Schweiz
Justiz

Bundesgericht: Sadist von Romont wird nicht bedingt entlassen

Bundesgericht entscheidet: «Sadist von Romont» wird nicht bedingt entlassen

Der als «Sadist von Romont» bekannt gewordene Mörder und Sexualstraftäter wird nicht bedingt entlassen. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde des Mannes im Wesentlichen abgewiesen.
13.08.2026, 12:0013.08.2026, 14:08

Der heute 67-jährige Mann hatte in den 1980er-Jahren mehrere Morde an Jugendlichen begangen, denen sexuelle Übergriffe vorausgingen. Er war im Oktober 1989 vom Bezirksgericht Entremont im Wallis zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Er befindet sich seit seiner Verhaftung im Mai 1987 im Freiheitsentzug.

Der Beschwerdeführer hat bereits zahlreiche Gesuche für eine bedingte Entlassung gestellt, die bisher alle abgelehnt wurden. Erstmals zog er den Entscheid bis ans Bundesgericht weiter, wie aus einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil des Bundesgerichts hervor geht.

Das höchste Schweizer Gericht stützt den Entscheid des Walliser Kantonsgerichts, wonach beim Verurteilten nach wie vor ein sehr hohes Rückfallrisiko besteht. Es hat seine Beschwerde deshalb abgewiesen. (dab/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Mieter sind wütend: Minergie-Häuser kämpfen mit Überhitzung
Der Klimawandel schadet auch den Minergie-Gebäuden in der Schweiz. Mieter leiden unter Überhitzung und schlechtem Raumklima. Der Verband möchte nun die Regelungen verschärfen.
Minergie-Häuser sollen den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoss vermindern. Seit den 90er-Jahren ist das Konzept auf dem Vormarsch. Pro Jahr erhält ein Viertel der Neubauten das Gütesiegel, bis heute verfügen über 60'000 Gebäude in der Schweiz über den Minergie-Standard, schreibt der Blick. Der Klimawandel macht dem Ganzen jetzt einen Strich durch die Rechnung, denn während Hitzephasen überhitzen die Gebäude und die Bewohnerinnen und Bewohner hocken in backofenheissen Wohnungen.
Zur Story