeregion mit 42,5 Quadratmetern. Am meisten Fläche pro Person stand den Menschen in der Ostschweiz (49,7 m²) und im Tessin (49,8 m²) zur Verfügung.

Durchschnitt hat 102 Quadratmeter

Eine durchschnittliche bewohnte Wohnung war 102 Quadratmeter gross. 54 Prozent aller Wohnungen verfügten über drei oder vier Zimmer. Mehr als die Hälfte der bewohnten Einfamilienhäuser (55 Prozent) wurden von nur einer oder zwei Personen belegt.

Die durchschnittliche Grundrissfläche von Wohngebäuden belief sich auf 174 Quadratmeter. Bei Neubauten nahm diese seit dem Jahr 2000 kontinuierlich zu. In den letzten zehn Jahren erstellte Wohngebäude wiesen eine durchschnittliche Grundrissfläche von 231 Quadratmetern auf. (sda/olj)

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142 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Snowy
15.09.2026 17:33registriert April 2016
Mich würde interessieren, wieviele Immobilien im Jahr 2025 ohne Not (ergo kein Altstadthaus oder ähnlich) bei einem Neubau oder Heizungsersatz auf Gas oder Öl gesetzt haben.

Mein Eindruck ist: Noch immer (zu) viele.

Hat jemand Zahlen hierzu?
Diese dürften sich ebenfalls kantonal stark unterscheiden.
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Schlosswiler
15.09.2026 18:00registriert Dezember 2019
Zum Glück sind die Ölpreise so hoch. Vielleicht merken so auch die Hinterletzten, dass es wirklich nicht sinnvoll ist, Öl zu verbrennen, um zu heizen.
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