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Klimademos in mehreren Schweizer Städten am Freitag – alle Infos

Des manifestants participent a la manifestation pour le climat "Pas d'etes a 50�C!" ce samedi 19 septembre 2026 a Lausanne. (KEYSTONE/Valentin Flauraud)
Bereits letzte Woche gingen in Lausanne Tausende auf die Strasse.Bild: KEYSTONE

Klimademos in mehreren Schweizer Städten am Freitag – das willst du wissen

Zwar hat mittlerweile der Herbst in der Schweiz Einzug gehalten, der Hitzesommer hallt politisch und gesellschaftlich aber immer noch nach. In verschiedenen Städten und Regionen waren oder sind im Rahmen des «Keine 50-Grad-Sommer» Klimademos geplant. Das willst du dazu wissen.
24.09.2026, 15:2224.09.2026, 16:40

Was fordern die Veranstalter?

Die Verantwortlichen des «Keine 50-Grad-Sommer», bestehend aus über 100 Organisationen und Parteien aus der ganzen Schweiz, fordern einen «grundlegenden Kurswechsel in der Politik und Wirtschaft.

«Der Hitzesommer 2026 hat die Folgen der Klimakrise auch in der Schweiz unübersehbar gemacht: überlastete Notaufnahmen, hunderte Hitzetote sowie schwere Schäden für die Landwirtschaft und die natürlichen Lebensgrundlagen.»
climatestrike.ch

Es brauche daher wirksame Schutzmassnahmen gegen die Hitze, heisst es auf der Webseite weiter: «Der Bundesrat muss endlich konsequente Klimaschutzmassnahmen ergreifen, anstatt weiterhin Milliarden in klimaschädliche Projekte zu investieren.»

Wo wurde bereits demonstriert?

Bereits letzte Woche gingen zig Menschen in Lausanne und Freiburg auf die Strasse.

In Lausanne versammelten sich laut einer Schätzung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA zunächst rund 6000 Teilnehmende, ehe immer mehr Menschen dazustiessen und gemäss Polizeiangaben schliesslich rund 12'000 Menschen demonstrierten.

Menschen aller Generationen nahmen an der Kundgebung teil. Auch zahlreiche Kinder waren dabei und trugen ihre eigenen Plakate, auf denen Parolen wie «Wir wollen spielen, nicht schwitzen» oder «Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, macht eure, um die Erde zu retten» standen.

Am Sonntag gingen die Menschen dann auch in Freiburg auf die Strasse. Am Zielpunkt der Kundgebung – dem Rathaus – zählte die Kantonspolizei Freiburg rund 1500 Demonstrierende, wie sie auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte.

Die Organisatorinnen und Organisatoren der «Coalition écologiste Fribourg» wiederum schrieben in einem Communiqué von 2000 Teilnehmenden.

Wo sind für Freitag Demonstrationen geplant?

Am Freitag steht nun die nächste Runde an. In mehreren Städten sind Kundgebungen angekündigt. Und zwar in:

Zürich

17 Uhr: Landesmuseum

Luzern

18.30 Uhr: Theaterplatz

Basel

18 Uhr: Schützenmattpark

Bern

17.30 Uhr: Bundesplatz

Thun

17.30 Uhr: Rathausplatz

Baden

17 Uhr: Bahnhofplatz

Biel

17 Uhr: Esplanade

Chur

19.30 Uhr: Kornplatz

Bellinzona

17.30 Uhr: Piazza del Sole

Was sagt die Polizei?

Basel

Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt kann momentan noch keine Aussagen über mögliche Einschränkungen für die Bevölkerung aufgrund der Demonstration machen. Man werde eine laufende Lagebeurteilung durchführen, heisst es auf watson-Anfrage.

«Die Kantonspolizei wird die Bevölkerung bei zu erwartenden grösseren Einschränkungen wie gewohnt über ihren WhatsApp-Kanal informieren. Ebenso werden die Basler Verkehrsbetriebe ihre Kunden auf den üblichen Kanälen informieren.»
Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt

Zürich

In Zürich rechnet die Polizei mit Verkehrseinschränkungen, wie es auf X und auf Anfrage von watson heisst.

Die Stadtpolizei rechne grundsätzlich mit einer friedlichen Demonstration.

Bern

In Bern rechnen die Veranstalter bei der bewilligten Kundgebung mit 1500 Teilnehmern. «Wie bei anderen grösseren Veranstaltungen auf dem Bundesplatz werden die beiden Querstrassen (SNB & BEKB) ab Aufbau bis Ende Abbau gesperrt sein», heisst es auf Anfrage von watson.

(Mit Material der sda)

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quelle: jan hostettler / jan hostettler
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