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Schweizer bei Angriff in Zentralafrikanischer Republik getötet

Schweizer bei Angriff in Zentralafrikanischer Republik getötet

03.08.2026, 14:5203.08.2026, 15:46

Ein Schweizer Staatsangehöriger und ein zentralafrikanischer Soldat sind am Donnerstag bei einem Angriff nördlich von Bangui - der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik - getötet worden. Militärkreisen zufolge handelt es sich bei den Angreifern um «bislang nicht identifizierte bewaffnete Banditen».

Der Schweizer war für die Suche nach Rohstoff-Lagerstätten, einer sogenannten Mineralprospektion, angereist, wie ein hochrangiger Offizier der zentralafrikanischen Armee der französischen Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Er war demnach unterwegs mit seinem Sicherheitsbegleiter, einem Unteroffizier der Armee, der ebenfalls ums Leben kam.

FILE - An arial view of Bangui, Central African Republic, is seen on March. 8, 2024. (AP Photo/Sam Mednick, File)
Central African Republic-Migrants
Bangui – die Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik.Bild: keystone

Der Angriff ereignete sich laut dem Offizier am vergangenen Donnerstag in der Nähe der Stadt Damara, etwa 50 Kilometer nördlich von Bangui. Die Leichen seien in die Hauptstadt überführt worden. Die zentralafrikanische Justiz werde eine Untersuchung einleiten, um die Umstände zu klären und die Täter strafrechtlich zu verfolgen.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten bestätigte den Todesfall eines Schweizer Staatsangehörigen auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Das Kooperationsbüro in Bangui und die Schweizer Botschaft in Jaunde, der Hauptstadt Kameruns, stehen demnach in Kontakt mit den zuständigen Behörden und koordinieren die Hilfsmassnahmen im Rahmen des konsularischen Schutzes.

Die Zentralafrikanische Republik ist ein Binnenstaat, der unter anderem an den Sudan und die Demokratische Republik Kongo grenzt. Sie zählt trotz reicher Bodenschätze wie Diamanten und Gold zu den ärmsten Ländern der Welt. Seit dem blutigen Bürgerkrieg der 2010er-Jahre hat sich die dortige Sicherheitslage verbessert, blieb aber instabil. (sda/blg/afp)

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