Wegen anhaltender Trockenheit – Gemeinden rufen zum Wassersparen auf
Die anhaltende Trockenheit setzt immer mehr Regionen in der Schweiz zu. Mittlerweile vermeldet die Trockenheitsplattform des Bundes eine extreme Trockenheit in 16 von 38 Regionen in der Schweiz. Gemäss der Plattform tritt eine solche Trockenheit durchschnittlich nur alle 20 bis 30 Jahre auf.
Mit Aufrufen zum Wassersparen wenden sich nun vereinzelte Gemeinden in den Kantonen Zürich, Aargau, Fribourg, Bern, Solothurn und Basel-Land an die eigene Bevölkerung. Dabei ähneln sich die zu treffenden Massnahmen in den meisten Fällen.
Appelle und Verbote in diversen Gemeinden der Schweiz
Während Gemeinden wie Dinhard im Kanton Zürich es bei einem Appell zum Wassersparen belassen, versuchen andere Gemeinden wie zum Beispiel Boniswil im Kanton Aargau, dem sich zuspitzenden Problem mit klaren Verboten entgegenzutreten.
So verbietet die Gemeindeverwaltung Boniswil den Einsatz von Rasensprengern sowie das Befüllen von Schwimmbecken und Bewässern von Rasenflächen. Ebenfalls verboten sind seit zwei Tagen das Abspritzen von Plätzen sowie das private Autowaschen.
In der Gemeinde Erlinsbach in Solothurn oder Nusshof im Kanton Basel-Land werden zusätzlich zum Appell, mit den oben aufgeführten Massnahmen Wasser zu sparen, die Dorfbrunnen abgestellt. Sämtliche Gemeinden bitten ihre Bevölkerung darum, zu duschen anstatt zu baden, die Geschirrspüler im Kurzwaschprogramm laufen zu lassen und mit Trinkwasser generell sparsam umzugehen. (jul)
