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«Keine 50°C-Sommer!» – Allianz ruft zu mehr Klima- und Hitzeschutz auf

Klima-Allianz
Der Klimastreik ruft im ausgetrockneten Flussbeet der Emme zum Protest auf.bild: zvg

«Keine 50°C-Sommer!» – breite Allianz ruft zu mehr Klima- und Hitzeschutz auf

18.08.2026, 08:3118.08.2026, 13:36

Eine breite Allianz aus dem Spektrum der links-grünen Parteien und Umweltschutzorganisationen ruft zu einem «wirksamem» Klima- und Hitzeschutz auf. Die Trockenheit und Hitze im laufenden Sommer seien erst der Anfang einer neuen Realität, schreiben sie.

Rund 70 Organisationen aus der Zivilgesellschaft, dem Klima-, Gesundheits- Umwelt- und Landwirtschaftsbereich hätten sich zum Bündnis «Keine 50°C-Sommer!» zusammengeschlossen, ist in einer Medienmitteilung vom Dienstag zu lesen. Mit dieser Bezeichnung will das Bündnis darauf hinweisen, dass Mitte des Jahrhunderts Temperaturen von bis zu 50 Grad nicht auszuschliessen seien.

Die Schweiz aber verfehle weiterhin ihre bereits tiefen Klimaziele, investiere ungenügend in den Klimaschutz und halte an Strukturen fest, welche die Klimakrise weiter anheizten. Notwendig seien deshalb zum einen sofortige und wirksame Massnahmen, wie ein Schutz für vulnerable Menschen, flächendeckende Begrünungen von Siedlungen sowie klimaresilente Sanierungen von Bauten, insbesondere von Schulen. Zum anderen sollten gemäss Communiqué Verursachende von Treibhausgasen in den Bereich Verkehr und Wirtschaft für die entstehenden Klimaschäden zur Kasse gebeten werden.

Ihren Forderungen Nachdruck verleihen möchte das Bündnis mit Kundgebungen im September: am 19. des Monats in der Romandie und am 25. in der Deutschschweiz. Zum Bündnis gehören unter anderem verschiedene Parteien, der WWF Schweiz, Klimabewegungen sowie Unia Schweiz. (sda)

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